Vorstellung - # 3
-
Tatjana_59
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4270
- Registriert: So 1. Jan 2012, 20:07
- Geschlecht: Frau
- Pronomen: Sie
- Hat sich bedankt: 695 Mal
- Danksagung erhalten: 477 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Vorstellung
Danke liebe Michi für deine klaren Worte Toni betreffend.
Ich befürchte allerdings dass diese Worte bei ihm auf seine eigene Mauer treffen. Wenn ich alles seine Postings ansehe habe ich das Gefühl dass er sich hier als großen Schulmeister beweisen möchte mit zum Teil auch in meinen Augen gefährlichen Diagnosen.
LG Tatjana
Ich befürchte allerdings dass diese Worte bei ihm auf seine eigene Mauer treffen. Wenn ich alles seine Postings ansehe habe ich das Gefühl dass er sich hier als großen Schulmeister beweisen möchte mit zum Teil auch in meinen Augen gefährlichen Diagnosen.
LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
-
ExuserIn-2019-12-22
Re: Vorstellung
Vielen Dank für diese Worte,MichiWell hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 23:54 Hallo Cookie,
mit etwas Verspätung noch ein herzliches Willkommen hier im Forum.![]()
Vieles von dem was du schreibst, kommt mir bekannt vor, aber dennoch würde ich mir niemals anmaßen, so wie dieser Hobbypsychologe darauf hin eine Diagnose zu fällen. Ja ... ich schreibe fällen, denn ableiten ist in meinen Augen noch viel zu harmlos formuliert. Dazu noch so eindeutige Richtungsvorgaben und tolle "Ratschläge" .. nein danke. Wer bin ich, dass ich dir z.B. einfach so raten wollte, ob du dein Studium schmeißen oder beenden solltest. Und das gilt auch für alles andere.
Das Einzige, was man wirklich raten kann: Hüte dich vor Menschen, die dir bereits "Lösungen" und "Wege" andienen. Finde selbst heraus, wer du wirklich bist. Und das nicht für dich allein durch Nachdenken im stillen Kämmerlein, oder durch konkrete Handlungsanweisungen aus dem Internet, sondern in Gesprächen und durch Kontakte mit Vertrauten und Betroffenen, mit Psychologen, und natürlich durch Ausprobieren. Überlege dir den nächsten Schritt und entscheide dann, wenn es so weit ist, wenn du den vorherigen getan hast und dir sicher bist. Du wirst deinen Weg selbst finden.
Liebe Grüße
Michi
ich bin immer offen für jegliche Form von Kritik und Ratschlägen.
Wie viel Gewicht ich in etwas lege entscheide ich danach für mich selbst. Ich zöger auch nicht bei wichtigen Entscheidungen die Mitmenschen zu fragen die mich genauer kennen. Egal ob wütend, frustriert oder euphorisch, ich betrachte immer zwei Seiten der Medallie und wiege meine Entscheidungen dann ab. Deinen Ratschlag finde ich aber besonders gut!
Ich habe z.B. gerade im Bezug auf HRT sehr viele Sachen gelesen. Erfahrungsberichte. "Sachen die einem vorher niemand sagt".
extreme Stimmungsschwankungen, nervige juckende Nippel, feuchte Nippel, Heißhungerattacken, Allgemeine Unverträglichkeit. Unwohlsein über die ersten Wochen bis Monate, totaler Verlusst der Libido, Zeugungsunfähhig nicht erst nach langer Behandlung, Rückgang des Gewebes der männlichen Geschlechtsorgane, verschlechterung des Hautbildes, Harndrang jede halbe Stunde, massive Gewichtszunahme, zu starker Rückgang der Muskelmasse uvm.
Und glaubt mir, wenn irgendwo Nebenwirkungen dabei stehen, ich hab die ganze Palette immer durch.
Ablehnung im Freundes- und Verwantenkreis, Mobbing, die ganzen Arzttermine, Behördengänge, Ängste überwinden im Bezug auf öffentliches auftreten.
All die ganzen Sachen kommen zum normalen Wahnsinn des Lebens dazu. Oder können dazu kommen. Wenn positive Effekte der HRT dann auch nach zwei Jahren noch nicht wirklich zu sehen sind und man sein Leben sonst nicht geregelt bekommt, dann ist man ganz schnell in einer Situation die man bitter bereuen kann.
Ich werde das Temo wählen was ich für mich als angemessen erachte, Und wenn das bedeutet zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück, dann wird das so sein.
Wenn mir jemand schreibt sie habe es so und so gemacht, dann sehe ich das nicht als Aufforderung es genauso zu machen, sondern fasse es als eine Art auf es zu machen.
Wenn es etwas gibt was ich in drei Jahren Ingenierusstudium gelernt habe, dann ist das für komplexe Probleme unter schlechten Bedingungen die beste Lösung zu finden.
Ich bin zuversichtlich meinen Weg schon irgendwie zu gehen.
-
Laila-Sarah
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3296
- Registriert: Di 16. Jan 2018, 23:39
- Geschlecht: TG
- Pronomen: kontextuell bitte
- Hat sich bedankt: 12 Mal
- Danksagung erhalten: 40 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Vorstellung
Cookie in in USA ein Slang für Vagina (das Plätzchen wo alle ran wollen halt) xD Genau so wie Muffin auch. Muffin wird aber auch öfters fürs Hintereingang benutzt. Also ein Bezug zum Thema ist ja schon mal da, hihi.Inga hat geschrieben: So 10. Feb 2019, 01:28 Noch eine Frage habe ich: Ist Cookie wirklich dein (gewählter Mädchen-)Name oder musst du dir noch einen passenderen Namen aussuchen?
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
I have big dreams and a small world in between
-
ExuserIn-2019-12-22
Re: Vorstellung
( "¢_"¢)Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 2. Mär 2019, 20:54Cookie in in USA ein Slang für Vagina (das Plätzchen wo alle ran wollen halt) xD Genau so wie Muffin auch. Muffin wird aber auch öfters fürs Hintereingang benutzt. Also ein Bezug zum Thema ist ja schon mal da, hihi.Inga hat geschrieben: So 10. Feb 2019, 01:28 Noch eine Frage habe ich: Ist Cookie wirklich dein (gewählter Mädchen-)Name oder musst du dir noch einen passenderen Namen aussuchen?
( "¢_"¢)>âŒâ– -â–
(âŒâ– _â– )
Ich überlass das eurer Phantasie!
-
Phillygirl
- Beiträge: 14
- Registriert: So 24. Feb 2019, 20:19
- Pronomen: Sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Vorstellung
Hallo Cookie,
wir haben ja schonmal ein wenig im Chat geschrieben, aber jetzt bin ich gerade über deinen Thread gestolpert und habe da einige Dinge gelesen, die mir aus meiner eigenen Erfahrung sehr bekannt vorkommen, die ich teils gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Bspw. die Tatsache, dass ich zur Grundschulzeit im Ort 2 enge Freunde hatte, aber letztendlich mehr Spaß hatte mit deren Schwestern zu spielen. Irgendwie hatte ich das nie so vor Augen.
Auch die familiäre Geschichte kenne ich in ähnlichen Verläufen. Mein Vater ist sehr konservativ. Ich erinnere mich an diverse Aussagen, bspw. dass männliche Ohrringträger ins Gefängnis gesteckt gehören oder dass Männer mit Haaren die länger als ein paar cm sind irgendwie kaputt im Kopf sein müssen. Ich wurde zwar nie in einer heiklen Situation erwischt, aber sowas prägt sich natürlich ein und letztendlich ist es so, dass ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 10 Worte gesprochen habe und ich weiß, dass er mich bei einem Besuch mit weiblichem Look hochkant aus seinem Haus schmeißen würde. Zum Glück wurde er damals als ich 14/15 war von meiner Mutter vor die Tür gesetzt... Er hat zwar finanziell seine Verpflichtungen gehalten, aber dennoch kann ich ihn nicht ansehen, da mein wahres ich das verkörpert, was er an der Gesellschaft verachtet...
Ebenfalls konnte ich in männlicher Form nie Beziehungen eingehen, selbst wenn ich (auch dank zu früh lichter werdenem Haar) versucht habe mit überlangem Bart meine weibliche Seite zu verleugnen. Auch wenn ich mich damit nie männlicher gefühlt habe... Die Leere, die Schlafstörungen sind mir leider auch gut bekannt. Bis heute habe ich große Probleme mit Stille. Herrscht völlige Stille springt mein Gehirn im Dreieck und holt alle möglichen Traumata hervor, hält mir vor Augen wie dumm es war meinen damaligen Weg abzubrechen. Die Chance bei einem Umzug und Studienbeginn bei 0 anfangen zu können nicht genutzt zu haben.
Dein Tankstellen-Erlebnis ist mir gestern auf der Arbeit in ähnlicher Weise passiert. Ich kam in Absprache etwas später ins Geschäft und an der Kasse wurde gerade eine Frau bedient. Es war erkennbar, dass sie dem Trans* Spektrum angehört, die Gesichtszüge, die tiefere Stimme,... Aber ich fand es da auch sehr beeindruckend, wie selbstbewusst sie da stand, ein paar Witze mit ihrem Partner riss und sich einfach keinen Meter darum kümmerte ob da jetzt irgendwer blöd gucken könnte und ich stand quasi in meiner idiotischen männlichen Kostümierung daneben und habe am Ende wahrscheinlich noch eher unangenehm geguckt, weil ich in dem Moment so perplex war... Aber es war zumindest wieder so ein weiteres Schlüsselerlebnis für mich, dass es richtig ist einen neuen Weg einzuschlagen, bzw. den Weg fortzusetzen, den man schonmal eingeschlagen hatte.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du mit deiner Familie einen Weg findest und sie dich so akzeptieren werden, wie du es möchtest
wir haben ja schonmal ein wenig im Chat geschrieben, aber jetzt bin ich gerade über deinen Thread gestolpert und habe da einige Dinge gelesen, die mir aus meiner eigenen Erfahrung sehr bekannt vorkommen, die ich teils gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Bspw. die Tatsache, dass ich zur Grundschulzeit im Ort 2 enge Freunde hatte, aber letztendlich mehr Spaß hatte mit deren Schwestern zu spielen. Irgendwie hatte ich das nie so vor Augen.
Auch die familiäre Geschichte kenne ich in ähnlichen Verläufen. Mein Vater ist sehr konservativ. Ich erinnere mich an diverse Aussagen, bspw. dass männliche Ohrringträger ins Gefängnis gesteckt gehören oder dass Männer mit Haaren die länger als ein paar cm sind irgendwie kaputt im Kopf sein müssen. Ich wurde zwar nie in einer heiklen Situation erwischt, aber sowas prägt sich natürlich ein und letztendlich ist es so, dass ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 10 Worte gesprochen habe und ich weiß, dass er mich bei einem Besuch mit weiblichem Look hochkant aus seinem Haus schmeißen würde. Zum Glück wurde er damals als ich 14/15 war von meiner Mutter vor die Tür gesetzt... Er hat zwar finanziell seine Verpflichtungen gehalten, aber dennoch kann ich ihn nicht ansehen, da mein wahres ich das verkörpert, was er an der Gesellschaft verachtet...
Ebenfalls konnte ich in männlicher Form nie Beziehungen eingehen, selbst wenn ich (auch dank zu früh lichter werdenem Haar) versucht habe mit überlangem Bart meine weibliche Seite zu verleugnen. Auch wenn ich mich damit nie männlicher gefühlt habe... Die Leere, die Schlafstörungen sind mir leider auch gut bekannt. Bis heute habe ich große Probleme mit Stille. Herrscht völlige Stille springt mein Gehirn im Dreieck und holt alle möglichen Traumata hervor, hält mir vor Augen wie dumm es war meinen damaligen Weg abzubrechen. Die Chance bei einem Umzug und Studienbeginn bei 0 anfangen zu können nicht genutzt zu haben.
Dein Tankstellen-Erlebnis ist mir gestern auf der Arbeit in ähnlicher Weise passiert. Ich kam in Absprache etwas später ins Geschäft und an der Kasse wurde gerade eine Frau bedient. Es war erkennbar, dass sie dem Trans* Spektrum angehört, die Gesichtszüge, die tiefere Stimme,... Aber ich fand es da auch sehr beeindruckend, wie selbstbewusst sie da stand, ein paar Witze mit ihrem Partner riss und sich einfach keinen Meter darum kümmerte ob da jetzt irgendwer blöd gucken könnte und ich stand quasi in meiner idiotischen männlichen Kostümierung daneben und habe am Ende wahrscheinlich noch eher unangenehm geguckt, weil ich in dem Moment so perplex war... Aber es war zumindest wieder so ein weiteres Schlüsselerlebnis für mich, dass es richtig ist einen neuen Weg einzuschlagen, bzw. den Weg fortzusetzen, den man schonmal eingeschlagen hatte.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du mit deiner Familie einen Weg findest und sie dich so akzeptieren werden, wie du es möchtest
-
Marie B
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 113
- Registriert: Sa 18. Mai 2019, 11:52
- Geschlecht: hm...
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Malsch bei Karlsruhe
- Forum-Galerie: gallery/album/582
- Hat sich bedankt: 83 Mal
- Danksagung erhalten: 243 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Vorstellung
Liebe Marie,
obwohl wir uns aus dem Chat schon ein bisschen kennen, habe ich deinen Vorstellungs-Thread erst heute gelesen. Er hat mich sehr berührt und ich wünsche dir für deine Zukunft alles, alles Gute.
Viele Grüße
Nina
obwohl wir uns aus dem Chat schon ein bisschen kennen, habe ich deinen Vorstellungs-Thread erst heute gelesen. Er hat mich sehr berührt und ich wünsche dir für deine Zukunft alles, alles Gute.
Viele Grüße
Nina