(dein/mein/unser) Ursprung!?
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Frieda
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(dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 1 im Thema

Beitrag von Frieda »

Seit Tagen gibt es immer wieder etwas, was meine Gedanken kreisen lässt.

Alles hatte einmal seinen Ursprung!
Dieser Ursprung war immer rein und klar! Durch nichts getrübt! Mit nichts verschmutzt!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend ein Wesen sich hier einmal angemeldet hat, mit der puren Absicht hier Stunk zu verbreiten.
Ich glaube, dass Jede/Jeder in seiner ganz privaten, persönlichen Beziehung mit sich selbst, mir zustimmt und sich fühlend erinnern kann, wie sich Seitenhiebe und Verletzungen egal welcher Art anfühlen. Wir alle wissen, dass wir verletzen und wir wissen, wie sich Verletzungen anfühlen.
Warum hüpfen wir, wie Rumpelstilzchen umher und wollen recht haben, recht zu haben auch noch zugesprochen bekommen?
Warum ist uns sehr aktuell hier, dieses wieder so wichtig geworden?
Dieses Forum, was unter einer "Käseglocke" jeden hier schützen will, vor "Artfremden" (verzeiht mir es so zu bezeichenen, bitte!) die kaum Verständnis und kaum Einsicht haben wollen, weil mehr existiert als ein "Er" und "Sie". Warum verletzen wir uns, hier selbst und tun dasselbige, was wir bei den "Artfremden" verurteilen auch uns selbst an?
"Gefährlicher als Schusswaffen oder Bomben sind Hass, fehlendes Mitgefühl und mangelnder Respekt vor den Rechten anderer. Solange der Hass noch im Geiste des Menschen wohnt, ist ein echter Friede nicht zu erreichen." Dalai Lama aus seinem Buch "Empathie - Es fängt bei dir an und kann die Welt verändern"

Ich weiß ihr habt schon mehrfach über dieses Thema der gegenseitigen Rücksichtnahme hier gesprochen.
Ich will auch nicht nerven.
Ich will bitte üben dürfen!!!!
Nur, was wir üben verfestigt sich! Und, wenn wir es zulassen, dass wir hier Beleidigungen immer wieder mal üben, also ohne Fairnis und ohne Respekt und ohne wohlwollende Gedanken, wir manchmal mit unseren Worten einfach drauf los rumpeln, weil wir uns mal wieder, wie Gladiatoren in einen verbalen Kampf stellen....dann, dann üben wir nur das verfestigen der Seelengifte.
Dabei kann und will ich nicht tatenlos zusehen!!!!

Ich wünsche mir, dass wir uns bewusst wieder achtsam darin üben, miteinander zwar offen aber auch respektvoll, friedlich, helfend, mitfühlend, geduldig, niveauvoll, weise, nachdenkend, einsichtig und vielleicht sogar manchmal liebevoll miteinander umgehen!
Vielleicht schafft es sogar der/die Eine oder Andere und kann und will sich auch darin üben, dass "um Entschuldigung zu bitten", keine Niederlage ist, sondern ein Zeichen von menschlicher Größe und Wärme. So wie "verzeihen zu können" ein Zeichen von Barmherzigkeit ist.

Namaste🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

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Lavendellöwin
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 2 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hallo Frieda,

weil ich einen technischen Hintergrund habe sage ich an so einer Stelle immer gerne
wie kann ich Leben 4.0 erwarten, wenn Denken noch in 0.9 läuft.

Ich hatte das Glück geschlechtsneutral und sehr liberal erzogen worden zu sein.
Andererseits hat mir das eine gewisse Durchsetzungsschwäche verpasst, und habe ich
einen Wunsch oder keine Lust auf etwas bestimmtes wird mir das oft als Ignoranz ausgelegt,
weil ich ja sonst auch zu dem meisten ja und amen sage oder eben um der Harmonie
willen nachgebe.
Das hat mich bisweilen in ziemliche ungute Gefühle katapultiert und ist auch einer der
Gründe warum mein wahres Ich so lange immer mal wieder da war und dann wieder verschüttet
wurde.

Letztendlich ist es aber eine Frage der eigenen Einstellung-lasse ich mich auf Beleidigungen ein
und begebe mich auf das Niveau des/der Beleidigenden. Oder denk ich mir weisst du was, ich bin
mit mir im Reinen. Natürlich kann das ganze wegen mir entstanden sein und dann ist Reflektion und
eine Entschuldigung angebracht wenn ich jemand verletzt habe.

Manchmal denke ich mir im Stillen, entschuldige wenn ich das jetzt sage-die Menschheit ist so doof
ich hätte doch lieber ein Fahrrad werden sollen!
Ich weiss eine Denkweise im Buddhismus ist nur in menschlicher Form ist es möglich gewisse Verdienste
auf dem Weg zur Buddhaschaft-die ja weiblich und männlich sein kann-zu erwerben.
Ich würde das aber auch gerne jedem Tier, jeder Pflanze und auch den unbelebten Dingen zusprechen.

In dem Sinne wünsch ich allen Ihre Erfüllung in einem friedvollen Kontext.

Liebe Grüsse Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 3 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

!Marie! hat geschrieben: Di 9. Okt 2018, 13:15 Letztendlich ist es aber eine Frage der eigenen Einstellung-lasse ich mich auf Beleidigungen ein
und begebe mich auf das Niveau des/der Beleidigenden.
Ich glaube, es geht Frieda weniger um einen selbst wenn man verletzt wird, sondern darum, dass wir vorsichtiger und mitfühlender mit unseren Worten umgehen und vermeiden, dass wir andere verletzen ...

Ich bin davon überzeugt, dass "Ich-Botschaften", also wenn man von sich selber und über seine eigenen Erfahrungen berichtet, grundsätzlich nicht verletzen. Deshalb sind sie so wichtig. Eine "Wir"-Botschaft oder noch mehr eine "Du-(musst)"-Botschaft verletzt dagegen eigentlich so gut wie immer, da es einen Übergriff darstellt. Es lässt dem Anderen keine Möglichkeit auf eine eigene Meinung und ist somit respektarm.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 4 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hallo Vicky,

natürlich! Meiner Meinung nach erzeugt, wenn man den Satz den du von mir zitiert hat verinnerlicht
hat, schon eben das auf was Frieda du ansprechen.

Und durchaus können Ich-Botschaften auch verletzen-ich geb dir auch ein Beispiel dafür.
Wenn ich eine Erfahrung erzählen würde die mich glücklich gemacht hat, aber den Empfänger
der Erzählung hinter andere Menschen stellt, weil ihr/ihm grade das Verständnis nicht
dafür gegeben ist, sie/ihn hinter andere stellt ist sie/er verletzt.

Oder aber ich habe gekocht und will damit Wertschätzung ausdrücken wenn meine Liebste
heimkommt, ich aufgeräumt habe und alles schön ist, sie mich aber weder gleich begrüsst
noch noch Getane wahrnimmt, bin ich auch gekniffen, weil ihre Botschaft war, ich bin noch
nicht fertig ich will meine Ich-Dinge noch fertig machen.
Gut, das hat ich jedesmal wieder in Luft aufgelöst, wenn ich dann doch meinen Kuss bekomme,
aber bist du Hausfrau legst du da Wert drauf...

Liebe Grüsse Marie
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 5 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Das sind doch keine Ich-Botschaften. Im ersten Fall hast Du den Empfänger bewertet, im zweiten lautet die Botschaft "Meine Arbeit ist mir wichtiger "und ist ebenfalls keine Botschaft.

Ich kann es zur Verdeutlichung auch mit einem groben Beispiel ausdrücken: "Ich finde, Du bist ein Depp" ist eine Aussage, die zwar mit "Ich" anfängt, aber eine massive Wertung ausdrückt. Das ist keine Ich-Botschaft. Es ist eine Art Wolf im Schafspelz. SIe bedeutet das gleiche wie "Du bist ein Depp".

Ich-Botschaften bedeuten den Ausdruck der eigenen Gefühlslage. So wäre z.B. eine Reaktion auf Dein erstes Beispiel: "Es macht mich traurig, dass Du mich hinter andere stellst" oder im zweiten Fall "Ich würde mich freuen, wenn meine Arbeit gewürdigt werden würde".

Siehst Du den Unterschied ? Diese Ich-Botschaften sprechen nur von den eigenen Befindlchkeiten. Ein Anderer kann sie gar nicht bezweifeln, denn sie betreffen ja nur mich. DIe Botschaft dahinter ist aber klar. Ich möchte, dass wir etwas an der Situation ändern. SIe ist aber nicht übergriffig, sondern drückt nur ein Bedürfnis bzw. eine Sichtweise aus.
Viele Grüße
Vicky

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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 6 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Hallo Frieda,

ich bin grundsätzlich bei Dir, auch ich wünsche mir eigentlich nur Harmonie.

Dennoch bringt mich einiges im Leben, auch hier im Forum, auf die Palme, und da ich ein gewaltfreier Mensch bin und immer war, nutze ich hin und wieder gerne die Schreibfeder als Schwert. Eigentlich will ich niemanden verletzen, aber dann müsste ich oftmals schweigen und alles hinnehmen, wie es ist. DAS will ich aber auch nicht...

Ein Dilemma. Man möge mir Altes und neu Hinzukommendes nachsehen, ich bin (noch) nicht unfehlbar ...

VG Sasha
Frieda
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 7 im Thema

Beitrag von Frieda »

Hallo Sasha, ich bin überrascht dich lesen zu dürfen, danke dafür.

Meine Worte in diesem Thread, bzw überhaupt meine Worte müssen auch nicht immer Beachtung finden, was mich nicht verletzt.
Ich bin ehrlich zufrieden, wenn manch Eine willig ist diese hier überhaupt zu lesen und wirken zulassen.

Ich möchte dir doch gern hier reagieren, da ich mir sehr sicher bin, dass du genau gecheckt hast, warum ich mich nicht bremsen wollte und diesen Thread hier öffnen wollte.
In meiner Wahrnehmung und ich habe dich ausreichend gelesen, um mir sehr sicher sein zu können, dass du ein sehr helles Köpfchen bist und du sehr sicher deine Worte zu wählen weißt.
Deswegen möchte ich dir sagen, dass mir die 2 "eigentlich" in deinem Post zu viel sind. In meiner Wahrnehmung hast du Sie wahrscheinlich absichtlich so platziert.

Du sprichst von verletzen Sasha!
Was denkst du? Wie verletzt würdest du sein, wenn in deinem Dorf dich Nachbarn ÖFFENTLICH wegen deines "Seins" verletzen würden? Sie bewusste Anredeformen oder anderes wählen, um dir gezielt damit Leid zufügen zu wollen?
Oder?
Was hättest du getan, wenn du beobachtet hättest, miterlebt hättest, wenn Nachbarn deine Frau (als Sie noch lebte) ÖFFENTLICH Leid bewusst zugefügt hätten?

Ich möchte nicht deine Frau angreifen, aber ich möchte versuchen dich an ein Gefühl zu erinnern. Ein Gefühl, welches du hervorgerufen hast, als du mein Liebstes hier angegriffen und beleidigt hast. Wie Michi mittlerweile darüber denkt und darauf reagiert scheinst du ebenfalls gecheckt zu haben. Sry bei mir sieht es da ein bisschen anders aus.
Ich hege die leise Hoffnung dich etwas erreichen zu können, wenn ich dir sage/beschreibe, wie es mir nach eurem Schlagabtausch geht.
Ich bedaure es sehr, dass ein Wesen wie du, mit soviel Intelligenz, die Grenzen des Anstandes, des Respektes gerade in bezug auf eure eigene Anrede hier, so ruppig niedertrampelt.


Ich muss leider aufhören hier, da mir dieses hier echt nahe geht.
Namaste🙏

PS: ich frage mich jetzt, wie angebracht und/oder treffend eine Anrede w.z.B. "liebes Sasha" gewesen wäre?
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 8 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hi Vicky,

gestern hätte ich dir noch widersprochen.

Heute früh, als Sie gesagt hat "du bist eine Schlampe" weil ich vergessen hatte ein Brot zu kaufen
hab ichs verstanden was du meinst...

liebe Grüsse Marie
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Luna
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 9 im Thema

Beitrag von Luna »

Hallo zusammen,

die Diskussion um den Umgang miteinander hier im Forum gab's ja schon öfter. Schadet aber nicht, weil hin und wieder weht schon ein rauheres Lüftchen durch die Threads.

Um aber mal auch eine andere Facette einzubringen, spiel ich ein wenig die advocata diaboli. :wink:

Betonen möchte ich, dass sich meine Gedanken nicht auf konkrete Personen hier im Forum beziehen, ich möchte schlicht ein paar Erfahrungen schildern, die ich sowohl virtuell als auch real gemacht habe und darlegen, wie ich damit umgehe.

1. Nicht alles was auf den ersten Blick verletzend klingt, ist auch so gemeint. Manchmal drückt sich einfach jemand in der Emotion der Diskussion unglücklich aus, ohne tatsächlich gleich den anderen (persönlich) angreifen zu wollen. Oft scheitert es aber auch daran, dass der Rezipient nicht in der Lage ist, sinnerfassend zu lesen oder den Text im gegebenen Kontext richtig zu verstehen. Sei dies nun, weil der Text zu kompliziert (um nicht zu sagen verschwurbelt) formuliert ist, oder man vielleicht in Zeitnot ist und einen längeren Text eher überfliegt, denn ihn richtig zu lesen (geht mir selbst oft so). Grundsätzlich nicht sinnerfassend lesen zu können, würde ich hier wohl niemand unterstellen.
Fühle ich mich also durch ein Posting (persönlich) angegriffen, lese ich es zunächst nochmals ganz genau, und zwar samt einem vielleicht im Text zitierten (Vor)Posting bzw. den letzten Beiträgen vor dem Posting. Da klärt sich dann schon Manches auf und ein vermeintlicher "Angriff" bekommt plötzlich eine andere Bedeutung. Auch finde ich die an sich selbst gerichtete Frage, ob man nicht zuvor selbst provoziert hat, angebracht. Selber versuche ich beim Schreiben (auf Kosten der Kürze des Textes) relativ genau zu erklären, was ich meine, weil den Lesern im Forum ja Mimik, Gestik usw. nicht zur Verfügung stehen und sie damit vielleicht eine für mich offenkundige Ironie oder eine Aussage mit Augenzwinkern nicht erkennen können. Da schadet oft auch ein Emoji nicht.
Bin ich nach diesen Überlegungen immer noch der Meinung, ich sei (auch) persönlich und nicht (nur) thematisch angegriffen worden, kläre ich das lieber per PN als im laufenden Thread, um nicht das Thema zu kapern und eine Eskalation zu vermeiden. Auch sind die Leute in der Regel auf privater Ebene leichter für Kritik empfänglich, als bei einem coram publico geführten Konter.

2. Ich bin grundsätzlich vorsichtig bei Leuten, die sich selbst als überaus kritikfähig bezeichnen. Oft hört man Sätze wie: "Ich möchte, dass mir die Leute aufrichtig die Meinung ins Gesicht sagen, anstatt hinter meinem Rücken zu reden." etc. Offenheit und Ehrlichkeit sind die vielfach eingeforderten Eigenschaften. Tut man oder ist man dies dann (höflich), wird häufig schnell klar, dass es mit der Kritikfähigkeit nicht weit her ist. Statt die Kritik zunächst einmal zu reflektieren, wird sofort - quasi aus der Hüfte - contra gegeben und in den Verteidigungsmodus geschalten. Da ist es dann nicht mehr weit bis die "Diskussion" auf der persönlichen Ebene landet, eskaliert und (oft zusätzlich) am eigentlichen Thema vorbeigeht. Witzig ist dabei, dass oft genau jene am zartesten besaitet und schnell beleidigt sind, die selbst gerne mal krätig austeilen.

3. Ich "streite" nicht im (ersten) Zorn - eine Eigenschaft, die meine Frau mitunter auf die Palme bringt. Wut und Zorn sind für mich schlechte Ratgeber. Hab ich erstmal ein wenig "ausgedampft" und mich in Ruhe gefragt, ob der Andere nicht vielleicht (auch ein wenig :mrgreen: ) recht hat, kann ich ein kontroverses Thema viel konstruktiver angehen. War's tatsächlich ein Untergriff, ist zumindest die Gefahr, mich auf dasselbe Niveau zu begeben, deutlich geringer. Schafft man es, dem ersten "Beißreflex" zu wiederstehen, kommt im Übrigen (nach meiner Erfahrung) auch das Gegenüber viel schneller wieder auf eine sachliche Ebene.

4. Zum Forum: Ich finde es wirklich sehr gut, dass es für Unsereins einen geschützten Bereich gibt, in dem man (insbesondere) nicht für das attackiert oder lächerlich gemacht wird, was man ist oder fühlt. Ich denke, dass Anne-Mette diesbezüglich nicht nur grundsätzlich gut auf uns acht gibt (siehe Anmelde- und Freischaltprocedere), sondern auch ein gutes Gefühl dafür hat, wann sie in einer (Streit-)Diskussion den Schlussstrich zieht. Ich finde es auch eine große Qualität dieses Forums und sehr schön, dass man sich gegenseitig weiterhilft, Mut macht und versucht, Unsicherheiten, die wohl die meisten von uns irgendwann mal verspürt haben oder noch immer verspüren, zu beseitigen usw.
Ich möchte aber (auch hier) nicht in einer Filterblase leben, in der kritische Gedanken reflexartig zerpflückt, verdrängt, sofort als persönlicher Angriff gewertet werden usw. Wäre ich darauf aus, hätte ich mich bei FB oder einer ähnlichen Plattform angemeldet. Da sorgt der Algorithmus des Mediums für die meinen Vorlieben perfekt entsprechende Informationsauswahl.
Einen gut argumentierten oder aus der Situation nachvollziehbaren, konträren Standpunkt empfinde ich zunächst mal als Bereicherung und überlegenswert. Aus der persönlichen Wohlfühloase herauszukommen und eigene Standpunkte, vielleicht sogar festgefahrene Meinungen oder Vorurteile zu hinterfragen, ist doch immer wieder spannend. Auch wenn's im ersten Moment vielleicht ein bisserl schmerzt. :wink:

Alles Liebe
Luna
Bea Magdalena
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Pronomen: Am liebsten sie
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Re: (dein/mein/unser) Ursprung!?

Post 10 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Weise Worte, Luna!
Dankeschön!
Liebe Grüsse
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
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