Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck
Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck - # 2

Violetta-TransFlower
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1469
Registriert: Fr 4. Okt 2024, 14:17
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie !
Wohnort (Name): Ost-Thüringen
Hat sich bedankt: 3020 Mal
Danksagung erhalten: 3416 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 16 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Liebe Marie,
Lavendellöwin hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 20:35 kleine Brötchen schmecken in der Sonne besser, als grosse im Regen..
Das hast Du aber wieder einmal richtig SCHÖN gesagt, dem ist ist fast nichts hinzuzufügen. (sym)
Außer vielleicht: Das Leben ist so schön...
(so) (na) (so)
Lana hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 21:17 Da steckt so viel mehr Wahrheit drin, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Genau das waren auch meine Gedanken, liebe Lana. (ki)

Ganz liebe Grüße von
Eurer Violetta💜
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
Elvira
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 134
Registriert: Mi 4. Mai 2022, 13:40
Pronomen: sie/er/es
Wohnort (Name): Heidelberg
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 17 im Thema

Beitrag von Elvira »

Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53
Elvira hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:37 "Das tun können, was sie wollen?" Das Leben ist kein Ponyhof!
Den Spruch werden etwa Faktor 1000x mehr Menschen bei uns bringen. Viele Menschen glauben, ein Recht zu haben, entscheiden zu dürfen, wer wer sein darf und zu sein hat.
Puh, da geht ja einiges Durcheinander. Das Gleiche ( "ein Recht zu haben, entscheiden zu dürfen, wer wer sein darf und zu sein hat") gilt ja wohl auch umgekehrt.
Da studiert also jemand Medizin und ist der Meinung, der Arztberuf müsse jetzt (sofort) seinen Bedürfnis angepasst werden. Ernsthaft jetzt? Der Arztberuf wird gerade durch Menschen kaputt gemacht, die in ihrem Kopf ein Phantasiegebilde vom Arztdasein haben und bedingt durch ungeregelte (früher selbstverständliche) Mechanismen aus einer Konvention aussteigen, die sie nicht begreifen wollen. Die Folgen werden eben auch nicht mehr begriffen oder richtig interpretiert.

Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53
Und genauso wie ich die Sprüche bei uns nicht akzeptiere, akzeptiere ich sie auch nicht mit anderen als Ziel. Jeder kontrolliert das eigene Leben. Jeder hat das Recht sich selbst zu entfalten.
Und die anderen müssen das mittragen? Ich habe ja im Gesundheitswesen einiges erlebt. Von wegen "Jeder kontrolliert das eigene Leben." Zum Studium: da wird jahrelang vor sich hinstudiert, die einfachsten Techniken werden nicht beherrscht und auf einmal merkt studiosa, daß es auch Nachtdienste gibt. "Jeder hat das Recht sich selbst zu entfalten." ?? Nachtdienste passen mir nicht in den Kram, also weg damit! ??
Elvira hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:37 Auf dem Land zu leben, ist keine Strafe, sondern eine Chance, auch mal die arbeitende Bevölkerung kennenzulernen.
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Für mich wäre es eine.
Wolltest Du Ärztin werden?
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Größere Städte sind tolleranter queerem Leben gegenüber.
Wirklich? Nachts offensichtlich nicht mehr so. In bestimmten Vierteln auch tagsüber nicht.
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Die Andeutung, dass Menschen in Städten gar nicht arbeiten, überlese ich lieber mal.
Gar nicht habe ich nicht gesagt, wenn ich aber durch eine x-beliebige größere Stadt Deutschlands gehe, sind die Cafés und Restaurants voll mit Menschen, die nicht arbeiten (und manchen, die eben auch nicht arbeiten dürfen).
Augen fest zu machen? Douglas Adams empfiehlt ein Handtuch!
Elvira hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:37 Nebenbei, wer eine Halbtagsstelle anstrebt, sollte meiner Meinung nach ganz vom Arztberuf Abschied nehmen.
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Eine Freundin von mir ist Ärztin. Das schlimmste, sagt sie immer, am Arzt-Beruf ist, wie Menschen einen behandeln.
Die "Menschen" in den Städten oder auf dem Land?
Siehe:"Gegen Gewalt im Krankenhaus"
https://www.drk-kliniken-berlin.de/aktu ... nschlag-an
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Übrigens arbeiten 40% der Ärztys über 50 Stunden die Woche, und ü20% mehr als 60 Stunden die Woche.
Da vermisse ich jetzt mal die Auflistung nach Geschlechtern (m/w/d). Ich vermute mal, da kommt genau das bei raus, was ich eingangs schon sagte (Ponyhof / halbtags).
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Du kannst ja deine Arbeitszeit bis auf dieses Maß mit gemeinnütziger Arbeit auffüllen, wenn du meinst, dass Gemeinschaftswohl über dem Einzelwohl steht.
Das verstehe ich jetzt nicht. Was willst Du uns damit sagen? Der Arzt soll nur noch halbtags arbeiten und dann in der restlichen Zeit bei der Obdachlosenhilfe Kaffee kochen?
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Es nur von anderen zu verlangen ist einfach, das eigene Wohl dafür zurückzustellen ist schwer.
Das verstehe ich auch nicht! Der Arztberuf hat bestimmte Strukturen, Anforderungen (hohes Lernpensum, langes Studium, Intelligenz). Da wird also etwas "von anderen verlangt". Willst Du das jetzt ändern?
Wem die Anforderungen des Arztberufes so vorkommen, als müsse er sein "eigenes Wohl" zurückstellen, der soll eben besser nicht Medizin studieren.
Schau Dir mal die Analysen der Beweggründe an, warum das Studium abgebrochen wird. Da begreifen manche erst im klinischen Teil des Studiums, dass sie kein Blut sehen können ...
Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 Ganz davon abgesehen, dass es nicht mehr Arztys gibt, wenn wir Menschen in Teilzeit ein Berufsverbot erteilen.
Wer redet denn von Berufsverbot? Wer Halbtagsarzt sein will, nimmt den Menschen auf dem Land den Anspruch auf ärztliche Betreuung weg. Ist ein ganz einfaches Rechenexempel. Würden alle Ärzte Vollzeit arbeiten (so wie das mal vorgesehen war und bei der Planung der Räumlichkeiten (Hörsäle, Übungsräume) konzipiert war, hätten wir eben keinen Ärztemangel.

Ich bleibe dabei (und erkenne kein entkräftigendes Argument Deinerseits dagegen):
Die Zwangsregelung (10 Jahre Landarzt, erst danach Niederlassungsfreiheit) muß wieder her und es war falsch, sie abzuschaffen.

"Freiwillig" wird das nämlich nichts.

Ich habe persönlich lange auf dem Lande gelebt, kenne diverse Landarztpraxen, aber auch das Dasein als Krankenhausarzt ist mir nicht fremd.
In einer Landarztpraxis gibt es keinen Burnout. Im Krankenhaus sehr wohl.

Und um zum Schluß noch einmal Cato den Älteren zu zitieren: Ja, das Gesundheitssystem ist Murks. Hingerichtet von steuergierigen Politikern und Bürokraten.

Val44721 hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:53 LG Valerie
Ja Dir auch liebe Grüße
Elvira
Knäckebrötchen
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 633
Registriert: So 6. Okt 2024, 16:48
Geschlecht: Weiblich
Pronomen: Sie/ihr
Wohnort (Name): Marburg
Hat sich bedankt: 230 Mal
Danksagung erhalten: 662 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 18 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Elvira hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 12:45 Gar nicht habe ich nicht gesagt, wenn ich aber durch eine x-beliebige größere Stadt Deutschlands gehe, sind die Cafés und Restaurants voll mit Menschen, die nicht arbeiten (und manchen, die eben auch nicht arbeiten dürfen).
Augen fest zu machen? Douglas Adams empfiehlt ein Handtuch!
Die meisten x-beliebigen größeren Städte (auch Deutschlands, man mag es kaum glauben) sind - Trommelwirbel - Ziel von Touristen! Sogar - unfassbar - innerdeutsche Touristen!

Und dann sind in all den Cafés und Restaurants ja auch noch die Menschen die Arbeiten - nämlich als Bedienungen, Köch*innen, die Reinigungskräfte... nehmen wir denen also jetzt ihre Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten weg, weil Elvira findet, da sitzen nur Menschen, die nicht arbeiten? Diese in-diesem-Moment-nicht-arbeitenden Menschen schaffen also Arbeitsplätze!

Wie hoch der Anteil an halbtags-Ärztys innerhalb dieser Population ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Sapphic | Trans* | Femme
Val44721
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 227
Registriert: So 9. Mär 2025, 18:28
Pronomen: sie/ihr
Hat sich bedankt: 107 Mal
Danksagung erhalten: 339 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 19 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 14:06 Die meisten x-beliebigen größeren Städte (auch Deutschlands, man mag es kaum glauben) sind - Trommelwirbel - Ziel von Touristen! Sogar - unfassbar - innerdeutsche Touristen!
Oder auch Menschen mit anderen Arbeitszeiten als 9-5. Menschen in Schichtarbeit, Menschen in Nachtarbeit, Menschen in Wochenschichtmodellen, Menschen mit Gleitzeit, Menschen die aus Cafes heraus online arbeiten. Ärztys die eine Wochenendschicht hatten, Pflegekräfte die abends Dienst haben.

Aber wahrscheinlich arbeiten solche Menschen ja auch alle nicht richtig.
Elvira hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 12:45 Studium: da wird jahrelang vor sich hinstudiert, die einfachsten Techniken werden nicht beherrscht
Hast du (Medizin) studiert, dass du das für das Medizinstudium oder irgendein Studium weißt?
Elvira hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 12:45 Da vermisse ich jetzt mal die Auflistung nach Geschlechtern (m/w/d). Ich vermute mal, da kommt genau das bei raus, was ich eingangs schon sagte (Ponyhof / halbtags).
Ich habe das Gefühl da kommt was stark sexistisches raus wenn ich nachfrage.
Elvira hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 12:45 Das verstehe ich jetzt nicht. Was willst Du uns damit sagen? Der Arzt soll nur noch halbtags arbeiten und dann in der restlichen Zeit bei der Obdachlosenhilfe Kaffee kochen?
Ich meine dich. Der Arzt der halbtags arbeitet tut schon was auch für wohnungslose Menschen.

Grüße
Valerie
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3998
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 289 Mal
Danksagung erhalten: 1271 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 20 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Elvira hat geschrieben: Sa 5. Apr 2025, 12:45 Die Zwangsregelung (10 Jahre Landarzt, erst danach Niederlassungsfreiheit) muß wieder her und es war falsch, sie abzuschaffen.
OK, was würde ich machen, wenn ich heute nach dem Abi Medizin studieren will, aber "Landarzty" nicht in Frage kommt (weil Stadtmensch, queer, irgendwie nicht "Land-geeignet")?

Ich spezialisiere mich im klinischen zweiten Teil der Ausbildung bereits auf ein Gebiet, dass mir Spass macht (oder wo ich gute Karrierechancen sehe) und das nicht Allgemeinmedizin ist. Und nach meinem Abschluss nach ca 13 Semestern gehe ich als approbiertes Assistenzarzty in eine Klinik oder Praxis mit genau diesem Fachgebiet. Lass mal Zahnmedizin machen oder kosmetische Chirurgie, da gibt's massig Zuzahlungen und Privatpatientys. Und sorry, ich bin für Allgemeinmedizin nicht qualifiziert :) Wenn ich mich schön weiterbilde, bin ich nach 6 Jahren Facharzty. Dann kann ich in einer Klinik - am besten privat - Oberarzty werden oder ich mache irgendwann eine eigene fachärztliche Praxis auf.

Ein solcher Zwang wird also eher dafür sorgen, dass gerade die guten Leute (oder die mit Beziehungen und_oder Geld) keine Allgemeinmedizin machen, sondern auf andere Fachbereiche ausweichen. Effekt: Insgesamt weniger Hausärztys aka Allgemeinmedizinys.

Wie liesse sich das verhindern? Naja, es könnten ja pauschal alle Absolventys zu mehrjährigen Landärztydienst verpflichtet werden. Ob das generell grundgesetzlich machbar ist, sei mal dahingestellt. Ob das fachlich sinnvoll ist, zB ein Chirurgy oder Anästhesiespezy auf die Landbevölkerung loszulassen, auch. Als Voraussetzung für einen Kassensitz vielleicht ("Hammse jedient?"). Was würden alle machen, die es können? Die einen würden in Privatpraxen wechseln. Andere würden ins Ausland gehen oder gleich da studieren. Mit einer Zulassung aus einem EU-Land, dem EWR, der Schweiz oder einem dem deutschen gleichwertigen Studiums aus einem Drittstaat wird dir nämlich in D die unbeschränkte Approbation erteilt (https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/d ... 066012.pdf). Alle, die diese Möglichkeiten nicht nutzen und nicht eh schon begeistert Land-Allgemeinarzty werden wollen - das scheinen ja nicht genug zu sein (stimmt das eigentlich?) - wären bestimmt so richtig motiviert (*sarkasmusfähnchen schwenk*) ihren Dienst abzuleisten und bei der ersten Gelegenheit "weg".

Möglicherweise würde die nicht-staatliche Ausbildung zunehmen. Die müsste also auch entsprechend gesetzlich verpflichtet werden - falls das geht. Falls nicht würde in D vermutlich das Studienkreditwesen aufblühen, wie in USA, was die Absolventys wirtschaftlich noch weiter unter Druck setzt und für eine selbstständige landärztliche Praxis unmöglich, weil das nie wieder rein zu kriegen ist.

Der Haupteffekt wäre wohl, dass dann einfach nicht mehr so viele junge Leute Medizin studieren wollen würden.

Mit Zwang und Druck Leute zu motivieren klappt eigentlich nie. Gerade mit deinen ultra-hohen Erwartungen an das gesellschaftliche Verpflichtungsgefühl dieser Jungärztys, die meines Erachtens angesichts der (wirtschaftlichen) Rahmenbedingungen völlig unrealistisch sind. Leute nach einem anstrengenden Studium jahrelang in eine offensichtlich ungeliebte Ecke zu setzen, wo sie weder ihre besten Jahre zur Lebensplanung ausleben können (Familie? Kinder?) noch wirtschaftlich eine Basis schaffen können (Altersvorsorge? Karriere?) und dann noch super Motivation, Aufopferung und soziale Verantwortung zu erwarten wird an vielen Ecken scheitern. Entweder werden der Zielgruppe attraktive Angebote gemacht, also zB günstige Praxismieten, Support bei Bürokratie und Verwaltung, bessere Abrechnungsmodi laut GoÄ (Punkte, Wegegeld, etc), Urlaubsvertretungen, Wohnungen, günstige Familien- und Gründungsdarlehen und dergleichen, oder es kommen eben einfach keine (die es gut machen).

Das ganze ist aber eh wahrscheinlich unnötig, denn die Zahl der immatrikulierten Medizinstudis ist so hoch wie nie zuvor (hier und hier). Die werden alle bis 2030 fertig. Schweinezyklus, ick hör dir trapsen.

Es wird also auch ganz ohne Zwang mit eben ein paar wenigen Anstrengungen funktionieren, die das Leben auf dem Land in einer (eigenen) Praxis von den Lebens- und Wirtschaftsbedingungen her attraktiver machen. Dann kriegen wir da auch motivierte Leute.
Dara
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 111
Registriert: Di 12. Jan 2016, 14:08
Geschlecht: Weiblich
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): Düsseldorf
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Oberärzte: Mehr Macht, weniger Frau | doccheck

Post 21 im Thema

Beitrag von Dara »

Ich war vor ca. 14 Tagen beim ersten Zahnärztinnen-Tag der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein.
Dort wurden uns auch die neuesten Statistiken präsentiert.
Seit diesem Jahr haben wir Geschlechterparität in Nordrhein (gleich viele Zahnärztinnen und Zahnärzte) und trotzdem bleibt die klassische Einzelpraxis mit Abstand die häufigste Berufsausübungsform.
Also lassen auch junge Kolleginnen sich mehrheitlich nieder und machen sich selbstständig.
Fast 70% der Studienanfänger sind Frauen.
Wenn das so weitergeht, sind in einigen Jahren die Männer in der Zahnmedizin eine gefährdete Minderheit!


Liebe Grüße Dara
Antworten

Zurück zu „Religion, Politik und Gesellschaft“