Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben. - # 2
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Danke Ulla,
es war eine schwierige Zeit für mich. Ich wollte meiner Mutter nicht zeigen wie gerne ich ihre Sachen anziehen würde. (andere hatte ich ja nicht, selber Mädchensachen kaufen konnte ich nicht, zu wenig Taschengeld, für mich damals auch zu kompliziert)
Ich war jahrelang mit den Kitteln zufrieden. Dann kam doch mal die Lust ein Kleid zu probieren.
Viele Abende saßen wir in der Wohnstube und hatten den Fernseher an. Aber nach unserer Aussprache wurden es mehr Gespräche. Meine Mutter fragte mich nach Gefühlen, nach Bedürfnissen Kleider tragen zu müssen, was in mir vorgehe. Ich konnte das nicht beantworten. Meine Gefühle zu schildern fiel mir selbst für mich schwer. Wie sollte ich ich sagen, dass es wahnsinnig toll ist ein Kleid zu tragen. Den Stoff an den Waden zu spüren, der sanfte Druck des Stoffes am Oberkörper, das machte mich einfach glücklich. Nicht immer mit einer Erektion verbunden. Meine Hormone mussten sich erst ordentlich sortieren.
Jeden falls machte sie mir den Vorschlag doch mal einen Arzt aufzusuchen. Das schockierte mich. Was soll der machen? Keine Stelle, die weh tut. Wo ist das Organ, das alles steuert? Ich weigerte mich.
Mehrere Tage sprach sie das Thema nicht mehr an. Dann sagte sie nur zu mir, dass sie doch wissen wolle, was mit mir los ist.
Ich sagte ihr, dass ich gesund bin, mich sehr wohl fühle, besonders, wenn ich ein Kleid von ihr an habe und eigentlich nichts an der Situation ändern wolle.
Das verschlug ihr für ein paar Minuten die Sprache. Ich zog mich in mein Zimmer zurück.
Ich wusste genau was sie jetzt dachte. Wie soll das weitergehen?
Diese Gedanken machte ich mir noch nicht. Ich konnte mich nach draußen hin sehr gut der Umwelt anpassen. Nur war das in Jungenkleidung nicht so schön. Sagen wir mal, ich konnte mit der Situation noch umgehen, obwohl ich liebend gerne mehr weibliche Wäsche getragen hätte.
Wenn ich darüber mit meiner Mutter gesprochen hätte, währe sie die Erste, die mir ihren Kleiderschrank geöffnet hätte.
So dümpelte ich mehrere Woche dahin. Mal zog ich was an von ihr, mal reichte mir der Kittel. Was mir im Kopf herum ging, das konnte ich nicht beschreiben.
Morgen mehr. Ramoni
es war eine schwierige Zeit für mich. Ich wollte meiner Mutter nicht zeigen wie gerne ich ihre Sachen anziehen würde. (andere hatte ich ja nicht, selber Mädchensachen kaufen konnte ich nicht, zu wenig Taschengeld, für mich damals auch zu kompliziert)
Ich war jahrelang mit den Kitteln zufrieden. Dann kam doch mal die Lust ein Kleid zu probieren.
Viele Abende saßen wir in der Wohnstube und hatten den Fernseher an. Aber nach unserer Aussprache wurden es mehr Gespräche. Meine Mutter fragte mich nach Gefühlen, nach Bedürfnissen Kleider tragen zu müssen, was in mir vorgehe. Ich konnte das nicht beantworten. Meine Gefühle zu schildern fiel mir selbst für mich schwer. Wie sollte ich ich sagen, dass es wahnsinnig toll ist ein Kleid zu tragen. Den Stoff an den Waden zu spüren, der sanfte Druck des Stoffes am Oberkörper, das machte mich einfach glücklich. Nicht immer mit einer Erektion verbunden. Meine Hormone mussten sich erst ordentlich sortieren.
Jeden falls machte sie mir den Vorschlag doch mal einen Arzt aufzusuchen. Das schockierte mich. Was soll der machen? Keine Stelle, die weh tut. Wo ist das Organ, das alles steuert? Ich weigerte mich.
Mehrere Tage sprach sie das Thema nicht mehr an. Dann sagte sie nur zu mir, dass sie doch wissen wolle, was mit mir los ist.
Ich sagte ihr, dass ich gesund bin, mich sehr wohl fühle, besonders, wenn ich ein Kleid von ihr an habe und eigentlich nichts an der Situation ändern wolle.
Das verschlug ihr für ein paar Minuten die Sprache. Ich zog mich in mein Zimmer zurück.
Ich wusste genau was sie jetzt dachte. Wie soll das weitergehen?
Diese Gedanken machte ich mir noch nicht. Ich konnte mich nach draußen hin sehr gut der Umwelt anpassen. Nur war das in Jungenkleidung nicht so schön. Sagen wir mal, ich konnte mit der Situation noch umgehen, obwohl ich liebend gerne mehr weibliche Wäsche getragen hätte.
Wenn ich darüber mit meiner Mutter gesprochen hätte, währe sie die Erste, die mir ihren Kleiderschrank geöffnet hätte.
So dümpelte ich mehrere Woche dahin. Mal zog ich was an von ihr, mal reichte mir der Kittel. Was mir im Kopf herum ging, das konnte ich nicht beschreiben.
Morgen mehr. Ramoni
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Und dann kam der Tag an dem ich meine Mutter nicht wiedererkannte.
Es war mein Geburtstag.
Ramon, ich habe dir nichts gekauft. Ich möchte mit dir einen schönen Tag verbringen. Den sollst du aber gestalten. Alles was dir die größte Freude bereitet, schenke ich dir.
Ich war platt vor Freude und umarmte und küsste meine Mutter. Ob ihr mein Herzenswunsch auch gefallen würde? Es hörte sich so an, dass sie alles mitmachen würde. Ich sagte, dass ich gerne mit ihr einen Ausflug machen würde. Sie lächelte. Aber ich würde es gerne als Ramini machen.
Ihre Gesichtszüge veränderten sich nicht sonderlich. Sie hat es sicher schon geahnt.
Mein Söhnchen, jetzt besser mein Töchterchen, ich habe zwei Vorschläge, weil ich es vermutet habe, dass du dich in dieser Richtung entscheidest. Ich gehe oder fahre mit dir wohin du willst. Erstens biete ich dir alle Sachen aus meinem Kleiderschrank an. Der wird mit deiner Entwicklung immer unattraktiver werden, weil du noch wachsen wirst. Außerdem hat mich die aktuelle Mode schon längst überholt. Zweitens würde ich mit dir in ein Kaufhaus fahren und neue Sachen kaufen. Das das sehr teuer werden kann weißt du ja. Darum überlege wie ernst dir die Sache ist.
Das war ein Angebot! Wie ernst war mir das? Ich überlegte aber nicht lange und entschied mich für ihren Kleiderschrank. Noch passten mir ihre Sachen. Was die Zukunft bringen wird, wollte ich jetzt und an dem Tag noch nicht entscheiden. Meine Mutter untertrieb immer mit ihren Sachen. Sie war auf der Höhe der Zeit. Ihre Sachen gingen noch so als jugendlich durch.
Ich wollte nur schnell meine Verwandlung durchführen und mit ihr irgendwo hin fahren.
Aber schnell war nicht.
Ich sollte mir erst mal die Sachen heraussuchen, die ich gerne tragen möchte. Dann prüfte sie die Farbzusammenstellung. Sie wollte nicht mit einem Clown spazieren gehen. Die Sachen lagen bereit. Sie wollte mich aber erst schminken. Mir dauerte das Alles viel zu lange. Aber der Spiegel bestätigte mir, dass es sich gelohnt hat. Sie hat mich so überrascht, dass ich fast die Schminke mit meinen Tränen verwischt hätte. Dann standen wir im Schlafzimmer und sie reichte mir ein Teil nach dem Anderen. Ich habe gar nicht gewusst, dass sie auch Silikon Brüste zu liegen hatte. Die steckte sie aber nur in den BH. Eine schicke weiße Bluse und einen dünnen Sommerrock habe ich mir ausgesucht. Am liebsten hätte ich ja Stiefel angezogen aber im Juni wäre das sicher unpassend. Die Schuh Auswahl war schwierig. Bin eigentlich nicht so. Aber an dem Tag wollte ich perfekt aussehen. Wir fanden welche, die meine Mutter schon in den Keller gestellt hatte, weil sie sich zu alt dafür fand. Das Wetter war schön, nicht zu warm und nicht zu kalt. Wir beschlossen Mäntel mit zunehmen. Zwei Sommermäntel hatte meine Mutter nicht. Ich bekam ihren und sie nahm eine dünne Lederjacke mit.
Wo sollte es nun hingehen? Eigentlich kann man in Thüringen überall hin fahren. Sie schlug Meiningen vor. Mir war es egal. Ehrlich, ich war überglücklich.
In Meiningen war es dann schon 12.30 Uhr. Meine Mutter steuerte die Burg an. Da soll es ein schönes Restaurant geben. Als wir den Vorraum betraten, wusste der Ober komischer weise schon Bescheid und führte uns in einen kleinen Raum. Eine üppig gedeckte Tafel stand da und Menschen saßen da auch schon. Mir wurde etwas mulmig. Dann der Knall der Sektkorken. Alle unseren Nachbarn und Freunde waren da. Und ich in Rock und Bluse.
Es war mein Geburtstag.
Ramon, ich habe dir nichts gekauft. Ich möchte mit dir einen schönen Tag verbringen. Den sollst du aber gestalten. Alles was dir die größte Freude bereitet, schenke ich dir.
Ich war platt vor Freude und umarmte und küsste meine Mutter. Ob ihr mein Herzenswunsch auch gefallen würde? Es hörte sich so an, dass sie alles mitmachen würde. Ich sagte, dass ich gerne mit ihr einen Ausflug machen würde. Sie lächelte. Aber ich würde es gerne als Ramini machen.
Ihre Gesichtszüge veränderten sich nicht sonderlich. Sie hat es sicher schon geahnt.
Mein Söhnchen, jetzt besser mein Töchterchen, ich habe zwei Vorschläge, weil ich es vermutet habe, dass du dich in dieser Richtung entscheidest. Ich gehe oder fahre mit dir wohin du willst. Erstens biete ich dir alle Sachen aus meinem Kleiderschrank an. Der wird mit deiner Entwicklung immer unattraktiver werden, weil du noch wachsen wirst. Außerdem hat mich die aktuelle Mode schon längst überholt. Zweitens würde ich mit dir in ein Kaufhaus fahren und neue Sachen kaufen. Das das sehr teuer werden kann weißt du ja. Darum überlege wie ernst dir die Sache ist.
Das war ein Angebot! Wie ernst war mir das? Ich überlegte aber nicht lange und entschied mich für ihren Kleiderschrank. Noch passten mir ihre Sachen. Was die Zukunft bringen wird, wollte ich jetzt und an dem Tag noch nicht entscheiden. Meine Mutter untertrieb immer mit ihren Sachen. Sie war auf der Höhe der Zeit. Ihre Sachen gingen noch so als jugendlich durch.
Ich wollte nur schnell meine Verwandlung durchführen und mit ihr irgendwo hin fahren.
Aber schnell war nicht.
Ich sollte mir erst mal die Sachen heraussuchen, die ich gerne tragen möchte. Dann prüfte sie die Farbzusammenstellung. Sie wollte nicht mit einem Clown spazieren gehen. Die Sachen lagen bereit. Sie wollte mich aber erst schminken. Mir dauerte das Alles viel zu lange. Aber der Spiegel bestätigte mir, dass es sich gelohnt hat. Sie hat mich so überrascht, dass ich fast die Schminke mit meinen Tränen verwischt hätte. Dann standen wir im Schlafzimmer und sie reichte mir ein Teil nach dem Anderen. Ich habe gar nicht gewusst, dass sie auch Silikon Brüste zu liegen hatte. Die steckte sie aber nur in den BH. Eine schicke weiße Bluse und einen dünnen Sommerrock habe ich mir ausgesucht. Am liebsten hätte ich ja Stiefel angezogen aber im Juni wäre das sicher unpassend. Die Schuh Auswahl war schwierig. Bin eigentlich nicht so. Aber an dem Tag wollte ich perfekt aussehen. Wir fanden welche, die meine Mutter schon in den Keller gestellt hatte, weil sie sich zu alt dafür fand. Das Wetter war schön, nicht zu warm und nicht zu kalt. Wir beschlossen Mäntel mit zunehmen. Zwei Sommermäntel hatte meine Mutter nicht. Ich bekam ihren und sie nahm eine dünne Lederjacke mit.
Wo sollte es nun hingehen? Eigentlich kann man in Thüringen überall hin fahren. Sie schlug Meiningen vor. Mir war es egal. Ehrlich, ich war überglücklich.
In Meiningen war es dann schon 12.30 Uhr. Meine Mutter steuerte die Burg an. Da soll es ein schönes Restaurant geben. Als wir den Vorraum betraten, wusste der Ober komischer weise schon Bescheid und führte uns in einen kleinen Raum. Eine üppig gedeckte Tafel stand da und Menschen saßen da auch schon. Mir wurde etwas mulmig. Dann der Knall der Sektkorken. Alle unseren Nachbarn und Freunde waren da. Und ich in Rock und Bluse.
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Erst mal an alle, die sich für meine Beiträge bedankt haben. Ich finde es sehr nett von Euch, denn das gibt Mut zu weiter schreiben. Danke.
Diese Burg, zu der mich meine Mutter geschleppt hat, löste in mir neue Gefühle aus. Ich steh da vor Leuten, die alle kenne und auch sie mich. Aber nicht alle haben mich schon mal im Rock gesehen. Ich dachte erst, dass ich zusammen breche. So weiche Knie hatte ich. Als dann alle anfingen zu klatschen, da wurde mir wieder besser. Dann ging die Gratulationszeremonie los. Jeder lobte mich, wie gut das aussehe und küsste mich auf die Wangen. Ein wenig stolz war ich dann auch. Bei meiner Mutter, der ich eigentlich böse sein wollte, bedankte ich mich mit einem Küsschen. Schimpfen wollte ich mit ihr zu Hause doch noch. Das war so als würde man ins kalte Wasser geschmissen.
Aber ich glaube, dass meine Mutter erkannt hat, dass es für mich kein Zurück mehr gibt.
Für mich sollte es aber nicht zu schnell gehen. Für mich war meine Umwelt immer noch sehr wichtig.
Noch kann ich als Junge auftreten. In Zukunft, von der ich nicht weiß was sie für mich bringt, strebe ich doch ein Leben als Frau an. Im Innern hat man das Gefühl, das man nach Außen sich nicht traut auszuleben. Einen Job zu finden, der das weibliche in mir ausleben lässt, wird sehr schwierig werden.
Bis dahin ist noch etwas Zeit, die ich nutzen werde, mich darauf vorzubereiten.
Ob das ohne fremde Hilfe gehen wird, glaube ich nicht.
Gruß Ramoni
Diese Burg, zu der mich meine Mutter geschleppt hat, löste in mir neue Gefühle aus. Ich steh da vor Leuten, die alle kenne und auch sie mich. Aber nicht alle haben mich schon mal im Rock gesehen. Ich dachte erst, dass ich zusammen breche. So weiche Knie hatte ich. Als dann alle anfingen zu klatschen, da wurde mir wieder besser. Dann ging die Gratulationszeremonie los. Jeder lobte mich, wie gut das aussehe und küsste mich auf die Wangen. Ein wenig stolz war ich dann auch. Bei meiner Mutter, der ich eigentlich böse sein wollte, bedankte ich mich mit einem Küsschen. Schimpfen wollte ich mit ihr zu Hause doch noch. Das war so als würde man ins kalte Wasser geschmissen.
Aber ich glaube, dass meine Mutter erkannt hat, dass es für mich kein Zurück mehr gibt.
Für mich sollte es aber nicht zu schnell gehen. Für mich war meine Umwelt immer noch sehr wichtig.
Noch kann ich als Junge auftreten. In Zukunft, von der ich nicht weiß was sie für mich bringt, strebe ich doch ein Leben als Frau an. Im Innern hat man das Gefühl, das man nach Außen sich nicht traut auszuleben. Einen Job zu finden, der das weibliche in mir ausleben lässt, wird sehr schwierig werden.
Bis dahin ist noch etwas Zeit, die ich nutzen werde, mich darauf vorzubereiten.
Ob das ohne fremde Hilfe gehen wird, glaube ich nicht.
Gruß Ramoni
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ja, das war mein Bericht.
Zu wissen, dass man nicht Mann ist, nicht so richtig Frau, das stellte mich damals vor unlösbare Probleme.
Wenn Ihr denkt, dass meine Mutter mir helfen konnte, dann täuscht Ihr Euch. Sie konnte mich zwar unterstützen aber in mich hinein sehen konnte sie nicht. Ratschläge geben, das machte sie.
Aber ich musste mit mir selbst klar kommen. Meinen Gefühlen folgen. Auch wenn ich mir sagte, dass ich Mann bleiben will, dann ist es auch ein schwieriger Weg. Körperlich Mann mit dezenten weiblichen Zügen werde ich ohne Hormone nicht leben können. Immer das innere Gefühl, die Sucht nach Weiblichkeit, würde mich zerfressen.
Ich erzähle Euch ja nichts Neues. Viele werden es kennen. Unterdrücken der Gefühle ist schmerzhaft. Im Alter mich zu outen hätte ich sicher bereut. Das liegt nun schon Jahre hinter mir.
Es war schön hier schreiben zu dürfen. Meine Mutter lebt nicht mehr. Ich habe mich nicht geschlechtlich angleichen lassen. Ich habe eine sehr gute Kosmetikerin, die mich betreut. Ich trete nur als Frau auf. Das macht mich glücklich. Das ist für mich die Hauptsache.
Liebe Grüße Ramoni
Zu wissen, dass man nicht Mann ist, nicht so richtig Frau, das stellte mich damals vor unlösbare Probleme.
Wenn Ihr denkt, dass meine Mutter mir helfen konnte, dann täuscht Ihr Euch. Sie konnte mich zwar unterstützen aber in mich hinein sehen konnte sie nicht. Ratschläge geben, das machte sie.
Aber ich musste mit mir selbst klar kommen. Meinen Gefühlen folgen. Auch wenn ich mir sagte, dass ich Mann bleiben will, dann ist es auch ein schwieriger Weg. Körperlich Mann mit dezenten weiblichen Zügen werde ich ohne Hormone nicht leben können. Immer das innere Gefühl, die Sucht nach Weiblichkeit, würde mich zerfressen.
Ich erzähle Euch ja nichts Neues. Viele werden es kennen. Unterdrücken der Gefühle ist schmerzhaft. Im Alter mich zu outen hätte ich sicher bereut. Das liegt nun schon Jahre hinter mir.
Es war schön hier schreiben zu dürfen. Meine Mutter lebt nicht mehr. Ich habe mich nicht geschlechtlich angleichen lassen. Ich habe eine sehr gute Kosmetikerin, die mich betreut. Ich trete nur als Frau auf. Das macht mich glücklich. Das ist für mich die Hauptsache.
Liebe Grüße Ramoni
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo,
ist mein Lebensweg so schlecht, dass er nicht EINEN Kommentar hervorruft?
Danke trotzdem, dass ich hier schreiben durfte.
Anne-Mette, Du kannst meine Mitgliedschaft löschen.
Liebe Grüße an ALLE
Ramoni
ist mein Lebensweg so schlecht, dass er nicht EINEN Kommentar hervorruft?
Danke trotzdem, dass ich hier schreiben durfte.
Anne-Mette, Du kannst meine Mitgliedschaft löschen.
Liebe Grüße an ALLE
Ramoni
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Frieda
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ähm...mir fehlen gerade die Worte und trotzdem möchte ich mich versuchen...bin etwas bange deswegen.
Ich hab keine Ahnung Ramoni, wie zeitnah Anne-Mette deiner sry wahrscheinlich aufgebrachten und für mich absolut nachvollziehbaren Entscheidung nachkommen wird.
Ein bisschen hoffe ich, dass wir vielleicht doch noch Gelegenheit bekommen uns zu dir äußern zu dürfen.
Ich weiß ich rede gerade bewusst in der Mehrzahl, in der leisen Hoffnung gehört und vielleicht sogar verstanden zu werden, von anderen Mitgliedern hier.
Ich selbst schäme mich, weil ich dein Gefühl nachvollziehen kann.
Hier her zu kommen, zu erzählen und Hoffnung zu haben, hier mehr beachtet und verstanden zu werden, als draußen, erfordert Mut. Und dann ab einem Moment nur Stille zu erleben, obwohl man wartend auf etwas Beteiligung, Verständnis und aufbauende Worte hofft, verletzt....ich weiß verletzt sehr!
Mir ganz persönlich tut es aufrichtig leid, was passiert ist, und das ich ein Teil dieser Oberflächlichkeit bin!
Ich bitte dich (und hoffe innigst, dass du diese Worte noch lesen kannst und willst) hiermit öffentlich um Entschuldigung, mir tut es ehrlichst leid so unaufmerksam gewesen zu sein!
Ich bleibe auch bei meiner ehrlichen Entschuldigung, egal ob und wie andere Forenmitglieder noch reagieren möchten, oder nicht!
Entschuldige bitte Ramoni!
Ich hab keine Ahnung Ramoni, wie zeitnah Anne-Mette deiner sry wahrscheinlich aufgebrachten und für mich absolut nachvollziehbaren Entscheidung nachkommen wird.
Ein bisschen hoffe ich, dass wir vielleicht doch noch Gelegenheit bekommen uns zu dir äußern zu dürfen.
Ich weiß ich rede gerade bewusst in der Mehrzahl, in der leisen Hoffnung gehört und vielleicht sogar verstanden zu werden, von anderen Mitgliedern hier.
Ich selbst schäme mich, weil ich dein Gefühl nachvollziehen kann.
Hier her zu kommen, zu erzählen und Hoffnung zu haben, hier mehr beachtet und verstanden zu werden, als draußen, erfordert Mut. Und dann ab einem Moment nur Stille zu erleben, obwohl man wartend auf etwas Beteiligung, Verständnis und aufbauende Worte hofft, verletzt....ich weiß verletzt sehr!
Mir ganz persönlich tut es aufrichtig leid, was passiert ist, und das ich ein Teil dieser Oberflächlichkeit bin!
Ich bitte dich (und hoffe innigst, dass du diese Worte noch lesen kannst und willst) hiermit öffentlich um Entschuldigung, mir tut es ehrlichst leid so unaufmerksam gewesen zu sein!
Ich bleibe auch bei meiner ehrlichen Entschuldigung, egal ob und wie andere Forenmitglieder noch reagieren möchten, oder nicht!
Entschuldige bitte Ramoni!
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Lea Michele
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
ich kann mich Frieda nur anschließen und bitte dich vom Herzen " Bleib bei Uns"!
GLG Lea Michele
Ps. Du kannst mit jederzeit eine PN schreiben, wenn dir etwas auf der Seele liegt
ich kann mich Frieda nur anschließen und bitte dich vom Herzen " Bleib bei Uns"!
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Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Wally
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Danke für Deine Offenheit, Ramoni! Interessant, wie sich sowas schon in der Kindheit allmählich herausbildet.
Die Sache mit der Schürze erinnert mich an eine Situation in meiner Kindheit (ich war da wohl 5), als wir am Ammersee baden waren. Wir kamen nach der ersten Planscherei aus dem Wasser, und Mutter wollte, dass wir die nassen Badesachen aus- und trockene anziehen, damit wir uns nicht erkälten. Nun hatte sie aber für mich versehentlich nur die eine Badehose mitgenommen, für meine Schwester (2 Jahre älter) aber alle drei Badeanzüge, die die zu der Zeit hatte. Also gab sie mir den übrigen, noch trockenen Mädchenbadeanzug und verlangte, dass ich den anziehen sollte. Ich weiß noch genau, wie entsetzlich entwürdigend ich das fand und mich mit Händen und Füßen gegen diese Zumutung wehrte. Ich solle mich nicht so anstellen, war die Reaktion; in dem Alter mache das doch gar keinen Unterschied und sei völlig egal... Nein, es war mir nicht egal, ich fand's abscheulich und wehrte mich konsequent und laut schreiend so lange, bis sie das Ding schließlich wieder wegsteckte.
Die Episode ist für mich insofern bemerkenswert, weil sie die EINZIGE in meiner ganzen Kindheit und Jugend war, in der das so herum lief
Irgendwann kam ich zu dem Schluss, dass da wohl zum ersten mal mein - durch die Erziehung eingepflanztes - Über-Ich mit der Situation kollidierte: fast täglich kriegte ich tadelnd zu hören "ein Junge weint nicht", "ein Junge stellt sich nicht so an", "ein Junge ist nicht so wehleidig", "ein Junge spielt nicht mit Mädchenspielzeug" usw., und bemühte mich mit wachsender Verzweiflung (weil größtenteils vergeblich), diesen Vorgaben zu entsprechen. Als ich dann plötzlich mit der Zumutung konfrontiert wurde, in einem Mädchenbadeanzug am öffentlichen Badestrand rumzustapfen, konnte ich als 5-Jähriger mit dieser schizophrenen Forderung unmöglich klarkommen
Etliche Jahre später war dann ausgerechnet der Badeanzug meiner Schwester das erste, weibliche Wäschestück, das ich viele Male heimlich anzog und im Winter auch des öfteren den ganzen Tag in der Schule unter der Oberkleidung trug
Herzliche Grüße
Wally
Herzliche Grüße
Wally
Wally
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Frieda,
lieben Dank für Deine Antwort. Du musst Dich aber nicht für andere Mitglieder des Forums entschuldigen. Bitte, bitte keine Schuldgefühle. Es ist für andere eben kein Thema. Das sehe ich auch bei den Zugriffen. Es ist für viele nur ein Problemchen. Das akzeptiere ich auch. Es gibt größere Probleme.
Anne-Mette hat hier ein Forum aufgebaut, das von privaten berichten nur so überschäumt. Zu verlangen, dass jeder zu Allem einen Kommentar abgibt wäre vermessen.
Deshalb muss ich mich eher entschuldigen, dass ich es erwartet habe. Ich habe überreagiert.
Entschuldigung!
Ramoni
lieben Dank für Deine Antwort. Du musst Dich aber nicht für andere Mitglieder des Forums entschuldigen. Bitte, bitte keine Schuldgefühle. Es ist für andere eben kein Thema. Das sehe ich auch bei den Zugriffen. Es ist für viele nur ein Problemchen. Das akzeptiere ich auch. Es gibt größere Probleme.
Anne-Mette hat hier ein Forum aufgebaut, das von privaten berichten nur so überschäumt. Zu verlangen, dass jeder zu Allem einen Kommentar abgibt wäre vermessen.
Deshalb muss ich mich eher entschuldigen, dass ich es erwartet habe. Ich habe überreagiert.
Entschuldigung!
Ramoni
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Frieda
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ich bin gerade arg dolle glückelich dich lesen zu dürfen....danke danke daaaanke dafür!!!!! (Ich kenne dich nicht, fühlst du dich bitte trotzdem in diesem Moment herzlichst gedrückt, falls der Gedanke dir nicht zu aufdringlich ist!?)
Ramoni, ich wollte eben auch deswegen bewusst in der Mehrzahl zu dir reden, stellvertretend für die Mitglieder denen es recht ist, Sie aber gerade durch alltägliche Pflichten jetzt nicht anwesend sein konnten, damit du die Gemeinschaft fühlen kannst.
Und um dir zeigen zu können, dass es hier sicher einige Wesen gibt die dir gern beistehen möchten, wenn Sie es denn können, mich eingeschlossen!
Ich tat es jedenfalls sehr gerne und erst recht, wenn es dazu beitragen konnte, dich hier bei uns im Kreise behalten zu dürfen!
Ramoni, ich wollte eben auch deswegen bewusst in der Mehrzahl zu dir reden, stellvertretend für die Mitglieder denen es recht ist, Sie aber gerade durch alltägliche Pflichten jetzt nicht anwesend sein konnten, damit du die Gemeinschaft fühlen kannst.
Und um dir zeigen zu können, dass es hier sicher einige Wesen gibt die dir gern beistehen möchten, wenn Sie es denn können, mich eingeschlossen!
Ich tat es jedenfalls sehr gerne und erst recht, wenn es dazu beitragen konnte, dich hier bei uns im Kreise behalten zu dürfen!
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
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Joe95
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Das hat mit gut oder schlecht nicht viel zu tun. Nicht einmal wirklich mit deinem Lebensweg.Ramoni hat geschrieben: Mi 12. Sep 2018, 09:43...
ist mein Lebensweg so schlecht, dass er nicht EINEN Kommentar hervorruft?...
Du erzählst eine Geschichte, ich höre dir zu.
In den letzten Tagen war ich viel mit mir selbst (und meinem Leben) beschäftigt, zu deinem Bericht viel mir nichts sinnvolles ein.
Es bedurfte deiner konkreten Frage (siehe oben) mich zu einem Kommentar zu bewegen, denn:
Nein, dein Lebensweg ist nicht schlecht.
Es ist dein Weg, du musst ihn gehen und ich hoffe du findest viel schönes auf deinem Weg. Auch werde ich dich gerne begleiten, wo sich unsere Wege berühren.
Es gibt andere Tage, da schreibe ich mehr oder weniger angemessen mehr oder weniger Sinnvolles, das hängt dann aber auch nicht zwangsweise mit dem zusammen, was ich da kommentiere, sondern gerne auch mal mit meiner Stimmung.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
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Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Nobbi56
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
meine lapidare Antwort auf Deine Frage lautet: Wie kann ein Lebensweg, der nichts Unrechtes erkennen lässt, "schlecht" sein?
Ich denke auch, das ausbleibende Feedback hat andere Gründe.
Zunächst, es ist ja noch Urlaubs-/(Hoch)sommerzeit, wo erfahrungsgemäß viele User/innen anderen Aktivitäten nachgehen als sich in Foren zu vertiefen. Und dann, denke ich, hat Deine Geschichte mit dem letzten Absatz irgendwie doch ein harmonisch anmutendes "Finale" gefunden:
Du hast - so, vermute ich, kam es zumindest bei vielen Leser/inne/n an - quasi symbolisch einen dicken "Punkt" unter eine faszinierende, aber am Ende eben doch "runde" Geschichte gesetzt. Das ist dann gewöhnlich die Stelle, wo bei einem Film - oder, zeitgemäß, Videospiel - der Abspann einsetzt - und mag der Film/das Game auch noch unterhaltsam gewesen sein.
Ich vermute, es hätte mehr Resonanz gegeben, wenn Du nicht mit einer (noch dazu: positiven) Feststellung/Résumée, sondern einer - oder mehreren - offenen Fragen geendet hättest, die sich direkt an das geschätzte Publikum richten. Das hätte dann wie ein direkter Appell "antwortet mir!" gewirkt. Viel Feedback gibt es erfahrungsgemäß auch bei Postings mit kontroversen oder zu Widerspruch animierenden Aussagen, bei denen es einen innerlich drängt, sich zu äußern, weil man das "so nicht stehen lassen kann/will/darf".
Hinzu kommt, dass Deine Geschichte eben auch einige sehr spezielle Aspekte aufweist (insbes, die Beziehung zu Deiner Mutter und das "Schürzenthema"), die nicht ohne Weiteres verallgemeinerbar bzw. auf andere Biografien übertragbar sind. Je weniger "Parallelitäten"der eigene Lebensweg mit denen anderer Menschen aufweist, desto schwieriger ist es eben für die anderen, sich konkret dazu zu äußern und einzulassen.
Alles in allem bin ich überzeugt, die ausbleibenden Kommentare waren weder ein Indiz für Nicht-Interesse an Deinem Lebensweg noch gar eine Abwertung oder Missachtung. Du könntest es auch so sehen: "Keine Nachricht ist besser als eine schlechte Nachricht"!
Von daher: Absolut kein Grund, uns untreu zu werden
LG N.
meine lapidare Antwort auf Deine Frage lautet: Wie kann ein Lebensweg, der nichts Unrechtes erkennen lässt, "schlecht" sein?
Ich denke auch, das ausbleibende Feedback hat andere Gründe.
Zunächst, es ist ja noch Urlaubs-/(Hoch)sommerzeit, wo erfahrungsgemäß viele User/innen anderen Aktivitäten nachgehen als sich in Foren zu vertiefen. Und dann, denke ich, hat Deine Geschichte mit dem letzten Absatz irgendwie doch ein harmonisch anmutendes "Finale" gefunden:
Wenn man so etwas liest, dann denkt man halt unwillkürlich an ein "happy-end". Und man fragt sich: Das freut mich, was bleibt hier noch zu kommentieren? Wenn es nicht so banal klingen würde, könnte man meinen: "Ende gut..."Das macht mich glücklich. Das ist für mich die Hauptsache.
Du hast - so, vermute ich, kam es zumindest bei vielen Leser/inne/n an - quasi symbolisch einen dicken "Punkt" unter eine faszinierende, aber am Ende eben doch "runde" Geschichte gesetzt. Das ist dann gewöhnlich die Stelle, wo bei einem Film - oder, zeitgemäß, Videospiel - der Abspann einsetzt - und mag der Film/das Game auch noch unterhaltsam gewesen sein.
Ich vermute, es hätte mehr Resonanz gegeben, wenn Du nicht mit einer (noch dazu: positiven) Feststellung/Résumée, sondern einer - oder mehreren - offenen Fragen geendet hättest, die sich direkt an das geschätzte Publikum richten. Das hätte dann wie ein direkter Appell "antwortet mir!" gewirkt. Viel Feedback gibt es erfahrungsgemäß auch bei Postings mit kontroversen oder zu Widerspruch animierenden Aussagen, bei denen es einen innerlich drängt, sich zu äußern, weil man das "so nicht stehen lassen kann/will/darf".
Hinzu kommt, dass Deine Geschichte eben auch einige sehr spezielle Aspekte aufweist (insbes, die Beziehung zu Deiner Mutter und das "Schürzenthema"), die nicht ohne Weiteres verallgemeinerbar bzw. auf andere Biografien übertragbar sind. Je weniger "Parallelitäten"der eigene Lebensweg mit denen anderer Menschen aufweist, desto schwieriger ist es eben für die anderen, sich konkret dazu zu äußern und einzulassen.
Alles in allem bin ich überzeugt, die ausbleibenden Kommentare waren weder ein Indiz für Nicht-Interesse an Deinem Lebensweg noch gar eine Abwertung oder Missachtung. Du könntest es auch so sehen: "Keine Nachricht ist besser als eine schlechte Nachricht"!
Von daher: Absolut kein Grund, uns untreu zu werden
LG N.
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Diana.65
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- Beiträge: 1332
- Registriert: Mo 2. Mai 2016, 00:27
- Geschlecht: TG MzF
- Pronomen: du
- Wohnort (Name): Rudolstadt
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni.
Nun will ich auch mal noch meinen Senf dazu geben. Ich habe deine Posts hier auch gelesen. Deine Geschichte ist in einigen Details sehr speziell. Du hast doch auch schon im Laufe der Zeit einige Antworten und auch einen ganzen Teil Danksagungen erhalten. Da ist in manch anderm Thread weniger los. Also noch lange kein Grund den Kopf gleich in den Sand zu stecken und unser schönes Forum wieder zu verlassen.
Andererseits, in wie vielen anderen Threads hast du dich, seit deiner Anmeldung hier im Forum, beteiligt? Ich habe gerade mal in deinem Profil nachgesehen.
Nachdenliche Grüße,
Diana.
P.S. Ich schreibe sonst auch nicht in jeden Thread, den ich lese eine Anwort. Da würde ich hier nicht mehr weg kommen. Das heist aber nicht, dass ich das Geschriebene nicht interessant finde. Manchmal muss auch der Danke-Button genügen.
Nun will ich auch mal noch meinen Senf dazu geben. Ich habe deine Posts hier auch gelesen. Deine Geschichte ist in einigen Details sehr speziell. Du hast doch auch schon im Laufe der Zeit einige Antworten und auch einen ganzen Teil Danksagungen erhalten. Da ist in manch anderm Thread weniger los. Also noch lange kein Grund den Kopf gleich in den Sand zu stecken und unser schönes Forum wieder zu verlassen.
Andererseits, in wie vielen anderen Threads hast du dich, seit deiner Anmeldung hier im Forum, beteiligt? Ich habe gerade mal in deinem Profil nachgesehen.
Nachdenliche Grüße,
Diana.
P.S. Ich schreibe sonst auch nicht in jeden Thread, den ich lese eine Anwort. Da würde ich hier nicht mehr weg kommen. Das heist aber nicht, dass ich das Geschriebene nicht interessant finde. Manchmal muss auch der Danke-Button genügen.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Michelle_Engelhardt
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- Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
da mag ich Diana mal recht geben. Bisher war Deine Beteiligung hier im Forum, abgesehen von Deiner eigenen Geschichte, gleich null. Mit jedem Tag wandert Deine Geschichte in der Chronologie weiter nach hinten und da Du Dich nicht beteiligst, gerätst Du sehr schnell in Vergessenheit. Das ist keine böse Absicht der anderen User, sondern bei der Anzahl der Mitglieder nur menschlich. Ich weiß, es ist immer schön einfach die Schuld bei anderen zu suchen. Wie sagte ich es doch kürzlich? Ein Forum lebt vom mitmachen, nicht vom mitlesen! Es liegt also zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Dir, ob Dir dieses Forum etwas bringt oder nicht.
Liebe Grüße
Michelle
da mag ich Diana mal recht geben. Bisher war Deine Beteiligung hier im Forum, abgesehen von Deiner eigenen Geschichte, gleich null. Mit jedem Tag wandert Deine Geschichte in der Chronologie weiter nach hinten und da Du Dich nicht beteiligst, gerätst Du sehr schnell in Vergessenheit. Das ist keine böse Absicht der anderen User, sondern bei der Anzahl der Mitglieder nur menschlich. Ich weiß, es ist immer schön einfach die Schuld bei anderen zu suchen. Wie sagte ich es doch kürzlich? Ein Forum lebt vom mitmachen, nicht vom mitlesen! Es liegt also zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Dir, ob Dir dieses Forum etwas bringt oder nicht.
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Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Marlin
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Mit Freude habe ich Deine Geschichte gelesen und bin dir sehr dankbar, dass Du sie mit uns geteilt hast.
Sie unterscheidet sich doch sehr stark von meiner Vergangenheit, meinen Gefühlen und meinem Weg. Das macht es für mich schwer, einen Kommentar dazu zu schreiben. Und deshalb werde ich auch zum Inhalt nichts schreiben. Normalerweise würde ich es auch gar keinen Kommentar abgeben.
Aber aus deinen Worten geht hervor, dass Du viel Zeit und viel Herz in deine Zeilen gelegt hast und daher gespannt und voller Hoffnung auf Antworten gewartet hast. Nur leider kann nicht jede hier auch wirklich etwas dazu sagen. Wahrscheinlich, weil es ihnen ähnlich geht wie mir.
Ich freue mich auch immer wie eine Schneekönigin, wenn auf meine eigenen Posts eine Antwort kommt. Nur ist mir klar, dass meine Beiträge nicht jede betreffen oder zu einem Kommentar motivieren. Das ist vollkommen normal. Vielleicht hilft es der Lesenden trotzdem, auch wenn sie sich nicht dazu äußert.
Es wäre toll, wenn Du uns auch in Zukunft an deinem Weg teilhaben lässt. Ich würde mich über weitere Beiträge von Dir freuen. Und wenn Du meine Beiträge liest, ohne sie zu kommentieren, ist das vollkommen okay.
Liebe Grüße
Marlin
von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Mit Freude habe ich Deine Geschichte gelesen und bin dir sehr dankbar, dass Du sie mit uns geteilt hast.
Sie unterscheidet sich doch sehr stark von meiner Vergangenheit, meinen Gefühlen und meinem Weg. Das macht es für mich schwer, einen Kommentar dazu zu schreiben. Und deshalb werde ich auch zum Inhalt nichts schreiben. Normalerweise würde ich es auch gar keinen Kommentar abgeben.
Aber aus deinen Worten geht hervor, dass Du viel Zeit und viel Herz in deine Zeilen gelegt hast und daher gespannt und voller Hoffnung auf Antworten gewartet hast. Nur leider kann nicht jede hier auch wirklich etwas dazu sagen. Wahrscheinlich, weil es ihnen ähnlich geht wie mir.
Ich freue mich auch immer wie eine Schneekönigin, wenn auf meine eigenen Posts eine Antwort kommt. Nur ist mir klar, dass meine Beiträge nicht jede betreffen oder zu einem Kommentar motivieren. Das ist vollkommen normal. Vielleicht hilft es der Lesenden trotzdem, auch wenn sie sich nicht dazu äußert.
Es wäre toll, wenn Du uns auch in Zukunft an deinem Weg teilhaben lässt. Ich würde mich über weitere Beiträge von Dir freuen. Und wenn Du meine Beiträge liest, ohne sie zu kommentieren, ist das vollkommen okay.
Liebe Grüße
Marlin