!EmmiMarie! hat geschrieben: Fr 27. Aug 2021, 16:52
Mirjam hat geschrieben: Fr 27. Aug 2021, 15:38
Nee Marie, auch nicht so wirklich, sorry. Denn die Sterblichkeit bezieht sich ja nicht auf die Gesamtbevölkerung, sondern auf die, die infiziert worden sind (heißt glaube ich Infektionssterblichkeit) bzw. die, die positiv getestet wurden (Fallsterblichkeit). Du müsstest also rechnen
Anzahl der Todesfälle : Anzahl der (tatsächlich) Infizierten
bzw.
Anzahl der Todesfälle : Anzahl der positiv Getesteten
Okay...verstehe, aber würde das nicht eine unendlich kleine Zahl geben?
Magst dus nicht mal raussuchen?
Na gut, weil du es bist

Ich habe allerdings auf die Schnelle nichts zu genau der angesprochenen Altersgruppe gefunden, sondern als Beispiel für die 35--59jährigen Frauen. Nach dem Stand von heute gab es dort bisher 755.828 erkannte Infektionen und 1.203 Todesfälle (Quelle:
RKI-Dashboard; wird allerdings täglich aktualisiert). Das ergibt dann eine Fallsterblichkeit von
1 203 : 755 828 = 0,001 59 = 0,159 %
Die Infektionssterblichkeit kann ich dir mangels exakter Zahlen leider nicht ausrechnen, bestenfalls lässt sie sich abschätzen. Wenn wir bei der Dunkelziffer einmal von einem Faktor 3 ausgehen (das hieße also in Wirklichkeit hätten wir dreimal so viele Infektionen wie erkannt worden waren), dann wäre die Infektionssterblichkeit nur noch 1/3 so hoch wie die Fallsterblichkeit (da ja der Nenner dreimal so groß würde als er im anderen Fall ist). Also
1 203 : (755 828 * 3) = 0,000 531 = 0,0531 %
Aber wie gesagt, das ist unter der Annahme einer gewissen Dunkelziffer. Wie hoch die ist weiß bisher niemand, dazu bedürfte es wohl einer groß angelegten Zufallsstichprobe.
Den Effekt der Impfung habe ich hier noch nicht eingerechnet, ebensowenig wie gewisse Risikofaktoren, weil ich auf die Schnelle nicht an entsprechende Zahlen gekommen bin. Um die Sterblichkeit mit und ohne Impfung vergleichen zu können müsste frau das natürlich tun. Wenn ich mein persönliches Risiko abschätzen wollte natürlich auch
LG, Mirjam