Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn - # 57
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Kerstin
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Wie auch immer es wird reichlich Chaos geben.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo allerseits,
Aber manche Dinge Ufern wirklich aus. Es gibt durchaus Möglichkeiten auf dem anderen Gleis den Betrieb aufrecht zu halten. Man muss es aber auch wollen. Totalsperrung ist für den Bauablauf am einfachsten.
Gut, dass hier alle drei Strecken um Rheine in den letzten Jahren saniert wurden.
Liebe Grüße
Claudia Mühl
Ich bin nach nun 34 Jahren Museumsbahn angehende Triebfahrzeugführerin und muss mich in beiden Funktionen mit dem Thema UVV auseinandersetzen.Diana.65 hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 17:35Leider ist es inzwischen so, dass durch die gesetzlichen Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ein Arbeiten im laufenden Verkehr nahezu unmöglich ist.Marlene hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 16:46 Aber man bekommt ja in dem Haufen nicht mehr das Einfachste gebacken.
Während jeder Otto-Normalverbraucher sich sonstwie am Gleis verhalten kann müssen Mitarbeitende die Vorghaben einhalten, die ein Arbeiten in der Nähe befahrener Gleise eigentlich unmöglich machen.
Aber manche Dinge Ufern wirklich aus. Es gibt durchaus Möglichkeiten auf dem anderen Gleis den Betrieb aufrecht zu halten. Man muss es aber auch wollen. Totalsperrung ist für den Bauablauf am einfachsten.
Gut, dass hier alle drei Strecken um Rheine in den letzten Jahren saniert wurden.
Liebe Grüße
Claudia Mühl
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Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Moin zusammen,
genauso sieht es leider aus. Da das Fachwissen immer mehr abnimmt durch "Schnellbesohlung", aber Ignoranz, Ablenkung vom Geschehen durch Herumdatteln, etc. immer mehr ausufern, kommen dann solche Maßnahmen wie Totalsperrung zustand, wobei die Unfälle dadurch nicht unbedingt weniger werden, denn schließlich arbeiten auf den Baustellen auch Maschinen und die dort beschäftigten Leute sollten einen gesunden Absttand zu denen halten, aber da ist "Die Bahn" dann fein raus, denn das geht sie ja nichts an...
Auf Sipos (Sicherheitsposten), würde ich mich heutzutage nicht mehr verlassen wollen, da siehe vorher Geschriebenes.
Wir hatten jetzt auch eine Gleisbaustelle auf unserer Museumsbahn. Mussten verfaulte Holzschwellen wechseln und im Nachbargleis verläuft eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn, sodass wir ebenfalls eine feste Absperrung aufbauen mussten. Der Aufwand ist imens und wechsel mal Betonschwellen aus, die man mit einem Zweiwegebagger seitlich hinein hieven muss. Fast ein Ding der Unmöglichkeit mit solch einer Absperrung. Da bleibt nur die andere Gleisseite und das hält natürlich den Fortgang der Arbeiten gewaltig auf, da wenig bis kein Platz ist.
Außerdem gehen durch Erstellung von Sicherungsplänen die Kosten schon mal gewaltig in die Höhe. Bis dann endlich alles fertig genehmigt und durchgewunken ist, ist der eigentliche Bau schon fast Pillepalle...
Nein, so wird das immer schlimmer und nichts geht mehr voran. Man muss ich über nichts mehr wundern.
V.G. Marlene
genauso sieht es leider aus. Da das Fachwissen immer mehr abnimmt durch "Schnellbesohlung", aber Ignoranz, Ablenkung vom Geschehen durch Herumdatteln, etc. immer mehr ausufern, kommen dann solche Maßnahmen wie Totalsperrung zustand, wobei die Unfälle dadurch nicht unbedingt weniger werden, denn schließlich arbeiten auf den Baustellen auch Maschinen und die dort beschäftigten Leute sollten einen gesunden Absttand zu denen halten, aber da ist "Die Bahn" dann fein raus, denn das geht sie ja nichts an...
Auf Sipos (Sicherheitsposten), würde ich mich heutzutage nicht mehr verlassen wollen, da siehe vorher Geschriebenes.
Wir hatten jetzt auch eine Gleisbaustelle auf unserer Museumsbahn. Mussten verfaulte Holzschwellen wechseln und im Nachbargleis verläuft eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn, sodass wir ebenfalls eine feste Absperrung aufbauen mussten. Der Aufwand ist imens und wechsel mal Betonschwellen aus, die man mit einem Zweiwegebagger seitlich hinein hieven muss. Fast ein Ding der Unmöglichkeit mit solch einer Absperrung. Da bleibt nur die andere Gleisseite und das hält natürlich den Fortgang der Arbeiten gewaltig auf, da wenig bis kein Platz ist.
Außerdem gehen durch Erstellung von Sicherungsplänen die Kosten schon mal gewaltig in die Höhe. Bis dann endlich alles fertig genehmigt und durchgewunken ist, ist der eigentliche Bau schon fast Pillepalle...
Nein, so wird das immer schlimmer und nichts geht mehr voran. Man muss ich über nichts mehr wundern.
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Sabrina Verena
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Früher war das Streckennetz besser ausgebaut. Kleinere Reparaturen wurden dank Bahnmeistereien schnell erledigt. Die Züge fuhren nicht im Stundentakt, daher war mehr Spielraum für temporäre Sperrungen. Das Management bestand noch aus Eisenbahnern und nicht aus Industriellen wie Dürr und Mehdon oder gar Luftfahrt- Experten. Die Bahn hatte noch Interesse an Passagieren und käme nicht auf die Idee Einzelne ohne Internetzugang oder Smartphone auszugrenzen. Andererseits wurden die Leute noch richtig ausgebildet ein Lokführer konnte nicht nur den Zug fahren, er konnte ihn auch zerlegen und wieder zusammen setzen. Die paar Seminare der Quereinsteiger können da nicht mit Schritt halten. Und es ist wohl auch eine Frage der Ethik. Hier zu Lande entschuldigt sich eine Zugführerin, wenn der Zug eine Minute zu früh ist und beklagt dass der Lokführer völlig fertig ist. In Japan wäre es für den Lokführer eine Ehrverletzung, wenn er den Zug verspätet.Marlene hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 16:46 Solchen Zirkus hat es bei der Reichsbahn nie gegeben. Vollsperrung... Da wurde unter dem rollenden Rad gebaut und das lief. Es ging auch gar nicht anders. Die Eisenbahn hatte eben noch einen anderen Stellenwert.
Aber man bekommt ja in dem Haufen nicht mehr das Einfachste gebacken.
V.G.
Hier warten die Lokführer trotz grüner Signale mit der Abfahrt. Es sind nicht immer die Passagieren, die auf den letzten Drücker noch in den Zug springen, die "Transib" nimmt auf solche übrigens keine Rücksicht, die fährt pünktlich.
Eigentlich ist heute vieles wirtschaftlicher, aber die Infrastruktur ist marode und reduziert. Güter sind auf Paletten in Containern und müssen nicht mehr von Hand Hin- und her getragen werden, auch ein Umspuren ist nicht mehr nötig und Bahnsteigkarten sind abgeschafft und brauchen nicht kontrolliert werden.
Zum Stellenwert, ja, sie hatte noch nicht die starke Konkurrenz durch den LKW, gleichwohl aber auch damals schon mit Kulmeyer und Straßenroller auch ein Angebot jenseits der Schiene.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
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Sabrina Verena
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Da gibt es eigentlich was von ratiopharm, padon Plasser und Theurer.Marlene hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 10:49 Moin zusammen,
genauso sieht es leider aus. Da das Fachwissen immer mehr abnimmt durch "Schnellbesohlung", aber Ignoranz, Ablenkung vom Geschehen durch Herumdatteln, etc. immer mehr ausufern, kommen dann solche Maßnahmen wie Totalsperrung zustand, wobei die Unfälle dadurch nicht unbedingt weniger werden, denn schließlich arbeiten auf den Baustellen auch Maschinen und die dort beschäftigten Leute sollten einen gesunden Absttand zu denen halten, aber da ist "Die Bahn" dann fein raus, denn das geht sie ja nichts an...
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Wir hatten jetzt auch eine Gleisbaustelle auf unserer Museumsbahn. Mussten verfaulte Holzschwellen wechseln und im Nachbargleis verläuft eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn, sodass wir ebenfalls eine feste Absperrung aufbauen mussten. Der Aufwand ist imens und wechsel mal Betonschwellen aus, die man mit einem Zweiwegebagger seitlich hinein hieven muss. Fast ein Ding der Unmöglichkeit mit solch einer Absperrung. Da bleibt nur die andere Gleisseite und das hält natürlich den Fortgang der Arbeiten gewaltig auf, da wenig bis kein Platz ist.
Außerdem gehen durch Erstellung von Sicherungsplänen die Kosten schon mal gewaltig in die Höhe. Bis dann endlich alles fertig genehmigt und durchgewunken ist, ist der eigentliche Bau schon fast Pillepalle...
Nein, so wird das immer schlimmer und nichts geht mehr voran. Man muss ich über nichts mehr wundern.
V.G. Marlene
Die Gleisumbaumaschine nur bei Weichen hat die ein Problem. Die hebt die alten Gleisprofile beiseite, wechselt die Schwellen und verlegt die neuen Gleisprofile.
Auch Gleisunterbau- Reinigungsmaschine ist beeindruckend. Die hebt die Traverse an, kratzt den alten Schotter raus, reinigt ihn und fügt ihn wieder zur Baustelle alles im Fahren.
LG Verena
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Nicole Fritz
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo Marlene,Marlene hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 16:46 Solchen Zirkus hat es bei der Reichsbahn nie gegeben. Vollsperrung...
solchen "Zirkus" - aus meiner Sicht die Folge einer zunehmenden allgemeinen Verblödung - gibt es nicht nur bei der Bahn. An Simmern vorbei ist die B50 (heute E42) als Hauptstraße zum Flughafen Hahn seit gefühlt über einem Jahr auf einer Seite wegen einer Baustelle gesperrt, nur gebaut wird dort fast nicht. Da macht sich aktuell nur "Bodo mit dem Bagger" ganz einsam an einer Grube zu schaffen, deren Sinn ich nicht erkenne. Dafür hat man bei der parallel verlaufenden Eisenbahn-Strecke alle Bäume abgeholzt, und die Gleise komplett erneuert. Aber Züge fahren dort nicht. Aus meiner Sicht müsste man da jetzt die Bahnübergänge absichern - Schranken, Blinklicht, ... . Doch wenn dort mal ein Bauzug fährt, sperren Streckenposten die Straße ab.
Zum höheren Sinn dieser "Verblödung" äußere ich mich jetzt besser nicht weiter. Nur so viel aus spiritueller Sicht: Die Herrschenden der alten Welt müssen jetzt dem Wahnsinn verfallen, und damit für die nächste Stufe der menschlichen Entwicklung Platz machen.
Liebe Grüße
Nicole
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Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo,
Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 16:52Ein grünes Signal ist zwar die Zustimmung zur Abfahrt, aber bitte mal damit auseinandersetzen ob und wann ein Zug abfahrbereit ist.Marlene hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 16:46
Hier warten die Lokführer trotz grüner Signale mit der Abfahrt. Es sind nicht immer die Passagieren, die auf den letzten Drücker noch in den Zug springen, die "Transib" nimmt auf solche übrigens keine Rücksicht, die fährt
Ohne meine Zustimmung als Ladeschaffnerin fährt der Museumszug nicht ab. Stichwort: Ladengeschäft beendet.
Bei der kommerziellen Eisenbahn gibt es auch genug Gründe warum es trotz grünem Signal noch nicht los geht.
Liebe Grüße
Claudia
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Andrea aus Sachsen
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
.
Ich bin immer gern mit der Bahn und anderen "Öffentlichen" gefahren. Das empfand ich viel entspannter als Autofahren und im Großen und Ganzen fuhren die Verkehrsmittel zuverlässig.
Von mehrmonatigen Streckensperrungen war ich nie betroffen, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch ich ein Ziel deshalb nicht erreichen kann.
Ungeachtet dessen erlebe seit etwa zwei Jahren zunehmend unschöne "Eigenarten" der Bahn, dass ich meine Meinung dazu grundsätzlich geändert habe: Streckenstilllegungen, immer wiederkehrende Streiks, überfüllte Züge, Unpünktlichkeit, dreckige bzw. nicht funktionierende Toiletten im Zug, unpassende Anschlüsse u.a. — so macht Bahnfahren keinen Spaß mehr!
Da kann ich diejenigen, die ganz entspannt ins Auto steigen und losfahren, nur beneiden. Ich selbst wäre wohl schon längst aufs Auto umgestiegen, wenn ich es denn könnte.
Ich bin immer gern mit der Bahn und anderen "Öffentlichen" gefahren. Das empfand ich viel entspannter als Autofahren und im Großen und Ganzen fuhren die Verkehrsmittel zuverlässig.
Von mehrmonatigen Streckensperrungen war ich nie betroffen, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch ich ein Ziel deshalb nicht erreichen kann.
Ungeachtet dessen erlebe seit etwa zwei Jahren zunehmend unschöne "Eigenarten" der Bahn, dass ich meine Meinung dazu grundsätzlich geändert habe: Streckenstilllegungen, immer wiederkehrende Streiks, überfüllte Züge, Unpünktlichkeit, dreckige bzw. nicht funktionierende Toiletten im Zug, unpassende Anschlüsse u.a. — so macht Bahnfahren keinen Spaß mehr!
Da kann ich diejenigen, die ganz entspannt ins Auto steigen und losfahren, nur beneiden. Ich selbst wäre wohl schon längst aufs Auto umgestiegen, wenn ich es denn könnte.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo Andrea, wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen nicht mehr so wie bisher herumfahren zu können. Vieles wurde schon gesagt, womit ich völlig überein bin. "Bedanken" müssen wir uns bei den "Verkehrsministern" der vergangenen Jahrzehnten, die das Auto als Nonplusultra gehätschelt haben und die Bahn nur noch dafür da war, auf dessen Kosten kaputtgespart zu werden.Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 23:38 .
Ich bin immer gern mit der Bahn und anderen "Öffentlichen" gefahren. Das empfand ich viel entspannter als Autofahren und im Großen und Ganzen fuhren die Verkehrsmittel zuverlässig.
Von mehrmonatigen Streckensperrungen war ich nie betroffen, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch ich ein Ziel deshalb nicht erreichen kann.
Ungeachtet dessen .....
Ich für meinen Teil bin heilfroh nicht mehr dem täglichen Wahnsinn ausgesetzt zu sein. Fast 40 Jahre bei der kommerziellen Eisenbahn haben mich (zum Glück) in das System tief blicken lassen um mitreden zu können und ich kann Dir eines versichern: Es wird nie mehr so sein wie wir es in unserer Generation noch kennenlernen durften. Für mich gibt es "Die Eisenbahn" auch noch als teilweiser Lebensinhalt, aber nur noch als Freizietbeschäftigung und das ist auch gut so.
Und was das Thema "Auto fahren" angeht: Nein, auch das macht keinen spaß mehr, wenn man nur noch bedrängt wird und der Kampf immer brutaler wird auf den Straßen! Ich fahre auch nur noch das Notwendigste, weil das Auto leider "alternativlos" zumindest für mich geworden ist.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Claudia-67 hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 18:44 Hallo,
Ich spreche hier von Triebwagen, in denen gerade mal ein Triebwagenführer am Führerstand sitz. und genervte Passagiere fragend auf die Uhr schauen.Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 16:52Ein grünes Signal ist zwar die Zustimmung zur Abfahrt, aber bitte mal damit auseinandersetzen ob und wann ein Zug abfahrbereit ist.Marlene hat geschrieben: Fr 14. Jun 2024, 16:46
Hier warten die Lokführer trotz grüner Signale mit der Abfahrt. Es sind nicht immer die Passagieren, die auf den letzten Drücker noch in den Zug springen, die "Transib" nimmt auf solche übrigens keine Rücksicht, die fährt
Ohne meine Zustimmung als Ladeschaffnerin fährt der Museumszug nicht ab. Stichwort: Ladengeschäft beendet.
Bei der kommerziellen Eisenbahn gibt es auch genug Gründe warum es trotz grünem Signal noch nicht los geht.
Liebe Grüße
Claudia
Da ist nichts mit Lademeister oder besser Bahnhofsvorsteher, bzw. Bahnsteigwache. Und Zugführer sind dort auch nicht.
Das Gendern bitte hin zu denken, mir ist es zu blöd alles doppelt zu schreiben.
LG Verena
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Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo,
Ein Zug ist abfahrbereit, wenn:
- er vorbereitet ist,
- die Ladearbeiten eingestellt sind,
- die Außentüren zum Aus- oder Einsteigen und - soweit vorgeschrieben - andere
Außentüren geschlossen sind,
- zusätzliche Bedingungen erfüllt sind, die Ihnen Ihr Eisenbahnverkehrsunternehmen
vorgegeben hat, z.B. bei Zügen mit Wirbelstrombremse.
Ein Zug ist vorbereitet, wenn:
die Fahrzeuge ordnungsgemäß gekuppelt sind
die wagentechnische Behandlung ausgeführt ist
die Bremsprobe ausgeführt ist - soweit erforderlich
der Bremszettel erstellt ist, und sich bei dem Triebfahrzeugführer auf dem Fahrzeug an der Spitze des Zuges befindet - soweit erforderlich
bei Kleinwagenfahrten im Fahrplan die Bezeichnung "Sperrfahrt KL" angegeben ist
die Zugsignale angebracht sind - TF muss dafür sorgen, dass die Zugsignale am Triebfahrzeug oder am Fahrzeug an der Spitze des Zuges angebracht sind
die Festlegemittel entfernt und Feststellbremsen gelöst sind
die Türsteuerung/Türschließeinrichtung auf Funktion geprüft ist. - soweit erforderlich.
Wenn der Zug also gerade angekommen ist und sofort in der Gegenrichtung zurück fahren soll, müssen halt solche Dinge wie die Bremsprobe ausgeführt werden. Das braucht seine Zeit und ist zwingend nötig. Da kann das Signal gerne schon auf Fahrt stehen...
Die Richtline 408, bzw. das BRW ist da eindeutig.
Grundsatz der Eisenbahn:
Sicherheit vor Pünktlichkeit vor Wirtschaftlichkeit.
Liebe Grüße
Claudia
wenn das Signal auf Fahrt steht, ist das ein Kriterium. Es gibt aber mehr.Sabrina Verena hat geschrieben: So 16. Jun 2024, 14:21
Ich spreche hier von Triebwagen, in denen gerade mal ein Triebwagenführer am Führerstand sitz. und genervte Passagiere fragend auf die Uhr schauen.
Da ist nichts mit Lademeister oder besser Bahnhofsvorsteher, bzw. Bahnsteigwache. Und Zugführer sind dort auch nicht.
Das Gendern bitte hin zu denken, mir ist es zu blöd alles doppelt zu schreiben.
LG Verena
Ein Zug ist abfahrbereit, wenn:
- er vorbereitet ist,
- die Ladearbeiten eingestellt sind,
- die Außentüren zum Aus- oder Einsteigen und - soweit vorgeschrieben - andere
Außentüren geschlossen sind,
- zusätzliche Bedingungen erfüllt sind, die Ihnen Ihr Eisenbahnverkehrsunternehmen
vorgegeben hat, z.B. bei Zügen mit Wirbelstrombremse.
Ein Zug ist vorbereitet, wenn:
die Fahrzeuge ordnungsgemäß gekuppelt sind
die wagentechnische Behandlung ausgeführt ist
die Bremsprobe ausgeführt ist - soweit erforderlich
der Bremszettel erstellt ist, und sich bei dem Triebfahrzeugführer auf dem Fahrzeug an der Spitze des Zuges befindet - soweit erforderlich
bei Kleinwagenfahrten im Fahrplan die Bezeichnung "Sperrfahrt KL" angegeben ist
die Zugsignale angebracht sind - TF muss dafür sorgen, dass die Zugsignale am Triebfahrzeug oder am Fahrzeug an der Spitze des Zuges angebracht sind
die Festlegemittel entfernt und Feststellbremsen gelöst sind
die Türsteuerung/Türschließeinrichtung auf Funktion geprüft ist. - soweit erforderlich.
Wenn der Zug also gerade angekommen ist und sofort in der Gegenrichtung zurück fahren soll, müssen halt solche Dinge wie die Bremsprobe ausgeführt werden. Das braucht seine Zeit und ist zwingend nötig. Da kann das Signal gerne schon auf Fahrt stehen...
Die Richtline 408, bzw. das BRW ist da eindeutig.
Grundsatz der Eisenbahn:
Sicherheit vor Pünktlichkeit vor Wirtschaftlichkeit.
Liebe Grüße
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo,
in den letzten Wochen hat unsere Museumsbahn einige Fahrten gemacht, wo ich als Zugbegleitpersonal dabei war. Als Ladeschaffnerin kümmere ich mich um die Fahrräder und Kinderwagen, die dann bei mir im Gepäckwagen transportiert werden. Zusammen mit den Kollegen als Ladehelfer macht das Spaß. Mein Hausdino "Urmel" ist natürlich wie immer dabei. Da unsere Dampflok derzeit noch zur Hauptuntersuchung in der Werkstatt ist, kam die nun wieder betriebsfähige V160 002 zum Einsatz.
Quelle: https://claudia-muehl.de/bahnbilder/202 ... edreht.jpg
Claudia bei der Arbeit, bzw. hier bei der Pause in Wadersloh.
Quelle: https://claudia-muehl.de/bahnbilder/202 ... 160002.jpg
V160 002, dahinter der Gepäckwagen
Quelle: https://claudia-muehl.de/bahnbilder/202 ... _urmel.jpg
Urmel passt auf meine Taschen auf
Liebe Grüße
Claudia
in den letzten Wochen hat unsere Museumsbahn einige Fahrten gemacht, wo ich als Zugbegleitpersonal dabei war. Als Ladeschaffnerin kümmere ich mich um die Fahrräder und Kinderwagen, die dann bei mir im Gepäckwagen transportiert werden. Zusammen mit den Kollegen als Ladehelfer macht das Spaß. Mein Hausdino "Urmel" ist natürlich wie immer dabei. Da unsere Dampflok derzeit noch zur Hauptuntersuchung in der Werkstatt ist, kam die nun wieder betriebsfähige V160 002 zum Einsatz.
Quelle: https://claudia-muehl.de/bahnbilder/202 ... edreht.jpgClaudia bei der Arbeit, bzw. hier bei der Pause in Wadersloh.
Quelle: https://claudia-muehl.de/bahnbilder/202 ... 160002.jpgV160 002, dahinter der Gepäckwagen
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
@Claudia: das konnten wir vor kurzem gut am Münchner Heimeranplatz beobachten. Stammstrecke war mal wieder zu, also wendeten Züge der S2 dort. Kurz nach der Einfahrt war die Ausfahrt (in Gegenrichtung) gestellt. Da saß der Fahrer noch am Falschen Ende des Zuges. Wir vermuten, dass er da etwas unerfahren war und erst mal länger mit dem Fdl bzw. der Betriebsleitung diskutierten musste. Dann Wechsel, Bremsprobe, immer wieder einsteigene Fahrgäste ... Er ist dann erst gut 15 Minuten später abgefahren. Die Ausfahrt stand die ganze Zeit ...
Lucy.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
https://youtu.be/LZycfp4C3kc?si=K4sEILEX1pvZKMNV
Ein nettes kleines Video mit einer Dampflok. Geiler Sound, allerdings kommt die alte Dame gewaltig ins schleudern.
Viel Spaß beim schauen.
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