Moin,
...dazu ist mir noch eingefallen, dass die Toleranzfrage, der gegenüber wir uns ja im Forum doch verpflichtet sehen und fühlen, nichts mit der Frage Impfung ja oder nein in Zeiten einer Pandemie zu tun hat auch nicht mit der Frage des persönlichen Respekts einander gegenüber bei unterschiedlichen Meinungen.
Eine Pandemie, wir wir sie zur Zeit auf der Welt sehen ist eine medizinische Notlage, auf die Gott sei Dank mit Impfungen mittlerweile wirksam bekämpft werden kann und muss. Ich sehe diese Pandemie durchaus in der Auswirkung ähnlich wie die Pocke-n und Pestwellen in den vergangenen Jahrhunderten, wo es medizinische Möglichkeiten unserer Tage nicht gab, bestenfalls Abstand halten. Aber auch diese Bewertung meinerseits ist rein persönlich zu sehen, auch hier gibt es unterschiedlichen Meinungen dazu. Auf die medizinischen Möglichkeiten wie Impfungen zu verzichten, auch selbst wenn wir noch nicht alle Details wissen und noch kein umfängliches Wissen über Covid19 vorhanden ist, halte ich trotzdem einfach für gefährlich. Selbst um die erforderliche Herdenimmunität von 80 bis 85% an Geimpften zu erreichen, bedarf es mindestens noch viel Zeit, die wir in der Frage eigentlich nicht haben und eines gewissen Druckes in der Überzeugungsarbeit für pro impfen. Da kann auch weiterhin jede/r selbst entscheiden, muss aber möglicherweise doch eines Tages mit Nachteilen rechnen hinsichtlich der persönlichen Freiheiten. Jede/r wirtschaftlich Tätige kann auch entscheiden, ob für den zutritt zu einer
Dienstleistung Kriterien wie Impfung/Genesung (medizinische Indikation für Nichtimpfung) gefordert werden, um letztlich die persönlichen Freiheiten für alle in gewohnter Weise zu ermöglichen.
Auch mit diesem Thema wird es keinen allgemeingültigen Konsens geben können, auch nicht mehrheitsfähige Meinungen dürfen ja aber hier im Forum geäußert werden....
Grüße, Ulrike-Marisa
