"Elvira auf großer Fahrt" - # 2
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Elvira
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Kapitel 2 Teil 3
Was nun kam, holperte von Anfang an und war doch irgendwie notwendig. Jedenfalls führte es (endlich) zu einer Erkenntnis.
Ich begegnete einem "süßen Wesen", tolle Figur, nette Ausstrahlung und sie liebte (scheinbar) Röcke, Kleider, Strumpfhosen. Wie sich später heraustellte auch Korsetts (nicht nur scheinbar). Sie trug bei der ersten Begegnung Strumpfhosen unter Hot Pants und ich machte auch keinen Hehl daraus, wie sehr mir das gefiel. Die nächsten Wochen waren für mich durch die Frage bestimmt, ziehe ich zu ihr oder sie zu mir? Daß wir zusammen zu gehören schienen, war eigentlich offensichtlich.
Kurz nach unserer ersten gemeinsamen Nacht gestand sie mir ihre Leidenschaft, sich die Taille eng zu schnüren, als Kind schon mit engen Gürteln, inzwischen hatte sie auch ein paar "richtige" Korsetts zum Schnüren. Sie hatte auch eine Wäsche-Leidenschaft (um das Wort Fetisch zu vermeiden!). Ich war begeistert. Meine eigene Vorliebe für Damenwäsche schien sie zu tolerieren. Eine Zeitlang klapperten wir die Korsett-Szene ab, aber die Leute sprachen eine andere Sprache als wir. Da ging es mehr darum, den "verbotenen" Gegenstand bei festlichen Gelegenheiten auszuführen, als darum, sich eng zu schnüren, um ein enges Gefühl zu haben. Wir hatten nur ein Wort dafür Schicki-Micki und so waren auch die Preise (Eintritt, Getränke, Speisen). Da ging es wohl mehr darum, sich vom einfachen Volk zu distanzieren.
Nun denn, wir hatten auch so in unseren vier Räumen genug Spaß. Etwas BDSM, Rollenspiele und so fort.
Aber ach, es war eben nicht die "große" Liebe. Ich war zwar verzweifelt, aber ich habe es nicht geschafft, mich zu artikulieren. Ich mußte immer an meine damalige große Liebe denken. Wir haben viel unternommen, sie immer in schicken Strumpfhosen und kurzen Röcken, manchmal auch in Nylons und weniger kurzen Kleidern. Eigentlich war es ja ganz nett. Wolke 4?
Ehrlich gesagt, ich hatte die Hoffnung aufgegeben, daß man im Leben zweimal einer ganz großen Liebe begegnet.
Die Jahre gingen dahin, sie war 15 Jahre jünger als ich und als sie die 30 überschritt, fing die Uhr an zu ticken.
Hatte sie anfänglich immer gesagt, sie wolle keine Kinder, so kamen langsam aber sicher immer andere Töne mit ins Spiel.
Schließlich wurde sie schwanger und wir haben ziemlich schnell geheiratet. Es sollten "richtige" Eltern sein.
Die Schwangerschaft verlief schon nicht ganz ohne Probleme. Zweimal ging es für ein, zwei Wochen in die Klinik, weil schon Wehen einsetzten. Dann bei der Geburt die Katastrophe: das Kind (ein Junge) kam tot zur Welt!
DAS hat uns nun beide aus der Welt gerissen. Viel Mitgefühl der Umwelt, ja, aber auch viele peinliche Szenen. So manche Frau gestand uns, sie hätte auch ein Kind verloren, aber schnell aufgehört, darüber zu reden.
Das Thema ging vielen Leuten zu nahe.
Wir sind dann in eine SHG für Sternenkinder gegangen. Eine wichtige Zeit, aber andere Schicksale waren dann doch nicht so eins zu eins mit unserem vergleichbar.
Keine Frau hatte ihr Kind im neunten Monat verloren, so wie wir.
Wir flüchteten in einen Pseudo-Urlaub. Raus, andere Menschen sehen und waren uns doch vor allem gegenseitig keine Stütze, sondern eher dauernde Erinnerung an das was geschehen war.
Da hätten wir uns besser getrennt, würde ich heute sagen.
Die SHG war ausgereizt, man empfahl uns eine Paartherapie. Meine Frau wollte nicht. Auch da hätte ich schon aufhorchen müssen. Heute weiß ich, ich war ja gar nicht reif für die Welt, viel zu sehr beschäftigt mit meinem täglichen "wer bin ich eigentlich?". Da habe ich nicht eins und eins zusammengezählt.
Nun machte ich mich auf die Suche nach einer Therapie und geriet ausgerechnet an eine Spezialistin für Transition!
Zufall? Fügung? Wer weiß?
Jedenfalls hat es mir gut getan, jemanden gefunden zu haben, der dem Thema gegenüber aufgeschlossen war.
Zuerst kamen aber die Hammer-Probleme hoch. Meine Traumata (insbesondere der Unfall meiner ersten Frau), aber auch die Traumata meiner Eltern, deren Kriegs-"Karrieren" und deren Nichtbewältigung. Darüber sprach man damals nicht!
So kam dann nur zur Sprache, was ich beobachtet hatte. Die regelmäßigen Alpträume meines Vaters, der noch 40 Jahre nach dem Krieg fast jede Nacht Alpträume hatte. Die merkwürdige erstarrte Haltung meiner Mutter, wenn samstags um 12 die Sirenen gingen, als Test, ob die Sirenen noch funktionierten und als Zeichen "es ist zwölf Uhr". Aber bei ihr kamen dann immer die Erinnerungen hoch aus den Bombennächten in einer deutschen Großstadt.
Aus dem Erkennen wurde Verständnis und Verzeihen.
Erkennen hieß aber auch meine eigene eigenartige Lethargie als Folge oder Begleiterscheinung der Traumata meiner Eltern zu verstehen.
Wieder hatte ich eine Begegnung genau in dieser Zeit. Zufall? Fügung? Wer weiß?
Ich lernte eine Frau kennen, die mir nach einigen Gesprächen gestand, daß sie als Kind mißbraucht worden war und hatte es vollständig verdrängt. Erst bei einer Therapie fast 40 (!) Jahre später kamen die Erinnerungen an das Geschehene wieder hoch.
Das hat mich schon einmal sehr nachdenklich gemacht.
Im Laufe meiner eigenen Therapie mußte ich immer wieder an sie denken. Und so war es ja auch bei mir. Viele, viele Stunden Therapiegespräche haben so Stück für Stück meine eigene Traumatisierung enthüllt. Manche Tränen sind geflossen, ich wurde Stück für Stück weicher, Verhärtungen fingen an zu fließen. Erst der Tod unseres Kindes( das zweite Trauma) hatte es möglich gemacht, das Erste zu erkennen.
Ich hatte mehr als 16 Jahre lang (nach dem Unfall) wie in Trance gelebt, nur an meine Kinder gedacht und die Pflege der kranken Frau. Gefühle abgeschaltet, funktionieren war die Devise. Alltag bewältigen.
Bis auf die kurze Liebschaft. Da hatte es schon einmal einen Ausbruch meiner inneren Gefühlswelt gegeben. Der Abbruch der Beziehung hatte mich allerdings noch tiefer "erstarren" lassen. Jegliche Hoffnung aufgegeben.
Während der Therapie wurde klar: mein eigenes inneres Kind mußte lernen, auch mal auf sich selbst zu achten, sich selbst zu mögen und wie es geht, sich auch mal um sich selbst zu kümmern, anstatt immer nur um Andere.
Die Therapeutin ermunterte mich, "meine" Wäsche auch täglich zu tragen, wenn mir danach sei. Und so begann eine spannende Zeit für mich.
23/7 habe ich das genannt. Morgens und abends eine halbe Stunde Körperpflege und der Rest der Zeit meist völlig in Nylon gehüllt. DAS hat mir gut getan. Das ging so ziemlich genau sieben Jahre. Ich versorgte morgens meine Nachtwäsche und zog die Tag-Wäsche an. Abends umgekehrt. Ich ging ins Büro, zu meinem Verein, ins Kino, alles in "meine" Wäsche gehüllt. Bei jedem Schritt spürte ich, wie sich die Stoffe aneinander rieben und ich habe manche Stunde mit Näharbeiten verbracht, um Gekauftes an meine Bedürfnisse anzupassen. Ich ging positiv gestimmt in den Tag und freute mich auf den Abend, wenn ich meine Nachtwäsche anziehen konnte. Vor dem Einschlafen ging ich in Gedanke durch, was ich am nächsten Tag anziehen wollte. Alles andere war nicht mehr schwer, die Arbeit der Alltag ging leicht von der Hand.
Ich kann das Gefühl nicht anders als ein Hochgefühl beschreiben. Sexuell erregt? Nein. Aber es geschahen Veränderungen mit meiner sexuellen Empfindung generell. Ganzkörperhaft. Nicht mehr nur auf eine kleine Stelle des Körpers (den Penis) beschränkt. Erinnerungen kamen hoch, wie ich als Kind meine Ohrläppchen abends immer gestreichelt hatte. Nun (während der Therapie) wurde ich immer empfindlicher an vielen Stellen des Körpers. Klar, vor allem die Beine. Ich benutzte peelings und Creme (erst Aloe Vera, später Kakao-Butter). Meine Beine und Füße wurden glatter und glatter. Aber auch meine Brust machte erstaunliche Entwicklungen durch. Die Haut schien aufzuwachen, zu spannen, die Knospen wurden steifer und blieben es. Bei jeder Bewegung spürte ich meinen eigenen Körper in ganz neuer Weise. Die Haut schien ein einziger Empfindungs-
Eingang zu sein.
Nur schade, daß meine Beziehung zu meiner zweiten Frau so ganz und gar nicht dazu zu passen schien. Mir fiel auf (warum eigentlich erst da?), daß meine Frau nur auf input gepolt war. Sie wollte vor allen Dingen heftig penetriert werden. Mich als Mann streicheln? Allenfalls ein Blowjob.
Ich kam da nicht mit klar. Wieder mal kam mein anderes "Wesen" hervor. Meine Frau überraschte mich eines Tages damit, ich brauche meine Sachen nicht auszuziehen, wenn ich mit ihr schliefe. Ich war erst ganz froh gestimmt. Aber sie wollte lediglich ein heftiges rein raus und gut war, wie Dampf ablassen. Körperkontakt? Nur über meine Glied. Sie faßte mich nicht an und auch nicht meine Wäsche, streichelte mich nicht, merkte nicht, wie hocherogen meine Brust geworden war. Und ich schaffte es nicht, mit ihr drüber zu reden. Ich spürte nur eine große Abwehrhaltung.
Je mehr ich in der Therapie Fortschritte machte, um so mehr wurde mir klar, daß mit meiner Frau etwas nicht in Ordnung war. Aber alle Versuche, sie zur Aufnahme einer eigenen Therapie zu bewegen, scheiterten. Ich war felsenfest überzeugt, daß sie eine schwere Depression hatte.
Nach den sieben Jahren ist jedenfalls auf einmal, wie mit einem Schlag etwas von mir abgefallen.
Einerseits war das Tragen der Wäsche zur Normalität geworden. Andererseits konnte ich auf einmal auch loslassen und war nicht mehr jeden Tag ein DWT.
Es war wieder Platz für andere Dinge entstanden. Andere Interessen, die durch den Tod von unserem ersten Kind in den Hintergrund gewandert waren, kamen wieder zum Vorschein und ich hatte vor allem das Gefühl, die Traumata waren irgendwie nicht mehr so bestimmend für meine Gemütslage. Lebendiger war ich und offener für meine Umwelt.
Was wirklich mit meiner Frau los war, sollte sich dann erst später herausstellen.
(wird fortgesetzt)
Was nun kam, holperte von Anfang an und war doch irgendwie notwendig. Jedenfalls führte es (endlich) zu einer Erkenntnis.
Ich begegnete einem "süßen Wesen", tolle Figur, nette Ausstrahlung und sie liebte (scheinbar) Röcke, Kleider, Strumpfhosen. Wie sich später heraustellte auch Korsetts (nicht nur scheinbar). Sie trug bei der ersten Begegnung Strumpfhosen unter Hot Pants und ich machte auch keinen Hehl daraus, wie sehr mir das gefiel. Die nächsten Wochen waren für mich durch die Frage bestimmt, ziehe ich zu ihr oder sie zu mir? Daß wir zusammen zu gehören schienen, war eigentlich offensichtlich.
Kurz nach unserer ersten gemeinsamen Nacht gestand sie mir ihre Leidenschaft, sich die Taille eng zu schnüren, als Kind schon mit engen Gürteln, inzwischen hatte sie auch ein paar "richtige" Korsetts zum Schnüren. Sie hatte auch eine Wäsche-Leidenschaft (um das Wort Fetisch zu vermeiden!). Ich war begeistert. Meine eigene Vorliebe für Damenwäsche schien sie zu tolerieren. Eine Zeitlang klapperten wir die Korsett-Szene ab, aber die Leute sprachen eine andere Sprache als wir. Da ging es mehr darum, den "verbotenen" Gegenstand bei festlichen Gelegenheiten auszuführen, als darum, sich eng zu schnüren, um ein enges Gefühl zu haben. Wir hatten nur ein Wort dafür Schicki-Micki und so waren auch die Preise (Eintritt, Getränke, Speisen). Da ging es wohl mehr darum, sich vom einfachen Volk zu distanzieren.
Nun denn, wir hatten auch so in unseren vier Räumen genug Spaß. Etwas BDSM, Rollenspiele und so fort.
Aber ach, es war eben nicht die "große" Liebe. Ich war zwar verzweifelt, aber ich habe es nicht geschafft, mich zu artikulieren. Ich mußte immer an meine damalige große Liebe denken. Wir haben viel unternommen, sie immer in schicken Strumpfhosen und kurzen Röcken, manchmal auch in Nylons und weniger kurzen Kleidern. Eigentlich war es ja ganz nett. Wolke 4?
Ehrlich gesagt, ich hatte die Hoffnung aufgegeben, daß man im Leben zweimal einer ganz großen Liebe begegnet.
Die Jahre gingen dahin, sie war 15 Jahre jünger als ich und als sie die 30 überschritt, fing die Uhr an zu ticken.
Hatte sie anfänglich immer gesagt, sie wolle keine Kinder, so kamen langsam aber sicher immer andere Töne mit ins Spiel.
Schließlich wurde sie schwanger und wir haben ziemlich schnell geheiratet. Es sollten "richtige" Eltern sein.
Die Schwangerschaft verlief schon nicht ganz ohne Probleme. Zweimal ging es für ein, zwei Wochen in die Klinik, weil schon Wehen einsetzten. Dann bei der Geburt die Katastrophe: das Kind (ein Junge) kam tot zur Welt!
DAS hat uns nun beide aus der Welt gerissen. Viel Mitgefühl der Umwelt, ja, aber auch viele peinliche Szenen. So manche Frau gestand uns, sie hätte auch ein Kind verloren, aber schnell aufgehört, darüber zu reden.
Das Thema ging vielen Leuten zu nahe.
Wir sind dann in eine SHG für Sternenkinder gegangen. Eine wichtige Zeit, aber andere Schicksale waren dann doch nicht so eins zu eins mit unserem vergleichbar.
Keine Frau hatte ihr Kind im neunten Monat verloren, so wie wir.
Wir flüchteten in einen Pseudo-Urlaub. Raus, andere Menschen sehen und waren uns doch vor allem gegenseitig keine Stütze, sondern eher dauernde Erinnerung an das was geschehen war.
Da hätten wir uns besser getrennt, würde ich heute sagen.
Die SHG war ausgereizt, man empfahl uns eine Paartherapie. Meine Frau wollte nicht. Auch da hätte ich schon aufhorchen müssen. Heute weiß ich, ich war ja gar nicht reif für die Welt, viel zu sehr beschäftigt mit meinem täglichen "wer bin ich eigentlich?". Da habe ich nicht eins und eins zusammengezählt.
Nun machte ich mich auf die Suche nach einer Therapie und geriet ausgerechnet an eine Spezialistin für Transition!
Zufall? Fügung? Wer weiß?
Jedenfalls hat es mir gut getan, jemanden gefunden zu haben, der dem Thema gegenüber aufgeschlossen war.
Zuerst kamen aber die Hammer-Probleme hoch. Meine Traumata (insbesondere der Unfall meiner ersten Frau), aber auch die Traumata meiner Eltern, deren Kriegs-"Karrieren" und deren Nichtbewältigung. Darüber sprach man damals nicht!
So kam dann nur zur Sprache, was ich beobachtet hatte. Die regelmäßigen Alpträume meines Vaters, der noch 40 Jahre nach dem Krieg fast jede Nacht Alpträume hatte. Die merkwürdige erstarrte Haltung meiner Mutter, wenn samstags um 12 die Sirenen gingen, als Test, ob die Sirenen noch funktionierten und als Zeichen "es ist zwölf Uhr". Aber bei ihr kamen dann immer die Erinnerungen hoch aus den Bombennächten in einer deutschen Großstadt.
Aus dem Erkennen wurde Verständnis und Verzeihen.
Erkennen hieß aber auch meine eigene eigenartige Lethargie als Folge oder Begleiterscheinung der Traumata meiner Eltern zu verstehen.
Wieder hatte ich eine Begegnung genau in dieser Zeit. Zufall? Fügung? Wer weiß?
Ich lernte eine Frau kennen, die mir nach einigen Gesprächen gestand, daß sie als Kind mißbraucht worden war und hatte es vollständig verdrängt. Erst bei einer Therapie fast 40 (!) Jahre später kamen die Erinnerungen an das Geschehene wieder hoch.
Das hat mich schon einmal sehr nachdenklich gemacht.
Im Laufe meiner eigenen Therapie mußte ich immer wieder an sie denken. Und so war es ja auch bei mir. Viele, viele Stunden Therapiegespräche haben so Stück für Stück meine eigene Traumatisierung enthüllt. Manche Tränen sind geflossen, ich wurde Stück für Stück weicher, Verhärtungen fingen an zu fließen. Erst der Tod unseres Kindes( das zweite Trauma) hatte es möglich gemacht, das Erste zu erkennen.
Ich hatte mehr als 16 Jahre lang (nach dem Unfall) wie in Trance gelebt, nur an meine Kinder gedacht und die Pflege der kranken Frau. Gefühle abgeschaltet, funktionieren war die Devise. Alltag bewältigen.
Bis auf die kurze Liebschaft. Da hatte es schon einmal einen Ausbruch meiner inneren Gefühlswelt gegeben. Der Abbruch der Beziehung hatte mich allerdings noch tiefer "erstarren" lassen. Jegliche Hoffnung aufgegeben.
Während der Therapie wurde klar: mein eigenes inneres Kind mußte lernen, auch mal auf sich selbst zu achten, sich selbst zu mögen und wie es geht, sich auch mal um sich selbst zu kümmern, anstatt immer nur um Andere.
Die Therapeutin ermunterte mich, "meine" Wäsche auch täglich zu tragen, wenn mir danach sei. Und so begann eine spannende Zeit für mich.
23/7 habe ich das genannt. Morgens und abends eine halbe Stunde Körperpflege und der Rest der Zeit meist völlig in Nylon gehüllt. DAS hat mir gut getan. Das ging so ziemlich genau sieben Jahre. Ich versorgte morgens meine Nachtwäsche und zog die Tag-Wäsche an. Abends umgekehrt. Ich ging ins Büro, zu meinem Verein, ins Kino, alles in "meine" Wäsche gehüllt. Bei jedem Schritt spürte ich, wie sich die Stoffe aneinander rieben und ich habe manche Stunde mit Näharbeiten verbracht, um Gekauftes an meine Bedürfnisse anzupassen. Ich ging positiv gestimmt in den Tag und freute mich auf den Abend, wenn ich meine Nachtwäsche anziehen konnte. Vor dem Einschlafen ging ich in Gedanke durch, was ich am nächsten Tag anziehen wollte. Alles andere war nicht mehr schwer, die Arbeit der Alltag ging leicht von der Hand.
Ich kann das Gefühl nicht anders als ein Hochgefühl beschreiben. Sexuell erregt? Nein. Aber es geschahen Veränderungen mit meiner sexuellen Empfindung generell. Ganzkörperhaft. Nicht mehr nur auf eine kleine Stelle des Körpers (den Penis) beschränkt. Erinnerungen kamen hoch, wie ich als Kind meine Ohrläppchen abends immer gestreichelt hatte. Nun (während der Therapie) wurde ich immer empfindlicher an vielen Stellen des Körpers. Klar, vor allem die Beine. Ich benutzte peelings und Creme (erst Aloe Vera, später Kakao-Butter). Meine Beine und Füße wurden glatter und glatter. Aber auch meine Brust machte erstaunliche Entwicklungen durch. Die Haut schien aufzuwachen, zu spannen, die Knospen wurden steifer und blieben es. Bei jeder Bewegung spürte ich meinen eigenen Körper in ganz neuer Weise. Die Haut schien ein einziger Empfindungs-
Eingang zu sein.
Nur schade, daß meine Beziehung zu meiner zweiten Frau so ganz und gar nicht dazu zu passen schien. Mir fiel auf (warum eigentlich erst da?), daß meine Frau nur auf input gepolt war. Sie wollte vor allen Dingen heftig penetriert werden. Mich als Mann streicheln? Allenfalls ein Blowjob.
Ich kam da nicht mit klar. Wieder mal kam mein anderes "Wesen" hervor. Meine Frau überraschte mich eines Tages damit, ich brauche meine Sachen nicht auszuziehen, wenn ich mit ihr schliefe. Ich war erst ganz froh gestimmt. Aber sie wollte lediglich ein heftiges rein raus und gut war, wie Dampf ablassen. Körperkontakt? Nur über meine Glied. Sie faßte mich nicht an und auch nicht meine Wäsche, streichelte mich nicht, merkte nicht, wie hocherogen meine Brust geworden war. Und ich schaffte es nicht, mit ihr drüber zu reden. Ich spürte nur eine große Abwehrhaltung.
Je mehr ich in der Therapie Fortschritte machte, um so mehr wurde mir klar, daß mit meiner Frau etwas nicht in Ordnung war. Aber alle Versuche, sie zur Aufnahme einer eigenen Therapie zu bewegen, scheiterten. Ich war felsenfest überzeugt, daß sie eine schwere Depression hatte.
Nach den sieben Jahren ist jedenfalls auf einmal, wie mit einem Schlag etwas von mir abgefallen.
Einerseits war das Tragen der Wäsche zur Normalität geworden. Andererseits konnte ich auf einmal auch loslassen und war nicht mehr jeden Tag ein DWT.
Es war wieder Platz für andere Dinge entstanden. Andere Interessen, die durch den Tod von unserem ersten Kind in den Hintergrund gewandert waren, kamen wieder zum Vorschein und ich hatte vor allem das Gefühl, die Traumata waren irgendwie nicht mehr so bestimmend für meine Gemütslage. Lebendiger war ich und offener für meine Umwelt.
Was wirklich mit meiner Frau los war, sollte sich dann erst später herausstellen.
(wird fortgesetzt)
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Klaudia
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Du hast wirklich einen bewegten Lebensweg mit vielen Hochs und Tiefs. Bin gespannt wo er noch hinführt.
LG
Klaudia
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Elvira
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Kurzer Boxenstop!
(Bitte sehr um Verständnis für meine hervorbrechenden Gefühlsergüsse, wer sich unwohl fühlt, bitte weitergehen!)
Der Prozeß des Schreibens hat bei mir eine ganze Reihe von Dingen ausgelöst, die mich daran hindern, in der Chronologie weiterzuschreiben. Es kommen so viele längst vergessene Details hoch und ich bin gar nicht sicher, was ich davon jetzt zu "Papier" bringen kann/soll.
Da ist z.B. die "blöde" Mädchen-Turnhose, die mir meine Mutter gekauft hatte (und mich so zur musikalischen Früherziehung geschickt hat). Da muß ich fünf gewesen sein. Alle haben gewußt, ich bin ein Junge. Und ich hüpfe da in Mädchensachen rum. Kann mich nicht an die Reaktionen der anderen erinnern, aber wenn ich mich so deutlich dran erinnere, muß es ja wohl irgendwie sehr wichtig für mich gewesen sein.
Und dann noch so ein Flash-back:
Ich mußte einmal in der Grundschule eine Strafarbeit schreiben:" Ich darf in der Pause nicht auf dem Mädchenhof spielen". Wir hatten nämlich in der Pause strikte Geschlechtertrennung und ich wollte lieber bei den Mädchen sein ...
50 mal, hat ganz schön lange gedauert. Was sich meine Eltern gedacht haben dabei, weiß ich nicht, keine Erinnerung.
Noch so ein Rückblick.
Eine Zeitlang bin ich mit einer unserer Schülerbands herumgezogen. Kommt mir heute sehr bezeichnend vor.
Am Beginn der Tanzveranstaltungen war ja die Tanzfläche immer leer und kaum einer hat sich getraut, so vor allen Augen auf der leeren Fläche zu tanzen. Mir war das eigentlich immer schnuppe und die Bands haben es ganz gerne, wenn gleich zu Beginn schon getanzt wurde. Tja und da saßen ja immer die Freundinnen von den Musikern (gab damals keine Innen!) dumm 'rum. Die wollte keiner zum Tanzen auffordern, deren Freunde schauten ja die ganze Zeit zu. Aber ich wollte ja gar keine Freundin kennenlernen! Sex mit einem Mädchen? Da hätte ich ja gar nicht gewußt, wie das geht. Ich wollte doch eigentlich nur mit Mädchen zusammen sein, reden, lachen. An Jungs hatte ich zwar auch kein Interesse, aber ich in der Männerrolle ein Mädchen anflirten? Keine Chance!
So hab' ich es genossen, mit Mädchen zu tanzen, die in "festen Händen" waren und mit deren Freunden ich auch befreundet war. Wir hätten niemals einem anderen Jungen seine Freundin ausgespannt.
Da war ich irgendwie außer Gefahr.
Oder auch bei meiner Cousine, da verhielt es sich genauso. Mit der konnte ich tanzen, reden und, und, und. Meinen sportlichen Cousin fand ich total uninteressant.
Meine Gefühlswelt läuft gerade zickzack. Muß immer daran denken, wie lange ich keine liebevolle (kein Sex) Berührung mehr erlebt habe. Und mit welchen Ängsten es für mich verbunden ist, meine Bedürfnisse in dieser Richtung überhaupt zu bejahen, weil es mir so unerreichbar erscheint, sie jemals zu befriedigen.
Da hatte ich mich ja eigentlich gut eingerichtet in meinem Panzer. Wenn der aber jetzt aufweicht? Und ich habe wieder Hoffnung? Und verstehe freundliche Menschen um mich herum falsch? Die fühlen sich vielleicht verfolgt?
Hatte ja mal kurz beschrieben, wie ich eine hübsche lesbische Frau kennengelernt habe, ohne zu bemerken, daß sie lesbisch ist. Sie war ganz erstaunt und fragte: "Ja, hast Du das denn nicht bemerkt?" Nö, hatte ich nicht, aber sehr, sehr wohl gefühlt in ihrer Nähe.
Daß ich mich zu Frauen hingezogen fühle, scheint wohl weniger mit Heterosexualität zu tun zu haben.
Ich bin mir selbst zu kompliziert, mir ist irgendwie schwindelig.
(Bitte sehr um Verständnis für meine hervorbrechenden Gefühlsergüsse, wer sich unwohl fühlt, bitte weitergehen!)
Der Prozeß des Schreibens hat bei mir eine ganze Reihe von Dingen ausgelöst, die mich daran hindern, in der Chronologie weiterzuschreiben. Es kommen so viele längst vergessene Details hoch und ich bin gar nicht sicher, was ich davon jetzt zu "Papier" bringen kann/soll.
Da ist z.B. die "blöde" Mädchen-Turnhose, die mir meine Mutter gekauft hatte (und mich so zur musikalischen Früherziehung geschickt hat). Da muß ich fünf gewesen sein. Alle haben gewußt, ich bin ein Junge. Und ich hüpfe da in Mädchensachen rum. Kann mich nicht an die Reaktionen der anderen erinnern, aber wenn ich mich so deutlich dran erinnere, muß es ja wohl irgendwie sehr wichtig für mich gewesen sein.
Und dann noch so ein Flash-back:
Ich mußte einmal in der Grundschule eine Strafarbeit schreiben:" Ich darf in der Pause nicht auf dem Mädchenhof spielen". Wir hatten nämlich in der Pause strikte Geschlechtertrennung und ich wollte lieber bei den Mädchen sein ...
50 mal, hat ganz schön lange gedauert. Was sich meine Eltern gedacht haben dabei, weiß ich nicht, keine Erinnerung.
Noch so ein Rückblick.
Eine Zeitlang bin ich mit einer unserer Schülerbands herumgezogen. Kommt mir heute sehr bezeichnend vor.
Am Beginn der Tanzveranstaltungen war ja die Tanzfläche immer leer und kaum einer hat sich getraut, so vor allen Augen auf der leeren Fläche zu tanzen. Mir war das eigentlich immer schnuppe und die Bands haben es ganz gerne, wenn gleich zu Beginn schon getanzt wurde. Tja und da saßen ja immer die Freundinnen von den Musikern (gab damals keine Innen!) dumm 'rum. Die wollte keiner zum Tanzen auffordern, deren Freunde schauten ja die ganze Zeit zu. Aber ich wollte ja gar keine Freundin kennenlernen! Sex mit einem Mädchen? Da hätte ich ja gar nicht gewußt, wie das geht. Ich wollte doch eigentlich nur mit Mädchen zusammen sein, reden, lachen. An Jungs hatte ich zwar auch kein Interesse, aber ich in der Männerrolle ein Mädchen anflirten? Keine Chance!
So hab' ich es genossen, mit Mädchen zu tanzen, die in "festen Händen" waren und mit deren Freunden ich auch befreundet war. Wir hätten niemals einem anderen Jungen seine Freundin ausgespannt.
Da war ich irgendwie außer Gefahr.
Oder auch bei meiner Cousine, da verhielt es sich genauso. Mit der konnte ich tanzen, reden und, und, und. Meinen sportlichen Cousin fand ich total uninteressant.
Meine Gefühlswelt läuft gerade zickzack. Muß immer daran denken, wie lange ich keine liebevolle (kein Sex) Berührung mehr erlebt habe. Und mit welchen Ängsten es für mich verbunden ist, meine Bedürfnisse in dieser Richtung überhaupt zu bejahen, weil es mir so unerreichbar erscheint, sie jemals zu befriedigen.
Da hatte ich mich ja eigentlich gut eingerichtet in meinem Panzer. Wenn der aber jetzt aufweicht? Und ich habe wieder Hoffnung? Und verstehe freundliche Menschen um mich herum falsch? Die fühlen sich vielleicht verfolgt?
Hatte ja mal kurz beschrieben, wie ich eine hübsche lesbische Frau kennengelernt habe, ohne zu bemerken, daß sie lesbisch ist. Sie war ganz erstaunt und fragte: "Ja, hast Du das denn nicht bemerkt?" Nö, hatte ich nicht, aber sehr, sehr wohl gefühlt in ihrer Nähe.
Daß ich mich zu Frauen hingezogen fühle, scheint wohl weniger mit Heterosexualität zu tun zu haben.
Ich bin mir selbst zu kompliziert, mir ist irgendwie schwindelig.
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Wally
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Tja: da hat wohl sie selber nicht bemerkt (oder nicht wahrhaben wollen), dass auch Du lesbisch bistElvira hat geschrieben: Mi 25. Mai 2022, 13:05 Kurzer Boxenstop!
(... ...)
Hatte ja mal kurz beschrieben, wie ich eine hübsche lesbische Frau kennengelernt habe, ohne zu bemerken, daß sie lesbisch ist. Sie war ganz erstaunt und fragte: "Ja, hast Du das denn nicht bemerkt?" Nö, hatte ich nicht, aber sehr, sehr wohl gefühlt in ihrer Nähe.
In Deiner Geschichte, deren zweiten Teil ich erst jetzt entdeckt habe, erkenne ich an manchen Stellen ganz verblüffend mich selber wieder - und den unglaublichen, gesellschaftlichen Wandel in all den Jahrzehnten seit den 50er Jahren, in denen auch ich Kind war.
Dürfen wir darauf hoffen, dass Du den Faden mal wieder aufnimmst und diese tolle Erzählung weiter schreibst?
Herzliche Grüße
Wally
Wally
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Elvira
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Tut mir leid, ich hatte sehr wenig Zeit in den letzten Monaten. Bleibt dran, ich komme wieder! Versprochen
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Elvira
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Noch ein Puzzle-Stück (bin, wie schon beschrieben, durch das Aufschreiben bin ich in eine neue Phase meines Lebens eingetreten. Das hat mich dann von der chronologischen Schilderung meines Lebens abgebracht. Aber es wird bestimmt weitererzählt!)
Inzwischen hat sich ein netter Briefkontakt zu Jemandem ergeben, der sich über das dauerhafte Tragen von Plugs austauschen wollte.
Mich hat das zum Nachdenken angeregt, wie offen und ehrlich auf diesem und anderen Foren eigentlich so miteinander umgegangen wird.
Schreibt man nämlich über solche Dinge, die andere abstoßend finden(ohne irgendwie gesetzlich verboten zu sein), kommt schnell die mediale Entrüstung. Ohne im geringsten aufgefordert zu sein Kommentare abzugeben wie "nichts für mich", "wie kaputt ist das denn?" oder "wie kann man nur?" werden genau solche Beiträge geschrieben.
Wenn ich frage:"wer hat denn Erfahrung mit Thema "xy", kommen Antworten wie:"habe ich noch nie gemacht", "warum willst Du Dir das denn antun" etc.
es war aber gefragt, wer noch zum Thema ERFAHRUNGEN beitragen kann, keine MEINUNGEN.
Wir wollen doch irgendwie raus aus der Isolation, uns austauschen, von anderen Erfahrungen profitieren. Wie soll das aber gehen, wenn dann persönliche Sichtweisen anderen Menschen übergestülpt werden?
Liebe Mette, wenn das Folgende irgendwie nicht so geschrieben werden kann, habe ich volles Verständnis, wenn es irgendwie umgeschrieben werden muß. Ich kann den Moderatoren auch nur immer herzlich danken, für ihre Arbeit. Ist bestimmt nicht immer leicht. Aber ich kann auch nicht immer sofort verstehen, welche Dinge man schreiben darf und welche nicht. Da muß ich eben auch an die Hand genommen werden.

Nun worum geht es mir heute?
Jemand schrieb mir zum Thema "Plugs". Nun habe ich nicht nur dauerhaft Damenwäsche getragen (24/7 wie man so sagt, aber das geht natürlich gar nicht, wegen der Hygiene. Also sagen wir mal lieber "23/7"), sondern eben auch Plugs. Ich zitiere mal aus meiner Antwort an meine Briefpartnerin (es ging unter anderem darum, ob sich der Schließmuskel wieder vollständig zurückbildet):
" ... ich habe (mittlerweile mehrere Male) Rosettenabstinenz praktiziert.
Völlig sexfrei habe ich auch mal gelebt, über ein Jahr(!), aber das hatte mehr mit der Trennung von meiner damaligen Beziehung zu tun. Da war mir die Lust vergangen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Ich hatte eine längere Phase 24/7 gepluggt und ich muß sagen, ich denke immer mit Wehmut zurück. Allerdings auch mit etwas gemischten Gefühlen. Einmal waren es zwar wirklich spannende, erotische Dauergefühle.
Aber es entstand auch die Erkenntnis, daß ich wohl kaum eine Partnerin finden würde, die meine Leidenschaften mit mir teilt.
Damals "hatte" ich home-office (lange vor Corona) und mein Chef wollte mich nur einmal pro Woche sehen (um nicht ganz den Kontakt zu verlieren). Aber dabei herausgekommen ist lediglich, daß wir einen Kaffee zusammen getrunken haben, ein bissel "wie geht's, wie steht's" und dann bin ich wieder gegangen.
So konnte ich also auch gepluggt zu diesen Treffen gehen, dauerte ja nicht lang. Und vorher auf die Toilette und hinterher, kein Problem. Lustig fand ich vor allem die Fahrten hin und zurück mit der S-Bahn. Die Schaukelei in der Bahn hat mich noch zusätzlich stimuliert, aber besonders die Vorstellung , daß keiner wußte in was für einem Aufzug ich da unterwegs war. Der Plug war ja nur das Tüpfelchen auf dem i.
Damals war ich ja auch schon 24 (na gut 23 /7) in Nylon eingepackt (Strumpfhosenoberteil, Mieder, Strumpfhose, manchmal auch zwei, plus Strümpfe mit Strapsen und Unterkleid. Kein BH ) und drüber die üblichen Büroklamotten Sakko Krawatte etc. Das allein waren schon ziemlich heiße Gefühle, weil sich ja bei den glatten Stoffen beim Bewegen alles aneinander reibt und bewegt. Der Dildo kam dann später noch dazu. Allerdings hatte ich damals noch nicht so ausgeklügelte Spielzeuge, wie es sie heute gibt, zur Verfügung.
Mein heißer Stöpsel damals war ein Glas-Stößel von einem Mörserset. Ich schätze mal 3 cm Durchmesser und 15 cm lang. Der hatte natürlich die Tendenz rauszurutschen, deshalb habe ich immer noch ein enges Miederhöschen drüber getragen. Da habe ich dann in der S-Bahn auch manchmal lieber gestanden.

Zum Alltag des "Gestopftseins": ich bin natürlich erheblich öfter aufs Klo gegangen, ich wollte mir ja nicht die Kleidung ruinieren. Hätte ich damals schon gewußt, daß das Flohsamenpulver manche Probleme entschärft, hätte ich es einfacher gehabt. So war es zwar auch Teil des Rituals, aber eben nur im home-office möglich. Es gab also min. zwei bis dreimal ein kleineres Klistier und dementsprechend öfter Toilettengänge. Aber die ständige Beschäftigung mit dem Schließmuskel empfand ich nicht als störend (eher das Gegenteil *verschämt lächelnd*).
Mit dem Flohsamenpulver wäre es bestimmt mit weniger Blähungen verbunden gewesen und was ich heute als sehr angenehm empfinde, der Stuhl ist nicht so klebrig, das Poloch läßt sich besser sauber halten ..."
Diese Puzzle-Teil beschreibt also eine Phase, wo ich es irgendwie geschafft habe, zu arbeiten und dennoch dauerhaft erregt zu sein. Und zwar ziemlich heftig!
Es hat auch etwas mit Langsamkeit zu tun. Ich hatte zwei interessante Bücher gelesen: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Stan Nadolny und "Prestißißimo. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit in der Musik" von Grete Wehmeyer.
Mein erotomanes Ich hat natürlich sofort an Langsamkeit in der Erotik gedacht. Ein noch zu schreibendes Buch von Elvira C.

Hängt natürlich damit zusammen, daß ich weder mit "schnellen Nummern" noch mit Penetration(aktiv) als solches viel anfangen konnte (eigentlich gar nichts, darin hat ja vor allem das Hauptproblem mit meinen Partnerinnen bestanden, ich wollte das beides gar nicht!)
Dann hatte ich auch noch eine Anregung durch die Lebensschilderung einer Frau, die weil ziemlich verklemmt aufgewachsen und sie dann auch noch sehr spät ihre erste Menstruation bekam, sich überhaupt nicht klar war, warum sie zyklisch in Phasen geriet, in denen sie sich nicht konzentrieren konnte. Ohne im Geringsten zu erkennen, daß diese unkonzentrierten Phasen sexueller Natur waren. Sie beschrieb ziemlich detailliert, wie sie durch eine Therapie ganz allmählich ihre Sexualität entdecken konnte. Allerdings hat ihr die Männerwelt dabei nicht geholfen (vorsichtig ausgedrückt). Jedenfalls ging ihr der Sex mit Männern viel zu schnell und sie hat sich dann ganz von anderen Menschen zurückgezogen, was den Sex angeht. Sie hat jedenfalls gewisse Rituale entwickelt, die über Tage hinweggingen.
Als ich ihren Bericht las, war ich schon länger ein "Dauer-Damen-Wäsche-Träger" gewesen; es war für mich sehr spannend, daß es auch noch andere Menschen gab, die eine Methode entwickelt hatten, wie sie sich in eine längere Phase von sexueller Erregung versetzen konnten.
Für mich persönlich war das, wie weiter oben beschrieben, auch mit der Erkenntnis verbunden, wohl kaum jemand finden zu können, der mit mir und meiner eigenen Langsamkeit "mitkommt". Zurück wollte ich natürlich nicht mehr. Aber von Einsamkeit möchte ich auch nicht sprechen.
Was wäre die Alternative gewesen? Wieder in ein "Ich will mal wieder hart rangenommen werden"-Verhältnis zu rutschen oder noch schöner, wie mal jemand zu mir gesagt hat:"bringen wir es hinter uns"?
Soviel für heute.
Inzwischen hat sich ein netter Briefkontakt zu Jemandem ergeben, der sich über das dauerhafte Tragen von Plugs austauschen wollte.
Mich hat das zum Nachdenken angeregt, wie offen und ehrlich auf diesem und anderen Foren eigentlich so miteinander umgegangen wird.
Schreibt man nämlich über solche Dinge, die andere abstoßend finden(ohne irgendwie gesetzlich verboten zu sein), kommt schnell die mediale Entrüstung. Ohne im geringsten aufgefordert zu sein Kommentare abzugeben wie "nichts für mich", "wie kaputt ist das denn?" oder "wie kann man nur?" werden genau solche Beiträge geschrieben.
Wenn ich frage:"wer hat denn Erfahrung mit Thema "xy", kommen Antworten wie:"habe ich noch nie gemacht", "warum willst Du Dir das denn antun" etc.
es war aber gefragt, wer noch zum Thema ERFAHRUNGEN beitragen kann, keine MEINUNGEN.
Wir wollen doch irgendwie raus aus der Isolation, uns austauschen, von anderen Erfahrungen profitieren. Wie soll das aber gehen, wenn dann persönliche Sichtweisen anderen Menschen übergestülpt werden?
Liebe Mette, wenn das Folgende irgendwie nicht so geschrieben werden kann, habe ich volles Verständnis, wenn es irgendwie umgeschrieben werden muß. Ich kann den Moderatoren auch nur immer herzlich danken, für ihre Arbeit. Ist bestimmt nicht immer leicht. Aber ich kann auch nicht immer sofort verstehen, welche Dinge man schreiben darf und welche nicht. Da muß ich eben auch an die Hand genommen werden.
Nun worum geht es mir heute?
Jemand schrieb mir zum Thema "Plugs". Nun habe ich nicht nur dauerhaft Damenwäsche getragen (24/7 wie man so sagt, aber das geht natürlich gar nicht, wegen der Hygiene. Also sagen wir mal lieber "23/7"), sondern eben auch Plugs. Ich zitiere mal aus meiner Antwort an meine Briefpartnerin (es ging unter anderem darum, ob sich der Schließmuskel wieder vollständig zurückbildet):
" ... ich habe (mittlerweile mehrere Male) Rosettenabstinenz praktiziert.
Völlig sexfrei habe ich auch mal gelebt, über ein Jahr(!), aber das hatte mehr mit der Trennung von meiner damaligen Beziehung zu tun. Da war mir die Lust vergangen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Ich hatte eine längere Phase 24/7 gepluggt und ich muß sagen, ich denke immer mit Wehmut zurück. Allerdings auch mit etwas gemischten Gefühlen. Einmal waren es zwar wirklich spannende, erotische Dauergefühle.
Aber es entstand auch die Erkenntnis, daß ich wohl kaum eine Partnerin finden würde, die meine Leidenschaften mit mir teilt.
Damals "hatte" ich home-office (lange vor Corona) und mein Chef wollte mich nur einmal pro Woche sehen (um nicht ganz den Kontakt zu verlieren). Aber dabei herausgekommen ist lediglich, daß wir einen Kaffee zusammen getrunken haben, ein bissel "wie geht's, wie steht's" und dann bin ich wieder gegangen.
So konnte ich also auch gepluggt zu diesen Treffen gehen, dauerte ja nicht lang. Und vorher auf die Toilette und hinterher, kein Problem. Lustig fand ich vor allem die Fahrten hin und zurück mit der S-Bahn. Die Schaukelei in der Bahn hat mich noch zusätzlich stimuliert, aber besonders die Vorstellung , daß keiner wußte in was für einem Aufzug ich da unterwegs war. Der Plug war ja nur das Tüpfelchen auf dem i.
Damals war ich ja auch schon 24 (na gut 23 /7) in Nylon eingepackt (Strumpfhosenoberteil, Mieder, Strumpfhose, manchmal auch zwei, plus Strümpfe mit Strapsen und Unterkleid. Kein BH ) und drüber die üblichen Büroklamotten Sakko Krawatte etc. Das allein waren schon ziemlich heiße Gefühle, weil sich ja bei den glatten Stoffen beim Bewegen alles aneinander reibt und bewegt. Der Dildo kam dann später noch dazu. Allerdings hatte ich damals noch nicht so ausgeklügelte Spielzeuge, wie es sie heute gibt, zur Verfügung.
Mein heißer Stöpsel damals war ein Glas-Stößel von einem Mörserset. Ich schätze mal 3 cm Durchmesser und 15 cm lang. Der hatte natürlich die Tendenz rauszurutschen, deshalb habe ich immer noch ein enges Miederhöschen drüber getragen. Da habe ich dann in der S-Bahn auch manchmal lieber gestanden.
Zum Alltag des "Gestopftseins": ich bin natürlich erheblich öfter aufs Klo gegangen, ich wollte mir ja nicht die Kleidung ruinieren. Hätte ich damals schon gewußt, daß das Flohsamenpulver manche Probleme entschärft, hätte ich es einfacher gehabt. So war es zwar auch Teil des Rituals, aber eben nur im home-office möglich. Es gab also min. zwei bis dreimal ein kleineres Klistier und dementsprechend öfter Toilettengänge. Aber die ständige Beschäftigung mit dem Schließmuskel empfand ich nicht als störend (eher das Gegenteil *verschämt lächelnd*).
Mit dem Flohsamenpulver wäre es bestimmt mit weniger Blähungen verbunden gewesen und was ich heute als sehr angenehm empfinde, der Stuhl ist nicht so klebrig, das Poloch läßt sich besser sauber halten ..."
Diese Puzzle-Teil beschreibt also eine Phase, wo ich es irgendwie geschafft habe, zu arbeiten und dennoch dauerhaft erregt zu sein. Und zwar ziemlich heftig!
Es hat auch etwas mit Langsamkeit zu tun. Ich hatte zwei interessante Bücher gelesen: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Stan Nadolny und "Prestißißimo. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit in der Musik" von Grete Wehmeyer.
Mein erotomanes Ich hat natürlich sofort an Langsamkeit in der Erotik gedacht. Ein noch zu schreibendes Buch von Elvira C.
Hängt natürlich damit zusammen, daß ich weder mit "schnellen Nummern" noch mit Penetration(aktiv) als solches viel anfangen konnte (eigentlich gar nichts, darin hat ja vor allem das Hauptproblem mit meinen Partnerinnen bestanden, ich wollte das beides gar nicht!)
Dann hatte ich auch noch eine Anregung durch die Lebensschilderung einer Frau, die weil ziemlich verklemmt aufgewachsen und sie dann auch noch sehr spät ihre erste Menstruation bekam, sich überhaupt nicht klar war, warum sie zyklisch in Phasen geriet, in denen sie sich nicht konzentrieren konnte. Ohne im Geringsten zu erkennen, daß diese unkonzentrierten Phasen sexueller Natur waren. Sie beschrieb ziemlich detailliert, wie sie durch eine Therapie ganz allmählich ihre Sexualität entdecken konnte. Allerdings hat ihr die Männerwelt dabei nicht geholfen (vorsichtig ausgedrückt). Jedenfalls ging ihr der Sex mit Männern viel zu schnell und sie hat sich dann ganz von anderen Menschen zurückgezogen, was den Sex angeht. Sie hat jedenfalls gewisse Rituale entwickelt, die über Tage hinweggingen.
Als ich ihren Bericht las, war ich schon länger ein "Dauer-Damen-Wäsche-Träger" gewesen; es war für mich sehr spannend, daß es auch noch andere Menschen gab, die eine Methode entwickelt hatten, wie sie sich in eine längere Phase von sexueller Erregung versetzen konnten.
Für mich persönlich war das, wie weiter oben beschrieben, auch mit der Erkenntnis verbunden, wohl kaum jemand finden zu können, der mit mir und meiner eigenen Langsamkeit "mitkommt". Zurück wollte ich natürlich nicht mehr. Aber von Einsamkeit möchte ich auch nicht sprechen.
Was wäre die Alternative gewesen? Wieder in ein "Ich will mal wieder hart rangenommen werden"-Verhältnis zu rutschen oder noch schöner, wie mal jemand zu mir gesagt hat:"bringen wir es hinter uns"?
Soviel für heute.
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Anne-Mette
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Nun ja, ich schrieb in einem anderen Thema - noch bevor ich das hier gelesen hatte:
Dieser Beitrag könnte auch dazu gehören - und wo liegt der "Gebrauchsnutzen" für Andere?
Und wird vermutlich bei etlichen Userinnen und Usern die Äußerung hervorrufen: nein, so bin ich nicht - und es hat auch überhaupt nichts mit Crossdressing oder Transsexualität oder Intergeschlechtlichkeit zu tun,
aber jede(r) jeck ist anders.
... oder sich wundern, würde ich hinzufügen.Partnerinnen, die mal zufällig hier ins Forum geraten gucken, können über einige Beiträge auch sehr erschrecken
Dieser Beitrag könnte auch dazu gehören - und wo liegt der "Gebrauchsnutzen" für Andere?
Und wird vermutlich bei etlichen Userinnen und Usern die Äußerung hervorrufen: nein, so bin ich nicht - und es hat auch überhaupt nichts mit Crossdressing oder Transsexualität oder Intergeschlechtlichkeit zu tun,
aber jede(r) jeck ist anders.
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Theresa
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Ich finde es sehr spannend, in die Erfahrungen Anderer einzutauchen. In manchen Erfahrungen finde ich mich wieder, in anderen weniger.
Eine Anregung, über den eigenen Werdegang nachzudenken, ist es allemal.
Ich habe auch, je nach Betrachtungsweise, ca. 45 Jahre gebraucht, um zu erkennen, was mit mir los war/ist und weitere Jahre, um herauszufinden, wie ich damit umgehen kann.
Auf der Strecke geblieben sind langjährige Beziehungen mit all ihren Problemen und ihren schmerzhaften Trennungen und verschiedene Versuche, auch innerlich eine "Heimat" zu finden.
Von daher finde ich Elviras Biografie und Selbstreflexion, auch für dieses Forum, sehr passend.
(Ja, und wundern, was es außerhalb der eigenen Blase so gibt, muss nichts Schlechtes sein)
Eine Anregung, über den eigenen Werdegang nachzudenken, ist es allemal.
Ich habe auch, je nach Betrachtungsweise, ca. 45 Jahre gebraucht, um zu erkennen, was mit mir los war/ist und weitere Jahre, um herauszufinden, wie ich damit umgehen kann.
Auf der Strecke geblieben sind langjährige Beziehungen mit all ihren Problemen und ihren schmerzhaften Trennungen und verschiedene Versuche, auch innerlich eine "Heimat" zu finden.
Von daher finde ich Elviras Biografie und Selbstreflexion, auch für dieses Forum, sehr passend.
(Ja, und wundern, was es außerhalb der eigenen Blase so gibt, muss nichts Schlechtes sein)
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Elvira
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 135
- Registriert: Mi 4. Mai 2022, 13:40
- Pronomen: sie/er/es
- Wohnort (Name): Heidelberg
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- Danksagung erhalten: 87 Mal
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Re: "Elvira auf großer Fahrt"
Guten Morgen!
Nur mal ganz kurz:
Inzwischen ist wieder mal viel passiert (erstaunlich, wundere mich immer wieder, dass immer wieder Unvorhergesehenes solchen Ausmaßes geschieht).
Familie! Hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet und mich komplett in Anspruch genommen. Diesmal trifft 24/7 auch wirklich zu.
Nun gut, wollte mich mal wieder melden. Bin an "meinen" Themen dran (geblieben), aber komme kaum zum Schreiben. Also bitte noch etwas Geduld, ich schreibe bald weiter an meiner "großen" Fahrt.
LG
Elvira
Nur mal ganz kurz:
Inzwischen ist wieder mal viel passiert (erstaunlich, wundere mich immer wieder, dass immer wieder Unvorhergesehenes solchen Ausmaßes geschieht).
Familie! Hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet und mich komplett in Anspruch genommen. Diesmal trifft 24/7 auch wirklich zu.
Nun gut, wollte mich mal wieder melden. Bin an "meinen" Themen dran (geblieben), aber komme kaum zum Schreiben. Also bitte noch etwas Geduld, ich schreibe bald weiter an meiner "großen" Fahrt.
LG
Elvira