Hey...manchmal_melissa hat geschrieben: Mo 19. Aug 2024, 21:20 Naja, im Bezug auf Transidentität unter Umständen sehr viel. Man kann ja nicht auf Knopfdruck ändern, was man (sexuell) attraktiv findet.
das finde ich etwas pauschal und nicht klar. Unter Umständen sehr viel-was genau denn?
In der Beziehung zu meinem Lieblingsmenschen spielt Sex keine Rolle, weil ich den Sex den sie wohl gerne hätte
nicht kann. Berührungen sind sehr schön, Nähe und Küsse tun gut, aber männlich konotierten Sex kann ich nicht haben.
Das widerstrebt mir, ich finde es abstossend und nicht befriedigend.
Wir haben schon lange davor damit aufgehört, bevor ich überhaupt den Weg in die Angleichung gegangen bin. Lange
bevor ich definitiv gesagt habe ich bin eine Frau. Und dann war ihr klar, warum es nicht mehr geklappt hatte.
Aber das Zusammensein in der Art zwischen 2 Menschen ist nur eine Basis einer Beziehung, nicht der Sinn oder Grund davon.
Sex geht völlig ohne Beziehung, mit Lust, so ist es zumindest für mich.
Und ja, ich bin lieber mit Frauen, aber sexuell attraktiv finde ich sie nicht. Ich bin nicht lesbisch, sagen wir übrigens beide.
Und ja, es geht mir nicht ansatzweise in den Kopf, wie eine Person die von sich denkt das sie eine Frau ist, in männlicher Rolle
ein Kind zeugen kann-da hab ich rote Lichter vor den Augen.
Wie kommst du denn darauf, das alle, auch Crossdresser, hier denn Grenzen festlegen, oder festlegen müssen?manchmal_melissa hat geschrieben: Mo 19. Aug 2024, 21:20 Aber manchmal sind einfach Grenzen erreicht. Und wir sollten den Partnerinnen nicht den Eindruck vermitteln, dass ihre Grenzen nichts wert sind
Wir haben das nie getan. Ich könnte nie vorstellen, mein Lieblingsmensch meditiert sehr viel, zu sagen, du darfst aber maximal
eine Stunde am Tag meditieren oder Sport machen, weil wir sonst unsere gemeinsamen Dinge nicht mehr erledigt bekommen.
Ich würde das gerne manchmal weil ich mich stellenweise mit manchem allein gelassen fühle, aber es steht mir nicht zu,
es ist etwas was sie dann in dem Moment braucht und könnte ich das nicht zulassen würde unsere Partnerschaft an Wert verlieren.
Schau, sie war einmal 3 Monate in einem Retreat, kurz nachdem ich einen Bandscheibenvorfall hatte. Mir wäre es lieber
gewesen sie hätte es gelassen und es ist eines der wenigen Dinge die ich ihr nachtrage. Es war weit über meiner Grenze.
Aber der Wert war für sie unschätzbar...und exakt das zählte.
Es ist vielleicht ein wenig das was Vicky mit Krise meint, ein Handeln ausserhalb der Komfortzone, ausserhalb der Grenzen, da finde
ich schon, das es Wachstum bringt..
Doch sicher, aber nicht in Beziehung was mein geschlechtliches Empfinden oder Leben angeht.Vicky_Rose hat geschrieben: Di 20. Aug 2024, 06:42 Und da ist Krise angesagt. Auch die Literatur beschäftigt sich nicht mit Beziehungen, in denen es läuft, sondern in denen es kracht. Das verschiebt meine Perspektive. Aber allgemeiner Tenor ist, dass jede Beziehung an die Punkte kommt, an denen es kracht. Habt Ihr das nicht erlebt ?
Eher wenn dann mal mit den Auswirkungen davon. Es gibt Tage an denen ich sehr dysphorisch sein kann.
Wenn ich einen solchen Tag habe und wir hatten etwas ausmacht, wollten uns mit jemand treffen kann es sein das ich das absage,
weil ich mich grade unpässlich fühle-das findet mein Lieblingsmensch dann maximal doof.
Sie weiss aber auch wie ich dann leide..
da geht es mir dann auch gar nicht drum, das ich denke trans* Personen hätten nur Nachteile, denn das denke ich überhaupt nicht,
sondern das ich dann gerade sehr ungut mit meinem Körper bin. Sicher könnte ich mich dann schminken, was tolles anziehen, das macht dann
aber mein Missverhältnis zu meinem Körper nicht gut-sprich das hilft kein klein bisschen.
Ansonsten haben wir natürlich auch Dinge die Klärung brauchen.
naja..hihi..stimmt schon, ein Beziehungsratgeber beschäftigt sich wohl zwangsläufig mit der Bearbeitung von Krisen,
hast du keine brauchst du ja den Ratgeber nicht. Oder hat man dann erst eine Krise gefunden wenn man da mal reinliest.
Vielleicht, ich lass das lieber
habt es gut, Marie