Hallo ihr Lieben,
Das Virus hat unser aller Leben dann doch ziemlich beeinflusst und verändert. Wir in Ö hatten schon recht früh Beschränkungen und dann kam in Tirol noch eine Extra-Verschärfung dazu, denn wir durften unsere Ortsgrenzen nicht mehr verlassen. Damit war auch der Besuch meines Refugiums nicht möglich und auch kein Ausflug enfemme. Traurige Zeiten und das ging jetzt über drei Wochen so, sodass es jetzt fast ein Monat her ist, seit ich den letzten Ausflug machen konnte. Seit gestern nun sind die Tiroler Beschränkungen an die von Restösterreich angeglichen - Zumindest ein kleines Juhuuu

. Denn nun konnte ich wieder ins Refugium. Und da auch noch wunderbares Wetter ist, habe ich das heute endlich wieder ausgenützt. Natürlich hatte ich nur einen Ausflug in die Natur geplant, denn erstens sind die Modeläden noch zu (ich bräuchte ja auch nichts...

) und zweitens wollte ich in keinen Laden mit Mundschutz
Da ich das letzte Mal ein so schönes Frühlingsoutfit gefunden hatte , habe ich es heute gleich ausgeführt. Der Rock kombiniert mit orangen T-Shirt. Mehr brauchte es heute nicht. Für ein bisschen Kosmtik am Bein ein Paar 8-Den Halterlose von Palmers und da es sich auf Waldwegen besser damit läuft Sneakers. Zuerst hatte ich an eine Runde beim Fluss gedacht. Aber da waren beim genauen Hinsehen doch etwas viel Leute unterwegs. Also bin ich dann nach Zirl gefahren und habe einen anderen Weg zur Ruine Fragenstein gewählt. Dort kamen auch ein paar Ausflügler- auch mit Kindern- entgegen- aber keine auffällige Reaktion. Oben war die Plattform vor dem Turm leider von einem jungen Pärchen besetzt - und da habe ich Abstand gehalten.
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Der obere Turm
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Und dann folgt der Abstieg
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und eine kleine Rast
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Oh es war herrlich, wieder mal draussen zu sein und bei diesen wunderbaren Termperaturen auch keine Jacke, Pullover oder Stiefel anhaben zu müssen.
Dann bin ich wieder heim ins Refugium . Dort angekommen lehrte ich meine Handtasche aus und stellte fest, dass mein Handy nicht da war. Es musste wohl bei einem abrupten Abbremsen herausgefallen sein. Also nochmals in Auto und nachsehen - aber so viel ich auch schaute - kein Handy weit und breit - ich wollte wieder in die Wohnung, um nochmals genau nachzusehen. Dabei stellte ich mit Schrecken fest - ich hatte den falschen Wohnungsschlüssel mitgenommen. Ich hatte den meiner Wohnung in der Hand - der für die Garconniere war noch oben- ich konnte wegen der Schnappverschlusstüre nicht mehr hinein. Ein leichter Schauer durchfuhr mich. Den zweiten Schlüssel zur Wohnung hat meine Liebste - aber die konnte ich nicht anrufen, da kein Handy da. Also musste ich den Schlüssel daheim abholen - und das in meinem Outfit... aber es blieb mir nichts anderes übrig -und zudem hatte ich die Geldtasche auch noch im Refugium und damit auch keine Ausweise dabei. Puhhh- das war ganz schön aufregend. Gott sei Dank ist ja infolge des Virus nicht viel los und alle sollten meist in der Wohnung bleiben. Kurzer Blick in den Hof...niemand herum - schnell aus dem Auto und hinauf in die Wohnung. Meine Liebste war ein klein wenig überrascht - und ob meinem Missgeschick wohl etwas amüsiert. Also dann kurz in annehmbaren MM verwandelt und wieder zurück ins Refugium. Dort stelle ich die Wohnung auf den Kopf - aber kein Handy. Das war dann schon etwas anspannend. Es blieb also nichts anderes übrig als nochmals zum Parkplatz bei der Ruine zu fahren und den Weg, den ich ging, abzusuchen. Beim Fahren dorthin malte ich mir schon die schönsten Dinge aus - in dieser Krisenzeit jetzt das Handy verlieren...mit den ganzen Daten drauf....es wurde mir etwas mulmig. Beim Parkplatz lag das Handy dann auch nicht ---also weiter nach oben zur nächsten Bank........und tatsächlich , dort lag es. Puhhh , die Erleichterung könnt ihr Euch vorstellen.
Es war ein toller Tag mit einigen Aufregungen, die ich mir gerne erspart hätte.
Alles Liebe und bleibt gesund.
Gerda
P.S. Das nächste Mal gibt's hoffentlich noch bessere Fotos von der Ruine
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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