Nachträglich alles Gute zum GeburtstagValerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 13. Jul 2022, 15:17 ......
Geburtstag hatte ich auch, ich habe zusammen mit Freunden zwei Flaschen Champagner geleert.
.....
Valeries Welt - # 63
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Kerstin
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Re: Valeries Welt
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Von mir auch noch alles Gute zum Geburtstag, gefeiert hast du ja schon richtig 

Einfach ist am schwersten.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Es ist unglaublich heiss hier unten bei uns, heute war es den ganzen Nachmittag 40 Grad, sogar noch um sechs Uhr abends waren es noch 39 Grad (hab ich auf dem Handy gesehen). Die Hitze macht lethargisch, man bewegt sich kaum noch, zu nichts habe ich Lust, nicht mal zum dressen. Ich bleibe lieber im Schatten und warte auf Kühlung.
Grüße
Valerie
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Gib mal was ab von den Temperaturen. Bin gerade in Berlin, hier um 20-°C.
Trotz der Hitze noch gute Erholung.
LG Maria
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Kerstin
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Re: Valeries Welt
40-° waren es nicht aber knappe 35-° hatten wir schon. Allerdings gestern auch wieder einen heftigen Absturz
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Heute haben wir wieder gegen 14.00 Uhr die 40 Grad Marke überschritten, es fühlt sich an wie im Backofen. nur nachts kühlt es sich ab unter dreißig. Alle Aktivitäten werden auf den Vormittag verlegt, nach dem Mittagessen geht gar nichts mehr, nur noch Siesta und viel trinken. Alle anderen Lebensäußerungen tendieren gegen null. Nein, im Ernst es ist schlimm wenn man jetzt in einem alten Haus ohne Klimaanlage wohnt. Aber glücklicherweise hat Frankreich ja Atomstrom und so einen kleinen Umluft-Kühler kannst du dir schon für kleines Geld ins Zimmer stellen.
Liebe Grüße,
Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Huhu an alle Leserinnen und Leser von "Valeries Welt"
Valerie wollte sich bei Euch wieder einmal persönlich melden. Das heißt mit anderen Worten, nach drei Monaten Pause habe ich endlich wieder Lust zu schreiben, und zwar große Lust, und zwar hier im Forum.
Was mir durch den Kopf geht? Ich habe noch keinen konkreten Plan ausgearbeitet aber eine Idee habe ich schon.
Es, also die neue Geschichte soll mit Sicherheit keine Fortsetzung der alten Valeries Welt-Geschichte werden, nein, diese alte Geschichte ist aus-erzählt.
Meine neue Idee ist in etwa, euch ab und zu (also in unregelmäßigen Abständen) über Valeries reale Welt hier unten in Narbonne, Südfrankreich zu berichten., Also mit Schwerpunkt in der Jetzt-Zeit, wobei es primär um die real existierende Valerie gehen soll, um ihre Erlebnisse, Gedanken, Pläne, aber auch um ihre Probleme, und auch Niederlagen, die sie gelegentlich auch eingesteckt hat...
Natürlich geht es bei einem Crossdresser wie Valerie immer irgendwie um seinen/ihren Body und seine/ihre Gefühle und Wünsche.
Der männliche Part ist dabei völlig ausgeblendet. Das soll auch so bleiben in Zukunft.
Mal sehen, ob das überhaupt geht? (den männlichen Part in Valerie auszublenden?)
Genug der Worte und Pläne. Ich will keine Probleme wälzen, keine Theorien, nicht meine Welt.
Zum Formalen: Wahrscheinlich werde ich die weibliche Form beibehalten, wenn ich als Valerie erzähle.
Ich muss mich da erst mal reintasten, aber diese Situation hatte ich in meinem eigenen Crossdresser-Leben ja ziemlich oft.
Nach wie vor hoffe ich auf euer Interesse als Leser und freue mich ganz doll über jedes Like und jeden Zuspruch.
Lieben Gruß und bis bald mit der ersten Episode, eure Valerie
Valerie wollte sich bei Euch wieder einmal persönlich melden. Das heißt mit anderen Worten, nach drei Monaten Pause habe ich endlich wieder Lust zu schreiben, und zwar große Lust, und zwar hier im Forum.
Was mir durch den Kopf geht? Ich habe noch keinen konkreten Plan ausgearbeitet aber eine Idee habe ich schon.
Es, also die neue Geschichte soll mit Sicherheit keine Fortsetzung der alten Valeries Welt-Geschichte werden, nein, diese alte Geschichte ist aus-erzählt.
Meine neue Idee ist in etwa, euch ab und zu (also in unregelmäßigen Abständen) über Valeries reale Welt hier unten in Narbonne, Südfrankreich zu berichten., Also mit Schwerpunkt in der Jetzt-Zeit, wobei es primär um die real existierende Valerie gehen soll, um ihre Erlebnisse, Gedanken, Pläne, aber auch um ihre Probleme, und auch Niederlagen, die sie gelegentlich auch eingesteckt hat...
Natürlich geht es bei einem Crossdresser wie Valerie immer irgendwie um seinen/ihren Body und seine/ihre Gefühle und Wünsche.
Der männliche Part ist dabei völlig ausgeblendet. Das soll auch so bleiben in Zukunft.
Mal sehen, ob das überhaupt geht? (den männlichen Part in Valerie auszublenden?)
Genug der Worte und Pläne. Ich will keine Probleme wälzen, keine Theorien, nicht meine Welt.
Zum Formalen: Wahrscheinlich werde ich die weibliche Form beibehalten, wenn ich als Valerie erzähle.
Ich muss mich da erst mal reintasten, aber diese Situation hatte ich in meinem eigenen Crossdresser-Leben ja ziemlich oft.
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Lieben Gruß und bis bald mit der ersten Episode, eure Valerie
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SteffiCD
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Re: Valeries Welt
Halo Valerie
Ich freue mich auf neue Erlebnisse von dir.
Bin schon gespannt was kommt!
LG Bea
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Zwischen zwei Seiten gibt es immer eine Mitte !!!
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hui es gibt bald wieder was neues zu lesen.
Deine Idee klingt interessant.
Bin jedenfalls gespannt was und wie Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt.
LG Maria
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Bin jedenfalls gespannt was und wie Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hey Maria,
freue mich sehr über das Lebenszeichen einer meiner treuesten Leserinnen.
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Lana
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Re: Valeries Welt
Na denn mal los 
Das interessiert mich sehr, weil ich Südfrankreich gerne mag und ein Blick über die deutsche Suppenschüssel hinaus sehr erhellend sein kann
Ich freu mich auf deine Berichte, wie auch immer du sie im Detail ausgestaltest.
LGL
Das interessiert mich sehr, weil ich Südfrankreich gerne mag und ein Blick über die deutsche Suppenschüssel hinaus sehr erhellend sein kann
Ich freu mich auf deine Berichte, wie auch immer du sie im Detail ausgestaltest.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Französische Impressionen 1: Das blaue Kleid
Er mochte das blaue Kleid. Es war eigentlich nichts Besonderes an diesem Stück Textil, nur eines dieser Fähnchen aus Viskose- und Elasthan-Gemisch, einfacher Schnitt, den Reißverschluß hinten am Rücken, ringsum mit einem großen floralen Muster bedruckt und für kleines Geld zusammen mit zwanzig oder dreißig ähnlichen Sommerkleidern im Bonprix-Katalog ausgestellt, der ihm als treuem Bestellkunden einmal im Quartal per Post zugestellt wurde. Er hatte es dann auch gleich bestellt.
Dabei handelte es sich bei dem Kleid nicht einmal um französische Mode, schon gar nicht zu sprechen von haute couture, nein, das blaue Kleid war im Grunde billigste Fernost-Ware, vielleicht Kambodscha oder Vietnam, das Material von großen amerikanischen Schneidemaschinen, computergesteuert und hundertfach aus mächtigen Stoffballen herausgestanzt und danach von den flinken Händen kleiner und unterbezahlter asiatischer Näherinnen schnell und flüchtig zusammengenäht, Bonprix Katalogpreis in diesem Sommer 29 Euro, aber bei Primark konnte man es auch schon für die Hälfte kriegen.
Bevor eines dieser superschlanken Pariser oder New Yorker Models in dieses blaue Kleid schlüpfte um sich damit für die Quartalskataloge der Versandhändler abfotografieren zu lassen, waren Tausende seinesgleichen, sozusagen seine Kleider-Schwestern, in großen Containerschiffen um die halbe Welt gereist, und obwohl es mehrere Kontinente gesehen hatte und neben dem Fabrikanten auch Händler, Großhändler und Zwischenhändler in der halben Welt daran nicht schlecht verdient hatten, war das Teil schlußendlich im französischen Katalog immer noch für 29 Euro zu kaufen, welch ein Wunder der kapitalistischen Wirtschaft.
Trotz alldem, trotz Ausbeutung der Näherinnen, die daran gearbeitet hatten und trotz der allfälligen Klima-Problematik der langen Transportwege, die das Kleid bis nach Europa zurückgelegt hatte, mochte er dieses Kleid richtig gern, und um es genau zu sagen, er mochte es an sich. Besonders reizte ihn das Gefühl des weichen Viskosestoffs auf der Haut, wenn er in das Kleid reinschlüpfte und dann den Reißverschluss am Rücken hochzog. Das Kleid war oben ärmellos und am Hals und Rücken rund und weit ausgeschnitten, im Mittelteil aber eng tailliert und körpernah, und es ging ihm unten bis knapp bis ans Knie. Das Besondere an dem Kleid war aber genau dieser untere Bereich, denn der war glockenförmig und großzügig und weitschwingend geschnitten, und er mochte es besonders, wenn es ein wenig windig war und ihm dann der Saum des Kleids um die Beine flatterte.
Ein ganz ähnliches Kleid hatte sein Avatar an, den er im FORUM als virtuelle Identität benutzte. Bei diesem Avatarfoto handelte es sich um das frühere Geschenk einer Forumsfreundin, und schon damals hatte er den Gedanken gehabt, ein solches blaues Kleid auch einmal in der Realität besitzen und tragen zu wollen. Der neue Bonprix-Katalog hatte seinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.
Blau ist eine besonders schöne Farbe für ein Kleid. Ich meine nicht hellblau oder himmelblau, nein das wäre mir zu kindlich. Es gibt ein schwereres, tieferes, geradezu weibliches Blau. Und dieses Kleid war in seiner Grundfarbe von einem solchen Blau. Man spricht auch von Königsblau, tiefblau, nachtblau oder vielleicht auch von tintenblau, und es gibt zahlreiche Schattierungen, die allerdings schon ins Kalte hinein changieren. Kalt war dieses Blau allerdings nicht, im Gegenteil, es handelte sich um ein warmes, angenehmes, strahlendes Blau. Es gibt Leute, die würden vielleicht Kornblumenblau dazu sagen oder vielleicht auch marineblau. Sozusagen fifty shades of blue.
Aber, wie gesagt, er kannte sich da nicht so aus mit den Fachbegriffen für Textilfarben.
Er wollte es nur tragen. Und er wollte sich darin zeigen, denn er fand sich darin attraktiv. Eine attraktive Erscheinung, nichts schreiendes, nichts auffälliges, aber interessant und anziehend, im doppelten Sinne. Attraktiv wie auch das Blumenmuster auf dem Blau des Kleides.
Er fand die Namen der Blumen schließlich im Internet. Es handelte sich um Hibiskus-Blüten Übergroße weiße Blüten, handgroß, tellergroß, und weit verteilt über das gesamte Kleid, so in etwa wie zufällig hingestreut von der Natur oder wild hingeklatscht von Künstlerhand, und wahrscheinlich war das florale Muster auch genauso entstanden.
Sensationell dann die Gefühle beim ersten Anziehen, das Knistern des Verpackungsmaterials und die Kühle des Stoffs auf seinem Körper. Aufregend auch, als er es zum ersten Mal ausführte draußen unter Leuten. Das Kleid fiel auf, und es fiel aus dem Rahmen, wie seine gesamte Erscheinung, der Anblick war unübersehbar: Um die ein Meter achtzig oder sogar etwas mehr in seinen hohen Absätzen, ein echter Hingucker, er genoss die Blicke der Leute.
Er mochte das blaue Kleid. Es war eigentlich nichts Besonderes an diesem Stück Textil, nur eines dieser Fähnchen aus Viskose- und Elasthan-Gemisch, einfacher Schnitt, den Reißverschluß hinten am Rücken, ringsum mit einem großen floralen Muster bedruckt und für kleines Geld zusammen mit zwanzig oder dreißig ähnlichen Sommerkleidern im Bonprix-Katalog ausgestellt, der ihm als treuem Bestellkunden einmal im Quartal per Post zugestellt wurde. Er hatte es dann auch gleich bestellt.
Dabei handelte es sich bei dem Kleid nicht einmal um französische Mode, schon gar nicht zu sprechen von haute couture, nein, das blaue Kleid war im Grunde billigste Fernost-Ware, vielleicht Kambodscha oder Vietnam, das Material von großen amerikanischen Schneidemaschinen, computergesteuert und hundertfach aus mächtigen Stoffballen herausgestanzt und danach von den flinken Händen kleiner und unterbezahlter asiatischer Näherinnen schnell und flüchtig zusammengenäht, Bonprix Katalogpreis in diesem Sommer 29 Euro, aber bei Primark konnte man es auch schon für die Hälfte kriegen.
Bevor eines dieser superschlanken Pariser oder New Yorker Models in dieses blaue Kleid schlüpfte um sich damit für die Quartalskataloge der Versandhändler abfotografieren zu lassen, waren Tausende seinesgleichen, sozusagen seine Kleider-Schwestern, in großen Containerschiffen um die halbe Welt gereist, und obwohl es mehrere Kontinente gesehen hatte und neben dem Fabrikanten auch Händler, Großhändler und Zwischenhändler in der halben Welt daran nicht schlecht verdient hatten, war das Teil schlußendlich im französischen Katalog immer noch für 29 Euro zu kaufen, welch ein Wunder der kapitalistischen Wirtschaft.
Trotz alldem, trotz Ausbeutung der Näherinnen, die daran gearbeitet hatten und trotz der allfälligen Klima-Problematik der langen Transportwege, die das Kleid bis nach Europa zurückgelegt hatte, mochte er dieses Kleid richtig gern, und um es genau zu sagen, er mochte es an sich. Besonders reizte ihn das Gefühl des weichen Viskosestoffs auf der Haut, wenn er in das Kleid reinschlüpfte und dann den Reißverschluss am Rücken hochzog. Das Kleid war oben ärmellos und am Hals und Rücken rund und weit ausgeschnitten, im Mittelteil aber eng tailliert und körpernah, und es ging ihm unten bis knapp bis ans Knie. Das Besondere an dem Kleid war aber genau dieser untere Bereich, denn der war glockenförmig und großzügig und weitschwingend geschnitten, und er mochte es besonders, wenn es ein wenig windig war und ihm dann der Saum des Kleids um die Beine flatterte.
Ein ganz ähnliches Kleid hatte sein Avatar an, den er im FORUM als virtuelle Identität benutzte. Bei diesem Avatarfoto handelte es sich um das frühere Geschenk einer Forumsfreundin, und schon damals hatte er den Gedanken gehabt, ein solches blaues Kleid auch einmal in der Realität besitzen und tragen zu wollen. Der neue Bonprix-Katalog hatte seinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.
Blau ist eine besonders schöne Farbe für ein Kleid. Ich meine nicht hellblau oder himmelblau, nein das wäre mir zu kindlich. Es gibt ein schwereres, tieferes, geradezu weibliches Blau. Und dieses Kleid war in seiner Grundfarbe von einem solchen Blau. Man spricht auch von Königsblau, tiefblau, nachtblau oder vielleicht auch von tintenblau, und es gibt zahlreiche Schattierungen, die allerdings schon ins Kalte hinein changieren. Kalt war dieses Blau allerdings nicht, im Gegenteil, es handelte sich um ein warmes, angenehmes, strahlendes Blau. Es gibt Leute, die würden vielleicht Kornblumenblau dazu sagen oder vielleicht auch marineblau. Sozusagen fifty shades of blue.
Aber, wie gesagt, er kannte sich da nicht so aus mit den Fachbegriffen für Textilfarben.
Er wollte es nur tragen. Und er wollte sich darin zeigen, denn er fand sich darin attraktiv. Eine attraktive Erscheinung, nichts schreiendes, nichts auffälliges, aber interessant und anziehend, im doppelten Sinne. Attraktiv wie auch das Blumenmuster auf dem Blau des Kleides.
Er fand die Namen der Blumen schließlich im Internet. Es handelte sich um Hibiskus-Blüten Übergroße weiße Blüten, handgroß, tellergroß, und weit verteilt über das gesamte Kleid, so in etwa wie zufällig hingestreut von der Natur oder wild hingeklatscht von Künstlerhand, und wahrscheinlich war das florale Muster auch genauso entstanden.
Sensationell dann die Gefühle beim ersten Anziehen, das Knistern des Verpackungsmaterials und die Kühle des Stoffs auf seinem Körper. Aufregend auch, als er es zum ersten Mal ausführte draußen unter Leuten. Das Kleid fiel auf, und es fiel aus dem Rahmen, wie seine gesamte Erscheinung, der Anblick war unübersehbar: Um die ein Meter achtzig oder sogar etwas mehr in seinen hohen Absätzen, ein echter Hingucker, er genoss die Blicke der Leute.
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Muss ein schönes Kleid sein. Farbe und Schnitt klingt gut, für mich persönlich sind Blumenmuster ja nix aber jede/r wie es mag.
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
Freu mich auf mehr.
LG Maria
Muss ein schönes Kleid sein. Farbe und Schnitt klingt gut, für mich persönlich sind Blumenmuster ja nix aber jede/r wie es mag.
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
Freu mich auf mehr.
LG Maria
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Huhu Maria, möglicherweise fehlt dir einfach die Übung in hohen Schuhen zu gehen. Außerdem ist die gute Passform sehr wichtig damit meine ich den Halt, den dein Fuß im Schuh hat. Ich habe auch lange vergeblich gesucht, schließlich aber doch welche gefunden, die passen sozusagen wie ein Handschuh. Perfekten Halt bieten auch diese kleinen Fesselriemchen. Wenn dann alles stimmt, dann bewegst du dich in den standardmäßigen 8 cm city heels wie in deinen gewohnten flachen Schuhen, behaupte ich jetzt mal ganz einfach.Maria T hat geschrieben: Fr 14. Okt 2022, 17:36
Selbst mit Schuhen komm ich auf nicht mal 1,78 höher als 6cm ist unbequem für mich, will ja auch vernünftig laufen können.
L.G. Valerie
eine ganz andere Sache sind natürlich Abendschuhe (die sgnt."Sitzschuhe"), die du nicht so lange am Fuß hast, da geht's über die 8 cm hinaus.
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Re: Valeries Welt
Huhu an alle Leserinnen und Leser,
Heute früh muß ich einmal ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen. Unsere Freundin Yoko hat sich durch zahlreiche ältere Episoden von Valeries Welt durchgearbeitet und dafür insgesamt 11 likes (in Worten elf !!!) hier liegenlassen, so etwas berührt mich tief.
Dankeschön nochmals dafür, liebe Yoko.
Besten Gruß an dich,
deine Valerie
Heute früh muß ich einmal ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen. Unsere Freundin Yoko hat sich durch zahlreiche ältere Episoden von Valeries Welt durchgearbeitet und dafür insgesamt 11 likes (in Worten elf !!!) hier liegenlassen, so etwas berührt mich tief.
Dankeschön nochmals dafür, liebe Yoko.
Besten Gruß an dich,
deine Valerie