Keine Bauwerke, aber Basteleien:
Heute stolperte ich "im Internet" über das "Klorollenmaß".
Es ging um Menschen, die sich für den Bau von Radios, genauer Detektor-Empfängern interessieren.
Einer gab an "300 Windungen Kupferdraht auf einer Klorolle"

sei ein gutes Maß.
Das erinnerte mich an früher; denn ich habe selbst mit solchen Empfängern experimentiert und teilweise ganz erstaunliche Ergebnisse erzielt.
Es war "ein ganz anderes Hören", mit einem Kopfhörer zu lauschen und den Mittelwellenbereich nach Sendern abzusuchen.
Detektorempfänger funktionieren ohne eine Zuführung von Energie, z.B. durch Batterien oder Strom aus der Steckdose.
Insofern ist die Bastelei relativ ungefährlich. Sie benötigen allerdings eine gute Antenne (ich hatte auf dem Dachboden eine sehr lange Draht-Antenne und freute mich darüber, dass mein Winter-Zimmer genau unterhalb lag) - und eine "Erde".
Diese ganz einfachen Empfänger waren der Anfang einer längeren Bastel-Leidenschaft. Stammten die ersten Schaltpläne noch aus einem allgemeinen Bastelbuch, u.a. mit dem Vorschlag, das Radio in eine Seifenschachtel einzubauen (wer kennt heute noch eine Seifenschachtel?

), so schaffte ich mir recht bald Fachliteratur an und fand die Adressen von Versendern von Elektronik-Bauteilen heraus.
Es blieb natürlich nicht nur bei Empfängern; denn ich halte Geben für ebenso wichtig wie Nehmen

(wurde aber nie erwischt).
Ach ja: ich habe das Klorollen-Maß nicht verwendet; denn so eine große Spule passt natürlich nicht in eine Seifenschachtel
Kleine Spulen erfüllen den gleichen Zweck.