Lina hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 01:26
Salmacis hat geschrieben: So 8. Jan 2023, 09:38
Sehr kurzes Gespräch mit Sven Lehmann (MdB) gestern:
Derzeit laufen die Verhandlungen zum SBG innerhalb der Ampel zäh. Das liegt an der FDP, die die transfeindlichen Aussagen von Union und AfD reproduziert.
Wundert mich nicht, denn die FDP ist und bleibt konservativ und neoliberal.
Das finde ich, ist eine ziemlich dreiste Behauptung, dass DIE FDP transfeindliche Aussagen reproduziert.
Man kann vielleicht Einzelpersonen ausmachen, wie z.B. Herrn Papke, die das tun. Passiert das mit der Akzeptanz oder gar stillschweigenden Billigung der FDP im allgemeinen? Absolult nicht!
Ich sehe keine Gegenstellung oder Berichtigungen von bspw. den Aussagen von Herrn Buschmann, siehe:
https://www.siegessaeule.de/magazin/sel ... moglichen/
Ich finde es also ziemlich dreist, die Aussagen, die die FDP hier ganz offen in Verhandlungen mit den Koalitionspartnern und der Presse trifft, nicht als "transfeindlich" zu benennen.
Nur auf die absolut verachtenswerte Aussage von Papke ist man eingegangen:
https://mannschaft.com/fdp-lenders-veru ... ke-scharf/
Und das war auch "nur" der LGBTI-Sprecher, kein Bundesvorstand oder ähnliches. Juckt also wieder keinen.
Lina hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 01:31
Bei diesen Sportlerinnen wäre es wahrscheinlich auch interessant, das Testosteron-Niveau genauer zu messen.
Vielleicht wäre das auch die Lösung allgemein bei Sport wo physische Kraft von überwiegender Bedeutung ist - ich meine bei cis- sowohl als auch trans-Frauen.
Wozu soll das denn wichtig sein, wenn die eine Sauna besuchen wollen, ein Fitnessstudio oder ein Klamottengeschäft. Vorher den T-Wert messen? Bin ich im falschen Film? Das sind Frauen, cis Frauen sogar. Was jucken da ihre Blutwerte?
Mein Beitrag sagt lediglich aus, dass selbst cis Frauen, die nicht dem cisheteronormativen Erwartungsbild entsprechen diskriminiert werden.
Zum Thema trans Frauen im Kraftsport, genauer gesagt beim Gewichtheben:
https://www.stern.de/sport/olympia/olym ... 41860.html
Es wird sowohl viel aufgebauscht - besonders von weißen cisgeschlechtlichen heterosexuellen Männern. Die sind die letzten, die den Mund zu dem Thema aufmachen dürften, sind aber leider die lautesten und präsentesten in der Diskussion.
Wo werden denn mal trans Personen in die Debatten eingebunden? Nur auf queeren Seiten und Zeitschriften. Wenn es Nyke Slawik oder Tessa Ganserer nicht im Bundestag gäbe, würden da nur wieder cis Personen über trans Personen bestimmen.