Ronda_PTL hat geschrieben: Do 31. Mai 2018, 01:20
Und ja, natürlich ist man(n) als PTL viel unauffälliger unter CIS Frauen und Männern, je mehr die Frauen-Rolle als etwas ganz natürliches, integriertes in deinem Dasein empfunden wird. Damit strahlst du auch die Natürlichkeit und Sicherheit aus. Dann klappts auch mit neuen, zufälligen Begegnungen.
GLG Ronda
Hallo Ronda,
ich schrieb ja zuvor:
Die Frage nach dem Grund, warum Männer sich ... schwer tun, erscheint mir aber doch angesichts der vielen diesbezüglichen Eigenberichte z.B. hier im Forum doch ein wenig naiv, denn die Masse der Gesellschaft ist intolerant, egal was man glaubt oder glauben will.
ich hoffe, meine Aussage oben bezüglich der Toleranz wird nicht so verstanden, daß ich es als naiv empfinde, sich mit weiblichen Attributen auf die Strasse zu trauen. Was ich damit sagen wollte, ist, daß man(n) sich eben nur nicht wundern darf, wenn einem Intoleranz begegnet,
das wäre naiv... .
Aber ich finde auch, daß wir das unbedingte Recht haben, die Intoleranz anderer aktiv und passiv zu ignorieren.
Mir selbst fällt es immer noch sehr schwer - ich zwinge mich manchmal geradezu dazu - ich selbst zu sein, wobei ich aber immer irgendwie als Mann erkennbar bin (und, soweit mein Glaubensstand, auch bleiben will). An Nagellack (Finger und Zehen) habe ich mich inzwischen gewöhnt, einen Rock zu tragen hingegen traue ich mich außer Haus nicht, aber auch wegen fam. Rücksichtnahme. Allerdings fand ich einen Kompromiss: Hosenrock, gekürzt bis Knie. Damit fühle ich mich ziemlich wohl, auch wenn ich doof angeschaut werden würde... Aber es fällt mir auch zunehmend schwerer, die inzwischen ungeliebte Rolle als Mann bei bestimmten Gelegenheiten darstellen zu müssen...
Liebe Grüße,
Sasha