"Und für die Dame?" - Alle Ehre für das Crossdressing :)
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Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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nicole.f
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"Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 1 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo zusammen!
So wie es einigen anderen wohl auch ergeht, so reift es auch langsam in mir, daß ich einfach keine Lust mehr habe, mich zu verstellen und zu verstecken, was ich gerne habe. Für die "Frischlinge" unter uns sei gesagt: Das braucht Zeit und ein paar gute Erfahrungen. Nur nicht zu schnell aufgeben!

Aber zurück zum Thema, was ich hier eigentlich berichten wollte, ist nämlich eine solche "gute Erfahrung" ;)

Ich denke letzten Samstag habe ich dem Namen dieses Forums, nämlich "Crossdresser", alle Ehre gemacht!
Und zwar besuchte ich zusammen mit meiner Frau eine Abend-Veranstaltung - Comedy/Kabarett, oder etwas dazwischen. Auf jeden Fall ein eher gesellschaftliches Ereignis in einer Veranstaltungshalle.

Ich erschien dort reichlich "cross", also weder richtig masculin noch feminin. Ich trug einen langen Herrenrock (Modell 108 von Sabine Seidel in Schwarz, dazu schwarze FSH, Damenschuhe mit 4cm Blockabsatz (nicht sehr feminin, aber keinesfalls Herrentreter), eine leicht glänzende Bluse in leichter crash-Optik, etwas grössere Creolen Ohrringe. Eigentlich kein Make-Up bis auf Mascara. Ich habe längere Haare (bis etwa Schulterblatt) die blau-schwarz gefärbt sind. Die Haare hatte ich nur leicht hinten mit einer Spange locker zusammen. Als Jacke eine, leicht zu kleine, Blazer-Jacke - Größe geht so gerade noch, die ist halt von meiner Frau geborgt, die etwas kleiner ist als ich.
Suma sumarum würde ich also sagen, das war im wahrsten Sinne des Wortes "cross dressing". Ich denke also dem Forum in diesem Sinne alle Ehre gemacht zu haben :)

Rock trage ich in letzter Zeit oft auch in der Öffentlichkeit, allerdings allesamt lang, schwarz und mit Kellerfalten vorne und hinten, aus Jeans-artigem Baumwollstoff, sogenannte "Herrenröcke", weiter verbreitet in der Gothic Scene. An diesem Abend war das aber schon ein bischen etwas anderes :) Erstens ist der Rock von Sabine deutlich feiner, weil aus feiner Anzug-Microfaser. Außerdem trug ich das erste mal schwarze FSH offen ohne "Tarnsocken" - juhu, FREIHEIT! Drittens die Schuhe mit Absätzen, die schon bei näherer Betrachtung als Damenschuhe zu identifizieren sind (aber keine wirklichen Pumps sind). Viertens die Bluse und die figurbetonte Blazer-Jacke.
Also das war schon reichlich aufregend!
Das spannendste daran fand ich eigentlich auch, daß nichts von alledem irgendetwas aufdringlich feminines hat.

Und so ging's dann los...
Der Weg von zu Hause zum Auto waren nur 5m, das war also noch relativ unspannend.
Vom Parkplatz zur Halle waren schon 500m und, na klar, voller anderer Leute. Der Parkplatz war noch im relativ halb-dunkel gelegen, also noch keine große Gefahr, wirklich gesehen zu werden. Doch mit jedem Schritt in Richtung Halle wurden Leute und Licht mehr - noch ein paar Schritte und dann kann mich jeder in voller Pracht sehen! OMG - jetzt wird's ernst!
Oder vielleicht doch wieder nach Hause?
Nein, das ziehen wir jetzt durch!

Vor der Halle leichtes Gedränge, ich lasse mir nichts anmerken. Aber so langsam sieht man doch, wie der/die ein oder andere einen von der Seite mustert, die Blicke von meinen Füßen, zum Kopf und zurück wandern, um sich dann dem oder der Begleitung zuzuwenden, anfangend zu tuscheln.

An dieser Stelle würde ich noch einwerfen: Wir als "Männer" sind es auch glaube ich schlicht nicht im geringsten gewohnt, intensiv angesehen und dann "besprochen" zu werden. Umgekehrt wenn ich an Männer denke, die Frauen betrachten, ist dies vollkommen normal, daß diese diese ausgiebig mustern und sich dann zum Diskurs mit ihren Kollegen abwenden. Insofern, ist dies vielleicht gar nicht so schlecht oder schlimm?

Aber zurück zu diesem Abend...
Ich wurde also als "sonderbar" erkannt, aha. Nun gut, damit war zu rechnen. Dummerweise konnte ich nicht ausmachen, was sie da dachten oder tuschelten? War es Ablehnung? Nur einfach Konsterniertheit? Unglaube?
Insofern war es aber auch nicht schlecht, denn ich sah niemanden, der sich krampfhaft lachend abwendete. So schlimm kann es also nicht gewesen sein. Nur mir schlug das Herz bis zu Kragen!

Meine Frau an meiner Seite gab mir Halt in dem Sinne, als das sie eine Art Anker in der tosenden See der Menschen für mich war. Solange sie da war, konnte mir nichts passieren, dachte ich - nunja, denken wäre übertrieben, eher "fühlte ich". Eine große Sorge hatte ich allerdings - was würde ich tun oder was würde passieren, wenn ein Bekannter oder Freund auch auf dieser Veranstaltung war? Bei sicherlich weit über 1.000 Besuchern nicht ganz unwahrscheinlich in dieser Gegend! Was würde er/sie wohl sagen? Wie würde ich ihm/ihr jemals wieder normal begegnen können?
Schnickschnack - daran denken wir jetzt gar nicht, weiter im Text!

Und jetzt kommt aber der Knaller :)

Im Foyer der Halle gab es, wie das bei solcherlei Veranstaltung nicht unüblich ist, einen Getränkeverkauf. Ich wollte meine Frau (und mich :) auf ein Glas Sekt einladen, nicht zuletzt, um auch mich etwas zu beruhigen. Gesagt getan, also losgelaufen in die (kurze) Schlange. In dem Moment als ich loslaufe wird mir bewußt, daß ich ja nun ohne sie unterwegs bin, ohne meinen Anker! Mir wird wieder etwas flau in der Magengegend. Ach was! Brust raus, Kopf hoch und weiter geht's!

Am Getränketisch angekommen ist noch ein Kunde vor mir und dann komme ich dran. Die Dame hinter dem Tisch lächelt mich an und fragt wie selbstverständlich "Und für die Dame?" - da war ich erstmal etwas platt! Was verflixt nochmal hat mich jetzt als "Dame" bzw. eben Frau ausgezeichnet? Sie sah von mir lediglich vom Kopf abwärts maximal bis Anfang Oberschenkel. Bevor ich realisierte was ich vielleicht besser hätte stattdessen tun sollen, bestellte ich mit meiner normalen Stimme zwei Sekt - und das klang dann vermutlich derart unweiblich, daß sich die Dame sofort entschuldigte, sich dienstbeflissen umdrehte und die zwei Sekt holte :) Ich bezahlte, bedankte mich artig und das war's dann auch schon.
Was hat die jetzt nur gedacht?

"Und für die Dame?" - ich fasse es immernoch nicht wirklich...

Im weiteren Verlauf standen wir noch vor Beginn der Veranstaltung gut eine halbe Stunde im Foyer, unterhielten uns und ab und zu bemerkte man die verwirrten Blicke umherschlendernder Besucher. Ich hätte zu gerne gewußt, was die dachten!? Der nächste Speißrutenlauf war der Einlaß zur Halle - eine Treppe hinauf und eine hinunter. Hier wurde das Beinkleid offenbar, also gerade jene, die hinter mir liefen, müssen die FSH und die Schuhe gesehen haben. Dann Durchzwängen durch enge Stuhlreihen, vorbei an "gut situierten Mittelstandsbürgern", deren Blicke auch mehr Verwirrung als Bestürzung ausdrückten :) Ich glaube in solchen Situationen ist ein nettes Lächeln schier entwaffnend! Wem könnte man schon absonderliche Gedanken hinterherdenken, der einen überaus freundlich anlächelt? Ich muß das üben!

Dann endlich Licht aus, Spot an, die Show beginnt und mein erster Akt endet.

Gut eine Stunde später, 20 Minuten Pause. Also wieder raus aus der Halle, Treppe hoch, alle sehen mich in vollem Ornat, ich habe das Gefühl, die ganze Welt guckt mich fragend an. So langsam möchte der Sekt wieder hinausgelassen werden. Ein Blick ins Untergeschoß der Halle, eine längere einreihige Schlange vor der einzigen Toilettentür. Möchte ich mich da anstellen? Und wenn mich schon die Dame am Ausschank nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen konnte, was mir offen gestanden runter ging wie Öl, wie sollte das jetzt hier an der Toilette werden? Ordne ich mich bei den Männlein ein, dann gucken die sicherlich etwas pikiert. Ordne ich mich bei den Weiblein ein, könnte das im Falle des entdeckt werdens für lauthalse Unmutsäußerungen sorgen! Also was mache ich nur?

Ich beschließe die Dringlichkeit herabzustufen und auf den Toilettengang zu verzichten. Das nächste mal vielleicht :)

Der Rest des Abend verlief dann recht unspektakulär. Wieder rein in die Halle, Treppchen hoch, einige wenige seltsame Blicke, aber irgendwie hatte ich das Gefühl es würden weniger. Was aber vermutlich daran lag, daß ich weniger aufmerksam wurde.

Also alles in allem - ein extrem genialer Abend!

Was habe ich dabei gelernt?
1. Man(n) wird nicht sofort gefressen und verhaftet, wenn Mann "cross" in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Solange es halbwegs stilvoll und nicht übertrieben ist, sollte man damit kaum anecken - schlechtes Gegenbespiel wäre sicherlich das gern zitierte Dirndl mit Schnauzbart :)
2. Ein bischen schade ist es, daß man nicht wirklich erfährt, was Dritte gedacht haben. Das wäre schon sehr interessant gewesen.
3. Das macht Mut auf nochmal und vielleicht auch auf mehr! Ich denke da an dezenten Lidschatten, farbigen Nagellack (aber keine Pastellfarben), richtige Pumps etc.
4. Etwas frustrierend bleibt aber dennoch ein fader Nachgeschmack zurück - ich war mir in der ganzen Zeit vollkommen bewußt darüber, daß ich da nicht "normal" aufgetreten bin. Ob man das mit der Zeit der Gewöhnung ablegt und es selbst für "normal" empfinden kann?

In diesem Sinne - auf bald!

Apropos "auf bald", gibt es eine schöne Sylvesterveranstaltung für unsereine dieses Jahr? Wir, also Frau und ich, haben noch nichts vor und vielleicht könnten wir, also Du Leserin, uns mal in real-life und Party tauglich zurechtgemacht mit weiteren Gleichgesinnten treffen?

PS: Bevor die Frage kommt - nein, von dem Abend gibt es leider kein Bild...

Liebe Grüße
nicole
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene »

Schönen Guten Morgen,
ein sehr interessanter Erlebnisbericht... Tja, da hat das "Schubladendenken" mal wieder nicht so gewohnt funktioniert als Du so unterwegs warst. :mrgreen:
Die Sache mit dem Toilettengang ist dann wirklich sehr schwer zu entscheiden. Stimmt. :?

Aber, auf jeden Fall ausbaufähig! Machen wir uns nichts daraus, würde ich sagen. Und Deine Frau ist echt Spitze. Gratuliere. )))(:

L.G. Marlene
Joe95
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 3 im Thema

Beitrag von Joe95 »

nicole.b hat geschrieben:...
Am Getränketisch angekommen ist noch ein Kunde vor mir und dann komme ich dran. Die Dame hinter dem Tisch lächelt mich an und fragt wie selbstverständlich "Und für die Dame?" - da war ich erstmal etwas platt! Was verflixt nochmal hat mich jetzt als "Dame" bzw. eben Frau ausgezeichnet? Sie sah von mir lediglich vom Kopf abwärts maximal bis Anfang Oberschenkel. Bevor ich realisierte was ich vielleicht besser hätte stattdessen tun sollen, bestellte ich mit meiner normalen Stimme zwei Sekt - und das klang dann vermutlich derart unweiblich, daß sich die Dame sofort entschuldigte, sich dienstbeflissen umdrehte und die zwei Sekt holte :) Ich bezahlte, bedankte mich artig und das war's dann auch schon.
Was hat die jetzt nur gedacht?

"Und für die Dame?" - ich fasse es immernoch nicht wirklich...
hättest du gelächelt und danke gesagt hättet ihr euch beide gut gefühlt...
nicole.b hat geschrieben:...
Was habe ich dabei gelernt?
1. Man(n) wird nicht sofort gefressen und verhaftet, wenn Mann "cross" in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Solange es halbwegs stilvoll und nicht übertrieben ist, sollte man damit kaum anecken - schlechtes Gegenbespiel wäre sicherlich das gern zitierte Dirndl mit Schnauzbart :)
2. Ein bischen schade ist es, daß man nicht wirklich erfährt, was Dritte gedacht haben. Das wäre schon sehr interessant gewesen.
3. Das macht Mut auf nochmal und vielleicht auch auf mehr! Ich denke da an dezenten Lidschatten, farbigen Nagellack (aber keine Pastellfarben), richtige Pumps etc.
4. Etwas frustrierend bleibt aber dennoch ein fader Nachgeschmack zurück - ich war mir in der ganzen Zeit vollkommen bewußt darüber, daß ich da nicht "normal" aufgetreten bin. Ob man das mit der Zeit der Gewöhnung ablegt und es selbst für "normal" empfinden kann?...

zu 1.
stimmt...

zu 2.
mich zerreists fast vor neugier...

zu 3.
so oder ähnlich kenn ich das, ist dieses androgyne doch mein weg...

zu 4.
ja, auch wenn ich im alltag meist weniger geschminkt bin fühle ich mich mittlerweile völlig normal...
und bei etwas "intensiverem mischen der geschlechter" soll sich das doch auch nicht unbedingt "normal" anfühlen, oder?
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 4 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Joe95 hat geschrieben:
nicole.b hat geschrieben:...
Am Getränketisch angekommen ist noch ein Kunde vor mir und dann komme ich dran. Die Dame hinter dem Tisch lächelt mich an und fragt wie selbstverständlich "Und für die Dame?" - da war ich erstmal etwas platt! Was verflixt nochmal hat mich jetzt als "Dame" bzw. eben Frau ausgezeichnet? Sie sah von mir lediglich vom Kopf abwärts maximal bis Anfang Oberschenkel. Bevor ich realisierte was ich vielleicht besser hätte stattdessen tun sollen, bestellte ich mit meiner normalen Stimme zwei Sekt - und das klang dann vermutlich derart unweiblich, daß sich die Dame sofort entschuldigte, sich dienstbeflissen umdrehte und die zwei Sekt holte :) Ich bezahlte, bedankte mich artig und das war's dann auch schon.
Was hat die jetzt nur gedacht?

"Und für die Dame?" - ich fasse es immernoch nicht wirklich...
hättest du gelächelt und danke gesagt hättet ihr euch beide gut gefühlt...
Vollkommen richtig - aber es ging alles viel zu schnell :)
Und ich war auf *soetwas* wirklich nicht vorbereitet.
Aber gefreut hat es mich enorm!
Joe95 hat geschrieben:
nicole.b hat geschrieben:...
Was habe ich dabei gelernt?
1. Man(n) wird nicht sofort gefressen und verhaftet, wenn Mann "cross" in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Solange es halbwegs stilvoll und nicht übertrieben ist, sollte man damit kaum anecken - schlechtes Gegenbespiel wäre sicherlich das gern zitierte Dirndl mit Schnauzbart :)
2. Ein bischen schade ist es, daß man nicht wirklich erfährt, was Dritte gedacht haben. Das wäre schon sehr interessant gewesen.
3. Das macht Mut auf nochmal und vielleicht auch auf mehr! Ich denke da an dezenten Lidschatten, farbigen Nagellack (aber keine Pastellfarben), richtige Pumps etc.
4. Etwas frustrierend bleibt aber dennoch ein fader Nachgeschmack zurück - ich war mir in der ganzen Zeit vollkommen bewußt darüber, daß ich da nicht "normal" aufgetreten bin. Ob man das mit der Zeit der Gewöhnung ablegt und es selbst für "normal" empfinden kann?...

zu 1.
stimmt...

zu 2.
mich zerreists fast vor neugier...
Und mich erst!
Ich will sofort einen Gedankenleser :)
Und wenn mir nicht passt was ich da lese, gleich noch einen Korrekturstift!
Joe95 hat geschrieben: zu 3.
so oder ähnlich kenn ich das, ist dieses androgyne doch mein weg...

zu 4.
ja, auch wenn ich im alltag meist weniger geschminkt bin fühle ich mich mittlerweile völlig normal...
und bei etwas "intensiverem mischen der geschlechter" soll sich das doch auch nicht unbedingt "normal" anfühlen, oder?
Im Alltag? Wow, davon bin ich dann wohl doch noch einiges entfernt. Und werde mir das vermutlich, wenn sich nicht dramatisch etwas aendert, bis zur Rente nicht leisten koennen, da ich unsere kleine Firma vor Ingenieurskunden vertreten und auch Aquise machen muss. Wenn ich da etwas "irritierend" auftrete, wird man das direkt am Umsatzeinbruch zu sehen bekommen. Es wird sich wohl also auf Freizeit und Urlaub beschraenken muessen.
Und wenn jetzt die aufmerksame Lerserin fragt "Ja Moment, da oben schrieb sie doch, dass sie im Rock auch im Alltag unterwegs ist?" - ja, stimmt. Aber das sind wirklich wenig feminine Sachen, kombiniert mit "normalen" Sachen und ganz sicherlich keinerlei Kosmetik.

Liebe Gruesse
nicole
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 5 im Thema

Beitrag von Joe95 »

na ja...
ich denke auch als crossdresser schminke ich mich ganz anders als die meisten hier und auch nicht auf der arbeit (das war seinerzeit die hauptursache für das gewitter).
nagellack an den füssen sieht man auf der arbeit nicht und wenn ich dann wirklich welchen an den fingern habe ist es meist ein farbton der nicht unbedingt ins auge sticht.
kajal haben wir "jungs" doch schon in den siebzigern benutzt, da dachte ich noch garnicht an sowas wie crossdressen...
meine röcke sind vorzugsweise lang, meine oberteile sind auch nicht so sehr feminin.
ich denke aber den weitaus grössten anteil daran, das ich mich akzeptiert fühlen kann hat mein auftreten bzw. das ich mich genau so sicher fühle wie ein mann in jeans und sweatshirt...
ich brauch mir halt keine gedanken machen ob mein passing stimmt, ob mich wer erkennt oder ob ich mich bei diesem oder jenem oute...

mein größtes problem derzeit (mal abgesehen von umzugs-/renovierungsstress und damit verbundener geldknappheit) ist das ich einfach keine röcke finde die mir passen und gefallen...
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 6 im Thema

Beitrag von Inga »

Joe95 hat geschrieben:...
mein größtes problem derzeit (mal abgesehen von umzugs-/renovierungsstress und damit verbundener geldknappheit) ist das ich einfach keine röcke finde die mir passen und gefallen...
Ist das wirklich so schwierig? Dann gibt es - je nach Fähigkeit - zwei einfache Alternativen zur Auswahl: selber zur Nähmaschine greifen oder sich bei einem Schneider auf Mass fertigen lassen.

Liebe Grüße
Robin
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 7 im Thema

Beitrag von Joe95 »

na, ob solche massanfertigungen besonders günstig sind?
selber nähen kann ich nicht...

es scheint auch irgendwie nicht viele winterröcke zu geben...
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 8 im Thema

Beitrag von Inga »

Joe95 hat geschrieben:na, ob solche massanfertigungen besonders günstig sind?


da hilft nur eins - bei eienr Änderungsschneiderei um die Ecke fragen.

Joe95 hat geschrieben:selber nähen kann ich nicht...

es scheint auch irgendwie nicht viele winterröcke zu geben...
so wie Frauen und Männer im Winter Hosen tragen ist das auch nicht verwunderlich. Ich habe ein paar lange warme Röcke Second-Hand - Flohmärkte aus dem Internet oder bei einschlägigen Second-Hand-Läden und Wohltätugkeitsbasaren. Hauptsache du kennst deine Damengrößen. Dann geht das Suchen am Stand deutlich schneller.
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Re: "Und für die Dame?" „ Alle Ehre für das Crossdressing :)

Post 9 im Thema

Beitrag von Joe95 »

na ja...
meine größe kenn ich und ich habs bestimmt nich eilig beim röckesuchen.

is eben so das ich nur sehr selten was schönes in meiner größe finde...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

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