Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️
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Frieda
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Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 1 im Thema

Beitrag von Frieda »

Hallo @All

So manches was ich in letzter Zeit hier still wahrnehme, bereitet mir etwas Sorge.
Der Tod ist unser Aller ständiger Begleiter, auch für mich, und mittlerweile bin ich selbst an einem Punkt (wie ich letztes Jahr hier schon einmal schrieb), dass meine Gedanken an meinen eigenen Tod mich sehr achtsam machen, und mich mit Dank und Zufriedenheit beschenken.
Anderen Forumsmitgliedern geht es mit ihren Gedanken an den Tod sehr schlecht..das betrübt mich, denn das Thema Suizid ist ernst. Auch heute nach über 25 Jahren, wo mein Vater den Freitod wählte, beschleichen mich hin und wieder traurige Gedanken in und aus meiner Vergangenheit. Mittlerweile bin ich mental gewachsen, und meine traurigen Gedanken entwickeln sich nicht mehr zu schwarzen Gedanken die jeden von uns nur noch tiefer ins dunkle Moor der Auswegslosigkeit treiben.
Ich selbst habe es erlebt, dass unser Hirn eine Aufgabe braucht, es gefordert werden sollte, um sich nicht in seinen düsteren Gedanken (die zwar verständlich aber trotzdem falsch sind) zu verlieren.
Das Leben meiner Kinder und von mir ist klar gerettet worden, durch die Wahl meiner Bücher und durch meine Disziplin diese auch zu lesen, zu verstehen und an mir selbst zu arbeiten (nach wie vor)!
Für mich gibt es ein Zauberwort, welches ich auch meinen Kindern lerne, wenn sich lähmende Gedanken der Lustlosigkeit ausbreiten wollen... "weitermachen❣️".


Ich bedauere es sehr das es aktuell Wesen in unserer kleinen Gemeinde hier gibt denen es sehr sehr schlecht geht. Ich bin überzeugt, dass es viel mehr sind als Steffi-BLN, Diva, Humpty63, oder Ronda (auch wenn Ronda erst vor kurzem hier online war). Viele unter uns leiden schweigend, ganz gleich ob sie sich am Austausch hier beteiligen oder nur still mitlesen.
Meine Überzeugung ist es zu reden, niveauvoll zu reden, denn auch unsere Worte egal ob gedacht, gesprochen oder geschrieben, sie formen und verändern uns ständig.
Und (☝️) unser Hirn braucht eine Aufgabe, Neues, was uns anregt, uns fordert. Ich weiß das ist verdammt schwer, weil das menschliche Gehirn leider eine negative Eigenschaft besitzt, es ist sehr empfänglich für Bequemlichkeit bzw Trägheit bis hin zur Faulheit. Ich weiß es ist ein innerer Kampf gegen sich selbst, aber in meiner kleinen Welt ist "mein Zauberwort" ein kleiner Rettungsanker aus dem schwarzen Moor der Auswegslosigkeit.🌈


Ich bin in Gedanken sehr oft und tief und Kraftschenkend bei Euch, auch wenn ich nur als still registriert werde.

Namaste 🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
ExuserIn-2019-12-18
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 2 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-18 »

Frieda hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 06:52 Auch heute nach über 25 Jahren, wo mein Vater den Freitod wählte, beschleichen mich hin und wieder traurige Gedanken in und aus meiner Vergangenheit. Mittlerweile bin ich mental gewachsen, und meine traurigen Gedanken entwickeln sich nicht mehr zu schwarzen Gedanken die jeden von uns nur noch tiefer ins dunkle Moor der Auswegslosigkeit treiben.
Lieben Frieda,

ich danke Dir für Deine offenen und sehr bildlichen Wort. Sehr gerne möchte ich noch ein paar Sätze von meiner Seite hinzufügen, da auch mich das Thema gerade sehr bewegt, wenn auch aus etwas andere Perspektive.

Wir können Menschen nicht halten und wenn sie sich entschließen zu gehen, aus welchen Gründen auch immer, dann können wir nichts dagegen tun. Die Achtsamkeit im Umgang mit diesem Thema liegt aber auch bei uns selbst. Was macht das mit mir, was brauche ich, was kann kann ich an Stärke aufbringen, wo sind meine Grenzen. Wir können für andere Menschen offen sein, aber nur, wenn wir selbst stabil sind. Wir können nicht ihren Weg bestimmen oder gehen.
Wenn ein Mensch gehen will, dann können wir da sein mit Gesprächen, Mut zusprechen, wir können Wege aufzeigen, ansprechbar sein, vielleicht auch Nähe und Halt geben, wenn wir stark genug sind. Wenn ein Mensch gehen muss, werden wir ihn jedoch nicht aufhalten können.

Menschen, die Suizid androhen oder begehen, belegen andere Menschen automatisch mit Verantwortung. Das ist sicher selten deren bewusste Absicht, aber die Lesenden im Forum sollten sich dessen bewusst sein, und spüren wie diese Verantwortung bei sich selbst einzuordnen ist und wie sie damit umgehen können und wollen.

Namsté meine Liebe
Ich Danke Dir für Deinen Beitrag ... denn er zeigt auch einen Weg auf

Vanessa
Nicole Fritz
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 3 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Frieda,

das trübe Wetter in der letzten Zeit macht auch mich fertig. Und bei der Ehe meines Nachbarn kriselt es offensichtlich bereits, obwohl die noch nicht lange besteht. Der hat sich jetzt im Garten eine Hütte gebaut, wo er sich immer zurück ziehen will. Und das meint er wohl ernst damit. Es soll ein Ofen für die Hütte angeschafft werden. Gestern habe ich mit ihm dort den ganzen Abend bei Bier und Hardrock verbracht. Seine Frau schaute immer mal wieder vorbei.

Was Steffi-BLN gerade erlebt, habe ich immer geschafft zu verhindern. Aber die Gedanken Schluss zu machen trieben auch mich immer wieder um. Und bei Diva ist Funkstille.

Und was mache ich so gegen den Frust? - Ich beteilige mich bei allen möglichen Foren im Internet - aktuell in der FB-Gruppe TGG (Transgender Germany) bei mehreren Beiträgen über Enbys - und ich war letztlich wieder demonstrieren - für die Wiederbelebung der Eisenbahn im Hunsrück.
Frieda hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 06:52 Und unser Hirn braucht eine Aufgabe, Neues, was uns anregt, uns fordert. Ich weiß das ist verdammt schwer, weil das menschliche Gehirn leider eine negative Eigenschaft besitzt, es ist sehr empfänglich für Bequemlichkeit bzw Trägheit bis hin zur Faulheit.
Das mit der Bequemlichkeit, Trägheit oder Faulheit ist ein dummes Vorurteil mit dem man uns depressive Menschen gerne fertig macht. Wenn mir etwas wirklich wichtig ist, stehe ich beispielsweise auch bei Nieselregen am Bahnhof und demonstriere. Wenn ich aber das Haus putzen soll, weil mein*e Lebenspartner*in meint, es wäre schmutzig, ich es jedoch für sauber genug halte, dann habe ich keine Lust, bin bequem, träge und faul.

Wenn die Trägheit wirklich verschwinden soll, muss ich etwas tun, was für MICH wichtig ist. Sonst ist es nur Angst, die mich immer mehr ermahnt mich aufzuraffen - die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, dass die Partnerschaft auseinander geht, dass man verhungert, verdurstet oder in der Gosse endet. Und Angst macht krank: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Depressionen, ... .

Das Problem ist, das es nur ein kleines unbedeutendes ICH gibt, wenn ich mich ständig fehl am Platz fühle. Also schafft dieses ICH nicht mich zu leiten, und die Angst übernimmt das Zepter. Und wenn die Eltern auch bereits ihrem ICH keinen Raum gaben, lerne ich das nicht. Lehrer oder Chefs, aber auch die meisten Freunde, vermitteln uns das nicht. Ein Psychologe sollte es eigentlich können, mein persönlicher Eindruck ist aber, dass die sich eher mit sich selbst und mit ihrer Karriere beschäftigen und sonst nur irgendwelchen wissenschaftlichen Studien folgen. Und dann werden wir als Patient nur abgearbeitet und genauso krank wie vorher wieder nach hause geschickt.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 4 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nicole Doll hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 10:14 Wenn die Trägheit wirklich verschwinden soll, muss ich etwas tun, was für MICH wichtig ist.
Hmm, das ist kein schlechter Ansatz-aber bist du dir auch sicher, das dein anhaftendes Ego richtig liegt?
Nicole Doll hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 10:14 Das mit der Bequemlichkeit, Trägheit oder Faulheit ist ein dummes Vorurteil mit dem man uns depressive Menschen gerne fertig macht. Wenn mir etwas wirklich wichtig ist, stehe ich beispielsweise auch bei Nieselregen am Bahnhof und demonstriere. Wenn ich aber das Haus putzen soll, weil mein*e Lebenspartner*in meint, es wäre schmutzig, ich es jedoch für sauber genug halte, dann habe ich keine Lust, bin bequem, träge und faul.
Lass uns das doch bitte einmal umdrehen...
es sich im Leiden bequem zu machen, ist ganz schön einfach, weil man dann die Verantwortung sogar
optimalerweise von sich wegschieben kann.
Nein, mir geht es auch nicht immer gut, aber wenn ich damit anfangen würde positive Erfahrungen abzulehnen,
würde mich der Schmerz zerfressen. Und ich bin nicht Schmerz ich bin Leben!

Das was Frieda mit Bequemlichkeit, Trägheit und Faulheit meint ist nicht das, was den Wörtern hier im
Allgemeinen beigemessen wird. Ich glaube das weisst du auch, aber wissen verstehen fühlen und erfahren haben
sind viele Paar Schuhe..
bildlich gesprochen, sind die auch manchmal echt schwer zu laufen, weil sie durchaus hoch sind.

Es gibt Wahrheiten, die uns helfen das Leiden verlassen zu können-aber dies ist eine Erfahrung die jedes
Wesen selbst machen und sich erarbeiten, ich sag nicht muss, sondern darf.

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 5 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hmm,

also ich selber bin nicht zu Depressionen Veranlagt. Ich habe es aber seit langen Jahren mit sehr depressiven Menschen zu tun und ich denke mittlerweile zu verstehen, dass dies keine gewollten Eskapaden oder der Versuch ist sich Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Ein Arzt hatte es mir einmal versucht so zu erklären:
Es hat viel mit chemische Vorgänge im Gehirn zu tun. Botenstoffe regulieren unsere Emotionen und bei manchen Menschen werden die positiven Botenstoffe zu ungenügend emittiert und dafür die negativen- viel zu stark. Und darüber hinaus form dieses Ungleichgewicht über längere Zeiträume form auch das Denken ins negative. Dann ensteht eine regelrechter negative Spirale. Zu meinem Erstaunen, habe ich auch erfahren, dass negative Erfahrungen im früheren Leben nicht DER entscheidende Faktor sind. Es gibt Menschen, die sehr schlimme Sachen durchleben und in ein Paar Monaten alles folgenlos überstehen können.

Dieser Arzt meinte auch:
Stell dir mal vor jemand muss mit Körpergröße 220 cm sich ständig in Räume aufhalten, wo die Decke 200 cm misst. Oder jemand muss immer mit Schuhen herumlaufen, die zwei Größen zu klein sind. Hier würden wir sehr einfach nachvollziehen, können, dass diese Menschen sich schlecht fühlen, zu viel meckern etc. Bei Depressionen ist es auch solch ein Zusammenhang nur wir Außenstehende können es nicht nachvollziehen.

Es stimmt wohl, dass Fleiß und Disziplin, ein geregeltes Leben und ein emotionales Pegel, der konstant gehalten wird, gut gegen Depressionen helfen.

Dieser Arzt meinte auch: Wir als 3. Person müssen auch einen gesunden emotionalen Abstand vom Ganzen halten und dabei offen sein zu helfen und zuzuhören. Also ein wenig so wie Ärzte z.B. mit ihren Patienten umgehen.

Daher kann ich alle Seiten sehr gut verstehen. Wir sollten uns auch im klaren sein, dass wenn depressive Menschen vom Suizid reden, dann drücken sie nur aus wie sehr sie fühlen mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Jemand der sich wirklich umbringen möchte tut es einfach ohne viel Tamtam.

Das ist meine tägliche Art und Weise diese Sache anzugehen. Ich verurteile nicht oder unterstelle nichts depressiven Menschen, weiß aber auch, dass es chronisch ist und nicht weggeht. Diskutieren hilft nicht viel. An Anstand zu appellieren auch nicht. Vielleicht hilft es ja auch euch ein wenig die emotionale Belastung als Außenstehende zu managen?

VlG
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 6 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

!EmmiMarie! hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 11:51 Lass uns das doch bitte einmal umdrehen...
es sich im Leiden bequem zu machen, ist ganz schön einfach, weil man dann die Verantwortung sogar
optimalerweise von sich wegschieben kann.
Hallo Marie,

dann drehen wir es doch noch einmal herum: Wenn ich das Gefühl habe in meinem Umfeld völlig fehl am Platze zu sein und keine Anerkennung zu erfahren, habe ich doch nur wenig oder keine Bereitschaft für irgend etwas in diesem Umfeld Verantwortung zu übernehmen. Dann sollen die anderen doch ihren Sch.. alleine machen. Für diese Einsicht wurde hier im Forum schon ADS "diagnostiziert". Von den Symptomen her ist es sicherlich ADS. Die Belange der Gemeinschaft gehen mir nur schrecklich auf die Nerven, und ich wende mich durch Unaufmerksamkeit von ihnen ab.

Wenn ich aber beispielsweise unter dem Druck der Allgemeinheit die Verantwortung auf mich nehme eine Familie zu Gründen, dieses Lebensmodell für mich aber nicht funktioniert, übernehme ich Verantwortung für etwas, das ich nicht verantworten kann. Folge: die Sache überfordert mich, ich halte den Druck nicht mehr aus, werde unaufmerksam und schiebe alles nur noch von mir weg. Ist es da nicht sinnvoller und verantwortungsvoller sich ein anderes Lebensmodell zu suchen? - Dumm ist es dann nur, wenn man keine Alternative kennt oder findet. Dann beginnt man nämlich sein ganzes Leben vor sich her zu schieben, bis man irgendwann panisch feststellt, dass einem bereits die meiste Zeit davon gelaufen ist.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 7 im Thema

Beitrag von Céline »

Vielen Dank Frieda,
Ich weiß gar nicht was ich so recht schreiben soll...du hast so Recht. Diese Unglaublich Tiefen schwarzen Löcher die einen in so dunklen Tagen zu verschlingen drohen sind so schrecklich das der einzige Weg in Gedanken wirklich nur noch ein Abschied der letzte Ausweg zu sein scheint. Ein Abschied der so unglaublich leicht und ohne Angst ist.
Mein letztes Mal hielten mich nur fehlendes Papier und Stift davon ab als ich nachts aufstand still meine Frau ansah und mich verabschiedete und hinaus ging und alles beenden wollte. Ich saß im Garten musste furchtbar weinen vor Verzweiflung und starrte ewig den Sternenhimmel an....

Deswegen machen mich gerade diese Probleme von Forumsmitgliedern die ich zwar nicht persönlich kenne aber doch in mein Herz geschlossen habe so unglaublich traurig weil ich nicht weiß wie ich ihnen helfen könnte und weil ich sie so gut verstehen kann.
Ich hoffe nur vielleicht ein wenig mit meinen positiven Berichten zu zeigen das es einen Weg gibt. Einen Weg ins Leben auch wenn mich diese Schwärze jederzeit wieder übermannnen kann. Aber ich ich weiger mich dies zuzulassen.
Deswegen an alle denen es schlecht..fühlt euch gedrückt.Es gibt einen Weg ins Leben...nehmt ihn Bitte!!
Liebe Grüße
Eure Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 8 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Laila-Sarah hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 13:01 Ein Arzt hatte es mir einmal versucht so zu erklären:
Es hat viel mit chemische Vorgänge im Gehirn zu tun. Botenstoffe regulieren unsere Emotionen und bei manchen Menschen werden die positiven Botenstoffe zu ungenügend emittiert und dafür die negativen- viel zu stark. Und darüber hinaus form dieses Ungleichgewicht über längere Zeiträume form auch das Denken ins negative. Dann ensteht eine regelrechter negative Spirale. Zu meinem Erstaunen, habe ich auch erfahren, dass negative Erfahrungen im früheren Leben nicht DER entscheidende Faktor sind. Es gibt Menschen, die sehr schlimme Sachen durchleben und in ein Paar Monaten alles folgenlos überstehen können.
Hallo Laila,

Was Du von den Ärzten zitierst, ist im Prinzip richtig. Nur habe ich den Eindruck dass Ärzte das Problem gerne auf die Chemie reduzieren und das dann mit Medikamenten kurieren wollen. Dem stehe ich sehr ablehnend gegenüber. Solche Medikamente wirken wie Drogen und sind damit Drogen. Doch wenn ich eine Selbst-Medikation mit Cannabis beginne, ist das illegal. Wenn ständig Einflüsse von außen negative Botenstoffe entstehen lassen, ist das die Ursache für das Ungleichgewicht im Gehirn. Also ist es doch zweckmäßiger am äußeren Umfeld etwas zu ändern.

Wenn ich über Selbstmord rede, ist das theoretisch-hypothetisch. Wollte ich wirklich einmal Schluss machen, wüsste niemand etwas davon. Wahrscheinlich wäre dann irgendwann beim Ausbaggern des Rheins eine mit Steinen beschwerte Leiche in der Schaufel. Wenn aber jemand über seinen Selbstmord redet, ist das ein Hilferuf.

Am meisten Gefährdet sind meiner Meinung nach vor allem sorgsam behütete Einzelkinder. Wenn die mit wenig Sozialisation in unserer brutalen Welt klar kommen sollen, fehlen ihnen die nötigen Strategien. Sie werden belogen, betrogen und ausgenutzt, bis sie nur noch Böses in der Welt wahrnehmen, und die Angst davor frisst sie dann auf. Das Gleichgewicht im Gehirn kippt. Bei einer schweren Kindheit lernt man dagegen schon früh, wie man mit den Widrigkeiten dieser Gesellschaft umgehen muss. Wer aber dann keinen Platz in der Gesellschaft findet, wird leicht kriminell.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 9 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Nicole Doll hat geschrieben: Mo 21. Okt 2019, 11:19
Laila-Sarah hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 13:01 Ein Arzt hatte es mir einmal versucht so zu erklären:
Es hat viel mit chemische Vorgänge im Gehirn zu tun. Botenstoffe regulieren unsere Emotionen und bei manchen Menschen werden die positiven Botenstoffe zu ungenügend emittiert und dafür die negativen- viel zu stark. Und darüber hinaus form dieses Ungleichgewicht über längere Zeiträume form auch das Denken ins negative. Dann ensteht eine regelrechter negative Spirale. Zu meinem Erstaunen, habe ich auch erfahren, dass negative Erfahrungen im früheren Leben nicht DER entscheidende Faktor sind. Es gibt Menschen, die sehr schlimme Sachen durchleben und in ein Paar Monaten alles folgenlos überstehen können.
Hallo Laila,

Was Du von den Ärzten zitierst, ist im Prinzip richtig. Nur habe ich den Eindruck dass Ärzte das Problem gerne auf die Chemie reduzieren und das dann mit Medikamenten kurieren wollen. Dem stehe ich sehr ablehnend gegenüber. Solche Medikamente wirken wie Drogen und sind damit Drogen. Doch wenn ich eine Selbst-Medikation mit Cannabis beginne, ist das illegal. Wenn ständig Einflüsse von außen negative Botenstoffe entstehen lassen, ist das die Ursache für das Ungleichgewicht im Gehirn. Also ist es doch zweckmäßiger am äußeren Umfeld etwas zu ändern.

Wenn ich über Selbstmord rede, ist das theoretisch-hypothetisch. Wollte ich wirklich einmal Schluss machen, wüsste niemand etwas davon. Wahrscheinlich wäre dann irgendwann beim Ausbaggern des Rheins eine mit Steinen beschwerte Leiche in der Schaufel. Wenn aber jemand über seinen Selbstmord redet, ist das ein Hilferuf.

Am meisten Gefährdet sind meiner Meinung nach vor allem sorgsam behütete Einzelkinder. Wenn die mit wenig Sozialisation in unserer brutalen Welt klar kommen sollen, fehlen ihnen die nötigen Strategien. Sie werden belogen, betrogen und ausgenutzt, bis sie nur noch Böses in der Welt wahrnehmen, und die Angst davor frisst sie dann auf. Das Gleichgewicht im Gehirn kippt. Bei einer schweren Kindheit lernt man dagegen schon früh, wie man mit den Widrigkeiten dieser Gesellschaft umgehen muss. Wer aber dann keinen Platz in der Gesellschaft findet, wird leicht kriminell.

Liebe Grüße
Nicole
Hallo Nicole,

Von dem was ich so alles in den 2 Dekaden mitgekriegt habe ist des Pudels Kern wirklich eher chemisch. Wobei es natürlich über die Zeit ins Denken abfärbt. Wo ich dir völlig recht gebe ist, dass man durch Medikamente das Problem nur bedingt beheben kann. Den die Medikamente überfluten dich evtl konstant mit den fehlenden Botenstoffen oder hemmen die negativen Botenstoffe so dass eine Abstumpfung an den Rezeptoren entsteht (wie bei Drogen). Denn die Botenstoffe, die fehlen, werden ja nicht konstant emittiert sonder nur in Schüben. Und was Kindheiten angeht: Es gibt Kinder die die Schrecken eines Weltkrieges erlebt haben und trotzdem relativ unbeschadet als Erwachsene leben. Ich glaube die Medizin ist sich da nicht schlüssig. Also da gibt es solche und solche Beispiele. Die chemische Komponente gilt aber zumahl als erwiesen.

Ich habe auch die Originalposts dieser Diskussion nicht lesen können, da sie jetzt im geschützten Bereich sind.

Das was ich geschrieben habe spiegelt nur meine Erfahrung mit diesem Thema wieder. Ich werde es auch ins original Post hereineditieren und jegliche Missverständnis zu vermeiden. Ich will hier nicht irgendwelche Weisheiten postulieren.

VlG
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 10 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 21. Okt 2019, 14:09 Von dem was ich so alles in den 2 Dekaden mitgekriegt habe ist des Pudels Kern wirklich eher chemisch.
Hallo Laila,

das bezweifle ich ja gar nicht. Aber traumatisierende Erlebnisse beeinflussen die Chemie im Gehirn. Meine Eltern gehören zu denen, die ihre Erlebnisse im Krieg (Flucht aus Polen bei der Mutter und Krieg und Gefangenschaft beim Vater) immer nur verdrängt und und nie bewältigt haben. Und so habe ich gelernt oder geerbt? ebenfalls alles einfach zu verdrängen, was ich nicht auf kurzem schnellen Wege abarbeiten kann. So stauen sich Angst und Frustration auf, was die negativen Botenstoffe im Gehirn immer dominanter werden lässt.

Warum schreibe ich so viel in diesem Forum? - Weil ich diese ganze Last nach und nach verarbeiten und so endgültig im Archiv meiner Erinnerungen versenken möchte. Auch wenn ich gerne hätte, dass mit Nicole ein neuer Mensch geboren ist, funktioniert das so nicht. Da ist ein kleines Mädchen, das neu anfangen, die Welt entdecken und Kontakte knüpfen möchte, aber ohne das Wissen des "ollen Klaus" wäre die "kleine" Nicole nicht fähig selbständig zu leben. Und dieses Wissen ist unmittelbar mit der alten Last verknüpft. Als ich noch als Teilzeitfrau zwischen den Rollen wechselte, war es sehr heftig: Als Nicole extrem manisch und als Klaus genauso depressiv - also auf Dauer nicht auszuhalten.

Ich denke, das Ganze hat viel mit einer posttraumatischen Belastungsstörung gemeinsam.

Ich hoffe, wir sind jetzt hier nicht zu sehr OT. :?:

LG Nicole

PS: Zu den "Originalposts" möchte ich nur anmerken, dass sie zu dem hier diskutierten Thema nicht wirklich etwas beitragen würden.
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 11 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 21. Okt 2019, 14:09 Ich habe auch die Originalposts dieser Diskussion nicht lesen können, da sie jetzt im geschützten Bereich sind.
Das Passwort kann jederzeit bei mir angefordert werden.
Es geht nicht darum, jemanden auszuschließen.

Gruß
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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 12 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nicole Doll hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 13:08 Hallo Marie,

dann drehen wir es doch noch einmal herum: Wenn ich das Gefühl habe in meinem Umfeld völlig fehl am Platze zu sein und keine Anerkennung zu erfahren, habe ich doch nur wenig oder keine Bereitschaft für irgend etwas in diesem Umfeld Verantwortung zu übernehmen. Dann sollen die anderen doch ihren Sch.. alleine machen. Für diese Einsicht wurde hier im Forum schon ADS "diagnostiziert". Von den Symptomen her ist es sicherlich ADS. Die Belange der Gemeinschaft gehen mir nur schrecklich auf die Nerven, und ich wende mich durch Unaufmerksamkeit von ihnen ab.

Wenn ich aber beispielsweise unter dem Druck der Allgemeinheit die Verantwortung auf mich nehme eine Familie zu Gründen, dieses Lebensmodell für mich aber nicht funktioniert, übernehme ich Verantwortung für etwas, das ich nicht verantworten kann. Folge: die Sache überfordert mich, ich halte den Druck nicht mehr aus, werde unaufmerksam und schiebe alles nur noch von mir weg. Ist es da nicht sinnvoller und verantwortungsvoller sich ein anderes Lebensmodell zu suchen? - Dumm ist es dann nur, wenn man keine Alternative kennt oder findet. Dann beginnt man nämlich sein ganzes Leben vor sich her zu schieben, bis man irgendwann panisch feststellt, dass einem bereits die meiste Zeit davon gelaufen ist.
Hallo Nicole,

ich möchte dir hier auch noch gerne antworten..

das mit der Anerkennung erfahren oder das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden ist nicht schön,
gar nicht und ich habe mich da auch noch nicht ganz davon gelöst. Ob ich das jemals schaffe
weiss ich nicht mal, aber ich gebe mir deshalb darin Mühe weil mir so Leiden erspart bleibt.
Deswegen sind mir aber alle anderen die in dem gleichen Sumpf hängen nicht egal, sondern die
armen Wesen die nicht auf einem bestimmten Stand sind, haben einfach mein Mitgefühl.

Zu deinem 2ten Absatz-mir ging es nicht um Lebensmodelle die angenommen oder abgelehnt werden.
Ich würde auch niemand meines oder unseres (also das von meiner Liebsten und mir) überstülpen.
Dazu hab ich weder das Recht, noch das Wissen um die Person.

Die Sache mit der Zeit...ich hatte das Gedicht schon mal hier irgendwo gepostet..aber das macht nichts

Meine Seele hat es eilig

"‹"‹"Ich zählte meine Jahre und entdeckte, dass mir weniger Lebenszeit bleibt als die, die ich bereits durchlebte.

"‹Ich fühle mich wie jenes Kind, das eine Packung Süßigkeiten gewann: Die ersten aß es mit Vergnügen, doch als es merkte, dass nur noch wenige übrig waren, begann es sie wirklich zu genießen.

"‹Ich habe keine Zeit mehr für unendliche Konferenzen, wo man Statuten, Normen, Verfahren und interne Vorschriften diskutiert; wissend, das "‹nichts erreich"‹t wird.

"‹Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die "‹ungeachtet ihres "‹Alters nicht gewachsen sind.

"‹Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

"‹Ich will nicht in "‹Meetings sein, wo aufgeblähte Egos "‹aufmarschieren.

"‹Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

"‹Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Stellen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

"‹Die Menschen, die keine Inhalte diskutieren, sondern kaum die "‹Titel.

"‹Meine Zeit ist zu knapp, um Überschriften zu diskutieren.

"‹Ich "‹will das Wesentliche, denn meine Seele hat es eilig.

"‹Ohne viele Süßigkeiten in der Packung...

"‹Ich möchte neben Menschen "‹leben, die sehr menschlich sind.

"‹Die über ihre Fehler lachen können.

"‹Die sich auf ihre Erfolge nichts einbilden.

"‹Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen.

"‹Die nicht vor ihren Verantwortungen fliehen.

"‹Die die menschliche Würde verteidigen.

"‹Und die nur an der Seite "‹"‹der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

"‹Das Wesentliche ist das, was das Leben lohnenswert macht.

"‹Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die das Herz anderer "‹zu berühren wissen.

"‹Menschen, denen die harten Stöße des Lebens beibrachten zu wachsen "‹"‹mit sanften Berührungen der Seele.

"‹Ja ... ich habe es eilig ... um mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

"‹Ich versuche, keine der Süßigkeiten zu verschwenden, die mir noch bleiben.

"‹Ich bin sicher, dass sie köstlicher sein werden als die, die ich bereits gegessen habe.

"‹Mein Ziel ist, das Ende zufrieden zu erreichen - in Frieden mit mir, meinen Liebsten und meinem Gewissen.

"‹Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du merkst, dass du nur eines hast."

Ricardo Gondim

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Re: Sorgenvolle Gedanken umtreiben mich❣️

Post 13 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Anne-Mette hat geschrieben: Mo 21. Okt 2019, 16:37 Moin,
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 21. Okt 2019, 14:09 Ich habe auch die Originalposts dieser Diskussion nicht lesen können, da sie jetzt im geschützten Bereich sind.
Das Passwort kann jederzeit bei mir angefordert werden.
Es geht nicht darum, jemanden auszuschließen.

Gruß
Anne-Mette
So hatte ich es auch nicht verstanden

LG
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