Olivia de la Crossé - My Way.
Olivia de la Crossé - My Way. - # 5

Lebensplanung, Standorte
Alicia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 61 im Thema

Beitrag von Alicia »

Desiree Maxima hat geschrieben: Ich schreibe meine Gedanken mal einfach auf, denn beim Schreiben lassen sie sich besser sortieren.
Liebe Desiree,

ohne Olivias Thema kapern zu wollen, muss ich dir hier einfach mitteilen, dass ich deinen ersten vier Punkten voll und ganz zustimmen kann. Das hätte ich auch schreiben können, allerdings ohne Alkproblem, und dass ich nicht an die Klamotten meiner Oma gegangen bin, sondern an die meiner Schwester. Der Effekt war am Ende der Gleiche: Das Wohlgefühl.
Jahrzehnte lebte ich mit meiner Liebsten zusammen und habe es nicht fertig gebracht, ihr meine feminine Seite zu gestehen, bis letztes Jahr.
Vielen Dank für deine Gedanken - es tut so gut zu lesen, dass es anderen ähnlich gegangen ist wie einem selbst.

Liebe Grüße, Alicia. (ki)
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
Olivia de la Crossé
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 62 im Thema

Beitrag von Olivia de la Crossé »

Liebe Desiree,
zuerst vielen Dank, daß Du Deine Motivationen fürs Frau sein geschrieben hast. Und ja, ich kann mit Deinem Beitrag sehr viel anfangen - - Nicht nur, weil wir uns hier im Forum darüber austauschen können, und es mir dadurch hilft, daß ich von anderen erfahre wie sie sich erleben. Auch alleine schon dadurch, daß ich hier jedesmal erlebe, daß ich damit nicht alleine bin, gibt mir mehr Sicherheit im Umgang damit.
Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 9. Apr 2025, 22:15 1. Ich finde, feminine Kleidung fühlt sich viel besser an. Allem voran natürlich die Unterwäsche und die Strumpfwaren in allen Ausprägungen. Am besten auf frisch rasierter Haut Außerdem finde ich, daß sie viel besser aussieht und man hat wesentlich mehr Möglichkeiten und Stile.
Das geht mir in allen Punkten, die Du nennst, ganz genauso. Wer Feinstrumpfhosen mal probiert hat, und sie als angenehm empfunden hat (und das werden wohl den meisten so gehen) wird sie immer wieder gerne tragen - unabhängig davon, ob Frau oder Mann. Dass die Bandbreite an unterschiedlicher Kleidung für Frauen viel größer ist, liegt wohl auch daran daß Frauen mehr als Männer Wert auf ihr Äußeres legen und auf dem Sektor mehr Kreativität an den Tag legen (können).
Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 9. Apr 2025, 22:15 2. Für mich hat Crossdressing auch einen starken autoerotischen Aspekt. Vor vielen Jahren habe ich mal versucht, hierfür eine Erklärung zu finden. Ich bin nicht sicher, ob das für mich heute noch immer so gültig ist. Ich war nie so der "Frauentyp" - damit meine ich, überspitzt formuliert, die Männer, denen die Frauenherzen nur so zufliegen und auf die alle Frauen stehen. Im Gegenteil - schon als Teenager mochte ich mich selbst nicht und hatte immer Minderwertigkeitskomplexe. Das setzte sich bei mir bis ins Erwachsenenalter fort. Ich "drechselte" mir daher die Erklärung zusammen, ich würde in meiner Einsamkeit nicht nur den maskulinen sondern eben auch einfach gleich den femininen Teil in meinem Leben übernehmen, weil ich viele Jahre ohne Beziehung gelebt habe. Bei dieser Erklärung passt dann allerdings die Tatsache, daß ich mit ca. 11-12 Jahren das erste mal heimlich die Unterwäsche meiner Großmutter anzog, wiederum nicht zu diesem Erklärungsversuch. Hm, ach ich weiß auch nicht Obendrein habe ich nach dem Alkoholentzug vor 23 Jahren viel an mir gearbeitet und habe gelernt, mich selbst so anzunehmen und zu mögen, wie ich bin und fühle mich auch als Mann sehr wohl. Wobei ich das in den letzten Monaten schon mal gerne in Frage gestellt habe.


Als ich dies las, dachte ich, daß Crossdressing im Verlauf des Lebens unterschiedliche, sehr individuelle Gründe oder Motivationen haben kann. Dies beobachte ich bei mir auch, obwohl es ganz andere sind als bei Dir. Die Gründe ändern sich, das Crossdressing bleibt aber immer. Dein Erklärungsansatz von früher kann für Deine damalige Situation gepasst haben, heute können andere Gründe wichtiger sein. Unzufriedenheit mit sich selbst kann ich aber auch gut verstehen und nachvollziehen, damit habe ich früher auch gekämpft. Aber Du schreibst ja, daß Du gelernt hast, Dich selbst so anzunehmen und zu mögen wie Du bist - das finde ich sehr wichtig und das solltest Du Dir unbedingt erhalten. Genau daran denke ich, wenn ich mal wieder unzufrieden mit mir bin und ich nichts so hinbekommen habe wie ich es mir gewünscht habe: Ich bin was ich bin, anders geht nicht und damit muss ich zufrieden sein - und der Rest der Welt eben auch. Und wenn nicht, hilft es mir auch nicht weiter, mich darüber aufzuregen. Gebe zu, hört sich einfach an... Was mir in solchen Situationen hilft, ist das ich mich in mein weibliches Ich begeben kann und dann eine andere Perspektive habe. Keine Ahnung, ob das bei anderen auch funktioniert - aber bei Stress zieh ich mich um, bin Olivia und kann so den Stress abbauen. Als Olivia fühle ich mich schnell besser und wenn Olivia wieder im Kleiderschrank ist, kommt der Stress auch meist nicht mehr so schlimm wieder. Klappt natürlich nicht immer.
Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 9. Apr 2025, 22:15 3. Es ist ganz sicher eine Art von Ausbrechen aus dem männlichen Rollenbild, das nach wie vor in unserer Gesellschaft tief verankert ist.
Ich habe gelesen, daß Männer, die Positionen mit sehr viel Verantwortung hatten, z.B. in Unternehmen und beim Militär, auch Crossdresser waren. Dies scheint mir zum "Stressabbau durch Crossdressing" zu passen. Mag aber auch nur eine Erklärung dafür sein. Ich finde es auch ohne Duck und Stress faszinierend, meine Rolle zu verlassen und die einer Frau einzunehmen - auch wenn es nur äußerlich ist.
Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 9. Apr 2025, 22:15 4. Mir macht es Spaß, in eine andere "Persönlichkeit" zu schlüpfen. Ich bin überzeugt, daß ich ebenfalls einen hohen Prozentsatz an femininen Persönlichkeitsanteilen habe.
Spaß daran - genau! Ich gebe zu, daß ich genau das dabei habe, wenn ich mich verwandele. Schon das Anziehen der Damenkleidung macht Spaß. Immer wieder ausprobieren, wie das aussieht und was gut zusammen und zu mir passt. Ich denke, Spaß daran haben immer diejenigen, die auch einen gewissen Prozentsatz an femininen Anteilen in ihrer Persönlichkeit haben und so haben wir einen Weg, diese vor allem für uns selbst auszuleben. Das auch zu tun ist sicherlich ganz wichtig, denn sonst würde man ja einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit unterdrücken und sich damit selbst wehtun. Also muss die Frau im Mann auch mal raus, sonst zerbricht Mann daran. Daß sich daraus eine Doppel-Persönlichkeit ergibt, ist für uns betroffene und unsere Umgebung sicherlich nicht immer einfach - aber wir sind so wie wir sind und wir können das Frau sein nicht abschalten.

LG Olivia
Ich kenne keinen Grund warum ich nicht Frauenkleidung anziehen sollte - ich kenne viele Gründe, warum ich es tue. Deshalb bin ich hier...
Daniela04
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 63 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Olovia und auch Desiree

Ich habe Euren Wortwechsel zwei mal gelesen, finde darin so viele Paralele mit einigen feinen Unterschieden und greife mal einige raus;
Olivia de la Crossé hat geschrieben: Sa 12. Apr 2025, 09:22 aber bei Stress zieh ich mich um, bin Olivia und kann so den Stress abbauen. Als Olivia fühle ich mich schnell besser und wenn Olivia wieder im Kleiderschrank ist, kommt der Stress auch meist nicht mehr so schlimm wieder
Ich brauche Zeit und eine Routine, damit ich Abends einschlafen kann, daher ob gestresst oder nicht, das erste was ich mach wenn ich einkomme, ich ziehe mich um mit FSH (ja, Desiree, ein undervolles Gefühl), BH und ein Kleid in dem ich mich wohlfühle. Da beginnt schon die "Dekompression".
Olivia de la Crossé hat geschrieben: Sa 12. Apr 2025, 09:22 Ich habe gelesen, daß Männer, die Positionen mit sehr viel Verantwortung hatten, z.B. in Unternehmen und beim Militär, auch Crossdresser waren
Ich war in den 90er Kompaniekomandant und stand stramm vor meiner Kompanie mit weiblicher Unterwäsche unter dem Kampfanzug. :-)
Olivia de la Crossé hat geschrieben: Sa 12. Apr 2025, 09:22 Ich denke, Spaß daran haben immer diejenigen, die auch einen gewissen Prozentsatz an femininen Anteilen in ihrer Persönlichkeit haben und so haben wir einen Weg, diese vor allem für uns selbst auszuleben.
Ich hatte ja die Tests durchgemacht und in meinem Thread berichtet, mein Prozentsatz an Weiblichkeit ist über 50% so fühle ich mich en Femme oder schon im Hybrid-Modus einfach wohl.

Herzlicher Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 64 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 9. Apr 2025, 22:15 Ich finde, feminine Kleidung fühlt sich viel besser an. Allem voran natürlich die Unterwäsche und die Strumpfwaren in allen Ausprägungen. Am besten auf frisch rasierter Haut ;-) Außerdem finde ich, daß sie viel besser aussieht und man hat wesentlich mehr Möglichkeiten und Stile.
Danke, Danke, Danke meine liebe Desiree für diese echt schönen Worte (für mich) (ki) (he) (ki) .
Ich liebe ES, ich vergöttere ES, Ich brauche ES jeden Tag, ich könnte OHNE nicht mehr richtig leben.

ist süchtig nach Weiblichkeit
Eure Violetta💜
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
Manuelaw
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 65 im Thema

Beitrag von Manuelaw »

Olivia de la Crossé hat geschrieben: Sa 12. Apr 2025, 09:22 Das geht mir in allen Punkten, die Du nennst, ganz genauso. Wer Feinstrumpfhosen mal probiert hat, und sie als angenehm empfunden hat (und das werden wohl den meisten so gehen) wird sie immer wieder gerne tragen - unabhängig davon, ob Frau oder Mann. Dass die Bandbreite an unterschiedlicher Kleidung für Frauen viel größer ist, liegt wohl auch daran daß Frauen mehr als Männer Wert auf ihr Äußeres legen und auf dem Sektor mehr Kreativität an den Tag legen (können).
Das finde ich auch. Ich liebe Feinstrumpfhosen, die fühlen sich angenehm an. Frauenkleider fühlen sich angenehmer auf der Haut an. Ich trage zu 99% nur mehr Frauenkleider, auch im Männermodus. Einzige Ausnahme ist nur, wenn wir einen Auftritt mit dem Musikzug haben. Da muss noch die Feuerwehruniform herhalten.

Liebe Grüße Manuela
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 66 im Thema

Beitrag von Olivia de la Crossé »

Liebe Violetta,
Violetta CD hat geschrieben: So 13. Apr 2025, 10:40 Ich liebe ES, ich vergöttere ES, Ich brauche ES jeden Tag, ich könnte OHNE nicht mehr richtig leben.
Das hast Du toll ausgedrückt - geht mir genauso. Wenn es sich machen läßt, ziehe ich jeden Tag FSH und etwas dazu passendes an - oft morgens und abends. Und meistens läßt es sich machen. Auch wenn ich unterwegs bin. Es ist mir schon passiert, daß ich für unterwegs eine Reistasche mit den "normalen" Klamotten mit hatte, dazu kamen dann noch zwei Taschen mehr für Olivia. Du drückst ES ja als Abhängigkeit aus. Richtig, das stimmt auch. Aber viel besser und gesünder als viele andere Abhängigkeiten.

Liebe Grüße, Olivia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 67 im Thema

Beitrag von Olivia de la Crossé »

Liebe Daniela,

Du schreibst oben, daß Dein Weiblichkeitsanteil bei mehr als 50% lt. Tests liegt. In Deinem Thread habe ich dieses Ergebnis gelesen:
Daniela04 hat geschrieben: Fr 14. Mär 2025, 16:48 Open Sex-Role Inventory Test: Verhältnis weiblich zu männlich: 102/88


Habe genau diesen Test auch gerade eben gemacht und w/m = 94/77 als Ergebnis erhalten. Damit liege ich im Feld "undifferentiated" und nicht wie Du "androgynous". Was mir das genau sagen soll, muss ich noch herausfinden. Aber was ich Dich fragen wollte ist, wie sich Dein Weiblichkeitsanteil konkret im Alltag ausdrückt oder bemerkbar macht - außerhalb des Tragens weiblicher Kleidungsstücke? Kannst Du Dein Verhalten irgendwie korrelieren mit den Situationen im Test? Oder gibt es irgendeine andere Besonderheit von der Du sagen würdest, ja, daran kann ich das festmachen?
Ich bin einfach mal neugierig, weil ich sowas bei mir gesucht habe, aber außer dem Bedürfnis Frauenkleidung zu tragen irgendwie nichts so recht erkennen kann - eben nur "undifferentiated"?

Liebe Grüße, Olivia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 68 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Olivia
Olivia de la Crossé hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 18:16 Aber was ich Dich fragen wollte ist, wie sich Dein Weiblichkeitsanteil konkret im Alltag ausdrückt oder bemerkbar macht - außerhalb des Tragens weiblicher Kleidungsstücke? Kannst Du Dein Verhalten irgendwie korrelieren mit den Situationen im Test? Oder gibt es irgendeine andere Besonderheit von der Du sagen würdest, ja, daran kann ich das festmachen?
Ich hatte schon auch viel nach dem Testergebnis nachgedacht und Dein Vergleich und Deine Frage, die ich gestern Abend gelesen hatte, hat mein Hinterfragen nochmals intensiv angeregt: Vielen Dank, liebe Olivia.

Meine Erkenntnisse:
Es gibt ja zwei Ebenen: die Psyche, die durch den eigenen Charakter und das Verhalten daraus.
Der Charakter wird wohl bei der Geburt angeboren, wird aber stark durch die Erziehung beeinflusst. Ich bin Ende 50er und die ganzen 60er aufgewachsen, meine Mutter war zu Hause und mein Vater ging zur Arbeit. Die Familienrollen waren damals stark getrennt und beeinflussten die Erziehung.
Ich habe gestern versucht, mein Verhalten als Bub und das Verhalten meines Sohnes als Bub zu vergleichen.
Mein Sohn war ein leidenschaftlicher Kleinautofahrer (er arbeitete später für Chevrolet), seine Begeisterung für die Märklin Eisenbahn, die ich ihm vermachte, hat er heute immer noch.

Ich hatte wohl kleine Autos, wie es sich für ein Bub gehörte und spielte ab und zu mit meiner Eisenbahn. In meinen Erinnerungen sticht meine Lesebegeisterung hervor: von 5 Freunden zu Kal May, ich las und las.
Meine Schwester nahm Balletstunden und mir gefielen die Tutus sehr, wollte damals auch eins tragen, aber in den Rollen, in der wir aufgezogen waren, gehörte solche Gedanken nicht dazu.
Ich war damals schon ein ruhiges Wesen, selbstzufrieden und hatte keine pubertären Ausbrüchen. Ich wollte tanzen, wollte Musik machen, Sachen die eher in Richtung androgyn/weiblich zuzuordnen sind.

Meine letzte Ehefrau und jetzige gute Freundin hat mir auch eine Schlüsselaussage letzthin gemacht: Sie wollte damals keine neue Beziehung eingehen, sie habe genug vom Machogehabe der Männer. Sie gang dann die Beziehung mit mir ein, weil ich genau das nicht war, sie sagte mir, ich wäre anders. Sie hat es mir gesagt nachdem ich bereits begonnen habe, weibliche Kleider zu tragen und mich zu hinterfragen, irgendwie ein weiteres Puzzleteil zu meiner Selbstfindung.

Ich glaube, dass es kompliziert ist. Der Test (und die anderen, die ich gemacht habe) geben dieser Kompliziertheit eine "Range", welche die Psyche, in der wir uns befinden, einordnen.
Ich sehe in meinem Verhalten typische weibliche Züge (z.B. Shoppen :-)), habe auch Führungsstärke, aber wahrscheinlich weiblich geprägt (ich gab im Militär sehr selten Befehle, sondern überzeugte, meine Beurteilungen waren auch besonders: "Führt seine Kompanie auf seine Art gut").
Die Natur ist bunt und nicht schwarz-weiss, wie es immer leider mehr Narzissten es behaupten: Unsere Psyche und Gefühlen sind bunt, die sexuelle Orientierung ist nur ein Teilaspekt davon.

Ich bin nicht versessen nach Erklärungen, sondern stelle einfach laufend neue Aspekte fest und freue mich auf neue Erkenntnisse. Ein solcher Austausch mit Dir und das Lesen von Berichten der anderen Schwestern helfen uns unser Weg zu finden.

Herzlicher Gruss
Daniela
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 69 im Thema

Beitrag von Olivia de la Crossé »

Liebe Daniela,
vielen Dank für Deine sehr umfangreiche Antwort und die vielen interessanten Gedanken.
Als ich über Deinen Führungsstil beim Militär las - der dort, so verstehe ich es, damals ungewöhnlich war - dachte ich, daß dies ja dem "kooperativen Führungsstil" sehr nahe kommt. Tatsächlich hatte ich, allerdings erst kürzlich, auch schon in diese Richtung gedacht und überlegt, ob ein Anteil Weiblichkeit in der Persönlichkeit dafür nicht vorteilhaft sein könnte. Du bestätigst dies.
In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, wird auf genau diesen Führungsstil großen Wert gelegt und ich habe dort eine Reihe Vorgesetze gehabt (und habe immer noch), die so führen. Nachdem man mich selbst mit Führungsaufgaben versehen hatte, fiel es mir nicht schwer, diesen Führungsstil zu praktizieren und an den Bewertungen, die ich von Mitarbeitern und Vorgesetzten erhielt, kann ich erkennen, daß ich das zu deren Zufriedenheit gemacht habe. Ich wäre aber bisher nicht darauf gekommen, das es ausgerechnet eine Portion Weiblichkeit sein könnte, die mir dabei geholfen hat. Viele meiner Vorgesetzten waren auch gleichzeitig immer "Heißdüsen", da blitzte nichts von Weiblichkeit hervor. Da ich dies aber durchaus ein wenig abwertend meine, und ich mich selbst überhaupt nicht so sehe, scheinen die doch anders unterwegs zu sein, aber trotzdem kooperativ.
Wie Du schon schreibst - jeder ist anders, die Welt ist eben bunt. Und jeder hat seinen eigenen Stil und Weg zum Ziel. Es gibt da nicht nur einen richtigen Weg und alle anderen sind falsch. Wir haben unseren besonderen Anteil der Persönlichkeit und dieser kann auch eine Stärke darstellen - aber auf die Idee bin ich bisher noch nie gekommen.
Liebe Grüße - Olivia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 70 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Olivia

Vielen Dank für Deine Rückmeldung.
Olivia de la Crossé hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 17:33 Nachdem man mich selbst mit Führungsaufgaben versehen hatte, fiel es mir nicht schwer, diesen Führungsstil zu praktizieren und an den Bewertungen, die ich von Mitarbeitern und Vorgesetzten erhielt, kann ich erkennen, daß ich das zu deren Zufriedenheit gemacht habe.
Das habe ich ja auch erlebt, aber unser Anteil an Weiblichkeit hilft uns, so zu führen, wobei wie Du richtig sagst ist damit der Umkehrschluss nicht gegeben. Mein Sohn führt ähnlich wie ich in seiner Funktion als GL-Mitglied einer mittleren KMU, er ist aber "männlicher" als ich. Ich habe ihm die Einfühlsamkeit vererbt.
Wie ich es gesagt habe, es ist sehr kompliziert und verschiedene Aspekte zeigen unser Anteil an Weiblichkeit aus: Gestern Abend war ich in Tränen als ich im Rahmen des Edinburger Tatoos die Duddelsackspieler zuhörte, diese Töne haben mich mitgerissen. Ich kann auch blödsinnig heulen, wenn ich ein romantischer Film sehe (Pretty Woman....) Deshalb schminke ich mich selten wenn ich alleine bin, das hält nicht stand (so) .

Liebe Grüsse
Daniela
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 71 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Olivia

Ich konnte nicht anders, ich musste „Pretty Woman“ nochmals ansehen🥲

Ach sind die Gefülswallungen schön

Liebe Grüsse
Daniela
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 72 im Thema

Beitrag von Olivia de la Crossé »

Ich habe einige Zeit nichts mehr über "My Way" zur Teilzeitfrau geschrieben - heute soll es mal wieder weitergehen.

Ich möchte etwas schreiben zu meinen Erfahrungen mit (echten) Frauen und dem Tragen von Frauenkleidung.

Eine meiner ersten Freundinnen war ca. 2 Jahre älter als ich und schon deutlich erfahrener - mit einem Mann, der älter als sie gewesen war und mit ihr Schluß gemacht hatte, bevor wir uns kennenlernten. Sie war begeistert von Travestiekünstlern wie Mary & Gordy, zu deren Show wir auch hingingen. Sie hörte deren Musik oft und erzählte viel von ihnen. Mir war Travestie damals noch nicht wirklich begegnet und interessierte mich nicht - obwohl ich damals schon gerne heimlich Damenunterwäsche anzog. Aber das wußte sie nicht und es wäre mir peinlich gewesen, es ihr zu sagen. Es kamen aber hin und wieder so Andeutungen von ihr, daß sie Männer in Frauenkleidern interessant fände. Wie ich wohl mit diesem oder jenem Kleidungsstück aussähe? Ernst wurde daraus nicht, ich wollte meine Neigung ihr gegenüber nicht zu erkennen geben. Also passierte in der Richtung nichts. Es war aber meine erste Erfahrung, daß es Frauen gibt, die einen Reiz darin finden, wenn Mann sich zur Frau verwandelt. Und zwar nicht nur in einer Show oder im Fernsehen, sondern der eigene Partner. So richtig klar geworden ist mir das aber erst viel später. Die Beziehung zu dieser Frau war da schon längst wieder vorbei.

Jahre vergingen und ich war nun verheiratet mit einer Frau, die ich einige Zeit danach kennen gelernt hatte. Daß sie mich (in Nizza) geoutet hat, habe ich ja schon geschrieben. Seitdem konnte ich mein Crossdressing ohne Stress ausleben. Das tat ich aber nur gelegentlich und auch nur mit Damenunterwäsche. Die meisten Stücke kennt sie und hat viele davon auch schon mal angezogen. Also schon die zweite Frau in meinem Leben, die die Verwandlung ihres Partners zur Frau, jedenfalls äußerlich und vielleicht auch nur in Ansätzen attraktiv oder interessant findet.
Bis zum Ende des letzten Jahres hatte ich auch darüber eigentlich gar nicht so richtig nachgedacht. Ich zog mir an was ich wollte, sie hat's nie kritisiert, fand es oft sogar schön und das war's. Hat sich natürlich nur zuhause abgespielt und Röcke, Blusen, Kleider habe ich bis dahin kaum probiert, haben mich nicht interessiert. Ich hatte allerdings welche.

Zum Jahreswechsel hat sich das aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen völlig geändert. Jetzt ziehe ich Kleider, Röcke, Blusen, Schmuck usw gerne an, die tolle Unterwäsche natürlich darunter. Ich habe darüber ausführlich mit meiner Frau geredet. So ganz leicht fiel mir das zuerst ja nicht. Aber es war wieder so: sie fand das gut. "Endlich ziehst Du Dir mal ein Kleid an und rennst hier nicht immer nur in Damenunterwäsche rum!"
Mangels Platz hatte ich die Kleidung auf dem Dachboden verstaut und holte mir das was ich anziehen wollte ins Schlafzimmer. Meine Frau meinte, ein Kleid gehört auf einen Bügel und das in einen Schrank. Sie bot mir an, den Schrank im Zimmer im Keller auszuräumen, damit ich dort meine Damenkleidung unterbringen kann. "Liegt ja nur altes Zeug drin und ein paar Putzlumpen können wir ja auch gebrauchen." Ein paar Tage später stand der Schrank leer und ich konnte meine Kleider dort aufhängen. -- Hätte ich nie gedacht, daß sie mir so entgegenkommt.

Als ich ihr meine ersten Kleider (vom Second Hand Laden) vorführte, sagte sie, wenn ich will kann ich mich auch in Ihrem Kleiderschrank bedienen. Da standen wir beide dann davor und schauten uns ihre Kleider und Röcke an, die ich dann anprobierte. Leider sind viele davon für mich zu klein, aber einige stehen mir wirklich gut. Da standen wir nun beide in FSH und Rock vor dem Spiegel und sie sagt zu mir: "Du siehst in meinem Rock mit deinen langen Beinen besser aus als ich, weil ich nur kurze dicke Beine habe. Du kannst Mini-Röcke tragen und ich deswegen nicht."
-- Schon wieder: hätte ich nie gedacht - ich hätte nach so vielen Ehejahren nicht gedacht, das mein Frau das mal zu mir sagt.

Das ich mich über diese Entwicklung riesig gefreut habe, ist sicherlich total nachvollziehbar. Hätte mir vorher jemand gesagt, daß meine Frau so reagieren würde, hätte ich es aber wohl nicht geglaubt. Ich habe immer gedacht, das Frauen einen Mann wollen, der ein cooler, männlicher Typ ist und nicht irgendwie weiblich ist und schon gar nicht Frauenkleidung trägt, auch wenn es nur ab und zu ist. Heute weiß ich das das nicht stimmt, es gibt genau solche Frauen und mit so einer bin ich verheiratet.

LG Olivia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 73 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Hallo Olivia,

ich hab mich ja bisher hier eher fasziniert lesend zurück gehalten, aber ich will Dir nur sagen: ich bin furchtbar neidisch!

Und gleichzeitig total mitgerissen und freue mich für Dich. Das deine Frau das so wirklich mitlebt und unterstützt ist ein echter Schatz. Ich wünsche Dir und euch jedenfalls, dass ihr noch viel tolle gemeinsame Zeit habt - egal in welcher Konstellation.
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Alicia
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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 74 im Thema

Beitrag von Alicia »

Hallo Olivia,

herzlichen Glückwunsch zu so einem lieben Lieblingsmenschen. Ich selbst muss da gar nicht neidisch sein, da ich seit etwa einem Jahr in einer vergleichbaren Situation bin. Der Kellerschrank ist zwar mehr mit Männerklamotten gefüllt, dafür darf sich die Damenbekleidung in meinem Schlafzimmerschrank immer breiter machen. Mein Schatz geht liebend gerne mit mir einkaufen, weswegen ich letztes Jahr mehr Geld für Klamotten (Männersachen waren eher nicht dabei) ausgegeben habe, als die letzten 5 Jahre zusammen. Und da sind die Schuhe noch nicht einal mitgerechnet. :lol:
Schwamm drüber, denn eine gesunde Auswahl ist erst einmal im Haus. Bei den gemeinsamen Ausflügen berät sie mich stets hinsichtlich eines stimmigen Outfits.
Allerdings hat sie mittlerweile festgestellt, dass sie in ihren lässigen Klamotten daheim nicht mehr bestehen kann, wenn ich aufgeputzt herumlaufe. :mrgreen: Also fühlt sie sich genötigt, dagegen zu halten, was ihr angesichts ihrer Auswahl nicht schwer fällt. Lediglich der gegenseitige Austausch funktioniert bei uns leider nicht, dafür sind die Größen zu unterschiedlich. (cry)

Ein dreifaches Hoch auf unsere Frauen, die uns so tatkräftig unterstützen und es hoffentlich lange tun. (drink) (drink) (drink)
O-Ton: Zieh an was du willst, solange ich dich glücklich sehe.

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Re: Olivia de la Crossé - My Way.

Post 75 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Olivia de la Crossé hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 21:58
Das ich mich über diese Entwicklung riesig gefreut habe, ist sicherlich total nachvollziehbar. Hätte mir vorher jemand gesagt, daß meine Frau so reagieren würde, hätte ich es aber wohl nicht geglaubt. Ich habe immer gedacht, das Frauen einen Mann wollen, der ein cooler, männlicher Typ ist und nicht irgendwie weiblich ist und schon gar nicht Frauenkleidung trägt, auch wenn es nur ab und zu ist. Heute weiß ich das das nicht stimmt, es gibt genau solche Frauen und mit so einer bin ich verheiratet.

LG Olivia
Da kann ich Dir nur herzlich und neidlos gratulieren. Ich habe zwar auch eine sehr tolerante Liebste....aber von der Intensität Deiner Frau hätte ich wohl auch ein bisschen mehr...
Alles Liebe und weiterhin eine so tolle Zeit
Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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