Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 53

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Dolores59
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 781 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Und ein satirischer Beitrag, angeregt durch die letzte Extra3-Sendung und die Demonstration in Berlin:

Was die Regierung verheimlicht: Die Verbreitung von Covid20 durch Gesichtsmasken, zu großen Abstand, unnötiges Hände waschen und Niesen in die Armbeuge. Dabei ist dieses Virus 1,3 Millionen (sic!) mal gefährlicher als Covid19!

Als Gegenmaßnahmen empfiehlt in einem Geheimpapier das Institut für gesundheitliche Vernebelung folgendes:

- alle Gesichtsmasken sind sofort der thermischen Verwertung zuzuführen
- der soziale Höchstabstand von 15 Zentimeter darf nicht überschritten werden
- jeder Mensch ist mit Handschlag und Kuss zu begrüßen
- Hände waschen ist zu unterlassen
- beim Niesen immer das Gegenüber anpeilen

Zur Durchsetzung der Maßnahmen können Ordnungsgelder von 500 -1500 Euro verhängt werden. Die Begleichung der Bußen erfolgt ausschließlich in Banknoten, die nicht neu sein dürfen. Bei der Geldübergabe ist auf Körperkontakt zu achten. Bei Zuwiderhandlung verdoppelt sich die Summe.

Gebt Covid20 keine Chance!

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Da, du blödes Virus, du!

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LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
NanaVistor
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 782 im Thema

Beitrag von NanaVistor »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 07:23
Kerstin hat geschrieben: Fr 7. Aug 2020, 22:51 Aber immer noch weniger als Influenza Tote. Und zwar massiv.
Aber Influenza interessiert ja nicht.
Liebe Kerstin,
auch die Zahl der Influenzatoten ist durch die Maßnahmen massiv gesunken. Die vernünftige Forderung hier ist also die Schutzmaßnahmen bei Influenzaausbrüchen fortzusetzen. (wema) (nurse)

Danke für den Hinweis und weiter ein respektvolles Miteinander
tatsächlich wäre das überaus vernünftig, jedes Jahr im Herbst und Winter die jetzige Regelung, mit Maskenpflicht, Kontaktvermeidung und Abstand
das wäre schlecht für Grippewellen, und gut für uns :-)
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 783 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 08:04 Hallo an die Corona-Kritiker,
Grüß dich Laila-Sarah
Erstmal vielen Dank dafür, daß du im Gegensatz zu allen anderen davon Abstand nimmst Leute mit anderer Meinung als Deppen, Ideoten und sonstige Beleidigungen zu titulieren.
Allein das adelt dich schon.

....... Dann bleibt immer noch die Frage nach der Motivation für den meisterlich-großen Schwindel. Warum tun das die Regierungen?.......
VlG
Die Antwort hierzu liegt sicherlich in der Weltwirtschaft, genauer gesagt im Währungssystem.
Bisher ist es so, daß jeglicher Handel in US Dollar getätigt wird.
Sprich alle Güter, Dienstleistungen oder auch deine Schulden welche du vielleicht bei der Bank hast werden auf den Weltmärkten in Dollar gehandelt.
Das bedeutet, daß Händler oder Nationen welche hier handeln Dollar's einkaufen müssen um Waren usw zu erziehen oder aber Dollar's verkaufen um diese Einnahmen in die eigene Währung zubekommen.
Alle sind diesem System unterworfen - mit Ausnahme der Amerikaner.

Dieses System prökelt aber seit Jahren. Der Irak hatte seine Ölverkäufe auf Euro um gestellt und das erste was die USA nach Ende des Krieges machten war die Ölverkäufe wieder auf Dollar umzustellen.
Der Iran als auch Russland lassen sich einen Teil ihrer Öleinnahmen in Euro bzw in Rubbel bezahlen.
Zwischen Russland und China gibt es ein Abkommen, welches vorsieht die Geschäfte zwischen den beiden Staaten in den jeweiligen Währungen zu verrechnen.
Und China hat es grundsätzlich nicht nötig sich von den Amerikaner etwas vorschreiben zu lassen.

Und China ist für die USA ein ganz großes Problem. Militärisch und Wirtschaftlich eben würdig. Und technologisch massiv am aufholen.
Hier etabliert sich eine neue Supermacht. Etwas was die USA nicht dulden können.
Im Gegensatz zu den USA kann China es sich aber finanziell leisten weltweit einzukaufen oder Großprojekte wie die neue Seidenstraße zu bauen bzw zu finanzieren.
Im Gegensatz zu den anderen westlichen Ländern welche mit massiver Staatsverschuldung zu kämpfen haben.
Wir werden auch sehen müssen wie die Milliarden Summen welche gerade in die Wirtschaft gepumpt werden bezahlt werden.
Bisher gibt's hierzu keine Antwort.

Nun habe ich aber auch eine Bitte an Dich. Erleutere mir und allen anderen Kritikern an Hand dieses Berichtes des RKI die Gefährlichkeit des Coronavirus
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/N ... cationFile

Es handelt sich hier um den Tages Bericht vom 15ten letzten Monats.
Weshalb ich diesen wählte liegt ganz einfach daran, das in diesem Zahlen enthalten sind, welche in den nach vollenden fehlen.
Diese sind meines Erachtens aber wichtig um ein tatsächliches Bild vom C-Geschehen zu bekommen.

LG Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 784 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Kerstin hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 10:53 Erstmal vielen Dank dafür, daß du im Gegensatz zu allen anderen davon Abstand nimmst Leute mit anderer Meinung als Deppen, Ideoten und sonstige Beleidigungen zu titulieren.
Allein das adelt dich schon.
Danke und gerne, gegenseitiger Respekt ist immer gut. Und mit Beleidigungen hat man noch nie jemanden umstimmen können.
Kerstin hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 10:53 Die Antwort hierzu liegt sicherlich in der Weltwirtschaft, genauer gesagt im Währungssystem.
Bisher ist es so, daß jeglicher Handel in US Dollar getätigt wird.
....
Also mir must du nichts über den Petro-Dollar erzählen und über die eigenartige Umstände, die den Ländern widerfahren, die nicht den Petro-Dollar unterstützen wollen. Und auch mit der wirtschaftlichen Vormachtstellung der VSA ist klar. Und das VSA sehr große Schulden und jeden Monat riesen Minus im Haushalt haben und China und Co. als neue Herausforderer nicht kampflos das Feld überlassen wollen/können ist mir auch schon bewusst.

Im nahen Osten und 3. Welt wird deshalb ja gebombt was das Zeug hält und wenn es um die 1. Welt oder Länder mit Atomwaffen geht, dann kommen ja Sanktionen ohne Ende. So weit so klar. China und Russland werden nur noch wirtschaftlich bekriegt. Auch Europa.

Aber wie past Corona da herein? Haben es jetzt die Amis erfunden oder die Chinesen? Es schadet zwar der Weltwirtschaft und macht die Weltwirtschaft noch abhängiger vom $. Aber die VSA leiden auch extrem darunter. China auch. Wenn die Amis den Virus erfunden haben warum können sie es am schlechtesten bekämpfen? Wenn die Amis den Virus erfunden haben, warum kommt es aus China? Falls es die Chinesen waren, warum machen sie den $ stärker? Und warum spielen die anderen Länder da alle mit und keiner sagt Stopp? Oder waren es die Illuminaten oder irgendwelche geheimen Drahtzieher? Hier sollte mehr Klarheit an Hand von Erklärungen kommen.

Außerdem würde ich als Bösewicht, wenn ich eine Plage erfinde um die Welt zu knechten - etwas mit mehr Wums erfinden. So wie Ebola. Mehr Drama = mehr Unterwerfung. Außerdem würde ich dafür sorgen - noch bevor es losgeht - einen Antiserum/Impfstoff zu haben und die eigene Bevölkerung damit versorgen. Z.B. übers Trinkwasser. Anderseits darf ich den Job auch nicht machen.
Kerstin hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 10:53 Nun habe ich aber auch eine Bitte an Dich. Erleutere mir und allen anderen Kritikern an Hand dieses Berichtes des RKI die Gefährlichkeit des Coronavirus
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/N ... cationFile
Also es gibt ja Ursache und Wirkung. Weil wir so gute Prevention betreiben, ist es so harmlos. Das ist die offizielle Erklärung.

Also analog könnte man sagen. "Heute haben wir so wenig Verkehrstote wie noch nie. Warum brauchen wir die ganzen teuren Assistenzsysteme in unseren Autos. Wenn wir da etwas abschlacken könnten, dann wären die Autos entschieden günstiger und würden auch nicht so oft zur Werkstatt gehen müssen."

Die offizielle Antwort darauf ist dann: "Wir haben so wenig Verkehrstote weil wir gute Assistenzsysteme haben"

Macht es Sinn?

VlG
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Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 785 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Der Virus ist der Vorwand für den Wirtschaftskrieg. China hat zwar die nötigen Voraussetzungen um zur Super macht zu werden ist aber extrem Exportabhängig.
Da aufgrund der Wirtschaftskrise weniger eingekauft wird sinkt auch die Wirtschaftsleistung der Chinesen.
Was diese wiederum beim streben an die Spitze zurück wirft.
Riskant, aber um den Preis des Macht erhalte wird er wohl gezahlt.

Der Vergleich mit dem Auto hinkt. Meine alte Kiste hatte außer ABS keinerlei Assistenzsysteme. Unfall hab ich trotzdem keinen gebaut.
Warum??
Nun ganz einfach. Ich hab mein fahrverhalten den Straßenverhältnissen angepaßt, heißt ich bleibe halt auch auf der Autobahn mal rechts hinter einem LKW wenn es angebracht scheint.

OK?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Laila-Sarah
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 786 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Kerstin hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 15:09 Der Virus ist der Vorwand für den Wirtschaftskrieg. China hat zwar die nötigen Voraussetzungen um zur Super macht zu werden ist aber extrem Exportabhängig.
Da aufgrund der Wirtschaftskrise weniger eingekauft wird sinkt auch die Wirtschaftsleistung der Chinesen.
Was diese wiederum beim streben an die Spitze zurück wirft.
Riskant, aber um den Preis des Macht erhalte wird er wohl gezahlt.

Der Vergleich mit dem Auto hinkt. Meine alte Kiste hatte außer ABS keinerlei Assistenzsysteme. Unfall hab ich trotzdem keinen gebaut.
Warum??
Nun ganz einfach. Ich hab mein fahrverhalten den Straßenverhältnissen angepaßt, heißt ich bleibe halt auch auf der Autobahn mal rechts hinter einem LKW wenn es angebracht scheint.

OK?
Hmm, also "Ok" im Sinne von "macht Sinn wenn man es aus einem bestimmten Winkel betrachtet." Aber ich teile nicht alle Schlussfolgerungen.

Was den Wirtschaftkrieg angeht. Da gebe ich dir Recht. Und Ereignisse als Vorwand zu benutzen um die Feinde zu schwächen und die eigenen Interessen zu verfolgen geschieht dauernd. Gutes Beispiel gerade ist Nordstream2. Da sind wir uns 100% einig. Aber macht dies im Rückkehrschluss Corona harmlos? Nicht zwingend, denn wenn etwas für etwas benutzt wird, heißt es nicht dieses etwas nicht echt oder ungefährlich ist.

Das Thema Auto ist etwas was mich auf die Idee bringt, dass du ein ziemlich ordentliche Bürgerin bist und von dir auf andere schließt. Denn zweifelsohne kann man, wenn man vernünftig Auto fährt auch ohne Spurhalte- und Totwinkelassistent unfallfrei Auto fahren. Aber sind alle wie du und vernünftig? Wohl kaum, denn die Welt ist die reinste Klapse. Man darf sich eben nicht drauf verlasen, dass alle nach den Regeln spielen und vernünftig und mitdenkend handeln.

Und viele Regulationen von oben beruhen auf diesen Tatsachen. Ich komme auch ohne Regeln klar und tue auch immer für andere mitdenken aber ich würde nicht in einer Welt ohne Regeln leben wollen. Weil ich weis, dass viele halt nicht mitdenken wollen oder können ... oder nach mir die Sintflut sagen ... oder sogar gerne sich mit voller Absicht etwas auf kosten anderer herausnehmen. Muss die Bundesregierung uns wie kleine Kinder behandeln? Ich fürchte ja - solange sich viele wie kleine Kinder benehmen. Siehe Ballerman oder die Corona Demos. Wo sich Menschen aus der ganz Deutschland treffen und den Virus austauschen, dann nach Hause fahren und es dort weiter verbreiten.

Unterm Strich kann ich sagen, dass sich mit dir zu unterhalten sogar Spaß macht ganz im gegenteil von den vielen Videos die verlinkt sind wo man Inhalte vermisst und Propaganda heraushört.
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 787 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Von der Paywall befreit, ein Artikel von Christian Drosten mit sehr verständlich geschriebenen Einordnungen, Einschätzungen und Empfehlungen.

Sehr empfehlenswert, mit vielen Querverweisen.

https://www.zeit.de/2020/33/corona-zwei ... ettansicht
Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 788 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

NanaVistor hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 10:29
Ralf-Marlene hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 07:23
Kerstin hat geschrieben: Fr 7. Aug 2020, 22:51 Aber immer noch weniger als Influenza Tote. Und zwar massiv.
Aber Influenza interessiert ja nicht.
Liebe Kerstin,
auch die Zahl der Influenzatoten ist durch die Maßnahmen massiv gesunken. Die vernünftige Forderung hier ist also die Schutzmaßnahmen bei Influenzaausbrüchen fortzusetzen. (wema) (nurse)

Danke für den Hinweis und weiter ein respektvolles Miteinander
tatsächlich wäre das überaus vernünftig, jedes Jahr im Herbst und Winter die jetzige Regelung, mit Maskenpflicht, Kontaktvermeidung und Abstand
das wäre schlecht für Grippewellen, und gut für uns :-)

Damit unser Immunsystem sich selbst außer Betrieb nimmt ??? Da ziehe ich die Grippe, die ich eh nicht bekomme, vor.

Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 789 im Thema

Beitrag von NanaVistor »

Das Immunsystem bekäme auch so noch viel zu tun. Aber wie momentan für Corona, wäre es ein Schutz weniger für einen selbst, sondern für jene, die so eine Infektion nicht so gut verkraften.
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 790 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Jaddy hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 19:10 ....Sehr empfehlenswert, mit vielen Querverweisen.
https://www.zeit.de/2020/33/corona-zwei ... ettansicht
Danke für den Link, ich werde ab sofort ein Kontakttagebuch führen. Zwar hoffe ich von diesem Virus verschont zu werden, aber ich bin sehr vorsichtig.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 791 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 7. Aug 2020, 10:00 Liebe Steffi,
auch wenn es Dich wundern wird und Du und einige andere in mir "das Böse" sehen, bin ich hier ganz Deiner Meinung.
Liebe Ralf-Marlene,

ich halte Dich nicht für Böse, warum sollte ich ?
Ich habe in meiner Post niemanden speziell angesprochen und verhalte mich hier - mehr oder weniger - auch so wie ich es beschrieb. Gegen Gefühlsausbrüche bin ich genauso wenig wie andere UserInnen hier allerdings nicht gefeit und diese werden durch die Anonymität des Internets auch nicht gefiltert.
Es sind halt viele sich nicht persönlich kennende Menschen hier zusammen aktiv und jedeR hat seine persönliche Schmerzgrenze, die manchmal oft unbewusst von Anderen tangiert wird. Deswegen hänge ich die Meinungsäußerungen hier auch nicht zu hoch. Meine Erfahrung ist nur die, daß wenn ich zu zahm auf Beiträge reagiere keine Rückmeldungen kommen. Deswegen verhalte ich mich gerne auch mal im "Trumpstil" und hau ma was raus, was sofort zu Reaktionen führt.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,
steffi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 792 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

steffiSH hat geschrieben: So 9. Aug 2020, 09:50 ...
Deswegen hänge ich die Meinungsäußerungen hier auch nicht zu hoch. Meine Erfahrung ist nur die, daß wenn ich zu zahm auf Beiträge reagiere keine Rückmeldungen kommen. Deswegen verhalte ich mich gerne auch mal im "Trumpstil" und hau ma was raus, was sofort zu Reaktionen führt.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,
steffi
Liebe Steffi,
mache ja gerade ich ähnlich. Ich habe mich auch weniger direkt angesprochen gefühlt als die direkte Antwort vermuten lässt. Hier hast Du etwas zu hören bekommen, was eigentlich an andere gerichtet war...

Bitte um Entschuldigung dafür (dr)
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Marlene K.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 793 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Hier mal was aus extra3 auf Facebook:
https://www.facebook.com/extra3/videos/ ... kyMjA5NDE/
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 794 im Thema

Beitrag von Mirjam »

NanaVistor hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 10:29
Ralf-Marlene hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 07:23
Kerstin hat geschrieben: Fr 7. Aug 2020, 22:51 Aber immer noch weniger als Influenza Tote. Und zwar massiv.
Aber Influenza interessiert ja nicht.
Liebe Kerstin,
auch die Zahl der Influenzatoten ist durch die Maßnahmen massiv gesunken. Die vernünftige Forderung hier ist also die Schutzmaßnahmen bei Influenzaausbrüchen fortzusetzen. (wema) (nurse)

Danke für den Hinweis und weiter ein respektvolles Miteinander
tatsächlich wäre das überaus vernünftig, jedes Jahr im Herbst und Winter die jetzige Regelung, mit Maskenpflicht, Kontaktvermeidung und Abstand
das wäre schlecht für Grippewellen, und gut für uns :-)
Hmm Nana, hast du (und alles anderen, die das eventuell gut finden) dir auch Gedanken über die Folgen gemacht? Was ist zum Beispiel mit Menschen, die im Wínter ohnehin schon zu Depressionen neigen? Und dann sollen sie noch möglichst keine Kontakte haben? Damit vermeidest du zwar ein paar Grippekranke oder -tote, aber dafür nimmst du psychische Schäden in Kauf, bis hin zu Suiziden. Wenn das die Aussicht auf jeden Winter wäre -- nee ich will garnicht dran denken, dafür gehts mir im Moment zu gut und ich kann echt nicht schon wieder was brauchen, was mich runterzieht. Ja, ich weiß wovon ich bei Depressionen rede ...

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 795 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Ich habe gestern noch mal über die Sache mit dem Immunsystem nachgedacht, impfen und so weiter. Ich gebe mal wieder, was ich meine verstanden zu haben. Die ganze interne Virenbekämpfung funktioniert nur, wenn das Immunsystem irgendwelche ähnlichen Viren kennt - d.h. Antikörper zur Erkennung hat. Sonst kriegt sie es möglicherweise zu spät mit und die Infektion ist schon tödlich aus dem Ruder gelaufen, bis die körpereigenen Gegenmassnahmen anlaufen. Wenn es starke Ähnlichkeiten gibt, wie bei den Grippeviren und vor allem den Rhino- und Enterovrien ("Erkältung"), verlaufen die Infektionen häufig milder. Die Sterblichkeit sinkt. Das dämpft auch die Infektiosität und damit die Verbreitung. Menschen mit Antikörpern wirken wie Bremsstäbe. Bei genügend Antikörpertragenden kommt die Infektionswelle zum Stillstand. Die sogenannte Herdenimmunität.

Wenn in einer Gruppe aber ein neues Virus auftaucht, gegen das fast keine Person auch nur ähnliche Antikörper hat, kann es sich ungehindert ausbreiten, mit viel höherer Tödlichkeit. So wie Masern und andere europäische Viren, die im 15ten Jahrhundert die Amerikas entvölkert haben, oder auf dem Rückweg die Syphilis in Europa keinen Widerstand vorfand. Letztere ist aber eine bakterielle Infektion, die fast nur sexuell übertragen wird, also seltener und langsamer und einfacher zu bekämpfen.
Im Mittelalter forderten die Masern aufgrund ausgedehnter Epidemien viele Todesopfer. Nach der Entdeckung Amerikas starb ein großer Teil der einheimischen Bevölkerung an den aus Europa importierten Krankheiten wie Masern, Pocken, Keuchhusten und Typhus. Der Grund dafür war, dass die einheimischen Populationen keinerlei Immunität gegen diese Erreger aufwiesen. So kam es in Santo Domingo (1519), Guatemala (1523) und Mexiko (1531) zu verheerenden Masernepidemien. Im Jahre 1529 kam es zu einer sich über Honduras und Mittelamerika ausbreitenden Masernepidemie, die zwei Drittel der Überlebenden der zuvor ausgebrochenen Pockenepidemie das Leben kostete.

Das Phänomen, dass das Masernvirus dann eine hohe Letalität zeigt, wenn es auf eine zuvor unberührte, nicht-immune Bevölkerung trifft, findet sich mehrfach auch im 19. Jahrhundert. So starben 40.000 der 148.000 Einwohner von Hawaii im Jahre 1848 und etwa ein Viertel der Bevölkerung der Fidschi-Inseln 1874.
(Quelle: Wiki)

Ein "starkes" Immunsystem ist also eines, das mit recht vielen Antikörpern ausgestattet ist, soweit richtig. Und eine Impfung ist auch lediglich eine Information des Immunsystems. "Guck mal, das hier könnte auf dich zukommen, halt die Augen offen". Also ein Stärkung. Aber gegen ein bisher unbekanntes Virus nützt das trotzdem nichts. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht. Wer aus vergangenen Infektionen mit bestimmten anderen Corona-Viren dagegen Antikörper besitzt, hat mglw eine etwas bessere Chance auf milden Verlauf, sagt ein Bericht in Science, über den die Süddeutsche berichtet.

Darauf würde ich mich allerdings nicht verlassen, denn die Antikörper-Reaktionen sind trotzdem sehr spezifisch. Das beobachten wir bei der Grippe: Durch die ständigen minimalen Mutationen der wenigen Hauptstämme entkommen die jährlichen Infektionswellen regelmässig sowohl den Impfungen, wie auch der weit verbreiteten Immunität in der Bevölkerung. Mal irgendwann irgendeine Infektion mit irgendeinem Corona-Virus gehabt zu haben schützt also nicht vor SARS-CoV-2, sondern 1 steht dem gegenüber genau so nackt im Hemd wie alle anderen. Zahlen zu Infektionen mit vergleichbaren Corona-Viren in D konnte ich auf die Schnelle leider nicht finden. So wenig wie wir davon gehört haben, dürften sie aber nicht allzu hoch sein.
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