Anja's Lebenslauf
Anja's Lebenslauf - # 5

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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ChristinaF
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 61 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Mach dir darüber keine Gedanken. Auf dem Bild sehe ich nichts anderes als eine attraktive Frau. (moin)
Liebe Grüße
Christina
AnjaT
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 62 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Hallo Ihr Lieben,
Heute hat meine Frau ein nettes Foto von 3 "alten Schachteln" gemacht :D Ich darf das so sagen weil ich vor ein paar Tagen erst einen runden Geburtstag hatte. Aber ich finde, ich bin die hübscheste von den dreien. (ap)
Liegt bestimmt auch an den neuen Stiefeln, die machen mich mindestens 3 Jahre jünger (yes)
Ganz liebe Grüße von eurer Anja
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AnjaT
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 63 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Ein ganz liebes Hallo an die Forengemeinde,

ich wollte diese Zeilen eigentlich schon zum Jahreswechsel schreiben, da es eine Zusammenfassung des alten Jahres werden soll. Aber das neue ist ja noch nicht so alt. (fwe3)

Mit wenigen Worten kann ich sagen, es waren Höhen und Tiefen, eigentlich wie immer. Ich habe viel Schönes erlebt, aber es gab auch viele Unschöne Sachen.

Ich habe mich immer noch nicht geoutet. Das macht mir immer mehr Schwierigkeiten, aber ich kann nicht über meinen Schatten springen. Es gibt Personen bei denen es mir einfach zu peinlich ist und dann stelle ich meine berufliche und finanzielle Existenz in Frage. Da hängt schon einiges dran. Also muss ich dieses Thema weiter verschieben. Es gibt den Spruch"¦Wichtige Entscheidungen werden einem Seemann sowieso abgenommen"¦also mal sehen.

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon geschrieben, dass ich den größten Teil meiner männlichen Kleidung entsorgt habe. Bis auf meine Arbeitskleidung und einen Anzug für besondere Anlässe kommt der Inhalt meines Kleiderschrankes aus der Damenabteilung. Im Großen und Ganzen läuft das sehr gut. Ich habe nur einen dummen Kommentar von meinem Bruder bekommen " Du siehst aber schwul aus", er ist da wohl nicht so richtig im Thema. Eigentlich gehen viele Kleidungsstücke als Unisex durch, ich laufe ja nicht immer im Röckchen rum. Jeans, Pullis, auch Schuhe fallen nicht als besonders weiblich auf. Also Experiment gelungen. (smili)

Im letzten Jahr konnte ich auch viele schöne Ausflüge oder einfach normale Sachen draußen machen. Ich bin immer noch so erstaunt wie einfach das ist. Ich bilde mir wirklich nicht ein tolles Passing zu haben, aber ich falle wohl nicht als Mann auf. Auch direkter Blickkontakt oder eine kurze Unterhaltung sind völlig problemlos. Das bedeutet mir wirklich sehr viel, es ist ein so schönes befreiendes Gefühl. ))):s
Und hier komme ich zu meiner Frau. Für Sie ist es wohl doch nicht so einfach. Bei unseren Ausflügen hat Sie wohl einen "Radarblick". Sie ist immer in Sorge ein Bekannter oder Kunde könnte uns über den Weg laufen. Ja, ich blende das auch nicht ganz aus, aber wenn ich ehrlich bin, ist es mir eigentlich egal, siehe oben"¦das mit dem Seemann, oder besser Seefrau"¦

In unserer Beziehung hat sich aber auch einiges geändert, wovor ich etwas Angst habe. Wir leben mehr wie zwei Freundinnen oder Schwestern zusammen. Zärtlichkeiten oder mehr sind sehr selten und gehen dann meist von meiner Seite aus. Sie hat vor längerer Zeit mal in einem anderen Zusammenhang gesagt Sie sei keine Lesbe. Ich muss mal davon ausgehen, dass Sie meine weibliche Seite nicht wirklich anziehend findet. Ich schaffe es aber nicht Sie darauf anzusprechen. Ich hoffe das läuft nicht aus dem Ruder, wie hier im Forum ja schon berichtet wurde. :cry:

Und wenn ich schon bei den negativen Seiten bin, das ständige Switchen und den harten Kerl oder Geschäftsmann spielen fällt mir immer schwerer. Manchmal ist es einfach unmöglich und dann verdrücke ich im stillen Kämmerchen auch mehr als eine Träne und meine Gedanken sind dann nicht mehr positiv gestimmt, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.

Aber um es jetzt nicht zu übertreiben, ich stehe immer mehr zu meiner Weiblichkeit und werde immer mutiger. Ja ich kann meine Gefühle zulassen. Was ganz lustig ist, ich ärgere mich auch weiblich. Letztens ist mir raus gerutscht"¦ich bin aber auch eine dumme Kuh"¦und da waren auch andere Leute dabei. Das ist ein Zeichen für mich, dass ich auch im Gehirn das Männliche abgeschaltet habe, finde ich echt schön.
Und jetzt freue ich mich auf ein Jahr 2019, es kann nur besser werden, denn das Glas ist ja bekanntlich halb voll.

Das war jetzt hoffentlich nicht zu viel Text und danke fürs lesen. :lol:



Ganz liebe Grüße, eure Anja (ki)
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Bibi Melina
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 64 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Hallo Anja oder nur halb leer kommt auf die Perspektive an trotzdem schöner Bericht und ich hoffe das 2019 genau so verläuft wie du es dir vorstellst

Mit lieben gruss und Daumen hoch deine

Hexemelina
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AnjaT
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 65 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Hallo Ihr Lieben an diesem wunderschönen Wochenende. Heute haben meine Frau und ich den ersten richtigen Frühlingsausflug gemacht. Da durften endlich die leichten Sachen raus. Und gleich geht es in den Garten, zum Kaffee, ich kann mir hoffentlich den Kuchen verkneifen, siehe "Weg mit den Kilos" :lol:

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Ganz liebe Grüße von eurer Anja
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AnjaT
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 66 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Hallo Ihr Lieben,
ich schreibe hier schon lange über meine Erlebnisse und Gefühle. Heute muss ich mir mal was von der Seele schreiben.
Mir geht es schon länger nicht so gut. Neben privatem und beruflichem Stress habe ich aber ein ganz anderes großes Problem: Ich bin Trans! Na klar, sind wir hier doch alle und ich bin das schon so lange.
Aber jetzt macht mir das zu schaffen. Ich hatte mich eigentlich im Rahmen meiner Möglichkeiten eingerichtet, aber jetzt laufe ich immer wieder gegen eine Wand. Ich trete auf der Stelle, bin unzufrieden, ziehe mich immer mehr zurück.
Das fällt jetzt auch anderen auf, besonders meiner Frau.

Einladungen oder Unternehmungen versuche ich irgendwie zu umgehen, klar da muss Anja dann zuhause bleiben. Jetzt findet das Leben auch wieder mehr im Freien (auch unserem Garten) statt.
Da sollte ich wegen der Nachbarn auch einen Gang zurückschalten.
Das setzt immer wieder Grenzen. Andererseits habe ich aber auch nicht mehr die Kraft mich "aufzuhübschen". Natürlich halte ich einen gewissen weiblichen Standard (Kleidung, Schmuck),
aber das große Make Up, Perücke und Röckchen schaffe ich Moment auch nicht so richtig.

Alles zusammen ein ganz großes Gefühls-Durcheinander. Wenn ich ein ganz normaler Kerl wäre, dann wäre mein Leben vermutlich einfacher, darf ich das überhaupt denken, ist aber auch ein schrecklicher/unmöglicher Gedanke.
So jetzt habe ich mir erstmal Luft verschafft. Vielleicht kann mir eine von euch den richtigen Kick geben, irgendwie muss ich aus der Nummer rauskommen.

Liebe Grüsse von einer unglücklichen Anja
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Anja
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 67 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen liebe Namensvetterin (moin)
AnjaT hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 14:42 Vielleicht kann mir eine von euch den richtigen Kick geben, irgendwie muss ich aus der Nummer rauskommen.
Ich hatte in meiner "Übergangszeit" auch das Bedürfnis nach mehr Frauentagen, wollte aber den Aufwand nicht mehr betreiben. So entwickelte ich meinen eigenen Stil "Anja-light". Für dich bräuchte man nicht mal den Namen anpassen :lol:
Ich war zu Hause in kompletter Damenkleidung unterwegs, meist Leggins und ein längeres T-Shirt, also passend für die am Wochenende anstehende Hausarbeit. Fürs Körpergefühl war das genauso passend wie das komplette Makeover. Nur wenn ich mal im Bad war und ein Spiegelbild erhaschte, war das etwas (ver)störend.
Ansonsten hat mir das viel Arbeit erspart, aber für mein Wohlbefinden hat das vollkommen ausgereicht.
Vielleicht hilft dir das ja erstmal weiter. Du kannst ja gucken, was du machen musst, um dich wohl zu fühlen. Wie ich immer sage: "Hör auf deinen Bauch"

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 68 im Thema

Beitrag von sbsr »

AnjaT hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 14:42 Wenn ich ein ganz normaler Kerl wäre, dann wäre mein Leben vermutlich einfacher, darf ich das überhaupt denken, ist aber auch ein schrecklicher/unmöglicher Gedanke.
Hallo Anja,

ich weiß nicht, ob es Dir hilft, aber genau den Gedanken trage ich in letzter Zeit auch mit mir rum. Ist es die Frühjahrsmüdigkeit?

Es ist schwierig die richtige Mischung zu finden. Zum einen, Unternehmungen, auf die man keine Lust hatte, können öde verlaufen, was das "ich wollte ja eh nicht" Gefühl bestärkt und somit zu noch mehr Frust führt. Andererseits, ohne jegliche Aktion vereinsamt man, und oft sind gerade die Feiern die lustigsten, auf die man nicht gehen wollte.

Mir hilft es in solchen Phasen, mir hin und wieder einen Ruck zu geben und Dinge zu erledigen, die vielleicht schon länger liegen geblieben sind. Erst ist die Überwindung groß, danach das "ich habe was geschafft" Gefühl umso größer.

In Sachen Umgang mit dem eigenen trans* sein kann ich nur für mein Level als CD sprechen, zwinge Dich zu nichts, was Dir keine Freude macht. Auch cis Frauen haben nicht immer Bock auf Rock und Makeup.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 69 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Diese Phasen kenne ich nur zugut. War bei mir ganz ähnlich. Ist zwar kein Trost, trotzdem vergehen sie schneller wieder und kommen dann auch nur noch sporadisch, wenn überhaupt.
OT. Warum outest du dich eigentlich nicht gegenüber deinen Nachbarn oder anderen? Dein Weg scheint dir doch klar zu sein.
Liebe Grüße
Christina
Joe95
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 70 im Thema

Beitrag von Joe95 »

AnjaT hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 14:42 Wenn ich ein ganz normaler Kerl wäre, dann wäre mein Leben vermutlich einfacher, darf ich das überhaupt denken, ist aber auch ein schrecklicher/unmöglicher Gedanke.
Ja, denken darfst du das natürlich.
Mach ich auch öfters.
Jedesmal muss ich einsehen das ich kein normaler Kerl bin und das ich auch nicht ein kleines Bisschen von dem, was mich ausmacht, dafür opfern würde ein normaler Kerl zu sein.
Nicht mal wenn ichs könnte.

Deine Gedanken und Gefühle hinterfragen ist nix schlechtes, im Gegenteil, das musst du um zu wissen das der Weg, den du gehst auch wirklich deiner ist.

Es gibt Beispiele dafür, das Menschen einem Traum ohne hinterfragen gefolgt sind.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
AnjaT
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 71 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Hallo Ihr Lieben,
Vielen Dank für eure netten Zeilen. Das hat mir schon weiter geholfen. Aber es wird wohl noch etwas dauern bis ich wieder in der richtigen Spur bin.
Ganz liebe Grüße eure Anja
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 72 im Thema

Beitrag von AnjaT »

ChristinaF hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 16:51 Diese Phasen kenne ich nur zugut. War bei mir ganz ähnlich. Ist zwar kein Trost, trotzdem vergehen sie schneller wieder und kommen dann auch nur noch sporadisch, wenn überhaupt.
OT. Warum outest du dich eigentlich nicht gegenüber deinen Nachbarn oder anderen? Dein Weg scheint dir doch klar zu sein.
Liebe Grüße
Christina
Hallo Chistina,
Wenn das Outen mal so einfach wäre. Ich habe hier schon mal geschrieben warum ich so diskret sein muss. Es ist komisch das du meinen Weg ansprichst, da denke ich auch drüber nach. Das ist wohl auch der Grund für meine jetzige Situation. Eigentlich müsste ich den Weg weiter gehen, wenn der nur nicht so steinig wäre und wie sieht das Ziel aus?

LG Anja
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 73 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

AnjaT hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 14:42 Vielleicht kann mir eine von euch den richtigen Kick geben, irgendwie muss ich aus der Nummer rauskommen.
Ich kenne ähnliche Gefühle nur zu gut. Worin liegt denn das Hauptproblem, dass Du Dich outest ? Bei mir ist es der Kontrollverlust. Das Gefühl, das eigene Leben nicht mehr in der Hand zu haben empfinde ich als schrecklich. Aber ich komme mehr und mehr an den Punkt, an dem meine innere Spannung so groß wird, dass ich fast nicht mehr anders kann, als mich im Kreis der Personen zu öffnen, mit denen ich täglich zu tun habe. Siehe auch hier: viewtopic.php?p=242986#p242986 Es fühlt sich wie körperliche Schmerzen an.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 74 im Thema

Beitrag von AnjaT »

Es gibt mal wieder einen Grund hier was zu Schreiben. Letztes Wochenende waren wir in Berlin. Offiziell war es der Antrittsbesuch bei den zukünftigen Schwiegereltern unseres Sohnes. Da wir aber ein paar Tage dran gehängt haben, sollte Anja mitkommen. Das wurde nichts. Zitat meiner Frau: So kannst du da nicht hinfahren, wir müssen dir mal neue Herrensachen kaufen! Jetzt weiß ich wieder wo meine Grenzen sind. Wäre vermutlich auch unpassend gewesen. Wie sich raus gestellt hat, wohnte in unserem Hotel auch ein Teil der eingeladenen Familie. Und bei unserem letzten Restaurantbesuch kamen unerwartet die Schwiegereltern rein, mal gut das ich recht dezent gekleidet und geschminkt war. Ist Berlin eigentlich so klein?
Liebe Grüße eure Anja
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Anja's Lebenslauf

Post 75 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-18 »

AnjaT hat geschrieben: Sa 13. Jul 2019, 09:19 Ist Berlin eigentlich so klein?
Ja! Berlin besteht aus vielen kleinen Dörfern. Als gebürtige Berlinerin kann ich Dir diese Weisheit weiterreichen. Berlin ist ein Dorf!
Nur, wenn Du jemanden suchst, wirst Du ihn wohl nicht finden.

Liebe Grüße
Vanessa
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