Vereinsamung
Vereinsamung - # 2

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Marie-Elle
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Re: Vereinsamung

Post 16 im Thema

Beitrag von Marie-Elle »

Hallo Nicole,
Nicole Doll hat geschrieben: Di 25. Jun 2019, 20:25 Aber wie geht eine normale deutsche Frau jetzt mit einer Transe um? Und was soll sie jetzt in mir sehen? - einen völlig verirrten (heterosexuellen) Mann oder eine (nicht ganz richtige, lesbische) Frau? - schwierig!
einen liebevollen Menschen? Und eine Behandlung, wie bei jedem anderen Menschen auch?

Liebe Grüße,

Marie
Bibi Melina
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Re: Vereinsamung

Post 17 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Momo58 hat geschrieben: Mi 26. Jun 2019, 22:11 Deshalb habe ich Kontakte zu anderen Transsexuellen gesucht. Gefunden habe ich Kontakte in Konstanz und in Friedrichshafen wird bald ein neuer Kontakt entstehen.
in friedrichshafen lebe ich auch aber kontakt will offensichltich niemand zu mir

Hexemelina
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Andrea aus Sachsen
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Re: Vereinsamung

Post 18 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Es gab Zeiten, da hatte ich außer zur Arbeit und anderen wichtigen Angelegenheiten das Haus nicht verlassen. Ohne Partnerin (obwohl ich mir nichts sehnlicher wünschte) wäre ich bei Freizeitaktivitäten fast ausschließlich auf Pärchen gestoßen, die mir ständig vor Augen geführt hätten, was mir zu einem glücklichen Leben fehlte. Die wenigen Freunde aus der Schulzeit waren entweder verzogen oder hatten längst eigene Familien gegründet. Fremde Menschen anzusprechen, war für mich damals ein Ding der Unmöglichkeit.
Später in der Ehe lief für mich vieles auch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Die große Veränderung kam erst nach der Scheidung mit dem Leben in der "richtigen" Rolle.
Heute gehe ich allein in die Oper und unterhalte mich dort ganz entspannt mit anderen Besuchern oder bei Premierenfeiern mit den Mitwirkenden. Ich gehe zu Klassentreffen und treffe mich regelmäßig mit anderen Klassikliebhaber(inne)n und ehemaligen Kolleg(inn)en. Hier aus dem Forum kenne ich inzwischen über 50 Leute persönlich.
Über Einsamkeit kann ich mich so überhaupt nicht beklagen, zumal ich Zeiten, in denen ich allein bin, auch genießen kann und keinesfalls missen möchte. Trotzdem fehlt mir eine bestimmte Art von Freunden. Die meisten meiner Bekannten wohnen über ganz Deutschland verteilt, da gibt es persönliche Kontakte nur in größeren Zeitabständen. Und die im näheren Umfeld treffe ich meist nur mehr oder weniger zufällig.
Mir fehlen Menschen, insbesondere im näheren Umfeld, mit denen ich mich in kürzeren Abständen regelmäßig, eventuell auch spontan, treffen und etwas gemeinsam unternehmen kann. Und die wir uns bei Bedarf auch gegenseitig helfen. Unter diesen Umständen macht es mir ein wenig Angst, wenn ich mich irgendwann nicht mehr frei bewegen kann. Der größte Teil meiner Bekannten wäre für mich dann unerreichbar.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Magdalena
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Re: Vereinsamung

Post 19 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

um es vorneweg zu sagen, derzeit fühle ich mich nicht einsam. Doch es soll nicht sagen es war immer so.
Ich gehe mal zurück in die Zeit der Wende. Da war zunächst der Arbeitsplatz verloren gegangen. Der Betrieb in dem ich zehn Jahre gearbeitet hatte gab es nicht mehr. Viele Freundschaften aus dieser Zeit lösten sich nach und nach auf. Ging es zunächst darum, wieder einen Job zu bekommen. Einige sind für immer weggezogen Andere im gesamten Bundesgebiet auf Montage unterwegs. Auch ich habe eine Zeitlang so gelebt. Unter der Woche in Bayern und am Freitagabend nach Hause um am Sonntagabend wieder loszufahren. Zwar war ich in dieser Zeit auch nicht einsam. Aber dauerhafte Freundschaften, Fehlanzeige. auch blieb in dieser Zeit das Ausleben des Transseins auf der Strecke.

In der ersten Zeit des sesshaft Werdens, spürte ich schon eine gewisse Einsamkeit. Die alten Freunde aus der Zeit davor waren nicht mehr auffindbar. Ich hatte ja nie Zeit, war unterwegs. Den Freundschaften müssen gepflegt werden. Einhergehen mit miner Entwicklung und dem Beginn wieder mich mit meinem Trans sein zu beschäftigen , kam ich ja auch in dieses Forum. Auch wenn es nicht unbedingt Ziel war reale Menschen kennen zu lernen, so durfte ich doch die Eine oder Ander schon einmal persönlich treffen. aus diesen Begegnungen sind kontakte entstanden. Und wenn auch nicht regelmäßige Treffen auf Grund der großen Entfernungen möglich sind, so bleibe ich mit ihnen in Verbindung.

So bin ich aber auch auf den Stammtisch in Dresden aufmerksam geworden. Aus beruflichen Gründen, ist mir nicht jeder Stammtischabend vergönnt. Aber missen möchte ich dies Abende nicht mehr. Auch wenn ich mich wie bei den warmen Temperaturen vielleicht überwinden muss mich zurecht zu machen. Zu Haus die Füße hochlegen, daraus sind noch nie Freundschaften entstanden. So entschädigen die Gespräche und das schöne Zusammensein. Ja und ich war nicht einsam.
Bei allem brache ich aber auch de ruhigen Momente. Gerade wenn im job manchmal stressig wird. Ich bin da oft mit vielen Menschen aus Nah und Fern zusammen. Auch die Arbeit bereitet mir viel Begegnungen wo ich persönlich viel mitnehme. Ich nicht einsam bin. Ich muss aber eben auf die Menschen offen zu gehen können. Egal ob Hetero oder Homo, oder Divers. Egal ob Gläubig oder nicht. Egal ob Weiß oder Schwarz. Für alle ein offenes Ohr haben und das Gespräch suchen hilft die Einsamkeit zu überwinden.

Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Engelchen
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Re: Vereinsamung

Post 20 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Bin ich einsam - ja

Habe Brüder Schwester - mehrere Ehefrauen und Ex-Lebensgefährtinnen - 2 Kinder - 2 Enkelkinder...

Habe viel Bekannte - davon auch ein paar engere.

Und trotzdem bin ich mega einsam.

Es kommt kaum jemand mal auf mich zu oder interessiert sich für meine Gemütsverfassung.

Alle Kommunikation musss von mir ausgehen - sonst tut sich da nicht viel.
Und dazu hab ich oft keine Lust mehr bzw. Kraft.

Somit endet mein Leben in meiner kleinen Wohnung.

Wenn ich ehrlich bin - sollte ich hier sterben - dauert es bestimmt zwei bis drei Wochen bis das überhaupt jemand mitbekommt.

Am ehesten meinem Bruder oder Neffen - weil sie Probleme mit den Pcs im Betrieb haben.

Hier versuche ich mit immenser Kraftanstrengung - mich selber am Schopfe zu packen - hinaus ins Leben. Manchmal gelingt es - aber eben auch alleine....

Liebe Grüße

Lisa
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Re: Vereinsamung

Post 21 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Lisa,

was du schreibst, klingt ziemlich bedrückend. Hast du das deinen Geschwistern und Kindern mal so konkret gesagt? Und wenn ja, wie haben sie reagiert?


Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Engelchen
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Re: Vereinsamung

Post 22 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Ich habe mich zu meinem 60. Geburtstag geoutet und lebe seitdem privat nur als Frau.
Es gab noch den "Arbeitsmann" - das war es aber
Seit September letzten Jahres gibt es den Mann überhaupt nicht mehr.
Mein Bruder verweigert mir den Namen "Lisa"
Das tut schon weh und ich überlege ernsthaft den Kontakt vollständig abzublocken.
Nächste Woche Samstag hat meine Mutter ihren 85. Geburtstag.
Dazu rückt die ganze Familie aus ganz Europa an.
Ich habe eine Rundmail losgelassen was Sache ist.
Incl. Vä/Pä - und um den nötigen Respekt gebeten.
Der Kontakt zu meinen Kindern beschränkt sich auf ein paar Telefonanrufe im Jahr.

Es mag hart klingen - aber sollte eine/r dabei sein der dies nicht berücksichtigt werde ich die Veranstaltung verlassen.

Ich habe mich ein Leben lang verbiegen müssen und dadurch Depressionen fast 55 Jahre mit mir rumgeschleppt und 2 aktive Suizide hinter mir. (Irgendwie wollte der liebe Gott noch nicht das ich zu ihm komme)
Letztes Jahr bestimmt 2 -3 Suizide durch Unterlassung (Herzinfarkte - und ich war dem Tode näher als dem Leben) - sprich nicht den Arzt gerufen sondern einfach weitergemacht.
Es ist wirklich Zufall das ich überhaupt noch da bin.
Es klingt verrückt: Ich freue mich extrem auf meinen neuen Personalausweis: Lisa Marie Weber - Geschlecht weiblich,
weiß aber heute schon das ich mich damit noch einsamer mache...
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Re: Vereinsamung

Post 23 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Marie-Elle hat geschrieben: Mi 26. Jun 2019, 23:09 ....
Nicole Doll hat geschrieben: Di 25. Jun 2019, 20:25 Aber wie geht eine normale deutsche Frau jetzt mit einer Transe um? Und was soll sie jetzt in mir sehen? - einen völlig verirrten (heterosexuellen) Mann oder eine (nicht ganz richtige, lesbische) Frau? - schwierig!
einen liebevollen Menschen? Und eine Behandlung, wie bei jedem anderen Menschen auch? ...
Hallo Marie,

ich hatte den Eindruck, dass diese Frau mit mir Probleme auf sich zukommen sieht, die sie nicht einschätzen kann. Und wer meine Vorstellung und meine Beiträge hier gelesen hat, sollte einen Eindruck von diesen Problemen haben (Wut, Hass und Verzweiflung bei einem liebevollen Menschen?). Ich habe ihr einiges über mich erzählt. Zudem denke ich, dass sie sich ganz "normal", wie sicherlich die meisten Frauen, einen Mann als Partner wünscht und nicht so etwas ähnliches wie eine lesbische Transfrau.

Hinzu kommt sicherlich auch, dass ich schon lange nicht mehr daran glaube jemals zu einer Partnerschaft fähig zu sein. Da blockt mein Unterbewusstsein ganz bestimmt ab, wie es auch schon immer früher als Mann war. Davon merke ich selbst nichts, aber andere merken es. - Warten wir also ab, ob und wenn wie es weiter gehen wird. - Und da wäre noch meine Bus-Bekanntschaft, die ich immer wieder treffe. Zu einem tieferen Gespräch kommt es da nur leider nie, weil immer sie oder ich vorher wieder aussteigt.

Zum Thema Familie möchte ich hier nur anmerken, dass mein Cousin und der entfernt verwandte Nachbar, der mich konsequent und demonstrativ immer als Mann anredet und ständig seine demente Frau beschimpft, die einzigen aus meiner Verwandtschaft sind, zu denen ich in den letzten vier oder fünf Jahren noch Kontakt hatte.

LG Nicole
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Re: Vereinsamung

Post 24 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Hallo ihr lieben

Nu mal wieder ein update von mir
Heute Sonntag denkst gehst mal rsus bzw fährst wohin wo du auch mal hinwolltest nun wien sollte es sein allein genau am Ziel angekommen denk ich mir super kannst dich mal hier und da unterhalten ja pfeiffendeckel wieder nix eine kurze Unterhaltung mit einer fremden Frau aber sonst nix ich habe das Gefühl das ich einsam sterben weder nie das Glück erfahren dürfen glücklich zu sein wenn.miCh jemand fragt hast du Freunde bekannte ecetera so muß ich leider antworten was ist das kann man das essen ? Ich stele mir ernsthaft die frage was habe ich verbrochen saß ich allein bleibe im leben?

Na ja das war es wieder
Bis denne eure
Hexemelina
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Re: Vereinsamung

Post 25 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hexemelina. Habe keine Angst vor die Zukunft. Ich war 50 Jahre alleine. Vor zwei Jahren habe ich Menschen gesucht. Ich bin nach Berlin, Hamburg, Regensburg und viel mehr.
Ein Mensch hat mich gefunden, meine Marion. Sie wohnt seit letzten Donnerstag bei mir. Eine ganz neue Erfahrung, ich war doch immer alleine.
Habe Hoffnung auf die Zukunft.
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Vereinsamung

Post 26 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Hallo Hexemelina,

ich denke die Gesellschaft ist noch lange nicht so weit, dass sie Trans*Menschen akzeptieren kann. Wenn du dich einsam fühlst könntest du ja versuchen dich mit Gleichgesinnten zu treffen, z.B. beim Trans Euregio Treff in Markdorf. Das ist ja ganz in deiner Nähe. Dort findet einmal im Monat ein Trans*Stammtisch im Gasthof Gehrenberg statt. Du könntest aber auch Kontakt zu einer Trans*Selbsthilfegruppe suchen. In Radolfzell gibt's z.B. die Trans*SHG Hegau. Die treffen sich am 2. Freitag im Monat in der Ideenwerkstatt. Falls du Lust hast können wir uns ja mal in Friedrichshafen auf einen Eiskaffee treffen.
Was die Einsamkeit betrifft kann ich nur sagen: ich bin allein, aber nicht einsam. Ich hab doch mich. In meiner Familie war ich zwar nicht allein aber doch sehr einsam. Das hat sich erst geändert als ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen habe.

Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Vereinsamung

Post 27 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Manuela, kein Mensch muss für immer alleine bleiben.
Die Gesellschaft? Ich werde hier in Reichenbach an der Fils akzeptiert, oder? Doch. 🤔😀
Ich werde gegrüßt, die Nachbarn mögen mich.
Ich bin nach 50 Jahre nicht mehr alleine.


Manuela, die Zukunft das unendekte Land.

LG Simone.
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Re: Vereinsamung

Post 28 im Thema

Beitrag von Franka »

Manuela,
das kann ich so nicht bestätigen. Ich glaube der größere Teil der Gesellschaft kann Trans*Personen schon akzeptieren. Natürlich gibt es ein paar Vollpfosten, die gegen alles sind, Schwule, Schwarze, Dicke, Hässliche, Juden und und und. Natürlich höre ich schon mal ein Kind fragen"Papa war das ein Mann oder eine Frau?" Aber je sichtbarer wir werden, so mehr werden auch wir Normalität.
Und irgenwie habe ich sogar einen kleinen Promibonus, da ich in allen Lebensbereichen meist sofort wiedererkannt werde. Schlechte Erfahrungen habe ich die letzen Jahre so gut wie keine gemacht.
Und was das Thema Einsamkeit angeht, warten wir mal die GAOP ab, erst danach werde ich mich überhaupt wieder nach einer Partnerin umsehen.
Zumindest in der Familie und in der Arbeit bin ich immer noch gut aufgehoben.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
ExuserIn-2019-12-22

Re: Vereinsamung

Post 29 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-22 »

Wenn man krampfhaft einen Freund eine Freundin, einen Partner oder eine Partnerin sucht, dann wird das nichts.
Locker und natürlich bleiben und vor allem Geduld braucht es.
Bibi Melina
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Re: Vereinsamung

Post 30 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

hallo zusammen hier nochmal ein update

es ist vollbracht nu bin ich wirklich auf mich selbst gestellt na ja was solls
vielleicht verrecke ich ja bald dann hat mich die welt los ich hoffe beim lieben gott das dieses sehr bald passiert

mal schauen was noch so passiert bis denne und habt euch wohl

eure Hexemelina
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