Vielen Dank für diesen eher kritischen Umgang mit dem Thema ...Anne-Mette hat geschrieben: Fr 31. Mär 2017, 14:02 Moin,
es gibt natürlich "Knackpunkte" und Wendepunkte im Leben eines Kindes, die besondere Aufmerksamkeit erfahren sollten.
Mag es mit kleinen Kindern - und überwiegend im privaten Rahmen - ganz gut laufen, so kann es, beginnend mit dem Kindergarten und später in der Schule zu
Konflikten kommen, die "von außen" an das Kind herangetragen werden.
Schon in den Kindergartengruppen wird verglichen: der Fritz hat gar keinen Vater! - die Isabelle hat zwei Väter, der Hugo hat einen "komischen Vater (der zieht Röcke an und will Wilhelmine genannt werden, obwohl mein Vater gesagt hat, er heißt Hugo, weil das in seinem Ausweis steht...
Ein Knackpunkt ist sicherlich auch die Einschulung; denn da wird schon geguckt "wie sehen die anderen Familien aus?"
In der Schule kann es zu Mobbing und zu Bedrohungssituationen kommen, wenn das Kind als Stellvertreter für Mutter/Vater herhalten muss.
Das erfordert einen sensiblen Umgang mit der Situation und man wird sich immer wieder die Frage stellen, was man seinem Kind zumuten kann.
Ganz abgesehen davon werden ältere Kinder sich viele Fragen stellen, die mit ihrer eigenen Identität und der Identität der Familienmitglieder zu tun haben.
Gruß
Anne-Mette
Ich habe bisher oft die "Das-muss-raus-Mentalität" herausgelesen.. und sehe das auch nicht so klar....
Auch der markige Spruch ( Problem ...24 Stunden ... auf den Tisch ... ) mag ja oft stimmen. Wenn es aber darum geht einem Kind eine derartige Sache aufzubürden ( ja ich habe das Wort bewusst gewählt ... denn ganz ehrlich : das Kind wäre doch mit weniger Konfliktpotential im Gepäck einfacher unterwegs und hat mit der zugrundeliegende "Ursache" nichts zu tun. Weder ist es Verursacher , noch kann es entscheiden ob und wann es diese Sache erfahren möchte )
Natürlich ist es für UNSEREINS leichter wenn man nicht alles verstecken muss und ich gönne es jedem / jeder das die Familie zu diesem Status kommt.
Aber der Beitrag unserer Admina sollte mit Gewicht in die Entscheidung einfließen.
Vielen Dank Änne-Mette