Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 61

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Lavendellöwin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 901 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 18:10 Ach ja, der BioNTech/Pfizer Impfstoff wird bei -70-° gelagert. Und zum Transport (Zitat): "Die Reise eines Impfstoffes - Sobald sie fertig wären, würden die Impfstoffe die Labore in speziellen, sehr gut isolierten Kisten, die mit Trockeneis oder gefrorenem Kohlendioxid gekühlt werden, verlassen. Diese Kisten würden in eines der Kühlhäuser gebracht, wo sie vorsichtig geöffnet und ihr Inhalt in den Kühlschränken eingelagert würden.

Sie könnten in diesen Kühlhäusern nicht ohne Schutzkleidung (Personal Protective Equipment [PPE]) arbeiten. Daher rüsten wir unsere Mitarbeiter entsprechend aus, zum Beispiel mit Spezialhandschuhen und Schutzbrillen, damit sie mit den Produkten arbeiten können", so Hesen. "Räume mit solchen Temperaturen könnten sie sonst nicht betreten."

Auf Kundenwunsch würden die Impfdosen wieder in die Trockeneiskisten verpackt, die ihren Inhalt 96 Stunden auf Idealtemperatur halten können. Je nach Anforderung würde die Wiederverpackung in Räumen mit Temperaturen von minus 20 Grad oder bei "Kühlschranktemperaturen" zwischen minus 2 und minus 8 Grad Celsius erfolgen."

Zum mittelfristigen Trost: Es wird schon an anderen, stabileren galenischen Formen gearbeitet.
Hmm, danke-die Info habe ich bisher nicht gehört, das macht das Ganze etwas komplexer..
Nora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 18:10 Naja, man muss auch akzeptieren, dass es Leute gibt, und das sind nicht wenige, die einen anderen Lebensstil haben. ich mache halt sehr viel mit anderen zusammen, reise sehr viel in D und durch die Welt. Und aufgrund meines nicht mehr ganz jugendlichen Alters genieße ich jeden Tag, der Spaß macht, den ich mit Kindern Enkeln und Freunden verbringen kann. Und mit dem Enkel auf den Kinderweihnachtsmarkt in Mannheim zu gehen, wäre für ihn sicher wieder ein großes Erlebnis. Auch treffe ich mich jede Woche 1-2x mit Freunden auf einem Weihnachtsmarkt mit Musikprogramm (Live und Konserve), für das ich auch verantwortlich bin. Bin für Entertainment verantwortlich und hänge daher meistens am Mixer und habe wenig Zeit für andere Leute. Aber wenigstens immer ein paar Stunden. Betrunkene gibt es auf Weihnachtsmärkten in Weingegenden eher nicht.
ich komme aus einem Ort zwischen Karlsruhe und Mannheim und wohne südlich von Freiburg und habe
wirklich schon genügend Betrunkene auf Weihnachtsmärkten, Wein und Strassenfesten, Hocks oder
an Fasnacht getroffen. Das da alle brav mit dem Auto heimfahren halte ich für ein Gerücht (smili)

vielleicht habe ich mich auch genug ausgetobt, ich bin zum Teil in Italien aufgewachsen und war
ein gutes Jahr in Australien und Südostasien unterwegs, in Nepal und auf Madeira sind meine Lieblingsplätze.
Ich habe viel im Aussendienst gearbeitet, in München gewohnt...
tatsächlich bin ich froh mal etwas in Ruhe und nicht mehr so nomadisch zu sein.
Ich gönne es aber allen die immer noch gerne viel unterwegs sind..

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 902 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Hier noch mal ein Update zur Impf-Euphorie - aus Focus (s.u.):

"...Praktisch dürfte der Einsatz des Biontech-Mittels aber eine logistische Meisterleistung werden. Denn der mRna-Impfstoff muss von der Produktion bis zur Behandlung tiefgekühlt werden. Dabei reden wir nicht von normalen Gefrierschränken. Das Mittel ist nur wirksam, wenn es sich nie über -70 bis -80 Grad Celsius erhitzt. Das bedeutet: Kein Land hat bisher eine passende Infrastruktur, um den Impfstoff flächendeckend verteilen zu können.

Fosun(China) etwa baut gerade ein solches Netzwerk auf. Das beginnt bei speziellen Kühlhäusern an Flughäfen über Lkws mit entsprechend tiefgekühlten Anhängern, die das Präparat zu Impfstationen mit passenden Tiefkühlschränken im Land liefern. Dass das Biontech-Mittel einfach beim Hausarzt gespritzt werden kann, gilt als nahezu ausgeschlossen. An den Impfstationen hält sich der Impfstoff zudem nur etwa fünf Tage lang. Was dann nicht gespritzt wurde, muss weggeschmissen werden.

Das Schlimmste: Ein Land wie China muss hunderte Millionen Impf-Ampullen nicht nur einmal auf diesem Wege verteilen, sondern zweimal. Denn wie die meisten in Entwicklung befindlichen Impfstoffe muss das Biontech-Mittel zweimal innerhalb eines Monats Patienten gespritzt werden, um einen vollständigen Impfschutz zu bieten.

"Die Produktion ist teuer, die Komponenten sind instabil, es braucht eine Tiefkühl-Lieferkette und hat eine sehr kurze Lagerzeit", sagt Ding Sheng zusammenfassend gegenüber Bloomberg. Er ist Direktor des Global Health Drug Discovery Institute in Peking, dass die Entwicklung der Corona-Impfstoffe analysiert. Kurz: So schön es wäre, einen Impfstoff gegen Covid-19 zu besitzen, das Biontech-Mittel dürfte die Pandemie nur wenig eindämmen.

Denn reiche Staaten wie China, Japan, Deutschland und die USA können sich die Kosten und den logistischen Aufwand leisten. Nicht umsonst sind es diese Länder, die auch bereits die meisten Impf-Ampullen bei Pfizer vorbestellt haben. 200 Millionen Dosen werden Anfang des Jahres in die EU gehen, 120 Millionen nach Japan, 100 Millionen in die USA, 30 Millionen nach Großbritannien und rund 20 Millionen nach Kanada. Wie viele Dosen Fosun in China vertreiben will, ist nicht bekannt, aber Pfizer gab an, bis Jahresende 2021 rund 1,3 Milliarden Impfmittel auszuliefern.

Außerhalb der reichen Industrieländer wird davon kaum ein Land einen Nutzen haben. Gerade arme Nationen in Afrika werden sich den Aufbau einer entsprechenden Kühlkette schlicht nicht leisten können. Ihnen versucht die unter anderem von der WHO und der EU unterstützte Impfallianz Covax beizuspringen, die 18 Milliarden Dollar für die Verteilung von Impfstoffen und Heilmitteln in ärmere Länder sammeln will. Unter anderem sollen auch 65.000 Tiefkühlschränke angeschafft werden — doch selbst die wären für Afrika nur ein Tropfen auf den heißen Wüstensand...".

Der vollständige Artikel:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/ak ... 47965.html

Nora_7
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Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 903 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Nora_7 hat geschrieben: Do 12. Nov 2020, 09:37 Hier noch mal ein Update zur Impf-Euphorie - aus Focus (s.u.):
...........
Liebe Nora, das hört sich nicht gut an. Wie soll dann bei mir auf dem Land der Impfstoff verteilt werden und vor allem bis wann? Aber ich habe mich ohnehin schon mental mit der Situation abgefunden, das ich noch lange mit den derzeitigen Einschränkungen leben muß. Gerade diese Akzeptanz hilft mir um nicht depressiv oder aggressiv zu werden.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 904 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Leider wird uns tagtäglich eingeimpft, dass alle Maßnahmen so richtig sind. Sogar das RKi untertützt in der heutigen PK die für uns sinnlosen Gastronomiestudien aus USA (viele Infektionen in Restaurants) aus Handy.Daten von Infizierten:

1. Hygiene-Situation deutlich unterschiedlich
2. Kein Differenzierunbg Innen-Außen
3. Keine Differenzierung Gruppengröße
4. Keine Differenzierung Gastronomieart (z.B. Burger-SB oder Nobelitaliener)

Es gibt sicher Unterschiede, ob eine Familie/Kleingruppe ins Restaurant zum Essen geht, oder auf eine Party mit 200, 400...800 Leuten ohne Kontrolle. Nach jeder dieser Partys ist die Region "verseucht".

Das deckt sich auch mit der Dokumentation auf arte, deren Inhalt sich so kurz summieren läßt: Man soll den Menschen bewußt Angst machen, dass sie qualvoll sterben. Das dagegen immanente Thema Krebs und das dazugehörige Leiden wird total verdrängt - Ca 240.000 Krebstote in D 2020. arte-Beitrag 10.11.20 - wie man mit Angst Menschen jedes Verhalten aufzwingt:

https://www.youtube.com/watch?v=ZPhm-mS ... He8V3qJsp0

Nora_7
Zuletzt geändert von Nora_7 am Do 12. Nov 2020, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 905 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mal was positives. Schülys bauen Luftwäscher: https://www.hackster.io/hhf/klassenzimm ... rus-4b0891

Das wurde an anderer Stelle natürlich zurecht mit "Armutszeugis" kommentiert - für diejenigen, die Schulen komplett mit zertifizierten HEPA 14 Geräten ausstatten müssten - und Heizungen, und funktonierende Klos und, und, und...

Für Privaträume lohnt sich der Selbstbau übrigens wohl nicht. Fertige Geräte sind in der Preisklasse 90..>400€ je nach Filterklasse (13, 14), Raumgröße und Lautstärke erhältlich (Amazon).
Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 906 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Und Thomas Pueyo ("The hammer and the dance") hat einen neuen Artikel geschrieben, der glaube ich noch nicht hier verlinkt wurde:

https://tomaspueyo.medium.com/coronavir ... 332b5939de

Im Prinzip die mehrlagige Strategie "how to dance".

dt. Übersetzung: https://medium.com/contentist-de/corona ... 81c9659ea1
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 907 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...wie sich die Zeiten ändern, aktuell in jeder Tasche einen MNS und ständig Schnutenpulli auf ab usw. auch bei uns bei der Arbeit im Amt uns auf der Werft, nur am Schreibtisch nicht. Hoffentlich bringt das alles was, denn auf Ergebnisse müssen wir gefühlt und wohl tatsächlich noch 10 Tage warten.
Schauen wir mal und hoffen wir das Beste.
...von meiner Kollegin: Wenn dir die Scheiße bis zum Hals steht, dann solltest du den Kopf nicht hängen lassen. Das passt auch auf andere Lebenslagen.

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
edeka
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 908 im Thema

Beitrag von edeka »

Nora_7 hat geschrieben: Do 12. Nov 2020, 09:37 Fosun(China) etwa baut gerade ein solches Netzwerk auf. Das beginnt bei speziellen Kühlhäusern an Flughäfen über Lkws mit entsprechend tiefgekühlten Anhängern, die das Präparat zu Impfstationen mit passenden Tiefkühlschränken im Land liefern. ...
Das Schlimmste: Ein Land wie China muss hunderte Millionen Impf-Ampullen nicht nur einmal auf diesem Wege verteilen, sondern zweimal.
...
Wie viele Dosen Fosun in China vertreiben will, ist nicht bekannt
Ob Fosun(China) mit seiner BionTech Beteiligung in China überhaupt zum Zug kommt, bezweifle ich.
China hat selbst einen Impfstoff entwickelt - Sinovac - und produziert und wendet ihn bereits erfolgreich an. Ist also weiter.

Die Euphorie über den Pfizer-BionTech Impfstoff macht mich mißtrauisch, weil
  • über die Art der Tests ("Risikopatienten" ?, kurzfristige Nebenwirkungen etc) erfährt man nichts, die Firma lässt meines Wissens keine vollständige Einsicht zu. Die Berichterstattung übernimmt einfach die Behauptungen der Firma.
  • die Kosten liegen mit angeblich 16.50 € pro Dosis weit höher als die Konkurrenzentwicklungen
  • die chinesischen und russischen Impfstoffe werden bei uns allzuleicht abgelehnt, da zählen politische Gründe mehr als wissenschaftliche
etwas Info über die Entwicklung in China gibt es hier zu lesen:
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8438/
Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 909 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

ascona hat geschrieben: Do 12. Nov 2020, 18:06 Ob Fosun(China) mit seiner BionTech Beteiligung in China überhaupt zum Zug kommt, bezweifle ich.
Der Bedarf in China ist sehr groß, und mRNA-Impfstoffe sind schneller in großem Maßstab zu produzieren als "konventionelle". Über die chinesischen Impfstoffe ist wenig bekannt - obwohl keine offiziellen Phase 3-Ergebnisse vorliegen, werden sie schon länger eingesetzt. Und diese nicht validierten Produkte werden dann gegen die üblichen politischen und wirtschaftlichen Zugeständnissne an die Dritte Welt abgegeben - mit allen Gefahren. Europa darf keine nicht zugelassenen Medikamamente exportieren! Und zu BioNTech: Ich sehe das Produkt in der derzeitigen Form nur als Einstiegslösung - Schnelligkeit vor Praktikabilität.

Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 910 im Thema

Beitrag von Michi »

Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 911 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Ich benutze ja jetzt immer meinen Urbandoo - und ich glaube, das werde ich auch nach-pandemisch noch tun, denn: Gestern hab ich Essen abgeholt und erst nachträglich festgestellt, dass ich an einer Gruppe Rauchys vorbei bin, ohne irgendwas davon zu riechen! Kein Rauch, kein Deo, null! Beim Abholen kurz in den Laden (offene Küche) und - nix! Warum gibt's so tolle Sachen erst jetzt?
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 912 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Wieder provokativ: Ja, die Maskenpropaganda mit totaler Angststrategie ist schon penetrant. Aber je mehr Einschränkungen, desto mehr Fälle: In F haben 60% der Bevölkerung zugegeben, die Kotaktsperren misachtet zu haben. Was soll man z.B. machen, wenn man in einer Beziehung ist und nicht zusammen wohnt? Und dann wird am nächsten Tag im Betrieb weiter infiziert. Immer mein sagen gewesen: je mehr in den kaum kontrollierbaren Privatbereich verlegt werden muss, desto geringer der Maßnahmenerfolg. Corona läßt sich so nicht ausrotten - auch NZ hat wieder mind. 1 Fall.

Solange der Infektionsstatus jedes einzelnen nicht überprüfbar ist und/oder keine wirksame Impfung vorliegt, wird jeder Lockdown nach dem Ende zur nächsten Welle führen. Anscheinend macht das vielen Bürgern nichts aus, stehen kritikols hinter jeder Maßnahme - werde ja sonst sterben.... Aber in meinem Alter möchte ich mir mein verbleibendes Leben nicht verbieten lassen. In meinem gesamten Umfeld gibt es keinen Corona-Fall, obwohl Leute dabei sind mit Masken-Paranoia (= sobald Haus verlassen Maske auf, Tür öffnen nur mit Maske, null private Kontakte) und welche ohne diesen schon religiösen Glauben an die Maßnahmen.

ÖPV nutze ich derzeit natürlich nicht, d.h. Innenstädte von Großstädten sind für mich derzeit tabu, aber auch wegen Maskenzwang im Freien -> Internet Shopping läßt grüßen. Weihnachtsgeschenke bisher: 80% stationärer Handel, heute 90% online.

Die Digitalphobie in Deutschland führt halt zu vielen undurchdachten Panikregeln, unter denen andere leiden müssen. Totaler Datenschutz ist wichtiger als Lebensqualität, und dafür werden auch mehr Tote gerne in Kauf genommen.Wie sagte vor kurzem jemand in einem Interview: Der öffentliche Bereich muss geschlossen werden, weil die (vorhandenen) Hygienekonzepte im Alltag nicht überprüft werden können und Verstöße somit nicht erkannt werden. Aha, und im privaten Bereich - null Konzepte, null Kontrolle!?

Ach ja: https://www.focus.de/gesundheit/news/fo ... Lf312pU5z8

Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 913 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Bei Krautreporter gibt es einen aktuellen Artikel "Was kommt nach dem Wellenbrecher-Shutdown?". Darin noch mal eine Beschreibung der scheinbar paradoxen Eigenschaften des Virus' und dann "Zu Shutdowns gibt es Alternativen" und der Absatz
""Es sei notwendig, Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen auf ein Viertel zu reduzieren und dies in allen Bundesländern sowie in allen Landkreisen und Städten nach bundesweit einheitlichen Regeln durchzuführen.". Kontakte unter Vorsichtsmaßnahmen sind auch in einer Pandemie möglich. Dazu ist wichtig, dass alle verstehen, was Vorsichtsmaßnahmen sind und sie dann auch mittragen."
Hinter den kleinen (i)s gibt es die Details. Das Schweizer-Käse-Modell habe ich gestern mal in der aktuellen Version germanisiert.

Hier der ganze Artikel: https://krautreporter.de/3560-was-kommt ... b784f645ba

Und was passiert ohne Vorsichtsmassnahmen? Sowas hier: 55 Leute auf einem Hochzeitsempfang, davon 1 infiziert. 38 Tage später 176 weitere infiziert, 7 Tote. Mehrere Schulen in Quarantäne, ein Pflegeheim und eine Haftanstalt durchseucht. Hauptsächlich weil a) die Hochzeitsgäste sich völlig unverantwortlich verhalten haben und b) Menschen mit Symptomen noch weiter zur Arbeit gegangen sind (1. und 2. Scheibe Käse). Und das sind nur die bekannten Fälle. Wie viel zusätzlich still weitergetragen wurde und der Kontaktverfolgung entgangen ist, bleibt unbekannt.

Die USA freuen sich gerade auf die Thanksgiving-Saison, dieses Jahr am 26.11. und dem folgenden Wochenende, was normalerweise riesige Reiseaktivität durchs ganze Land und mehrtägige Familientreffen indoor bedeutet. Also wie bei uns zu Weihnachten. Da werden wir schon mal an den Zahlen sehen können, wie es bei uns im Januar aussehen könnte - jedenfalls bei denen, die sich nicht an die Vorsichtsmassnahmen halten.

Die größte Wirkung gegen die Verbreitung in großstädtischen Räumen hat offenbar die Schliessung von "full service restaurants" und Fitnessstudios. Jedenfalls in den USA, wie dieser Artikel zeigt. Problem: Ärmere Menschen haben (dort, hier?) weniger Chancen, die Kontakte zu reduzieren. Leben häufiger beengter, haben häufiger Präsenzjobs, können aus wirtschaftlichen Gründen nicht bei Symptomen daheim bleiben und ihre Kontaktpunkte (Läden, Arbeitsplätze) sind häufig enger und haben weniger gute Schutzmassnahmen.

Ach verdammt, ich wollte doch keinen Abtörner schreiben, daher zum Schluss noch was lustiges :D



Also: Alle schön Schnutenpulli, Abstand halten, sauber bleiben, ggf krank melden. Geht auch.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 914 im Thema

Beitrag von Laura R »

Eingeschränkt fühle ich mich nicht wirklich, ich gehe von Montags bis Freitags zur Arbeit weil ich in der Fa. sein muss und Home Office nicht geht. Inzwischen tragen wir alle wenn der Abstand nicht möglich eine Maske, ok das ist eben so. Ich bin überzeugt das es schützt. Sicherlich das ein oder andere was man gerne machen würde fällt flach und ja es nicht toll das die Gastronomiebetriebe und andere wieder schließen mussten aber welche Möglichkeiten gäbe es denn ? Wenn sich jeder an die Vorgaben gehalten hätten und dran halten würden wäre es vielleicht nicht so schlimm gekommen. Das es diesen Virus gibt und das er schlimmer wie eine Grippe ist steht ja wohl bei vernünftig denkenden Menschen nicht zur Diskussion.
Meine Frau und ich kümmern uns um unsere Eltern und um ein paar ältere Mitmenschen aus dem betreuten Wohnen indem wir für sie Einkäufe und andere Sachen erledigen, also es gibt genug zu tun.
In diesem Sinne. Es wird bald wieder bessere Zeiten, machen wir aus dieser Situation das beste draus.
Bleibt gesund und noch ein schönes Wochenende
Laura
Ps. Es ist aber auch ganz angenehm wenn mir beim Einkaufen an der Kasse mir niemand in den Nacken pustet.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 915 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Nachdem heute bei uns der Lock-Down 2 bekanntgegeben wurde schränkt das meine outdoor-Aktivitäten enfemme mal fürs erste bis zumindest 6. Dezember nicht nur ein sondern macht sie eigentlich unmöglich.
Dabei hätte ich für diese Woche noch mal einen Ausflug geplant - Sehr ärgerlich - aber im März musste ich auch schon mal ein paar Wochen warten.
Alles Liebe und gsund bleibn
Gerda
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.

Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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