Hallo Mädels,
zuerst einmal, möchte ich mich bei Yoko und Anja für ihre aufbauenden Worte bedanken. Trotzdem werde ich in diesem Beitrag auch den Hinweis von Anne-Mette berücksichtigen, und euch nicht wieder mit einem Bild von Tanja in dem gleichen Lokal, wie vor 4 Wochen langweilen und somit auch helfen, Speicher-Ressourcen zu sparen.
Mein gestriges Outfit, habt ihr in Teilen ja auch schon in den Posts gesehen. Oben herum, die Kombi aus grünen Pulli weißer Jacke und grüner Weste, dazu die unten ausgefranste Jeans, dazu meine schwarzen Mustang-Stiefeletten. Dazu ein wenig Schmuck an Hals, Ohren und Fingern und passendem grünen Nagellack.
Gestern habe ich dann auch noch sehr interessante Gespräche mit anderen netten Mädels der Gruppe geführt. Beim zweiten Mal, war es dann schon viel entspannter und vertrauter unter den anderen Mitschwestern zu sitzen. Interessanter weise, finden sich hier überall vielfältige Parallelen in den Lebenslinien, einige haben ihre Weichen schon früh anders gestellt und haben mit HRT und GAOP ihr Bild vom Frau sein versucht zu optimieren, anderen reicht es, nach der Personenstandsänderung rechtlich eine Frau zu sein und wieder andere, so wie ich bis jetzt auch, leben ihren Männer-Alltag mehr oder weniger und schaffen sich zwischendurch Freiräume für die Frau in sich.
Grundsächlich kann ich nur jeder Person empfehlen, die ähnlich denkt oder veranlagt ist, mit jemandem drüber zu sprechen. Mit der Partnerin/ Familie geht das aber meistens nicht so oder es fehlt, weil nicht selbst betroffen, das Verständnis für die Situation. Hier hilft es, sich mit Gleichdenkenden bzw. Gleichempfindenden Menschen auszutauschen. Hier beim Treffen, sind auch Transfrauen mit ihren Partnerinnen, die dann ebenfalls eine Basis zum Austausch mit anderen Partnerinnen von Betroffenen haben, den sie sonst nicht finden, zumindest nicht Auge in Auge.
Soweit für heute mein Bericht von meinem zweiten Treffen, ich hoffe, die eine oder andere von euch fand den Beitrag interessant. Alles Liebe, eure Tanja

Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.