ich bin kein radikaler Öko, aber dennoch immer auch der Suche nach mehr oder weniger praktischen Ansätzen Energie zu sparen oder anderen Umweltunfug einzuschränken.
Ich habe Photovoltaikmodule und Thermokollektoren auf dem Dach, fahre ein relativ sauberes Auto (auf dem Land als Selbständiger, geht nicht anders).
Regenwasser für den Garten fange ich in einer Zisterne auf.
Mal abgesehen vom Alltag, wo der Weg zum Bäcker zu Fuß absolviert wird. Konsequente Mülltrennung ist selbstverständlich.
Jetzt denke ich daran mir ein kleines "Balkonkraftwerk" anzuschaffen (eine Mini-PV Anlage, deren Strom direkt in eine Steckdose eingespeist wird um einen Teil der Grundlast zu decken, wie z.B. standby, Kühlschrank, Fritzbox, etc). Für Interessierte gibt es viele Infos auch in Youtube.
Milchmädchenrechnung: eine 600WP-Anlage produziert ca. 600KWh pro Jahr. Machen nur 100 Leute hier mit (nein, wir brauchen dazu kein Eigenheim und können es ganz leicht selbst installieren!), produzieren wir 60.000KWh. Damit könnten wir rechnerisch 15 Haushalte mit je 4.000 KWh versorgen........
PS: der Strompreis wird weiter steigen, so eine Anlage rentiert sich nach 5-6 Jahren.
All diese Maßnahmen mögen klein sein, aber nach dem Kaizen-Gedanken sind es auch die vielen kleinen Schritte, die das Ganze ausmachen. Und wenn sie sich am Ende finanziell sogar rentieren, umso besser!
Mir ist es auch wichtig, dass ich mich dafür nicht verbiegen muss. Ich integriere alles in den Alltag und schränke mich dadurch nur sehr wenig ein.
Das Klima muss niemand retten. Dem ist es egal. Aber die Auswirkungen auf uns...
Was macht ihr, habt ihr auch ungewöhnliche Ideen dabei?
Copy with pride...
Sarah