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Mit der Ausstellung "Was ich anhatte" will die Polizei Bremen auf sexualisierte Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Durch Kleidungsstücke soll der Täter-Opfer-Umkehr bei sexuellen Übergriffen entgegengewirkt werden.
Die Ausstellung zeige die Kleidung von zwölf Frauen im Alter zwischen 6 und 80 Jahren, die sie während sexueller Übergriffe getragen haben, teilte die Polizei Bremen mit. Damit solle der Mythos entlarvt werden, dass Frauen vergewaltigt würden, weil sie angeblich aufreizend gekleidet seien. "Frauen werden nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock tragen", so die Polizei Bremen. "Hier herrscht eine Täter-Opfer-Verkehrung vor." Bei diesem sogenannten Victim Blaming wird der Frau wegen ihrer Kleidung die Rolle der Täterin und dem Mann die Rolle des Opfers zugewiesen.
Die dazu gehörige Homepage:"Gründe für eine Mitschuld wie Kleidung, Aussehen oder Verhalten sind irrelevant, da es nicht um Sex, sondern um Unterdrückung geht", heißt es von den Macherinnen. "Vergewaltigung hat in erster Linie mit Gewalt zu tun." Sexualität sei dabei eine Waffe, aber nicht die erste Motivation bei einer Vergewaltigung.
https://wasichanhatte.de/Was-ich-anhatte/