CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau
CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau - # 9

allgemeiner Austausch
Anja
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 121 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 14:47 Vielleicht ist ganz gut, wenn ich mich für eine ganze Weile aus den Diskussionen im Forum heraus halte.
Guck mal, das ist genau so ein Punkt den ich meine. Du bekommst Gegenwind und wie reagierst du? Fluchtartig.
Und jetzt erinnere dich mal, was Carry hier durchgemacht hat, seit ihrer Anmeldung. Und stell dir mal vor, sie hätte genauso reagiert. Hätte man ihr nicht verübeln können, oder?
Meine Absicht war nicht, das du dich zurückziehst.
Sondern dich einfach nur darauf aufmerksam zu machen, eventuell mal Fragen und Hinweise (auch) für dich anzunehmen, anstatt sie zu ignorieren oder gegen den Fragesteller zu verwenden :wink:

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Marlene K.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 122 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Carry hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 12:50 ...
Jaddy hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 15:09 ...
Vicky_Rose hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 07:49 ...
Ich finde die Diskussion in vielen Beiträgen hier spannend und bereichernd. Ich mag Carrys Art ihre Position zu beschreiben und zu reklamieren, aber ich mag auch Jaddys und Vicky-Roses Art bis zum Grund der Sache vordringen zu wollen. Ich habe das Gefühl, dass auch Carry manchen Sachen auf den Grund gehen möchte und sich genau darum auf diese Diskussion einlässt.

Mir helfen die Argumente meine Position, mein Sein zu erkennen.

Ich lebe ja, wie Ihr wisst, immer in Frauenkleidung. Ihr wisst auch, dass wir auch als Weiblichkeiten die Abwertung spüren, die Nicht-Männer in dieser Gesellschaft ertragen müssen, sowohl von Männern als auch von Frauen, egal in welchem Geschlecht diese geboren wurden. Dies ist fest in unserer Kultur verankert und schwer zu ändern.

Was ich nie fühlen werde ist die monatliche Regel und das Körpergefühl eines anderen Menschen, egal ob Mann oder Frau. Ich werde nie erfahren, wie es ist Leben in sich wachsen zu fühlen und im eigenen Körper zu beherbergen. Ich werde nie das Glück und die Schmerzen einer biologischen Mutterschaft erleben müssen, aber auch nicht dürfen.

Dies alles gilt allerdings auch für jede Frau ohne Kinder oder jede Frau in Hinblick auf das Gefühl von heterosexuellen Männern. Die kann ich ja schon nicht nachvollziehen, selbst wenn einige davon
meine engsten Freunde sind...

Ich kenne das Gefühl von Uterusneid, auch wenn der in der Wissenschaft nicht benannt wird.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Jaddy
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 123 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Anja hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 14:53 Ich glaube, ein Scheitern ist hierbei vorprogrammiert. Wie will man ein Gefühl denn beschreiben (können)?
Man weiß es einfach. Ich kann mich an Erklärungsversuchen abarbeiten, was für ein Gefühl da in mir drin steckt. Und selbst wenn zwei Menschen das Gleiche fühlen, werden sie vermutlich nicht die gleichen Worte dafür haben um diese auszudrücken.
Genauso könnte man einem Blinden versuchen die Farbe Blau zu erklären. Es ist ein sinnloses Unterfangen...
Deswegen ergibt die Fragerei danach auch keinen Sinn. Für ein Gefühl gibt es keine Definition. Schon gar keine allgemeingültige, weil Worte ja auch wieder unterschiedlich interpretiert werden können.
Anja hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 14:53Ach, und was ist denn nun wieder eine Gender-Identität? Noch was anderes als Gender? Ich komm langsam nicht mehr hinterher...
Die Gender-Identität ist gemeinhin genau dieses persönliche Geschlechtsgefühl, das nicht objektiv fass- oder beweisbar ist. Gender gibt es unzählig viele, vielleicht so viele wie es Menschen gibt (oder mehr, bei genderfluiden), aber das eigene Identitätsgefühl ist eben die persönliche Ausprägung.

Der Knackpunkt, auf den ich aufmerksam machen möchte ist, dass dieses "man weiss es einfach" toll für das persönliche Wohlbefinden ist, aber nicht viel weiter reicht. Wenn ich es nicht für andere verständlich irgendwie vermitteln kann, bringt mir das interpersonell nichts. Es gibt nun mal keine objektiven Definitionen an der Stelle, nur das persönliche Statement. Deshalb ist das Scheitern in der Tat vorprogrammiert.

Der Unterschied zwischen "sich fühlen wie" und "sein" ist aus meiner Sicht eher graduell, virtuell, eine Frage auf persönlicher Gefühlsebene und deshalb auch nicht beweisbar - und damit der Diskussion entzogen.
Anja hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 14:53 Carry muss nicht beschreiben (können), was für ein Gefühl das ist, eine Frau zu sein. Sie weiß es.
Sie hat diesbezüglich auch niemandem etwas abgesprochen, was sie nun auch schon ich glaube mindestens 2x versucht hat zu erklären.
Hm nein, doch:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 12:53 Ich habe kein Problem mit einem Mann, der einen Rock oder ein Kleid tragen will, weil er es eben will!
Ich habe ein Problem, wenn er sagt, dass er sich DURCH das Tragen eines Kleides "wie eine Frau" fühlt.....
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 13:22 Ich fühle mich nicht von "diesen Scheinfrauen" angegriffen - ich fühle mich in meinem Frausein degradiert, wenn MÄNNER meinen, wenn sie einen Rock/Kleid/Silikonbrüste - beliebig erweiterbar, tragen, WÜSSTEN sie, wie es sich anfühlt, eine Frau zu sein. Das wissen sie nämlich NICHT, weil sie keine sind!
Du sagst von dir, dass du eine Frau bist und es wird akzeptiert. Auch von Carry. Eine andere Person sagt, dass sie wie eine Frau fühlt, vor allem wenn sie weiblich konnotierte Kleidung trägt, aber das wird dann nicht akzeptiert. Obwohl diese Person und dich lediglich unterscheidet, wie stark ihr das Thema in den Alltag zieht. Plus oder minus ein paar Hormone. Das ist für mich nicht nur unplausibel, sondern eigentlich sogar feindlich. (Vgl. truscum, aka wirklich trans ist nur mit vollem Leid- und OP-Programm...)

Das große Problem scheint mir bei Carry zu sein, dass sie schon weiss, wer/was sie ist, aber wenn sie genauer drüber nachdenkt keine wirkliche Basis findet. "Da muss doch was objektives, authentisches sein!" und dann ist da nichts ausser der Normalität der cis-hetero-Partnerschaft. Normalität im Sinne von Mehrheitskompatibilität. Das macht sie gefühlt abhängig von anderen, die das bestätigen. Namentlich ihren Partner als Gegensatz. "Ich bin nur Frau, wenn andere es anerkennen". Und dann taucht natürlich die Frage auf, was von ihr bleibt, wenn diese Stabilisierung durch Gegensatz scheinbar wegfällt. Eine existenzielle Frage nach Sinn, Persönlichkeit und vielleicht sogar "Nutzen".

Deshalb würde ich den Blick ein wenig vom Geschlechtlichen weg und auf die zugrundeliegenden Bedarfe und Erwartungen lenken. Emotionales Auffangen zum Beispiel, materielle Versorgung, körperliche Fähigkeiten, soziale Integration, das Bild als Perosn und als Paar gegenüber anderen. Alles das, was in einer cis-hetero-Beziehung traditioneller Prägung ohne weitere Absprache festgelegt wäre. Scheinbar jedenfalls. Nur passend, wenn beide tatsächlich das gleiche Schema gelernt haben.

Im besten Fall könnten die beiden feststellen, dass ihre Bedürfnisse und Erwartungen auch erfüllt werden können, wenn ihr Partner ab und zu nicht wie ein Mann nach Carry-Definition aussieht bzw sich verhält. Das könnte auch anderen Enttäuschungen vorbeugen, zum Beispiel wenn ihr Partner wegen Krankheit nicht mehr der starke Mann sein kann, usw.

Letztlich also: Ist der Partner mehr als ein Kleiderständer meiner Erwartungen und Projektionen? Ist er mehr als die Funktionen, die ich von ihm fordere? Was bin ich für ihn, was schätzt er an mir, auch wenn er selbst nicht den Mann darstellt? So lange Carry sich alleine auf die externalisierten Genderschemata bezieht, kann das einfach nicht funktionieren.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 124 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 15:49 Das große Problem scheint mir bei Carry zu sein, dass sie schon weiss, wer/was sie ist, aber wenn sie genauer drüber nachdenkt keine wirkliche Basis findet.
Deutschen wird ja oft nachgesagt, sie suchen (und finden) immer ein Problem (smili)

Aber DAS GENAU ist kein Problem.
Sie weiß, wer/was sie ist. PUNKT

Das Problem ist, dass sie in die Enge getrieben wird und einigen hier beweisen soll, dass sie eine Frau ist.
Das ist weder notwendig noch sinnvoll.
"Eigenbeschreibung" ist nicht zu widerlegen, sondern zählt.

Allerdings ist auch diese Eigenbeschreibung nicht als Maßstab zu nehmen für andere Geschlechtsbeschreibungen oder auch nur "sich fühlen als".

Gruß
Anne-Mette
Jaddy
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 125 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Anne-Mette hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 16:01 Das Problem ist, dass sie in die Enge getrieben wird und einigen hier beweisen soll, dass sie eine Frau ist.
Das ist weder notwendig noch sinnvoll.
"Eigenbeschreibung" ist nicht zu widerlegen, sondern zählt.
So ist das. Und ich hoffe, dass nicht der Eindruck aufgekommen ist, ich wollte anderen die eigene Verortung absprechen. Nichts liegt mir ferner. Aber Selbstbestimmung gilt entweder für alle oder keine"¢n. "Ich bin Frau aber du nicht [auch wenn du dich so definierst]" funktioniert eben nicht.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 126 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Anja hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 15:15 und wie reagierst du? Fluchtartig.
Sorry, aber dem muss ich widersprechen. Ich muss das tun, was Du mir empfiehlst: In mich hinein hören ...
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 127 im Thema

Beitrag von Carry »

Marela hat geschrieben: Mo 2. Mär 2020, 20:05
Nun meine FRAGEN in die Runde:
... gibt es ähnliche Erfahrungen, Berichte?
... geht es anderen Ehefrauen ähnlich?
... wie gehe ich am Besten damit um, auch in Bezug auf meine Frau, ihr ggf. diese Sorge zu nehmen?

Lieben Gruß Marela
Guten Abend Ihr Alle!

Nun habe ich länger darüber nachgedacht, ob ich mich hier nochmal zu Wort melden soll und habe beschlossen - JA - denn ich habe einfach das Bedürfnis, nochmal ein paar grundlegende Dinge loszuwerden.

Nachdem heute die Diskussion hier leider wieder mal in einer Hexenjagd gegen mich ausgartet ist, dachte ich, es ist schon komisch...die Ausgangsfrage von Marela war doch die, nach den Gefühlen der Ehefrauen, ob es anderen ähnlich geht, wie ihrer eigenen, ob es ähnliche Erfahrungen gibt etc (siehe oben)....anfangs haben ein paar Leute ihre Erfahrungen geschildert und ich dachte: Hey, das richtet sich ja geradezu an mich, also werde ich meine Gedanken dazu mal schildern, denn ich bin ja die Frau eines Crossdressers und kenne die beschrieben Gefühle.
Und dann wendete sich mal wieder das Blatt. Kaum melde ich mich zu Wort, scheint (zumindest fühlt es sich für mich oft so an) ein Raunen durchs Forum zu gehen und so einige denken: Hey, da ist wieder diese Cis-Tante die immer sagt, was sie denkt und fühlt, lasst uns sie und jeden einzelnen ihrer Sätze auseinander nehmen, aus dem Kontext gepflückt zitieren und die Diskussion abermals in eine Grundsatzdiskussion umstricken.
Schade ...
Mich hätte auch total interessiert, was andere Ehefrauen/Partnerinnen schildern - es wäre doch eine Möglichkeit gewesen, das mal zu schildern, oder daheim mal darüber zu reden.

Nun bin ich, wie inzwischen ja alle wissen, denke ich, hitzigen Diskussionen gegenüber nie abgeneigt, und ich mag es, wenn es in die Tiefe geht, wenn es neue Aspekte für mich bringt, die mich selbst auch wieder weiterbringen, oder worüber ich dann daheim mit meinem Schatz sprechen kann.
Ich bin also vielleicht auch nicht ganz unschuldig daran, dass manche Themen etwas aus dem Ruder laufen, da ich auch immer wieder auf all die Anfeindungen und "Missions-Versuche" eingehe - ja, auch oder gerade weil ich mich teilweise in die Ecke gedrängt fühle. Aber - ACHTUNG Klischee - mein Sternzeichen ist Widder, und dies ist eine der Schubladen, in denen ich mich absolut gut erkannt und Zuhause fühle - ein Widder stellt sich jeder Debatte und läuft nicht davon, noch gibt er klein bei.

Da ich leider immer noch zu blöd bin (ACHTUNG: Stereotypen-Klischee = ich bin blond und eine Frau und habe keinen Schimmer von Technik), hier eine Antwort mit Zitaten aus meheren verschiedenen Posts zusammenzustellen, muss ich dann doch die einzelnen Beiträge wieder gesondert beantworten - ich hoffe, das alles wird nicht zu unübersichtlich...

Marela, ich entschuldige mich abermals, dass das hier so ausgeartet ist, weil ich mal wieder den Mund nicht halten konnte - sorry (flo)
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 128 im Thema

Beitrag von Carry »

Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 13:45 Was ist dein eigenes Frau-Gefühl, das auch auf einer einsamen Insel funktionieren würde?
Wenn ich mir vorstelle, allein auf einer einsamen Insel zu sein, dann hätte ich dort kein spezifisches "Frau-Gefühl" - wozu auch?
Dann wäre ich schlichtweg ein Mensch, der zu überleben versucht. Nichts, bei dem Versuch, mich auf einer einsamen Insel am Leben zu halten, was in meiner Welt und aus meiner Sicht
mein Frau-Sein definieren würde, würde mir da nützen oder eine Rolle spielen. Ich würde mich nicht wie eine einsame Frau fühlen, sondern wie ein einsamer Mensch - denn mein Geschlecht
spielt in so einer Situation überhaupt keine Rolle, also hätte ich dazu auch kein Gefühl.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 129 im Thema

Beitrag von Carry »

Anja hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 14:53 Jaddy hat geschrieben: ↑
Fr 6. Mär 2020, 14:14
Und geh davon aus, dass es deine ganz persönliche Einstellung ist, die von anderen nicht notwendigerweise geteilt wird, die du bei anderen auch nicht voraussetzen oder einfordern kannst. Und um negative Gefühle zu vermeiden ist es wirklich sinnvoll, das alles als eigenen Eindruck und interne Gefühlslage kenntlich zu machen, nicht als objektive Wahrheit. Denn die einzige Wahrheit beim Thema Gender-Identität ist, dass es keine objektive Wahrheit gibt.

Dito! :lol:

Übrigens alles was ich hier schreibe (und das kannst du auch für Carry annehmen) spiegelt die persönliche Meinung wider.
Und nochmal DITO!
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 130 im Thema

Beitrag von Carry »

Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 16:13 So ist das. Und ich hoffe, dass nicht der Eindruck aufgekommen ist, ich wollte anderen die eigene Verortung absprechen. Nichts liegt mir ferner.
Oh! Das überrascht mich! Das hast Du bislang - zumindest mir gegenüber - aber sehr gut verborgen, dass Dir nichts ferner liegt - MIR sprichst Du doch dauernd meine eigene Verortung ab - ja bezweifelst ja sogar, dass ich überhaupt wüsste, WAS eine Frau überhaupt ist - demnach sprichst Du mir durchaus meine persönliche eigene Verortung ab ...
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 131 im Thema

Beitrag von Carry »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 15:29 Ich finde die Diskussion in vielen Beiträgen hier spannend und bereichernd. Ich mag Carrys Art ihre Position zu beschreiben und zu reklamieren, aber ich mag auch Jaddys und Vicky-Roses Art bis zum Grund der Sache vordringen zu wollen. Ich habe das Gefühl, dass auch Carry manchen Sachen auf den Grund gehen möchte und sich genau darum auf diese Diskussion einlässt.
Dankeschön, Marlene, das freut mich! (hs)
Und ja, ich bin sogar sehr daran interessiert, manchen Sachen auf den Grund zu gehen - unter anderem deswegen bin ich ja überhaupt hier - und ja, auch deswegen lasse ich mich auf diese Diskussionen ein.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 132 im Thema

Beitrag von Carry »

Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 15:49 Du sagst von dir, dass du eine Frau bist und es wird akzeptiert. Auch von Carry. Eine andere Person sagt, dass sie wie eine Frau fühlt, vor allem wenn sie weiblich konnotierte Kleidung trägt, aber das wird dann nicht akzeptiert. Obwohl diese Person und dich lediglich unterscheidet, wie stark ihr das Thema in den Alltag zieht. Plus oder minus ein paar Hormone. Das ist für mich nicht nur unplausibel, sondern eigentlich sogar feindlich. (Vgl. truscum, aka wirklich trans ist nur mit vollem Leid- und OP-Programm...)
Mooooment! Das ist ja so schon mal wieder einfach nicht wahr!

ICH akzeptiere, dass Anja sagt, sie sei eine Frau - weil sie eine IST! Punkt! Woher ich das weiß? Schwestern erkennen einander - das ist so ein "Frauen-Ding", das wirst Du nicht verstehen können - das kann eben nur eine Frau verstehen, die tatsächlich eine IST.

Du verdrehst schon wieder meine Worte: NICHT "vor allem wenn sie weiblich konnotierte Kleidung trägt" - ich habe gesagt: Wenn ein MANN (der sich auch als solcher verortet) sagt, dass er sich DURCH DAS TRAGEN von xy-Klamotte "wie eine Frau fühlt" - DANN spreche ich ihm das ab - denn wenn er keine Frau ist, dann kann er auch nicht DURCH DAS TRAGEN VON Kleidung so fühlen, als wäre er eine...
Das wäre, als würde ich behaupten, dass ich DURCH DAS TRAGEN eines Kimonos wüsste, wie sich ein Japaner fühlt...

Einen Crossdresser unterscheidet eine Menge mehr von Anja, ausser wie stark das Thema in den Alltag zieht. Anja ist immer schon eine Frau gewesen, nur im falschen Körper geboren und lebt jetzt so, wie sie es immer hätte tun müssen, als Frau - weil sie eine ist. Ein Crossdresser ist nachdem, was ICH GANZ PERSÖNLICH verstanden habe, per Definition nicht transsexuell - also ist der Unterschied himmelweit!

Das machst Du ständig - Du verdrehst die geschriebenen Wörter, fügst Deine eigenen Interpretationen dazu und salzt das ganze schön mit spannenden Fremdwörtern, und Zack: hast Du eine Aussage vollkommen verdreht und aus dem Kontext gerissen.
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 133 im Thema

Beitrag von Carry »

Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 15:49 Das große Problem scheint mir bei Carry zu sein, dass sie schon weiss, wer/was sie ist, aber wenn sie genauer drüber nachdenkt keine wirkliche Basis findet. "Da muss doch was objektives, authentisches sein!" und dann ist da nichts ausser der Normalität der cis-hetero-Partnerschaft. Normalität im Sinne von Mehrheitskompatibilität. Das macht sie gefühlt abhängig von anderen, die das bestätigen. Namentlich ihren Partner als Gegensatz. "Ich bin nur Frau, wenn andere es anerkennen". Und dann taucht natürlich die Frage auf, was von ihr bleibt, wenn diese Stabilisierung durch Gegensatz scheinbar wegfällt. Eine existenzielle Frage nach Sinn, Persönlichkeit und vielleicht sogar "Nutzen".
Faszinierend - dass Du so genau weißt, wo mein größtes Problem liegt.
Jaddy, Du bist anmaßend und sorry, aber diese "Analyse" meiner Psyche grenzt schon arg an beleidigende Übergriffigkeit.

Aber dennoch möchte ich Dir gerne darauf antworten. ICH GANZ PERSÖNLICH OHNE ANSPRUCH AUF VERALLGEMEINERUNG denke nicht ständig über mein Geschlecht nach - das brauche ich als Cis-hetero nicht, da es eben einfach genaus so ist, wie es ist. Als Hetero "begreife" ich mich meist nur dann bewusst als Frau, wenn ich in der Interaktion mit einem gegengeschlechtlichen Menschen stehe, oder, wenn mich meine Menstruation mal wieder ordentlich piesakt, oder wenn meine Arbeistkollegen von meinen Prä-Menopausen-Stimmungsschwankungen genervt sind. Ansonsten spielt mein Geschlecht für mich im Alltag gar keine Rolle - wieso sollte es auch?
Ich bin Frau, wenn ich Sex mit meinem Mann habe - dann gehe ich im Frau-Sein auf. Ich bin Frau, wenn ich mit einem Mann interagiere - und ja - dann wird mein Frau-Sein auch bestätigt.

Was das restliche Leben betrifft, bin ich ja auch noch Tochter, Schwester, Tante, Freundin, Kollegin, Bekannte, unglaublich nerviger Störenfried in einem Forum,usw. - also meinen Sinn, meine Persönlichkeit und meinen Nutzen macht doch nicht nur mein "Frau-Sein" aus ... für mich ist das nicht so überlagernd-allgegenwärtig, wie für viele hier - die sich ständig damit beschäftigen - ich bin halt, wie ich bin. Punkt. Und nur WEIL eben mein Partner diese Crossdresser-Thematik in unsere Beziehung einbringt, beschäftige ich mich überhaupt mit der Frage nach meinem eigenen Frau-Sein - wenn das nicht gegeben wäre - wieso sollte ich das dann tun? Hätte ich keinen Beweggrund zu ...

Wenn die Stabilisierung meines "Frau-Seins" durch den Gegensatz "scheinbar" wegfällt - was bleibt dann noch von mir? - Naja - ich denke wohl - ein Mensch ...
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 134 im Thema

Beitrag von Frieda »

Jaddy hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 16:13 ...
Meinen allerhöchsten Respekt, tiefe Bewunderung und mega Dank für deine Geduld, deine Energie und dein Wissen... ich ziehe ehrfürchtig meinen Hut vor dir Jaddy❣️

Namaste 🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Re: CROSSDRESSING und GEFÜHLE der Ehefrau

Post 135 im Thema

Beitrag von Michi »

Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Guten Abend Ihr Alle!
Ja Hallo erstmal.
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Nun habe ich länger darüber nachgedacht, ob ich mich hier nochmal zu Wort melden soll und habe beschlossen - JA - denn ich habe einfach das Bedürfnis, nochmal ein paar grundlegende Dinge loszuwerden.
14:23 hast du erst den letzten einer weiteren Serie von Beiträgen rausgehauen, und 6 Stunden später schon die nächste Serie gestartet.

Da hast du ja mal richtig "lange" nachgedacht. :wink:

Ich hätte tatsächlich vermutet, du warst mal einkaufen, was essen und auf Klo .. was normale Menschen eben so tags über machen. :mrgreen:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Nachdem heute die Diskussion hier leider wieder mal in einer Hexenjagd gegen mich ausgartet ist,
Bitte .. geht es nicht noch etwas dramatischer?!

Hast du mal darüber nachgedacht, ob du hier nicht doch nur dein Ego kultivierst? :wink:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 dachte ich, es ist schon komisch...die Ausgangsfrage von Marela war doch die, nach den Gefühlen der Ehefrauen, ob es anderen ähnlich geht, wie ihrer eigenen, ob es ähnliche Erfahrungen gibt etc (siehe oben)....anfangs haben ein paar Leute ihre Erfahrungen geschildert und ich dachte: Hey, das richtet sich ja geradezu an mich, also werde ich meine Gedanken dazu mal schildern, denn ich bin ja die Frau eines Crossdressers und kenne die beschrieben Gefühle.
Ja, es wurden Partnerinnen angesprochen .. AUCH Partnerinnen .. aber nicht ausschließlich .. und schon gar NICHT Carry ALLEIN. :wink:

Und davon abgesehen .. auf dem Stand von heute Morgen hast du mit 51 Beitragen von 134 deine Gefühle und Erfahrungen doch sicherlich hinreichend und ausführlich genug darlegen können?!

Dennoch jammerst du herum, als hätte dir die Foren-Gemeinschaft das Wort verboten. :roll:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Und dann wendete sich mal wieder das Blatt. Kaum melde ich mich zu Wort, scheint (zumindest fühlt es sich für mich oft so an) ein Raunen durchs Forum zu gehen und so einige denken: Hey, da ist wieder diese Cis-Tante die immer sagt, was sie denkt und fühlt, lasst uns sie und jeden einzelnen ihrer Sätze auseinander nehmen, aus dem Kontext gepflückt zitieren und die Diskussion abermals in eine Grundsatzdiskussion umstricken.
Kaum .. K-A-U-M .. echt jetzt?! Muss ich auch noch raussuchen, mit wie vielen Beiträgen du den Thread geflutet hast, bevor eine erste Reaktion kam?

Vielleicht solltest du mal bissel runterkommen, und dich nicht immer so als das Zentrum des Universums sehen. :wink:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Schade ...
Mich hätte auch total interessiert, was andere Ehefrauen/Partnerinnen schildern - es wäre doch eine Möglichkeit gewesen, das mal zu schildern, oder daheim mal darüber zu reden.
Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann solltest du dich mal zurücklehnen und deine Beißreflexe zügeln. Selbst wenn sich trotz des Hickhack, den du hier wiederholt veranstaltest, noch eine Partnerin äußern sollte, geht ihre Antwort in der Flut deiner Worte unter. Die meisten interessierten Leserinnen haben nämlich längst aufgehört, hier mitzulesen.

Ich habe nur noch mal in diesen explodierten Thread reingeschaut, weil ich mir Sorgen ums Forum mache!
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Nun bin ich, wie inzwischen ja alle wissen, denke ich, hitzigen Diskussionen gegenüber nie abgeneigt, und ich mag es, wenn es in die Tiefe geht, wenn es neue Aspekte für mich bringt, die mich selbst auch wieder weiterbringen, oder worüber ich dann daheim mit meinem Schatz sprechen kann.
Schön, dass du wenigstens schon mal weißt, dass du schnell hitzig wirst. Sich ob dieser Selbsterkenntnis hin und wieder mal zu zügeln .. und das nicht nur 6 Stunden, um über den nächsten Angriff nachzudenken .. wäre folgerichtig der nächste Entwicklungsschritt.

Ich sehe aktuell nicht, dass dir neue Aspekte etwas bringen .. außer dich immer wieder auf die Palme! Und das übrigens bereits seit unserem Erstkontakt.

Ich sehe Aspekte, die dir schon vor längerer Zeit angeboten und von unterschiedlichen Personen mehrfach wiederholt wurden. Doch denen verweigerst du dich konsequent bzw. verdrehst sie immer wieder ins Gegenteil, damit sie dir in den Kram passen, und du dich weiterhin in deinem gefühlten Leid baden kannst. :roll:

Doch so drehst du dich gedanklich immer nur weiter im Kreis. :!:
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Ich bin also vielleicht auch nicht ganz unschuldig daran, dass manche Themen etwas aus dem Ruder laufen, da ich auch immer wieder auf all die Anfeindungen und "Missions-Versuche" eingehe - ja, auch oder gerade weil ich mich teilweise in die Ecke gedrängt fühle. Aber - ACHTUNG Klischee - mein Sternzeichen ist Widder, und dies ist eine der Schubladen, in denen ich mich absolut gut erkannt und Zuhause fühle - ein Widder stellt sich jeder Debatte und läuft nicht davon, noch gibt er klein bei.
"Etwas aus dem Ruder gelaufen" .. LACH .. der war gut. :lol: :lol: :lol:

Dein Sternzeichen ist doch nur eine billige Ausrede dafür, dass du dein Verhalten überhaupt nicht ändern willst.
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Da ich leider immer noch zu blöd bin (ACHTUNG: Stereotypen-Klischee = ich bin blond und eine Frau und habe keinen Schimmer von Technik), hier eine Antwort mit Zitaten aus meheren verschiedenen Posts zusammenzustellen, muss ich dann doch die einzelnen Beiträge wieder gesondert beantworten - ich hoffe, das alles wird nicht zu unübersichtlich...
Deine Beiträge sind so schon lang genug. Andere wurden hier schon für weniger lange Beiträge kritisiert.
Carry hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 21:00 Marela, ich entschuldige mich abermals, dass das hier so ausgeartet ist, weil ich mal wieder den Mund nicht halten konnte - sorry (flo)
Zunächst einmal:

Man kann nur um Entschuldigung bitten. Von der Schuld entlasten, kann dich allein die betroffene Person.

Nur Menschen, die sich selbst für wichtiger als andere halten, entschuldigen sich auch selbst!

Und: Eine "Entschuldigung" ohne Änderung des Verhaltens ist sinnlos.


Gruß
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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