Valeries Welt - # 63
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Gib mal was ab von den Temperaturen. Bin gerade in Berlin, hier um 20-°C.
Trotz der Hitze noch gute Erholung.
LG Maria
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LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Kerstin
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Re: Valeries Welt
40-° waren es nicht aber knappe 35-° hatten wir schon. Allerdings gestern auch wieder einen heftigen Absturz
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Heute haben wir wieder gegen 14.00 Uhr die 40 Grad Marke überschritten, es fühlt sich an wie im Backofen. nur nachts kühlt es sich ab unter dreißig. Alle Aktivitäten werden auf den Vormittag verlegt, nach dem Mittagessen geht gar nichts mehr, nur noch Siesta und viel trinken. Alle anderen Lebensäußerungen tendieren gegen null. Nein, im Ernst es ist schlimm wenn man jetzt in einem alten Haus ohne Klimaanlage wohnt. Aber glücklicherweise hat Frankreich ja Atomstrom und so einen kleinen Umluft-Kühler kannst du dir schon für kleines Geld ins Zimmer stellen.
Liebe Grüße,
Valerie
Liebe Grüße,
Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Huhu an alle Leserinnen und Leser von "Valeries Welt"
Valerie wollte sich bei Euch wieder einmal persönlich melden. Das heißt mit anderen Worten, nach drei Monaten Pause habe ich endlich wieder Lust zu schreiben, und zwar große Lust, und zwar hier im Forum.
Was mir durch den Kopf geht? Ich habe noch keinen konkreten Plan ausgearbeitet aber eine Idee habe ich schon.
Es, also die neue Geschichte soll mit Sicherheit keine Fortsetzung der alten Valeries Welt-Geschichte werden, nein, diese alte Geschichte ist aus-erzählt.
Meine neue Idee ist in etwa, euch ab und zu (also in unregelmäßigen Abständen) über Valeries reale Welt hier unten in Narbonne, Südfrankreich zu berichten., Also mit Schwerpunkt in der Jetzt-Zeit, wobei es primär um die real existierende Valerie gehen soll, um ihre Erlebnisse, Gedanken, Pläne, aber auch um ihre Probleme, und auch Niederlagen, die sie gelegentlich auch eingesteckt hat...
Natürlich geht es bei einem Crossdresser wie Valerie immer irgendwie um seinen/ihren Body und seine/ihre Gefühle und Wünsche.
Der männliche Part ist dabei völlig ausgeblendet. Das soll auch so bleiben in Zukunft.
Mal sehen, ob das überhaupt geht? (den männlichen Part in Valerie auszublenden?)
Genug der Worte und Pläne. Ich will keine Probleme wälzen, keine Theorien, nicht meine Welt.
Zum Formalen: Wahrscheinlich werde ich die weibliche Form beibehalten, wenn ich als Valerie erzähle.
Ich muss mich da erst mal reintasten, aber diese Situation hatte ich in meinem eigenen Crossdresser-Leben ja ziemlich oft.
Nach wie vor hoffe ich auf euer Interesse als Leser und freue mich ganz doll über jedes Like und jeden Zuspruch.
Lieben Gruß und bis bald mit der ersten Episode, eure Valerie
Valerie wollte sich bei Euch wieder einmal persönlich melden. Das heißt mit anderen Worten, nach drei Monaten Pause habe ich endlich wieder Lust zu schreiben, und zwar große Lust, und zwar hier im Forum.
Was mir durch den Kopf geht? Ich habe noch keinen konkreten Plan ausgearbeitet aber eine Idee habe ich schon.
Es, also die neue Geschichte soll mit Sicherheit keine Fortsetzung der alten Valeries Welt-Geschichte werden, nein, diese alte Geschichte ist aus-erzählt.
Meine neue Idee ist in etwa, euch ab und zu (also in unregelmäßigen Abständen) über Valeries reale Welt hier unten in Narbonne, Südfrankreich zu berichten., Also mit Schwerpunkt in der Jetzt-Zeit, wobei es primär um die real existierende Valerie gehen soll, um ihre Erlebnisse, Gedanken, Pläne, aber auch um ihre Probleme, und auch Niederlagen, die sie gelegentlich auch eingesteckt hat...
Natürlich geht es bei einem Crossdresser wie Valerie immer irgendwie um seinen/ihren Body und seine/ihre Gefühle und Wünsche.
Der männliche Part ist dabei völlig ausgeblendet. Das soll auch so bleiben in Zukunft.
Mal sehen, ob das überhaupt geht? (den männlichen Part in Valerie auszublenden?)
Genug der Worte und Pläne. Ich will keine Probleme wälzen, keine Theorien, nicht meine Welt.
Zum Formalen: Wahrscheinlich werde ich die weibliche Form beibehalten, wenn ich als Valerie erzähle.
Ich muss mich da erst mal reintasten, aber diese Situation hatte ich in meinem eigenen Crossdresser-Leben ja ziemlich oft.
Nach wie vor hoffe ich auf euer Interesse als Leser und freue mich ganz doll über jedes Like und jeden Zuspruch.
Lieben Gruß und bis bald mit der ersten Episode, eure Valerie
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SteffiCD
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Re: Valeries Welt
Halo Valerie
Ich freue mich auf neue Erlebnisse von dir.
Bin schon gespannt was kommt!
LG Bea
Ich freue mich auf neue Erlebnisse von dir.
Bin schon gespannt was kommt!
LG Bea
Zwischen zwei Seiten gibt es immer eine Mitte !!!
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hui es gibt bald wieder was neues zu lesen.
Deine Idee klingt interessant.
Bin jedenfalls gespannt was und wie Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt.
LG Maria
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Bin jedenfalls gespannt was und wie Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt.
LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hey Maria,
freue mich sehr über das Lebenszeichen einer meiner treuesten Leserinnen.
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Lana
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Re: Valeries Welt
Na denn mal los 
Das interessiert mich sehr, weil ich Südfrankreich gerne mag und ein Blick über die deutsche Suppenschüssel hinaus sehr erhellend sein kann
Ich freu mich auf deine Berichte, wie auch immer du sie im Detail ausgestaltest.
LGL
Das interessiert mich sehr, weil ich Südfrankreich gerne mag und ein Blick über die deutsche Suppenschüssel hinaus sehr erhellend sein kann
Ich freu mich auf deine Berichte, wie auch immer du sie im Detail ausgestaltest.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Französische Impressionen 1: Das blaue Kleid
Er mochte das blaue Kleid. Es war eigentlich nichts Besonderes an diesem Stück Textil, nur eines dieser Fähnchen aus Viskose- und Elasthan-Gemisch, einfacher Schnitt, den Reißverschluß hinten am Rücken, ringsum mit einem großen floralen Muster bedruckt und für kleines Geld zusammen mit zwanzig oder dreißig ähnlichen Sommerkleidern im Bonprix-Katalog ausgestellt, der ihm als treuem Bestellkunden einmal im Quartal per Post zugestellt wurde. Er hatte es dann auch gleich bestellt.
Dabei handelte es sich bei dem Kleid nicht einmal um französische Mode, schon gar nicht zu sprechen von haute couture, nein, das blaue Kleid war im Grunde billigste Fernost-Ware, vielleicht Kambodscha oder Vietnam, das Material von großen amerikanischen Schneidemaschinen, computergesteuert und hundertfach aus mächtigen Stoffballen herausgestanzt und danach von den flinken Händen kleiner und unterbezahlter asiatischer Näherinnen schnell und flüchtig zusammengenäht, Bonprix Katalogpreis in diesem Sommer 29 Euro, aber bei Primark konnte man es auch schon für die Hälfte kriegen.
Bevor eines dieser superschlanken Pariser oder New Yorker Models in dieses blaue Kleid schlüpfte um sich damit für die Quartalskataloge der Versandhändler abfotografieren zu lassen, waren Tausende seinesgleichen, sozusagen seine Kleider-Schwestern, in großen Containerschiffen um die halbe Welt gereist, und obwohl es mehrere Kontinente gesehen hatte und neben dem Fabrikanten auch Händler, Großhändler und Zwischenhändler in der halben Welt daran nicht schlecht verdient hatten, war das Teil schlußendlich im französischen Katalog immer noch für 29 Euro zu kaufen, welch ein Wunder der kapitalistischen Wirtschaft.
Trotz alldem, trotz Ausbeutung der Näherinnen, die daran gearbeitet hatten und trotz der allfälligen Klima-Problematik der langen Transportwege, die das Kleid bis nach Europa zurückgelegt hatte, mochte er dieses Kleid richtig gern, und um es genau zu sagen, er mochte es an sich. Besonders reizte ihn das Gefühl des weichen Viskosestoffs auf der Haut, wenn er in das Kleid reinschlüpfte und dann den Reißverschluss am Rücken hochzog. Das Kleid war oben ärmellos und am Hals und Rücken rund und weit ausgeschnitten, im Mittelteil aber eng tailliert und körpernah, und es ging ihm unten bis knapp bis ans Knie. Das Besondere an dem Kleid war aber genau dieser untere Bereich, denn der war glockenförmig und großzügig und weitschwingend geschnitten, und er mochte es besonders, wenn es ein wenig windig war und ihm dann der Saum des Kleids um die Beine flatterte.
Ein ganz ähnliches Kleid hatte sein Avatar an, den er im FORUM als virtuelle Identität benutzte. Bei diesem Avatarfoto handelte es sich um das frühere Geschenk einer Forumsfreundin, und schon damals hatte er den Gedanken gehabt, ein solches blaues Kleid auch einmal in der Realität besitzen und tragen zu wollen. Der neue Bonprix-Katalog hatte seinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.
Blau ist eine besonders schöne Farbe für ein Kleid. Ich meine nicht hellblau oder himmelblau, nein das wäre mir zu kindlich. Es gibt ein schwereres, tieferes, geradezu weibliches Blau. Und dieses Kleid war in seiner Grundfarbe von einem solchen Blau. Man spricht auch von Königsblau, tiefblau, nachtblau oder vielleicht auch von tintenblau, und es gibt zahlreiche Schattierungen, die allerdings schon ins Kalte hinein changieren. Kalt war dieses Blau allerdings nicht, im Gegenteil, es handelte sich um ein warmes, angenehmes, strahlendes Blau. Es gibt Leute, die würden vielleicht Kornblumenblau dazu sagen oder vielleicht auch marineblau. Sozusagen fifty shades of blue.
Aber, wie gesagt, er kannte sich da nicht so aus mit den Fachbegriffen für Textilfarben.
Er wollte es nur tragen. Und er wollte sich darin zeigen, denn er fand sich darin attraktiv. Eine attraktive Erscheinung, nichts schreiendes, nichts auffälliges, aber interessant und anziehend, im doppelten Sinne. Attraktiv wie auch das Blumenmuster auf dem Blau des Kleides.
Er fand die Namen der Blumen schließlich im Internet. Es handelte sich um Hibiskus-Blüten Übergroße weiße Blüten, handgroß, tellergroß, und weit verteilt über das gesamte Kleid, so in etwa wie zufällig hingestreut von der Natur oder wild hingeklatscht von Künstlerhand, und wahrscheinlich war das florale Muster auch genauso entstanden.
Sensationell dann die Gefühle beim ersten Anziehen, das Knistern des Verpackungsmaterials und die Kühle des Stoffs auf seinem Körper. Aufregend auch, als er es zum ersten Mal ausführte draußen unter Leuten. Das Kleid fiel auf, und es fiel aus dem Rahmen, wie seine gesamte Erscheinung, der Anblick war unübersehbar: Um die ein Meter achtzig oder sogar etwas mehr in seinen hohen Absätzen, ein echter Hingucker, er genoss die Blicke der Leute.
Er mochte das blaue Kleid. Es war eigentlich nichts Besonderes an diesem Stück Textil, nur eines dieser Fähnchen aus Viskose- und Elasthan-Gemisch, einfacher Schnitt, den Reißverschluß hinten am Rücken, ringsum mit einem großen floralen Muster bedruckt und für kleines Geld zusammen mit zwanzig oder dreißig ähnlichen Sommerkleidern im Bonprix-Katalog ausgestellt, der ihm als treuem Bestellkunden einmal im Quartal per Post zugestellt wurde. Er hatte es dann auch gleich bestellt.
Dabei handelte es sich bei dem Kleid nicht einmal um französische Mode, schon gar nicht zu sprechen von haute couture, nein, das blaue Kleid war im Grunde billigste Fernost-Ware, vielleicht Kambodscha oder Vietnam, das Material von großen amerikanischen Schneidemaschinen, computergesteuert und hundertfach aus mächtigen Stoffballen herausgestanzt und danach von den flinken Händen kleiner und unterbezahlter asiatischer Näherinnen schnell und flüchtig zusammengenäht, Bonprix Katalogpreis in diesem Sommer 29 Euro, aber bei Primark konnte man es auch schon für die Hälfte kriegen.
Bevor eines dieser superschlanken Pariser oder New Yorker Models in dieses blaue Kleid schlüpfte um sich damit für die Quartalskataloge der Versandhändler abfotografieren zu lassen, waren Tausende seinesgleichen, sozusagen seine Kleider-Schwestern, in großen Containerschiffen um die halbe Welt gereist, und obwohl es mehrere Kontinente gesehen hatte und neben dem Fabrikanten auch Händler, Großhändler und Zwischenhändler in der halben Welt daran nicht schlecht verdient hatten, war das Teil schlußendlich im französischen Katalog immer noch für 29 Euro zu kaufen, welch ein Wunder der kapitalistischen Wirtschaft.
Trotz alldem, trotz Ausbeutung der Näherinnen, die daran gearbeitet hatten und trotz der allfälligen Klima-Problematik der langen Transportwege, die das Kleid bis nach Europa zurückgelegt hatte, mochte er dieses Kleid richtig gern, und um es genau zu sagen, er mochte es an sich. Besonders reizte ihn das Gefühl des weichen Viskosestoffs auf der Haut, wenn er in das Kleid reinschlüpfte und dann den Reißverschluss am Rücken hochzog. Das Kleid war oben ärmellos und am Hals und Rücken rund und weit ausgeschnitten, im Mittelteil aber eng tailliert und körpernah, und es ging ihm unten bis knapp bis ans Knie. Das Besondere an dem Kleid war aber genau dieser untere Bereich, denn der war glockenförmig und großzügig und weitschwingend geschnitten, und er mochte es besonders, wenn es ein wenig windig war und ihm dann der Saum des Kleids um die Beine flatterte.
Ein ganz ähnliches Kleid hatte sein Avatar an, den er im FORUM als virtuelle Identität benutzte. Bei diesem Avatarfoto handelte es sich um das frühere Geschenk einer Forumsfreundin, und schon damals hatte er den Gedanken gehabt, ein solches blaues Kleid auch einmal in der Realität besitzen und tragen zu wollen. Der neue Bonprix-Katalog hatte seinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.
Blau ist eine besonders schöne Farbe für ein Kleid. Ich meine nicht hellblau oder himmelblau, nein das wäre mir zu kindlich. Es gibt ein schwereres, tieferes, geradezu weibliches Blau. Und dieses Kleid war in seiner Grundfarbe von einem solchen Blau. Man spricht auch von Königsblau, tiefblau, nachtblau oder vielleicht auch von tintenblau, und es gibt zahlreiche Schattierungen, die allerdings schon ins Kalte hinein changieren. Kalt war dieses Blau allerdings nicht, im Gegenteil, es handelte sich um ein warmes, angenehmes, strahlendes Blau. Es gibt Leute, die würden vielleicht Kornblumenblau dazu sagen oder vielleicht auch marineblau. Sozusagen fifty shades of blue.
Aber, wie gesagt, er kannte sich da nicht so aus mit den Fachbegriffen für Textilfarben.
Er wollte es nur tragen. Und er wollte sich darin zeigen, denn er fand sich darin attraktiv. Eine attraktive Erscheinung, nichts schreiendes, nichts auffälliges, aber interessant und anziehend, im doppelten Sinne. Attraktiv wie auch das Blumenmuster auf dem Blau des Kleides.
Er fand die Namen der Blumen schließlich im Internet. Es handelte sich um Hibiskus-Blüten Übergroße weiße Blüten, handgroß, tellergroß, und weit verteilt über das gesamte Kleid, so in etwa wie zufällig hingestreut von der Natur oder wild hingeklatscht von Künstlerhand, und wahrscheinlich war das florale Muster auch genauso entstanden.
Sensationell dann die Gefühle beim ersten Anziehen, das Knistern des Verpackungsmaterials und die Kühle des Stoffs auf seinem Körper. Aufregend auch, als er es zum ersten Mal ausführte draußen unter Leuten. Das Kleid fiel auf, und es fiel aus dem Rahmen, wie seine gesamte Erscheinung, der Anblick war unübersehbar: Um die ein Meter achtzig oder sogar etwas mehr in seinen hohen Absätzen, ein echter Hingucker, er genoss die Blicke der Leute.
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Muss ein schönes Kleid sein. Farbe und Schnitt klingt gut, für mich persönlich sind Blumenmuster ja nix aber jede/r wie es mag.
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
Freu mich auf mehr.
LG Maria
Muss ein schönes Kleid sein. Farbe und Schnitt klingt gut, für mich persönlich sind Blumenmuster ja nix aber jede/r wie es mag.
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Huhu Maria, möglicherweise fehlt dir einfach die Übung in hohen Schuhen zu gehen. Außerdem ist die gute Passform sehr wichtig damit meine ich den Halt, den dein Fuß im Schuh hat. Ich habe auch lange vergeblich gesucht, schließlich aber doch welche gefunden, die passen sozusagen wie ein Handschuh. Perfekten Halt bieten auch diese kleinen Fesselriemchen. Wenn dann alles stimmt, dann bewegst du dich in den standardmäßigen 8 cm city heels wie in deinen gewohnten flachen Schuhen, behaupte ich jetzt mal ganz einfach.Maria T hat geschrieben: Fr 14. Okt 2022, 17:36
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
L.G. Valerie
eine ganz andere Sache sind natürlich Abendschuhe (die sgnt."Sitzschuhe"), die du nicht so lange am Fuß hast, da geht's über die 8 cm hinaus.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Huhu an alle Leserinnen und Leser,
Heute früh muß ich einmal ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen. Unsere Freundin Yoko hat sich durch zahlreiche ältere Episoden von Valeries Welt durchgearbeitet und dafür insgesamt 11 likes (in Worten elf !!!) hier liegenlassen, so etwas berührt mich tief.
Dankeschön nochmals dafür, liebe Yoko.
Besten Gruß an dich,
deine Valerie
Heute früh muß ich einmal ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen. Unsere Freundin Yoko hat sich durch zahlreiche ältere Episoden von Valeries Welt durchgearbeitet und dafür insgesamt 11 likes (in Worten elf !!!) hier liegenlassen, so etwas berührt mich tief.
Dankeschön nochmals dafür, liebe Yoko.
Besten Gruß an dich,
deine Valerie
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Re: Valeries Welt
Tira hat sich in die alten Geschichten von Valeries Welt vergraben und heute über 50 likes (fünfzig!!! ) gevoted, ich danke dir sehr Tira für dein voting. Tira, diese Geschichten sind über 5 Jahre alt aber sie scheinen es dennoch in sich zu haben. Ich bin wirklich baff , da fällt mir nichts mehr ein. Natürlich freue ich mich sehr, dass es dir gefällt.
Valerie (baff)
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Karla
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Re: Valeries Welt
Hier nicht zu vergessen der Dank an Dich und Anne-Mette, daß Ihr beide über Eure Schatten gesprungen seid:
Sonst gäbe es diesen Faden hier im öffentlichen Teil nicht mehr!
LG Karla
Sonst gäbe es diesen Faden hier im öffentlichen Teil nicht mehr!
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: Valeries Welt
Französische Impressionen 2
Bateau peche promenade
Peche promenade ist hier unten in Südfrankreich eine gebräuchliche Wortkombination für die gemütlichen kleinen Motorboote, die zu Hunderten in den Häfen liegen, jedes so um die 22 bis 25 Fuß lang (6-7 m), die meisten davon mit einem kleinen tuckernden Marinediesel versehen, viele davon mit einer separaten Kabine für die Fahrgäste, und rechts etwas abgetrennt und erhöht, der Fahrerstand. Das sind richtig geräumige und stabile Fischerboote, aber zum Fischen nimmt man sie heute nicht mehr.
Peche promeade. Wie der Name sagt, kann so ein Boot zum Angeln, Fischen, aber auch bloß zum Spazierenfahren benutzt werden, eben für die promenade en mer, wie man hier sagt, natürlich immer mit GPS, Kompass und unter Landsicht, ("6 milles", das ist die Vorschrift) und mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung, schließlich will man auch wieder zurückfinden in den Heimathafen.
Frankreich ist von zwei Meeren sowie im Norden vom Ärmelkanal umschlossen, verfügt damit über eine unglaublich lange Küstenlinie und nennt sich zu Recht eine Seefahrernation mit seinen vielen Hafenstädten, jeder hat schon von den Korsaren von Saint Malo gehört. Beim Namen Brest denke ich fast automatisch an diese U-Boothäfen des letzten Weltkriegs, bekannt aus den Filmen von Emmerich und Petersen ("das Boot"), und sofort meldet sich in meinem inneren Ohr das impertinente Geräusch des Sonar-Detektors in meinem Kopf.
Von La Rochelle und Saint Nazaire gingen die ersten Wellen französischer Auswanderer aus, die schon im 16. Jahrhundert Europa den Rücken kehrten und Amerika und Kanada besiedelt haben. In Toulon und Marseille sitzt heute die französische Kriegsmarine ("Force de Frappe").
Von Les Sables d"™Olonne am Atlantik geht neben andren Regatten alle 4 Jahre diese weltberühmte Hochseeregatta ab (das Golden globe race für Einhandsegler), die um den ganzen Globus führt und am Ende dann meistens von einem Franzosen gewonnen wird. Bernard Moitessier, Eric Tabarly, jedes Kind kann dir hier diese Namen buchstabieren, das sind Seeleute und es sind auch HELDEN.
Auch hier unten im Süden brauchst du ein Boot, denk nur mal an die Hitze der Sommermonate. Ich für mich meine mit "Boot" heute nichts großartiges mehr, kein Segler, keine Yacht. Inzwischen bin ich angekommen bei der Klasse der kleinen Motorschiffe um die sechs bis 8 Meter, eben die typischen Fischerboote. Liebte ich früher die schnellen Segler, so sind es heute die beschaulichen alten Fischerboote, die mich faszinieren. Fischerboote siehst du hier an jeder Ecke, an den Küsten, auf den Flüssen und auf den Kanälen.
Schau dir nur mal die Yachthäfen an der Mittelmeerküste an, ich muss da keine Namen nennen, denn Agde, Sete, Gruissan oder Saint Tropez kennt doch wohl jeder, und was hier an Millionenwerten in den Häfen herumsteht an Yachten um die 30 Fuß und mehr, hat wohl noch niemand gezählt außer dem französischen Finanzamt.
Solch ein Schiff brauche ich heute nicht mehr. Auch Valerie war in ihren jüngeren Jahren in der Segler-Szene aktiv, und besitzt von daher eine Lizenz zum Führen von Yachten unter Segel oder Motor bis 15 Meter Länge, sowie den deutschen Motorbootführerschein, erworben am deutschen Bodensee , und auch heute noch gültig an der Küste und auf Binnenwasserstraßen.
Damit wären wir bei peche promenade angelangt. So ein Boot besitze ich heute, und darauf bringe ich heutzutage einen guten Teil meiner hiesigen Freizeit zu. Es ist ein über vierzig Jahre altes Fischerboot der französischen Marke Jeanneau, und es besitzt einen 80 PS starken Dieselmotor, der schon über 3300 Stunden auf dem Buckel hat und entsprechende Pflege verlangt, Es ist ein Marine Diesel der Marke Perkins, Baujahr 1980, er ist alt aber nicht klapperig, ich pflege ihn selbst mit einem Freund zusammen, der Profi ist und den Mechaniker-Beruf richtig erlernt hat. Inzwischen kann man sagen, wir kennen diesen Motor inwendig und auswendig.
Für den Unterhalt dieses Boots und speziell für die Reparaturen dieses Motors gebe ich viel Geld aus, aber ich mache das gerne. Das Boot liegt an seinem eigenen Liegeplatz am hiesigen Kanal-Hafen , der Platz gehört der VNF (voies navigables francaises), das ist die Organisation, die für den Unterhalt der französischen Binnen-Wasserstraßen verantwortlich ist. Der Platz muß von mir unterhalten werden, aber trotzdem bezahle ich Platzmiete an die VNF, es ist eher ein symbolischer Betrag, und ich bezahle das Geld gerne.
So wurde ich hier unten in Südfrankreich zum Binnenschiffer, sozusagen. Wenn es euch interessiert, kann ich demnächst einiges mehr aus diesem Leben erzählen. Eventuell interessiert auch, in wieweit mein Leben als CD zusammenpasst mit meinem Leben auf und mit dem Boot.
Valerie
Bateau peche promenade
Peche promenade ist hier unten in Südfrankreich eine gebräuchliche Wortkombination für die gemütlichen kleinen Motorboote, die zu Hunderten in den Häfen liegen, jedes so um die 22 bis 25 Fuß lang (6-7 m), die meisten davon mit einem kleinen tuckernden Marinediesel versehen, viele davon mit einer separaten Kabine für die Fahrgäste, und rechts etwas abgetrennt und erhöht, der Fahrerstand. Das sind richtig geräumige und stabile Fischerboote, aber zum Fischen nimmt man sie heute nicht mehr.
Peche promeade. Wie der Name sagt, kann so ein Boot zum Angeln, Fischen, aber auch bloß zum Spazierenfahren benutzt werden, eben für die promenade en mer, wie man hier sagt, natürlich immer mit GPS, Kompass und unter Landsicht, ("6 milles", das ist die Vorschrift) und mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung, schließlich will man auch wieder zurückfinden in den Heimathafen.
Frankreich ist von zwei Meeren sowie im Norden vom Ärmelkanal umschlossen, verfügt damit über eine unglaublich lange Küstenlinie und nennt sich zu Recht eine Seefahrernation mit seinen vielen Hafenstädten, jeder hat schon von den Korsaren von Saint Malo gehört. Beim Namen Brest denke ich fast automatisch an diese U-Boothäfen des letzten Weltkriegs, bekannt aus den Filmen von Emmerich und Petersen ("das Boot"), und sofort meldet sich in meinem inneren Ohr das impertinente Geräusch des Sonar-Detektors in meinem Kopf.
Von La Rochelle und Saint Nazaire gingen die ersten Wellen französischer Auswanderer aus, die schon im 16. Jahrhundert Europa den Rücken kehrten und Amerika und Kanada besiedelt haben. In Toulon und Marseille sitzt heute die französische Kriegsmarine ("Force de Frappe").
Von Les Sables d"™Olonne am Atlantik geht neben andren Regatten alle 4 Jahre diese weltberühmte Hochseeregatta ab (das Golden globe race für Einhandsegler), die um den ganzen Globus führt und am Ende dann meistens von einem Franzosen gewonnen wird. Bernard Moitessier, Eric Tabarly, jedes Kind kann dir hier diese Namen buchstabieren, das sind Seeleute und es sind auch HELDEN.
Auch hier unten im Süden brauchst du ein Boot, denk nur mal an die Hitze der Sommermonate. Ich für mich meine mit "Boot" heute nichts großartiges mehr, kein Segler, keine Yacht. Inzwischen bin ich angekommen bei der Klasse der kleinen Motorschiffe um die sechs bis 8 Meter, eben die typischen Fischerboote. Liebte ich früher die schnellen Segler, so sind es heute die beschaulichen alten Fischerboote, die mich faszinieren. Fischerboote siehst du hier an jeder Ecke, an den Küsten, auf den Flüssen und auf den Kanälen.
Schau dir nur mal die Yachthäfen an der Mittelmeerküste an, ich muss da keine Namen nennen, denn Agde, Sete, Gruissan oder Saint Tropez kennt doch wohl jeder, und was hier an Millionenwerten in den Häfen herumsteht an Yachten um die 30 Fuß und mehr, hat wohl noch niemand gezählt außer dem französischen Finanzamt.
Solch ein Schiff brauche ich heute nicht mehr. Auch Valerie war in ihren jüngeren Jahren in der Segler-Szene aktiv, und besitzt von daher eine Lizenz zum Führen von Yachten unter Segel oder Motor bis 15 Meter Länge, sowie den deutschen Motorbootführerschein, erworben am deutschen Bodensee , und auch heute noch gültig an der Küste und auf Binnenwasserstraßen.
Damit wären wir bei peche promenade angelangt. So ein Boot besitze ich heute, und darauf bringe ich heutzutage einen guten Teil meiner hiesigen Freizeit zu. Es ist ein über vierzig Jahre altes Fischerboot der französischen Marke Jeanneau, und es besitzt einen 80 PS starken Dieselmotor, der schon über 3300 Stunden auf dem Buckel hat und entsprechende Pflege verlangt, Es ist ein Marine Diesel der Marke Perkins, Baujahr 1980, er ist alt aber nicht klapperig, ich pflege ihn selbst mit einem Freund zusammen, der Profi ist und den Mechaniker-Beruf richtig erlernt hat. Inzwischen kann man sagen, wir kennen diesen Motor inwendig und auswendig.
Für den Unterhalt dieses Boots und speziell für die Reparaturen dieses Motors gebe ich viel Geld aus, aber ich mache das gerne. Das Boot liegt an seinem eigenen Liegeplatz am hiesigen Kanal-Hafen , der Platz gehört der VNF (voies navigables francaises), das ist die Organisation, die für den Unterhalt der französischen Binnen-Wasserstraßen verantwortlich ist. Der Platz muß von mir unterhalten werden, aber trotzdem bezahle ich Platzmiete an die VNF, es ist eher ein symbolischer Betrag, und ich bezahle das Geld gerne.
So wurde ich hier unten in Südfrankreich zum Binnenschiffer, sozusagen. Wenn es euch interessiert, kann ich demnächst einiges mehr aus diesem Leben erzählen. Eventuell interessiert auch, in wieweit mein Leben als CD zusammenpasst mit meinem Leben auf und mit dem Boot.
Valerie