Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune
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Anne-Mette
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Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Bei geschlechtsangleichenden Mann-zu-Frau-Operationen wird die Prostata üblicherweise belassen. Transsexuelle Frauen brauchen also auch eine Krebsvorsorge für die Prostata.

https://www.medical-tribune.de/medizin- ... ransfrauen
Bianca D.
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 2 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin,

mein Operateur wie auch mein Frauenarzt hat mir damals auf eine Frage zu dem Thema versichert, daß man sich auf Grund der Östrogensubstitution keine Gedanken machen muß. Zur Sicherheit lasse ich das aber einmal im Jahr beim Frauenarzt checken.

LG Bianca
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Diana.65
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 3 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo.

Ich hatte zwar auch schon einmal gehört, dass sich Transfrauen eigentlich keine Sorgen machen brauchen, da durch die Hormone die Prostata kleiner wird. Aber sowohl von meiner Hausärztin, wie auch in der Uniklinik in Jena bei der Endokrinologie, habe ich den Hinweis bekommen, dass eine Vorsorge trotzdem sinnvoll ist. Ich lasse dann immer den PSA-Wert bei der Blutentnahme in der Endokrinologie mit bestimmen. Da fällt es mit in die turnusmäßige Untersuchung und muss nicht als IGEL-Leistung extra bezahlt werden.Selbst die rektale Tastuntersuchung hat eine Sympatische Ärztin der Endokrinologie vor 2 Jahren mit erledigt, so dass ich nicht extra zum Urologen deswegen musste.

Grüße, Diana.
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Tatjana_59
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 4 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich wollte bei der Gaop und der Korrektur OP jeweils dass mir die rausgenommen wird.
Hat der Arzt mit den Worten abgelehnt.
Das darf ich nicht weil es ein gesundes Organ ist.

LG Tatjana
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Bianca D.
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 5 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin Tatjana,

das mag ja so stimmen, aber der eigentliche Grund liegt wohl eher in folgender Begründung, die ich seinerzeit von Dr. Schaff bekam. Neben dem Hinweis auf das geringe Risiko wegen der Hormone gab er auch zu bedenken, daß die Prostata eine wichtige Funktion für das Wasser einhalten hat. Nimmt man die also weg, hat man in der Regel mit Harninkontinenz zu tun. Und das möchte man vermeiden.

LG Bianca
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Martina-NB
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 6 im Thema

Beitrag von Martina-NB »

Bianca D. hat geschrieben: Di 30. Apr 2024, 10:11 daß die Prostata eine wichtige Funktion für das Wasser einhalten hat. Nimmt man die also weg, hat man in der Regel mit Harninkontinenz zu tun.
Das ist m.W. so auch nicht ganz richtig, hast Du vielleicht etwas falsch verstanden.
Fakt ist jedoch, dass Harninkontinenz eine relativ häufige Komplikation (neben einigen anderen) bei Prostata Entfernung ist. Und das Risiko will doch niemand unnötig eingehen !?
Es werden m.E. sowieso viel zu viele Männer an der Prostata operiert.

Irgendwer hatte weiter oben des PSA Test erwähnt. Der ist ja nicht unumstritten. Ich hoffe, Du hast Dich gründlich darüber informiert.
Ninadieflocke
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 7 im Thema

Beitrag von Ninadieflocke »

@Martina-NB: Das ist aber ein ziemlich alter Hut und spätestens nach Dr. Hackethal 1921-1997 ("Raubtierkrebs/Haustierkrebs") so nicht mehr haltbar. An einem metastasierenden Prostatakrebs zu leiden und zu sterben ist jedenfalls bestimmt nicht erstrebenswert. Was dann auch Transfrauen mit noch vorhandener Prostata zur Vorsorgeuntersuchung durch einen erfahrenen Urologen/ in bewegen sollte"¦
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 8 im Thema

Beitrag von Martina-NB »

Ninadieflocke hat geschrieben: Di 30. Apr 2024, 11:43 Dr. Hackethal 1921-1997
Das ist letztes Jahrhundert.

Aber ich will darüber nicht weiter diskutieren. Jede/r sollte sich selbst darüber informieren und eine eigene (hoffentlich evidenz-basierte) Entscheidung treffen. - Was richtig war, weiß man eh immer erst hinterher.
Tatjana_59
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 9 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Bianca D. hat geschrieben: Di 30. Apr 2024, 10:11 Moin Tatjana,

das mag ja so stimmen, aber der eigentliche Grund liegt wohl eher in folgender Begründung, die ich seinerzeit von Dr. Schaff bekam. Neben dem Hinweis auf das geringe Risiko wegen der Hormone gab er auch zu bedenken, daß die Prostata eine wichtige Funktion für das Wasser einhalten hat. Nimmt man die also weg, hat man in der Regel mit Harninkontinenz zu tun. Und das möchte man vermeiden.

LG Bianca
Wenn ich diese Info von meinem Operateur Dr. Liedl bekommen hätte, hätte ich es such besser verstanden.

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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 10 im Thema

Beitrag von Annette »

Diana.65 hat geschrieben: Mo 29. Apr 2024, 16:04 Selbst die rektale Tastuntersuchung...
Finde ich ekelhaft und erniedrigend, für Patient(in) und Arzt! Ein halbwegs seriöser Urologe macht eine Echographie, und fertig. Ist auch viel zuverlässiger!

Liebe Grüsse,
Annette
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 11 im Thema

Beitrag von Vesta »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mo 29. Apr 2024, 18:01 Ich wollte bei der Gaop und der Korrektur OP jeweils dass mir die rausgenommen wird.
Die solltest du auch deswegen drin lassen, damit du beim Sex noch feucht werden kannst.
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

SPIEGEL

Zwar ein "Abo-Artikel", aber allein der Name der Klinik wird Betroffenen vielleicht helfen

Mehr als 30 Ärztinnen und Ärzte im Einsatz
Ein Krankenhaus nur für die Prostata
Nirgendwo auf der Welt werden mehr Männer wegen Prostatakrebs operiert als in der Hamburger Martini-Klinik. Wie ist es ihr gelungen, ein kleines Organ zum großen Geschäft zu machen?

https://www.spiegel.de/wirtschaft/marti ... 989072cd81
gaby37
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 13 im Thema

Beitrag von gaby37 »

Die Überschrift des Artikels kommt sehr reißerisch daher.
Ist das jetzt was schlimmes, was da passiert, und sollte das nicht so sein?
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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Re: Prostatauntersuchung für Transfrauen | Medical Tribune

Post 14 im Thema

Beitrag von Susi T »

gaby37 hat geschrieben: Fr 3. Mai 2024, 07:49 Die Überschrift des Artikels kommt sehr reißerisch daher.
Ist das jetzt was schlimmes, was da passiert, und sollte das nicht so sein?
Es geht nur darum, das trans Frauen auch nach Transistion die gleichen Risiken haben und deswegen normal zur Prostatakrebsuntersuchung gehen sollten.

@Vesta: Danke, hab ich mir schon gedacht und wollte eigendlich aus purer Neugier meine Operateurin fragen.
Aber eigendlich war ihre Reaktion klar, hat meinen Mrt Bericht genau gelesen über rudimentäre Samenblase/Prostata und gemeint: "bleibt drin".
Ob das dann im Zusammenhang mit der gestielter Harnröhre in dem Bereich für genügend Feuchtigkeit reicht ist eine Kopf/Gefühlssache. Selbst mein verkümmertes System kann dafür reichen.
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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