Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
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Ramoni
Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo,
ich bin Ramon, ein Mann auf den Weg auf die 50. Den Namen Ramoni hat mir meine Mutter vor 40 Jahren gegeben. Meine Kindheit war nicht sehr schön. Einen Vater und zwei Stiefväter musste ich überstehen. Das muss mich geprägt haben. Lange konnte ich mich nicht an eine Frau binden. Mit 35 Jahren hatte ich den Mut gefasst zu heiraten. Seit dem lebe ich in einer sehr harmonischen Ehe in Thüringen.
Ich habe mich hier angemeldet, wollte aber erst mal das Forum kennen lernen. Habe viel gelesen und bin schlauer geworden. Viele Berichte erinnern mich an meine Kindheit. So möchte ich auch, wenn es nicht ein Bericht zu viel ist, der wieder ein Leben schildert, schreiben. Mein Leben ist nicht mehr zu ändern. Mir geht es gut, meine Frau liebt mich, was will man mehr.
Geboren bin ich in Mecklenburg. So richtig auf dem Lande. Meine Eltern arbeiteten in der Landwirtschaft. Mein Vater als Traktorfahrer, meine Mutter im Kuhstall. Sie musste früh raus zum Melken, kam dann wieder und musste wieder am Nachmittag in den Stall. Im Sommer war mein Vater auch lange weg. Wenn meine Mutter morgens von der Arbeit kam frühstückten wir beide und ich machte mich auf den Weg zur Schule. Meine Versuche schon mal das Frühstück vorzubereiten waren mit 8 Jahren nicht so erfolgreich. Hier mal Marmelade und da mal etwas Butter am Shirt, waren für meine Mutter der Grund mir eine Schürze zu verordnen. Den Latz unter dem Kinn und den Rest der Schürze fast auf den Schuhen. Mit 8 ist das so. Von da an brauchte ich mich nicht mehr umziehen, um das Haus sauber zu verlassen. Nach dem nächsten Besuch meiner Mutter in der Kreisstadt hatte ich einen Mädchenkittel als Geschenk erhalten. Für Jungen gab es wohl sowas nicht. Der passte gut und war nun meine Pflichtkleidung zu Hause. Mein Vater nahm es so hin, denn Mutter war eh der Bestimmer im Haus.
Ich wollte aber keinen Mädchenkittel tragen. Besonders nicht, wenn meine Spielkameraden kamen. Immer wenn Mutter weg war, zog ich ihn aus und versteckte ihn. Als sie das merkte, bekam ich eine Ohrfeige.
Mehr? Oder habt Ihr schon genug gelesen? Nehme ich Euch nicht übel.
Gruß Ramon(i)
ich bin Ramon, ein Mann auf den Weg auf die 50. Den Namen Ramoni hat mir meine Mutter vor 40 Jahren gegeben. Meine Kindheit war nicht sehr schön. Einen Vater und zwei Stiefväter musste ich überstehen. Das muss mich geprägt haben. Lange konnte ich mich nicht an eine Frau binden. Mit 35 Jahren hatte ich den Mut gefasst zu heiraten. Seit dem lebe ich in einer sehr harmonischen Ehe in Thüringen.
Ich habe mich hier angemeldet, wollte aber erst mal das Forum kennen lernen. Habe viel gelesen und bin schlauer geworden. Viele Berichte erinnern mich an meine Kindheit. So möchte ich auch, wenn es nicht ein Bericht zu viel ist, der wieder ein Leben schildert, schreiben. Mein Leben ist nicht mehr zu ändern. Mir geht es gut, meine Frau liebt mich, was will man mehr.
Geboren bin ich in Mecklenburg. So richtig auf dem Lande. Meine Eltern arbeiteten in der Landwirtschaft. Mein Vater als Traktorfahrer, meine Mutter im Kuhstall. Sie musste früh raus zum Melken, kam dann wieder und musste wieder am Nachmittag in den Stall. Im Sommer war mein Vater auch lange weg. Wenn meine Mutter morgens von der Arbeit kam frühstückten wir beide und ich machte mich auf den Weg zur Schule. Meine Versuche schon mal das Frühstück vorzubereiten waren mit 8 Jahren nicht so erfolgreich. Hier mal Marmelade und da mal etwas Butter am Shirt, waren für meine Mutter der Grund mir eine Schürze zu verordnen. Den Latz unter dem Kinn und den Rest der Schürze fast auf den Schuhen. Mit 8 ist das so. Von da an brauchte ich mich nicht mehr umziehen, um das Haus sauber zu verlassen. Nach dem nächsten Besuch meiner Mutter in der Kreisstadt hatte ich einen Mädchenkittel als Geschenk erhalten. Für Jungen gab es wohl sowas nicht. Der passte gut und war nun meine Pflichtkleidung zu Hause. Mein Vater nahm es so hin, denn Mutter war eh der Bestimmer im Haus.
Ich wollte aber keinen Mädchenkittel tragen. Besonders nicht, wenn meine Spielkameraden kamen. Immer wenn Mutter weg war, zog ich ihn aus und versteckte ihn. Als sie das merkte, bekam ich eine Ohrfeige.
Mehr? Oder habt Ihr schon genug gelesen? Nehme ich Euch nicht übel.
Gruß Ramon(i)
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lexes
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
ääähm nö .... nicht genug ... bitte mehr.
insbes. weil es ja bis jetzt klingt als hättest Du erziehungsbedingt eine Abneigung gegen Mädchenkleidung .. und das passt ja so gar nicht zum Forum.
Also nur raus mit dem Rest.
Und ganz ehrlich : je umfangreicher desto besser
Liebe Grüße ... freu mich schon drauf, Lexi
insbes. weil es ja bis jetzt klingt als hättest Du erziehungsbedingt eine Abneigung gegen Mädchenkleidung .. und das passt ja so gar nicht zum Forum.
Also nur raus mit dem Rest.
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Céline
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo,
Erstmal Herzlich Willkommen
Erzähl ruhig mehr,Abneigung??
Liebe Grüße
Kelly
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Liebe Grüße
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"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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JanaH
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ja, find ich auch sehr spannend..
Liebe Grüße
Jana
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Jana
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Lorelai74
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
Wenn nicht hier wo dann...
Schreib Dir Deine Geschichte von der Seele.
VLG
Lorelai
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Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hi Ramoni,
herzlich willkommen im Forum. Ich schließe mich den Mädels an. Mehr bitte
Liebe Grüße
Michelle
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Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Luna
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
kann mich auch nur den anderen anschließen. Bin neugierig auf mehr.
Herzlich willkommen und alles Liebe
Luna
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Luna
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Jasmine
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Herzlich willkommen in diesem schönen Forum
Jasmine
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Maria T
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Willkommen auch von mir und ich möchte auch gern.mehr lesen 
Lg Maria
Lg Maria
Einfach ist am schwersten.
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Inga
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hllo, Ramoni,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Deine Geschichte langweilt hier überhaupt nicht. Denn jeder Mensch ist etwas anders und bringt darum in ein Forum wie dieses etwas Neues ein. Darum würde ich gerne mehr von dir lesen.
Zwar haben meine Eltern nicht in der Landwirtschaft gearbeitet und mir wurde als Kind auch keine Mädchenschürze gegen das Kleckern und im Hause sonstwie Herumschmuddeln verordnet. Doch wollte ich als Kind und auch später als Jugendlicher nur Jungens-Kleidung tragen. Genauso legte ich Wert darauf, dass ich mit meinem Haarschnitt nicht für ein Mädchen gehalten wurde. Rückblickend betrachtet war es im Grunde widersprüchlich.Denn zugleich habe ich so ab etwa 10 Jahren heimlich in Gedanken auch immer wieder davon geträumt, ab und an auch Kleidung für Mädchen und Frauen selber zu tragen, ja vielleicht auch selber etwas mehr so Frau sein zu können. Gedanken halt, die nicht verschwinden wollten und die ich dennoch jahrzehntelang vor allen Mitmenschen und aller Umwelt geheim zu halten suchte. Dass ich irgendwo anders gestrickt sein könnte als andere Menschen und eben auch eine unstillbare Leidenschaft für Kleidung aus der Damenabteilung habe, die gelebt werden will, habe ich mir erst sehr viel später eingestanden.
Liebe Grüße
Inga
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Deine Geschichte langweilt hier überhaupt nicht. Denn jeder Mensch ist etwas anders und bringt darum in ein Forum wie dieses etwas Neues ein. Darum würde ich gerne mehr von dir lesen.
Zwar haben meine Eltern nicht in der Landwirtschaft gearbeitet und mir wurde als Kind auch keine Mädchenschürze gegen das Kleckern und im Hause sonstwie Herumschmuddeln verordnet. Doch wollte ich als Kind und auch später als Jugendlicher nur Jungens-Kleidung tragen. Genauso legte ich Wert darauf, dass ich mit meinem Haarschnitt nicht für ein Mädchen gehalten wurde. Rückblickend betrachtet war es im Grunde widersprüchlich.Denn zugleich habe ich so ab etwa 10 Jahren heimlich in Gedanken auch immer wieder davon geträumt, ab und an auch Kleidung für Mädchen und Frauen selber zu tragen, ja vielleicht auch selber etwas mehr so Frau sein zu können. Gedanken halt, die nicht verschwinden wollten und die ich dennoch jahrzehntelang vor allen Mitmenschen und aller Umwelt geheim zu halten suchte. Dass ich irgendwo anders gestrickt sein könnte als andere Menschen und eben auch eine unstillbare Leidenschaft für Kleidung aus der Damenabteilung habe, die gelebt werden will, habe ich mir erst sehr viel später eingestanden.
Liebe Grüße
Inga
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo, danke für Eure liebe Begrüßung und Neugierde.
Bis zu meinem 10. Geburtstag war ich mehr oder weniger die Hausgehilfin meiner Mutter. Aus dem Mädchenkittel bin ich auch raus gewachsen. Dieses 10. Jahr war für mich sehr traurig. Mein Vater hat uns verlassen. Eine andere Frau hat ihm wohl mehr gegeben (Liebe u. Zärtlichkeiten) als meine Mutter. Ich durfte ihn zwar jede Woche sehen aber als er dann mit der neuen Frau weg zog, hatte ich nur noch meine Mutter. Ich sah ein, dass ich sie nicht mit allen Hausarbeiten allein lassen konnte. Als wir mal über die Arbeiten redeten, die ich übernehmen sollte, sagte meine Mutter, weil ich doch so schon sehr fleißig mit half, dass sie mich Ramoni nennen möchte. Es sei ihr eben so eingefallen. Ich wollte das nicht. Aber wie das so ist wenn man einen Spitznamen bekommt, wird er irgendwann zur Normalität. Es hat aber lange gedauert.
Mein ausgedienter Mädchenkittel, den ich nie mochte, wurde durch diverse Latzschürzen ersetzt. Ohne Schürze ging bei meiner Mutter nichts.
Ein sehr prägendes Ereignis war als meine Mutter mich zur Nachbarin schickte, weil die einen Wassereimer voller Sauerkirschen hatte, die sie uns schenken wollte. Mir schwante schlimmes. Ich konnte mich noch erinnern, wie Mutter und mein Vater in der Waschküche saßen und die Kirschen entsteinten und für das Einwecken vorbereiteten. Entweder man macht das im Regenmantel oder gleich nackt. Es spritz in der ganzen Gegend umher. Der kommende Samstag war Kirschentag. Ein verschmitztes Lächeln konnte ich im Gesicht meiner Mutter erkennen. Ich sei nun mal jetzt der Mann im Haus.
Darum gab sie mir auch für die Arbeit einen Kittel von sich. Der war lang (eigentlich nicht aber ich war zu kurz). Da das nicht reichte band sie mir noch ihre Gummilatzschürze um. Letztendlich kam sie noch mit einem Kopftuch. Ich hatte damals schon etwas längerer Haare tragen dürfen. Da sah ich echt aus wie eine Ramoni. Nach ein paar Stunden hatte ich keine Lust mehr. Der Eimer war aber lange noch nicht leer. Meine Hände und mein Gesicht waren rot von Kirschsaftspritzern und die Gummischürze sah auch lustig aus. Sie trug ihren Namen zurecht.
Meine Mutter machte den Vorschlag, dass wir eine Pause machen können und ich ihr beim Mittagessen helfen solle. Der Tag war sowieso nicht mehr zu retten und ich half ihr. Als ich sie bat mich von der Schürze und dem Kittel zu befreien, sagte sie, dass ich aber in der Küche einen anderen Kittel anziehen müsse. Warum ich das solle, fragte ich. Na weil sie auch einen trägt und man sich in der Küche besonders schmutzig machen kann. Außerdem sei es doch nicht neu für mich. Ich sagte ihr, dass ich den Mädchenkittel gehasst habe und ihn nur ihretwegen angezogen habe. Das wollte sie mir nicht glauben. Ich hätte doch nie was gesagt und es war doch nur zu meinem Schutz. Dann wurde sie etwas ernster. Sie holte aus dem Besenschrank ihren Kittel, den sie immer in der Küche trug. Ich sollte die Arme vorstrecken und schwups stand sie hinter mir und knöpfte ihn zu. Der reichte auch fast zu den Knöcheln. Ich solle lieber nichts sagen. Das ist kein Mädchenkittel, das ist ein Frauenkittel. Nun war ich schlauer.
Nach dem Essen wollte wir den Rest der Kirschen aussteinen. Das sollte auch das letzte mal in dem Jahr sein.
Da ich mich wie ein Gefangener in dem "Frauenkittel" vorkam, bat ich um Befreiung. Da sagte sie, dass ich gut in dem Kittel aussehe. Ich verstand es nicht. Da aber der andere Kittel in der Waschküche hing und schon befleckt war, sollte ich einfach den anderen darüber ziehen. Diskutieren half bei meiner Mutter nicht viel. Also hatte ich zwei Kittel und die Gummischürze an. Der Tag ging zu Ende, alle Kirschen verarbeitet und ich kittelfrei in meinem Zimmer.
Viele Jungen hätten einen Aufstand gemacht, wenn ihre Mütter das Tragen der Kittelschürzen von ihnen verlangt hätten. Ich habe es über mich ergehen lassen.
Die nächsten 3 Jahre, ich wurde 15, fast so groß wie meine Mutter, trug immer noch zur Hausarbeit die Kittel meiner Mutter. Es war schon so normal geworden, dass ich beim Öffnen der Wohnungstür nicht mehr an meine Bekleidung achtete. Das war manchmal peinlich und auch Lustig. In den Sommermonaten hatte ich nur Unterwäsche drunter. Gefiel mir gut.
Einmal ritt mich der Gedanke, mir mal Mutters Kleid (sie hatte mehrere) zu nehmen. Premiere. Ein Sommerkleid ohne Schnörkel. Es hing an mir herunter und das Gefühl erregte mich. Ein Kittel tat das nicht.
Ich hing das Kleid zurück in den Schrank. Das tat ich in den nächsten Tagen auch so. Ich war irgendwie, ich weiß nicht wie ich es nennen soll. Habt Ihr einen Namen dafür?
Ramoni
Bis zu meinem 10. Geburtstag war ich mehr oder weniger die Hausgehilfin meiner Mutter. Aus dem Mädchenkittel bin ich auch raus gewachsen. Dieses 10. Jahr war für mich sehr traurig. Mein Vater hat uns verlassen. Eine andere Frau hat ihm wohl mehr gegeben (Liebe u. Zärtlichkeiten) als meine Mutter. Ich durfte ihn zwar jede Woche sehen aber als er dann mit der neuen Frau weg zog, hatte ich nur noch meine Mutter. Ich sah ein, dass ich sie nicht mit allen Hausarbeiten allein lassen konnte. Als wir mal über die Arbeiten redeten, die ich übernehmen sollte, sagte meine Mutter, weil ich doch so schon sehr fleißig mit half, dass sie mich Ramoni nennen möchte. Es sei ihr eben so eingefallen. Ich wollte das nicht. Aber wie das so ist wenn man einen Spitznamen bekommt, wird er irgendwann zur Normalität. Es hat aber lange gedauert.
Mein ausgedienter Mädchenkittel, den ich nie mochte, wurde durch diverse Latzschürzen ersetzt. Ohne Schürze ging bei meiner Mutter nichts.
Ein sehr prägendes Ereignis war als meine Mutter mich zur Nachbarin schickte, weil die einen Wassereimer voller Sauerkirschen hatte, die sie uns schenken wollte. Mir schwante schlimmes. Ich konnte mich noch erinnern, wie Mutter und mein Vater in der Waschküche saßen und die Kirschen entsteinten und für das Einwecken vorbereiteten. Entweder man macht das im Regenmantel oder gleich nackt. Es spritz in der ganzen Gegend umher. Der kommende Samstag war Kirschentag. Ein verschmitztes Lächeln konnte ich im Gesicht meiner Mutter erkennen. Ich sei nun mal jetzt der Mann im Haus.
Darum gab sie mir auch für die Arbeit einen Kittel von sich. Der war lang (eigentlich nicht aber ich war zu kurz). Da das nicht reichte band sie mir noch ihre Gummilatzschürze um. Letztendlich kam sie noch mit einem Kopftuch. Ich hatte damals schon etwas längerer Haare tragen dürfen. Da sah ich echt aus wie eine Ramoni. Nach ein paar Stunden hatte ich keine Lust mehr. Der Eimer war aber lange noch nicht leer. Meine Hände und mein Gesicht waren rot von Kirschsaftspritzern und die Gummischürze sah auch lustig aus. Sie trug ihren Namen zurecht.
Meine Mutter machte den Vorschlag, dass wir eine Pause machen können und ich ihr beim Mittagessen helfen solle. Der Tag war sowieso nicht mehr zu retten und ich half ihr. Als ich sie bat mich von der Schürze und dem Kittel zu befreien, sagte sie, dass ich aber in der Küche einen anderen Kittel anziehen müsse. Warum ich das solle, fragte ich. Na weil sie auch einen trägt und man sich in der Küche besonders schmutzig machen kann. Außerdem sei es doch nicht neu für mich. Ich sagte ihr, dass ich den Mädchenkittel gehasst habe und ihn nur ihretwegen angezogen habe. Das wollte sie mir nicht glauben. Ich hätte doch nie was gesagt und es war doch nur zu meinem Schutz. Dann wurde sie etwas ernster. Sie holte aus dem Besenschrank ihren Kittel, den sie immer in der Küche trug. Ich sollte die Arme vorstrecken und schwups stand sie hinter mir und knöpfte ihn zu. Der reichte auch fast zu den Knöcheln. Ich solle lieber nichts sagen. Das ist kein Mädchenkittel, das ist ein Frauenkittel. Nun war ich schlauer.
Nach dem Essen wollte wir den Rest der Kirschen aussteinen. Das sollte auch das letzte mal in dem Jahr sein.
Da ich mich wie ein Gefangener in dem "Frauenkittel" vorkam, bat ich um Befreiung. Da sagte sie, dass ich gut in dem Kittel aussehe. Ich verstand es nicht. Da aber der andere Kittel in der Waschküche hing und schon befleckt war, sollte ich einfach den anderen darüber ziehen. Diskutieren half bei meiner Mutter nicht viel. Also hatte ich zwei Kittel und die Gummischürze an. Der Tag ging zu Ende, alle Kirschen verarbeitet und ich kittelfrei in meinem Zimmer.
Viele Jungen hätten einen Aufstand gemacht, wenn ihre Mütter das Tragen der Kittelschürzen von ihnen verlangt hätten. Ich habe es über mich ergehen lassen.
Die nächsten 3 Jahre, ich wurde 15, fast so groß wie meine Mutter, trug immer noch zur Hausarbeit die Kittel meiner Mutter. Es war schon so normal geworden, dass ich beim Öffnen der Wohnungstür nicht mehr an meine Bekleidung achtete. Das war manchmal peinlich und auch Lustig. In den Sommermonaten hatte ich nur Unterwäsche drunter. Gefiel mir gut.
Einmal ritt mich der Gedanke, mir mal Mutters Kleid (sie hatte mehrere) zu nehmen. Premiere. Ein Sommerkleid ohne Schnörkel. Es hing an mir herunter und das Gefühl erregte mich. Ein Kittel tat das nicht.
Ich hing das Kleid zurück in den Schrank. Das tat ich in den nächsten Tagen auch so. Ich war irgendwie, ich weiß nicht wie ich es nennen soll. Habt Ihr einen Namen dafür?
Ramoni
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Lorelai74
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Hallo Ramoni,
Du warst...
Verwirrt, aufgeregt, geflasht, gefangen im Kick das du was tust was "nicht richtig", ja verboten ist aber sich gut anfühlt?
Kommt das hin?
Viele Grüße
Lorelai
Du warst...
Verwirrt, aufgeregt, geflasht, gefangen im Kick das du was tust was "nicht richtig", ja verboten ist aber sich gut anfühlt?
Kommt das hin?
Viele Grüße
Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ja Lorelai,
das trift es genau. Ich machte es immer wieder, hatte aber nie den Mut gehabt mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Immer wenn ich dachte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dann verließ mich der Mut. Aber so konnte es nicht weitergehen.
Ein Jahr später, es war sehr heiß, ich kam aus der Schule und wollte meine Hausaufgaben (für die Schule) sofort machen und dafür auf den Balkon gehen. Ich zog mich bis auf meine Slips aus und wollte schon an den Kleiderschrank meiner Mutter. Dann bremste mich was und ich zog mir ihren Nylonkittel über. Auf nackter Haut hatte ich den noch nie getragen. Es zeigten sich gleich Gefühle, die meine Slips kaum in Zaum halten konnten.
Als meine Mutter abends kam, saß ich noch an meinem Aufsatz. Sie begrüßte mich und strich mit der Hand über meinen Rücken. Der sei ja ganz nass vom Schweiß, so kann ich nicht sitzen bleiben. Aber es ist doch so warm, sagte ich. Sie bat mich den Kittel auszuziehen und schickte mich duschen. Ich hörte sie noch sagen, dass Nylon bei der Hitze nicht so gut ist wie Baumwolle und sie legt mir was anderes in mein Zimmer.
Nach dem Duschen ging ich in mein Zimmer. Da lag das Kleid, das ich immer heimlich getragen habe. Erst wollte ich es nicht anziehen. Im Kleid vor meiner Mutter, das geht doch nicht. Es dauerte ihr zu lange bis ich wieder kam und plötzlich stand sie in der Tür. Ramon, warum zierst du dich, denkst du ich hätte nicht bemerkt, dass du dieses Kleid angezogen hast?
Ich schaute nun zu Boden. Ziehe es ruhig an, ich weiß es doch schon. Sie wollte noch wissen warum ich ihr nichts erzählt habe. Sie hätte geschwiegen und gewartet, bis ich zu ihr komme. Ich streift mir das Kleid über und ging zu meiner Mutter.
Es tut mir Leid aber ich hatte nie den Mut dir das zu sagen. Deine Kittel zu tragen ist schon so selbstverständlich wie das Aufstehen am Morgen. Aber ein Kleid? Es wäre mir peinlich und schamhaft gewesen. Nun stehe ich im Kleid vor dir.
Was denkst du jetzt über mich?
das trift es genau. Ich machte es immer wieder, hatte aber nie den Mut gehabt mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Immer wenn ich dachte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dann verließ mich der Mut. Aber so konnte es nicht weitergehen.
Ein Jahr später, es war sehr heiß, ich kam aus der Schule und wollte meine Hausaufgaben (für die Schule) sofort machen und dafür auf den Balkon gehen. Ich zog mich bis auf meine Slips aus und wollte schon an den Kleiderschrank meiner Mutter. Dann bremste mich was und ich zog mir ihren Nylonkittel über. Auf nackter Haut hatte ich den noch nie getragen. Es zeigten sich gleich Gefühle, die meine Slips kaum in Zaum halten konnten.
Als meine Mutter abends kam, saß ich noch an meinem Aufsatz. Sie begrüßte mich und strich mit der Hand über meinen Rücken. Der sei ja ganz nass vom Schweiß, so kann ich nicht sitzen bleiben. Aber es ist doch so warm, sagte ich. Sie bat mich den Kittel auszuziehen und schickte mich duschen. Ich hörte sie noch sagen, dass Nylon bei der Hitze nicht so gut ist wie Baumwolle und sie legt mir was anderes in mein Zimmer.
Nach dem Duschen ging ich in mein Zimmer. Da lag das Kleid, das ich immer heimlich getragen habe. Erst wollte ich es nicht anziehen. Im Kleid vor meiner Mutter, das geht doch nicht. Es dauerte ihr zu lange bis ich wieder kam und plötzlich stand sie in der Tür. Ramon, warum zierst du dich, denkst du ich hätte nicht bemerkt, dass du dieses Kleid angezogen hast?
Ich schaute nun zu Boden. Ziehe es ruhig an, ich weiß es doch schon. Sie wollte noch wissen warum ich ihr nichts erzählt habe. Sie hätte geschwiegen und gewartet, bis ich zu ihr komme. Ich streift mir das Kleid über und ging zu meiner Mutter.
Es tut mir Leid aber ich hatte nie den Mut dir das zu sagen. Deine Kittel zu tragen ist schon so selbstverständlich wie das Aufstehen am Morgen. Aber ein Kleid? Es wäre mir peinlich und schamhaft gewesen. Nun stehe ich im Kleid vor dir.
Was denkst du jetzt über mich?
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Ramoni
Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Ja mein Kleiner oder besser schon Großer, weil dir meine Kleider schon passen, genau so könnte ich dich fragen, warum erzählst du mir nichts von deinen Gefühlen?
Ich bin deine Mutter, sicher hätte dein Vater dir auch zugehört aber das ist nun ja vorbei. Du hast mich und ich höre dir zu. Ich weiß auch, dass Jungen nicht so mit ihren Müttern reden wie Mädchen. Aber du bist mein Sohn und das Liebste was ich habe.Ich werde dir in allen Situationen helfen, wo ich nur kann.
Ramon, ich beobachte dich schon lange. Manchmal frage ich mich, ob es richtig war, dich Schürzen tragen zu lassen. Mir hat es gefallen, wenn du mir so im Haushalt geholfen hast. Ich habe mir nichts dabei gedacht.
Warum machst du dir jetzt Gedanken über die Schürzen?
Weil ich denke, dass es ein Auslöser gewesen sein kann, dass du jetzt auch gern mal ein Kleid anziehst.
Meinst du, das das in einem Zusammenhang steht?
Ich weiß es nicht und will dich auch nicht verunsichern. Wenn du gerne eines meiner Kleider anziehen möchtest, dann sage es mir. Warum deine Gefühle in diese Richtung gehen weiß ich nicht. Wichtig ist mir, dass du glücklich bist. Wenn du es aber wissen willst und der Meinung bist einen Arzt zu konsultieren, dann bin ich bei dir. Ich mache uns Abendessen, wenn du willst kannst du so lange auf dein Zimmer gehen.
Ich wollte ein halbe Stunde über das eben erfahrene nachdenken und verließ die Küche.
Ja warum ist das so?
Warum zieht es mich auf einmal zu Kleidern?
Und alles warum, warum?
Ein Stück Stoff kann doch nicht die Gefühlswelt beeinflussen. Da muss doch mehr hinterstecken.
Ich behielt das Kleid an und ging zu meiner Mutter.
Mama, ich bin mir nicht klar geworden über alles was mit mir geschieht. Aber ich werde deine Hilfe annehmen, wann immer ich sie brauche. Jetzt im Moment fühle ich mich besser als heute Mittag, weil du nicht mit mir geschimpft hast.
Warum sollte ich schimpfen? Du hast ja nichts Schlimmes getan. Du hast ein Kleid angezogen. Das machen viele Jungen in der Pubertät oder etwas später. Das ist einfach so. Mich hätte nur interessiert warum? Was bewegt einen Jungen da so. Neugierde? mal wissen, wie sich das trägt? Das würde mich interessiere. Aber ich wollte dich nicht fragen, weil ich mir vorstellen konnte, dass es dir sicher peinlich gewesen wäre. Also grüble nicht so viel, lasse uns essen.
Den Abwasch mache ich aber wie immer in deinem Kittel. Meine Mutter lächelt mich an.
Ramoni
Ich bin deine Mutter, sicher hätte dein Vater dir auch zugehört aber das ist nun ja vorbei. Du hast mich und ich höre dir zu. Ich weiß auch, dass Jungen nicht so mit ihren Müttern reden wie Mädchen. Aber du bist mein Sohn und das Liebste was ich habe.Ich werde dir in allen Situationen helfen, wo ich nur kann.
Ramon, ich beobachte dich schon lange. Manchmal frage ich mich, ob es richtig war, dich Schürzen tragen zu lassen. Mir hat es gefallen, wenn du mir so im Haushalt geholfen hast. Ich habe mir nichts dabei gedacht.
Warum machst du dir jetzt Gedanken über die Schürzen?
Weil ich denke, dass es ein Auslöser gewesen sein kann, dass du jetzt auch gern mal ein Kleid anziehst.
Meinst du, das das in einem Zusammenhang steht?
Ich weiß es nicht und will dich auch nicht verunsichern. Wenn du gerne eines meiner Kleider anziehen möchtest, dann sage es mir. Warum deine Gefühle in diese Richtung gehen weiß ich nicht. Wichtig ist mir, dass du glücklich bist. Wenn du es aber wissen willst und der Meinung bist einen Arzt zu konsultieren, dann bin ich bei dir. Ich mache uns Abendessen, wenn du willst kannst du so lange auf dein Zimmer gehen.
Ich wollte ein halbe Stunde über das eben erfahrene nachdenken und verließ die Küche.
Ja warum ist das so?
Warum zieht es mich auf einmal zu Kleidern?
Und alles warum, warum?
Ein Stück Stoff kann doch nicht die Gefühlswelt beeinflussen. Da muss doch mehr hinterstecken.
Ich behielt das Kleid an und ging zu meiner Mutter.
Mama, ich bin mir nicht klar geworden über alles was mit mir geschieht. Aber ich werde deine Hilfe annehmen, wann immer ich sie brauche. Jetzt im Moment fühle ich mich besser als heute Mittag, weil du nicht mit mir geschimpft hast.
Warum sollte ich schimpfen? Du hast ja nichts Schlimmes getan. Du hast ein Kleid angezogen. Das machen viele Jungen in der Pubertät oder etwas später. Das ist einfach so. Mich hätte nur interessiert warum? Was bewegt einen Jungen da so. Neugierde? mal wissen, wie sich das trägt? Das würde mich interessiere. Aber ich wollte dich nicht fragen, weil ich mir vorstellen konnte, dass es dir sicher peinlich gewesen wäre. Also grüble nicht so viel, lasse uns essen.
Den Abwasch mache ich aber wie immer in deinem Kittel. Meine Mutter lächelt mich an.
Ramoni
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ulla
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Re: Ramoni will aufgestaute Gefühlswelt preisgeben.
Klingt nach Drehbuch für einem guten und wertigen Film.
Hier übernehmen Gefühle mit wahnsinnig viel Liebe die Hauptrollen.
Geht mir etwas tiefer unter meiner Haut.
Wünsche dir eine schöne Zeit,in unserem Forum.
Ulla
Hier übernehmen Gefühle mit wahnsinnig viel Liebe die Hauptrollen.
Geht mir etwas tiefer unter meiner Haut.
Wünsche dir eine schöne Zeit,in unserem Forum.
Ulla