Nachdem ich beschlossen hatte, zum Hirschen auf eine Portion Käsespätzle zu fahren, stellte sich die Frage nach dem Outfit. Da es noch ziemlich warm war fiel meine Wahl auf das neue Sommeroutfit, das ich mitgenommen hatte. Leider sind die Bestimmungen in BW immer noch etwas restriktiv, und die Atmosphäre beim Essengehen ist immer noch etwas ungewöhnlich und ungemütlich. Die Kellner mit Mundschutz, auf dem Weg zur Toilette sollte die Maske getragen werde, die Tische sind ohne Tischtuch, die Kontaktdaten werden abgefragt. Nur gut, dass zumindest das Essen schmeckt. Die Bedienung war auch sehr freundlich und die Käsespätzle haben ganz vorzüglich gemundet.
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Der Abend war wieder fein, der Sternenhimmel kam auch wieder zum Vorschein, und ich machte mir wieder ein kleines Feuer. In SWR1 lief der neue Abend - heute mit Country - dazu ein Bierchen und ein Glas Wein- ein entspannter Ausklang eines wieder wunderbaren Tages.
Donnerstag, der letzte Gerdatag, denn am Freitag war wieder die Heimreise angesagt. Diesmal war es noch wärmer und nach einem Frühstück im Freien die Frage - was ziehe ich heute an. Ich wollte einerseits nicht overdressed sein, andererseits war es so warm, dass frau auf Strümpfe verzichten konnte, aber ich bin momentan nicht ganz so begeistert von meinen nackten Beinen. Also habe ich den langen schwarzen Hosenrock angezogen, den ich in letzter Minute doch noch auf die Reise mitgenommen hatte. Dazu das orangene Shirt und die Ledersandalen. Heute stand ein Besuch in Kirchheim/Teck auf dem Programm. Dort wollte ich mal durch die schöne Innenstadt mit ihren tollen Fachwerkhäusern bummeln. Früher war ich ab und an auch mal enfemme dort, aber nur verhalten, kurz oder in einem EKZ.
Trotz Navi war es zunächst nicht ganz einfach, ein Parkhaus am Rande der Innenstadt zu finden. Nach einer unnötigen Extrarunde habe ich dann ein passendes gefunden. Nun wurde aber auch der Besuch einer Toilette aktuell. Daher ging ich ins nächste Cafe und bestellte mir einen kühlen Orangensaft. Allerdings war dann beim WC ein kleiner Stau, denn - italienisches Cafe - mit den Toiletten haben es die Italiener meist nicht so , und es war nur eine vorhanden. Dazu mit Maske, aber alles ist ganz easy abgelaufen. Nach der kleinen Stärkung bin ich dann auf einen ausgiebigen Rundgang aufgebrochen. Und ein paar nette Passantinnen haben sich auch gefunden, die in freundlicher Weise das ein oder andere Foto gemacht haben. Ich war in richtiger Hochstimmung. In ein Geschäft bin ich nicht gegangen obwohl viele Angebote um Käufer buhlten. Aber erstens war ich nicht zum Shoppen da und zweitens hinderte mich die notwendige Maske. Und die Gässchen sind wirklich reizend.
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Die Teeschwestern habe ich nicht besucht, finde aber das Motiv so nett.
Und dann noch eines, wo der Turm vom vorigen Bild auch drauf ist.
Das hat eine nette Dame gemacht.
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Nach diesem ausgiebigen Rundgang, und, da die Temperaturen die 30 Grad überschritten, bin ich wieder zum Auto und auf die Hütte gefahren, um noch ein paar feine Momente vor der Hütte zu geniessen, denn am Abend war ich bei Verwandten, die in der näheren Umgebung wohnen, eingeladen. Da war es dann auch Zeit, sich wieder abzuschminken und sich zurückzuverwandeln.
Nach dem Besuch habe ich den noch feinen Abend dann, allerdings nicht mehr in Verwandlung, wieder bei Lagerfeuer und SWR1 und ein Absackerbier ausklingen lassen. Es waren einfach Hochmomente für die Seele und ein wunderbares Gefühl, das ich geniessen durfte. Denn die Erinnerungen kann einem niemand mehr wegnehmen. Und- ich bin sehr dankbar, dass ich diese Momente doch noch einmal geniessen durfte.
Am Freitag war dann Einpacken und Rückreise angesagt. Das Hochgefühl und die Erinnerung daran werden mich noch länger begleiten.
Danke, dass ihr mir bis hier gefolgt seid - ich sagte ja zu Beginn - es wird länger werden.
Schöne Zeit und alles Liebe
Gerda
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
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