Katja hat geschrieben: Di 17. Mär 2020, 20:18
Montreux Jazz Festival - mein Traum, den ich mir in wenigen Jahren erfüllen möchte. Ich werde mir einen "All Around Pass" kaufen und den ganzen Tag, 14 Tage lang, Jazzmusik vom Feinsten live hören.
da rate ich dir aber, dir vorher genau das Programm anzuschauen ! Meines Wissens ist Montreux schon seit 20 (?) Jahren zu einem Pop Festival degeneriert und hat "Jazz" nur noch im Namen. Kann ja trotzdem gute Musik sein, aber informier dich vorher damit du nicht enttäuscht wirst.
Aber das von Olivia hört sich für mich vielversprechend an:
Olivia hat geschrieben: Di 17. Mär 2020, 19:21
Hier in Regensburg wird im Juli immer das "Bayerische Jazzweekend" veranstaltet - ein ganzes Wochenende lang auf allen Plätzen in der Innenstadt live Jazz umsonst, alle Stilrichtungen und außerordentlich gute und positive Stimmung, habe noch jedes besucht (gibt es seit 1982!) und freu mich auch heuer wieder darauf...
Mehr als das
https://www.regensburg.de/veranstaltungen/detail/401638 gibt es als Info leider noch nicht - kommt aber noch mehr, sobald das Programm feststeht.
Wer mag kann gerne kommen und genießen!
Liebe Grüße von Olivia
hm, ich greife den letzten Satz mal auf. Vielleicht könnten sich ein paar von uns sogar dort treffen ?

Ich halte mir mal das Datum im Hinterkopf ...
Blossom, als ich deinen link zu Benny Goodman sah, da konnte ich nicht anders und mußte einen Schatz aus meiner Plattensammlung hervor kramen. Ich habe die Original LP (naja, physisch 1970 hergestellt) vom "1938 Carnegie Hall Jazz Concert" von Benny Goodman. Da ist die bessere Version von "Sing sing sing" drauf.
Entschuldigt bitte , wenn es jetzt oberlehrerhaft klingt...
Jazz ist ja ursprünglich eine Musik der Schwarzen. In den 30er Jahren wurde er dann auch von Weissen gekapert. Und alle Kanten abgeschliffen und kommerzialisiert. Glenn Miller und Tommy Dorsey waren damit erfolgreich. War nicht schlecht, hatte aber mit Jazz nicht mehr so viel zu tun.
Benny Goodman war der erste Bandleader, der zeigte, auch Weiße können richtig guten anspruchsvollen Jazz machen ! Er spielte als Bigband in der gleichen Liga wie Count Basie und Duke Ellington (der ja auch nicht so richtig schwarz war - nur so am Rande).
Der beste Beweis ist dieses 1938 Carnegie Hall Concert. Dort gab es auch die berühmt gewordene Version von "Sing sing sing" , dauert 13 Minuten. Solos von Harry James (tp), Goodman (cl), Gene Krupa (drums), Jess Stacy (p). Sehr ungewohnte sensible Solos von Goodman und Stacy. Gänsehaut. Ich tippe mal von meinem Plattencover ab:
When it seems that nothing is left but closing formalities, Stacy drops into a new groove (the laughter in the background was aroused by Goodman's approving expression as he moved the microphone closer to the piano) to play one of the most original solos of his life, just a dim, hardly cedible memory until this recording brought it to reality again.
Genug gelabert, hab den link im google gefunden:
gute Nacht, ascona
