Ich drück dich mal ganz fest, Lisa.Lisa-Weber hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:08 Ich finde mich nirgend wieder - einfach verloren in der Traurigkeit
Lisa
LG,
Ute
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Ich drück dich mal ganz fest, Lisa.Lisa-Weber hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:08 Ich finde mich nirgend wieder - einfach verloren in der Traurigkeit
Lisa
OK, ich dachte, das sei klar, aber offenbar gibt es hier ein Missverständnis.Anja hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 15:55 Ich dachte, das gibt es garnicht? Wie oft hast du mir hier "erklärt" das man Geschlecht ja garnicht an irgend etwas festmachen könne? Und Gender, puh, das ist ja eh alles Blödsinn...
Weißt du, das es mich ebenfalls verletzt? Ich hingegen habe dir nie etwas abgesprochen, ich schrieb "Ich kann deine Non-Binäre Welt problemlos akzeptieren".
Andererseits greifst du ständig die binäre Welt an, zweifelst an der Sinnhaftigkeit von Geschlecht und Gender.
Also genau die zwei Fundamente, auf die sich hier fast sämtliche Mitglieder stützen. Wenn z.B. eine Teilzeitfrau einen Rollenwechsel vornimmt, worauf stützt sie sich dann, um das besondere Gefühl für die andere Seite zu bekommen?
Hi Jaddy, nein, unsere Umgebung ist nicht "Leider" drauf gedrillt in 2 Kategorien Mann/Frau zu denken.Jaddy hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:33
Wenn ich sage "ich bin nicht-binär" heisst das, dass die beiden gängigen Gender, so wie sie von meiner Umgebung definiert, gelebt und auf andere projiziert werden, für mich nicht als Selbstbeschreibung passen. Ich habe einfach kein Gefühl "als Mann" oder "als Frau". Ich habe auch kein Gefühl "als Christ"¢in" oder "als Hindu". Ich möchte von anderen weder ständig als "Mann" behandelt werden, noch als "Frau" oder "Christ"¢in" oder "Hindu". Leider ist meine Umgebung darauf gedrillt, auf bestimmte Signale hin genau eine der beiden Standardschubladen zu aktivieren und sich fürderhin mir gegenüber aus genau und nur diesem einen zu bedienen.
Schau mal was ich hier in diesem Forum gefunden habe:Lisa-Weber hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 16:42 Gute Frage,
im Moment finde ich keinen Schublade in die ich mich verorten könnte.
Aber Fettnäpfchen die finde ich ständig.
Lisa
Life is good. Lass den Spaß dir nicht nehmen.Keiner ist wie du und das ist deine Stärke!
unbekannt
Ach du liebes bisschen! Du machst mir Angst, Ute. Soll das heissen, dass die binären da draussen die ganze Zeit im Balzmodus rumlaufen? Oh je oh je. Wie halten die das bloss aus? Ist das nicht super anstrengend? Ständig den inneren Sex-Zombie - "Ich brauche Seeex" - im Zaum halten? Auch die Backwarenfachverkaufskräfte? Und die Autofahrer"¢innen? Und alle die Leute im Forum hier? Au weia. Ich hatte ja keine Ahnung! Ich fand diese binäre Fixierung ja eher putzig, aber deine Vorstellung klingt echt ungesund. Gibt's da nicht was von Ratiopharm?Ute2506 hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:53Hi Jaddy, nein, unsere Umgebung ist nicht "Leider" drauf gedrillt in 2 Kategorien Mann/Frau zu denken.Jaddy hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:33 Wenn ich sage "ich bin nicht-binär" heisst das, dass die beiden gängigen Gender, so wie sie von meiner Umgebung definiert, gelebt und auf andere projiziert werden, für mich nicht als Selbstbeschreibung passen. Ich habe einfach kein Gefühl "als Mann" oder "als Frau". Ich habe auch kein Gefühl "als Christ"¢in" oder "als Hindu". Ich möchte von anderen weder ständig als "Mann" behandelt werden, noch als "Frau" oder "Christ"¢in" oder "Hindu". Leider ist meine Umgebung darauf gedrillt, auf bestimmte Signale hin genau eine der beiden Standardschubladen zu aktivieren und sich fürderhin mir gegenüber aus genau und nur diesem einen zu bedienen.
Wir denken alle so, weil es die Komplexität unserer Umgebung reduzieren hilft wenn vermeintlich Unwichtiges weggelassen wird. Es ist nunmal für 80-90% unserer Umwelt egal ob wir uns als nichtbinär-queer oder Mann oder Frau definieren, solange das äußerlich sichtbare Bild eindeutig erscheint und wir ein valider Kandidat für die Zeugung von Nachkommen darstellen könnten![]()
Ja: Horror-Night oder Toxiparan - erholsamer Schlaf.
Liebe Lisa,Lisa-Weber hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:08Ich finde mich nirgend wieder - einfach verloren in der TraurigkeitNicole Doll hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:04 Wie jetzt? Im innersten der Seele doch ein Stück nicht-binär und nicht vollkommen eindeutig eine Frau? Das verstehe ich jetzt irgendwie nicht.
Lisa
Sind sie das wirklich ? Oder ist das nur ein gut gepflegtes Vorurteil ? Frau bekennt sich wahrscheinlich in dieser Fraktion leichter dazu als im Rest der weiblichen Bevölkerung. Aber tragfähig ist das nicht. Auch halte ich das Männerbild für ziemlich überzogen. Viele tragen Rohre lieber auf der Schulter als in der Hose.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 09:39 Warum sind denn wohl in dieser Fraktion so viele lesbisch?
Ute2506 hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 17:53 Hi Jaddy, nein, unsere Umgebung ist nicht "Leider" drauf gedrillt in 2 Kategorien Mann/Frau zu denken.
Wir denken alle so, weil es die Komplexität unserer Umgebung reduzieren hilft wenn vermeintlich Unwichtiges weggelassen wird. Es ist nunmal für 80-90% unserer Umwelt egal ob wir uns als nichtbinär-queer oder Mann oder Frau definieren, solange das äußerlich sichtbare Bild eindeutig erscheint und wir ein valider Kandidat für die Zeugung von Nachkommen darstellen könnten
Die Evolution hatte hier nur genau 1 Ziel, eben sich selbst zu erhalten. Hätte man jeweils vorher genau ergründen müssen wer der Gegenüber nun wirklich ist, wären wir schon lange ausgestorben! Und wer weiss, vielleicht gab es ja mal vor 51Mio Jahren eine Population die nicht in Kategorien gedacht hat, und die ist genau deshalb ausgestorben weil sie beim Ergründen des Gegenüber vergessen hatten was zum Erhalt seiner Selbst denn notwendig ist
LG,
eine Ute die zum Scherzen aufgelegt ist
Ich mag beide Antworten... auch wenn ich anmerken möchte, dass auch nicht binäre Menschen das binäre Denken als Gesprächsgrundlage in dieser Gesellschaft benutzen, da es keine andere Sprache gibt.Jaddy hat geschrieben: Di 3. Mär 2020, 23:55 Ach du liebes bisschen! Du machst mir Angst, Ute. Soll das heissen, dass die binären da draussen die ganze Zeit im Balzmodus rumlaufen? Oh je oh je. Wie halten die das bloss aus? Ist das nicht super anstrengend? Ständig den inneren Sex-Zombie - "Ich brauche Seeex" - im Zaum halten? Auch die Backwarenfachverkaufskräfte? Und die Autofahrer"¢innen? Und alle die Leute im Forum hier? Au weia. Ich hatte ja keine Ahnung! Ich fand diese binäre Fixierung ja eher putzig, aber deine Vorstellung klingt echt ungesund. Gibt's da nicht was von Ratiopharm?
Aber dann ist mir auch klar, weshalb ich relativ entspannt darüber philosophieren kann, während bei einigen anderen sehr schnell die Emotionen ausser Kontrolle geraten. Denn ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber ich möchte mich eigentlich gar nicht fortpflanzen. Mit ca. 99,9999% der Menschen da draussen möchte ich nicht mal Sex haben. Darunter so ziemlich alle Menschen, denen ich im Alltag begegne. Ich dachte bisher, denen ginge das auch so.
Was bin ich froh, dass wir uns mit der ganzen Zivilisation wenigstens die Affektkontrolle einigermassen antrainiert haben, also nicht mehr spontan die Köpfe einschlagen. Also wenigstens nicht mehr so häufig. Oh, und nicht mehr spontan kopulieren. Das gibt Hoffnung in Bezug auf Sex und Gender und bessere Impulskontrolle bei der Zuschreibung auf andere Menschen
P.S. Eine große Tüte Ironiefähnchen zur freien Verwendung für alle![]()
Da hast du mit beidem vollkommen recht und wenn ich eines vermeiden will, dann verallgemeinernRalf-Marlene hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 10:21 Ich mag beide Antworten... auch wenn ich anmerken möchte, dass auch nicht binäre Menschen das binäre Denken als Gesprächsgrundlage in dieser Gesellschaft benutzen, da es keine andere Sprache gibt.
Außerdem können auch sich als nicht binäre Menschen definierende Menschen unerfüllte Kinderwünsche haben. Mir geht es so. Also auch hier bitte nicht verallgemeinern, liebe*r Jaddy...
Hallo Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 10:14Sind sie das wirklich ? Oder ist das nur ein gut gepflegtes Vorurteil ? Frau bekennt sich wahrscheinlich in dieser Fraktion leichter dazu als im Rest der weiblichen Bevölkerung. Aber tragfähig ist das nicht. Auch halte ich das Männerbild für ziemlich überzogen. Viele tragen Rohre lieber auf der Schulter als in der Hose.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 09:39 Warum sind denn wohl in dieser Fraktion so viele lesbisch?Ich kenne viele Männer, die mögen das Macho-Getue überhaupt nicht und sind ganz normale Menschen...
Das kann ich für mich auch so unterschreiben, weil ich das auch so erlebt habe.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 12:12 Nur sehe ich ein ganz großes Problem sich als Mann außerhalb dieser Klischees zu definieren und dabei ein echtes Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Deshalb muss man aber keine "graue Maus" sein. Ich glaube viel eher, dass die Menschen interessanter sind, weil sie mehr Humor haben bzw. mehr Humor erlauben.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 12:12 Wenn so eine männliche "graue Maus" das Glück hat eine Partnerin zu finden
Das geht auch mit Fetisch, denn das hat gar nichts mit den Extremen der Männlichkeit zu tun. Es soll sogar Frauen geben, die Fetische und Männer mit Fetischen mögen ...Nicole Doll hat geschrieben: Mi 4. Mär 2020, 12:12 kann es wohl auch ohne Fetisch mit der "dezenten" Männlichkeit funktionieren -