Begehrenswert fühlen
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 1 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-18 »

Hallo,

das ist etwas, das Du für Dich selbst rausfinden musst .... leider :)
Es kann auch sein, dass Du nur reflektierst, was Du hübsch, sexy oder elegant findest. Das ist ein Prozess und nicht von heute auf morgen zu klären.
Für mich steht aber fest, dass ich mich begehrt und umwirben fühlen möchte ... und zwar als Frau, nicht als Mann. Hier liegen auch große Selbstzweifel - bin ich hübsch genug? Und eines der partnerschaftlichen Probleme. Denn die wenigsten Partnerinnen fahren auf kurze Röcke und sexy Unterwäsche an Ihren Männern ab. Woher also dann die Selbstbestätigung durch Komplimente?

Liebe Grüße
VanessaL
Lorelai74
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 2 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hallo Lisa,

welche Vorstellung hast du von
Begehrenswert?
Wie denkst du sollte sich das äußern?

Es stecken ja 2 Begriffe drin:
Begehren
Und
Wert.
Begehren ist gemeinhin als attraktiv oder erotisch belegt.
Sehnst du dich also nach mehr Erotik?
Oder nach Sätzen wie: "hey du schaust aber gut aus"

Was denkst du denn wenn du dich im Spiegel ansiehst als Mann?
Fühlst du dich attraktiv?
Machst du dich als Frau vielleicht schöner zurecht und investierst mehr in dich?
Warum dann aber nicht auch im Mannmodus mehr in sich investieren?

Zum Wert..
Etwas das Wert hat wird geschätzt...
Das kann sich in vielen Dingen ausdrücken..in Umarmungen, kleinen Zetteln, Berührungen oder miteinander reden.

Sind es diese Zeichen der Wertschätzung die dir fehlen??

Ich bin gespannt auf deine Antworten

VLG
Lorelai
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 3 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV »

Hallo,

vielen Dank für dieses Thema. Über diesen Punkt habe ich auch bereits nachgedacht und ihn mit meiner Frau diskutiert.

Ich glaube zwei Aspekte spielen für mich eine Rolle:

a) schön sein:
Ich denke die Auffassung von Schönheit ist in der Gesellschaft vor allem weiblich konotiert. Schönheit ist kein Attribut, dass man einem Mann zuschreibt, Stärke hingegen schon. Caesar soll mal gesagt haben "Ich habe es nicht nötig schön zu sein. Sie sollen mich vor allem fürchten." Schönheit war nie Attribut des Mannes, im Mittelalter nicht und auch danach nie. Der Mann muss tüchtig und stark sein, nicht schön. Das bringen wir ja schon unseren Kindern bei. Das Bedürfnis schön zu sein, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Warum sollte das beim Mann anders sein. Mit der allgemeinen Männermode ist das Verlangen nach Schönheit schwer ausdrückbar. Daher sehe ich es durchaus als logisch an,mein Bedürfnis schön zu sein durch die Verwandlung in ein weibliches Wesen zu stillen.

b) begehrt werden wollen:
Auch ein wichtiger Aspekt. Bei mir ist es so, dass ich auch eine tolle Frau habe. Dennoch habe ich dass Gefühl, dass sie mir zu wenig zeigt, dass sie mich als Mann begehrt. Durch die Verwandlung in eine Frau finde ich mich selbst beim Blick in den Spiegel durchaus begehrenswert und sexy. Wenn ich enfemme in hohen Schuhen unterwegs bin, weiß ich, dass die Leute schauen. Das genieße ich dabei durchaus. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, als was sie mich dabei wahrnehmen. Da ich bislang keine negativen Erfahrungen gemacht habe,gehe ich davon aus,dass mich die meisten als Frau wahrnehmen.

Ich meine daher, dass das Bedürfnis nach Schönheit und nach Begehrt werden, sehr wohl eine Ursache für mein temporäres Frau sein darstellt.


Um auf Lorelais Fragen zurückzukommen und um diese für mich zu beantworten
Begehren ist gemeinhin als attraktiv oder erotisch belegt.
Sehnst du dich also nach mehr Erotik?
Oder nach Sätzen wie: "hey du schaust aber gut aus"
Definitiv beides
Was denkst du denn wenn du dich im Spiegel ansiehst als Mann?
Fühlst du dich attraktiv?
nein, als Mann fühle ich mich selten attraktiv
Machst du dich als Frau vielleicht schöner zurecht und investierst mehr in dich?
Warum dann aber nicht auch im Mannmodus mehr in sich investieren?
Definitiv investiere ich als Frau mehr in mich. Als Frau gibt es unendlich viel mehr Möglichkeiten sich hübsch zu machen oder sich zu pflegen. Das fängt bei schönen Klamotten an und hört letztlich bei kosmetischen Möglichkeiten auf. Als Mann bin ich in 5 Minuten im Bad fertig, als Frau hab ich 2 Stunden für mich ;)


Lg
Viktoria
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 4 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hallo Lisa,

Hab gerne "zugehört".

So wie ich dich verstehe magst du dich nicht als Mann aber als Frau. Wenn das so ist, dann versuche das doch mal klar zu bekommen, evtl. auch mit Beratung über z.b eine Selbsthilfegruppe

Denn wenn es nur "die Klamotten" wären, aber nicht männliche Klamotten, dann könnte ja ein Stilwechsel deines männlichen Ich"™s schon weiterhelfen.

Alles gute auf deinem Weg
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 5 im Thema

Beitrag von biene38 »

Lisa H. hat geschrieben: Fr 9. Mär 2018, 09:07

Nun, sobald ich hergerichtet bin, geschminkt, sehe ich jemand ganz anderes im Spiegel. Ich sehe mich glücklich, mir gefällt mein lachen und mein lächeln. Ich finde mich plötzlich Hübsch.
Warum als Mann nicht mehr? Was bleibt dem Mann denn übrig?
Schminken hat ja an sich nichts mit Weiblichkeit zu tun, und in dem Moment würde ich sagen gefällst Du Dir als Mann geschminkt eben besser (geht übrigens vielen Frauen auch so, dass sie sich ungeschminkt nicht wohlfühlen, geschminkt ist halt alles schon ebenmäßig und Unreinheiten zugedeckt, die Augen betont). Dass Du Dich damit weiblich fühlst, hat vermutlich damit zu tun, dass Schminken heutzutage etwas Frauentypisches ist. Vor einigen Jahrhunderten war es völlig normal, dass sich Männer geschminkt haben, und auch sie haben sich vermutlich so schöner gefühlt.
Das Begehrtwerden geht mir in der männlichen Geschlechterrolle ebenso sehr ab, dazu gehört sich sexy und begehrenswert kleiden zu dürfen, dass man angesprochen wird, Komplimente bekommt, und auch vermittelt bekommt, sexuell begehrt zu werden. Das ist bei mir auch ein ganz zentraler Punkt.
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 6 im Thema

Beitrag von biene38 »

Viktoria-TV hat geschrieben: Fr 9. Mär 2018, 11:36 a) schön sein:
Ich denke die Auffassung von Schönheit ist in der Gesellschaft vor allem weiblich konotiert. Schönheit ist kein Attribut, dass man einem Mann zuschreibt, Stärke hingegen schon. Caesar soll mal gesagt haben "Ich habe es nicht nötig schön zu sein. Sie sollen mich vor allem fürchten." Schönheit war nie Attribut des Mannes, im Mittelalter nicht und auch danach nie. Der Mann muss tüchtig und stark sein, nicht schön. Das bringen wir ja schon unseren Kindern bei. Das Bedürfnis schön zu sein, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Warum sollte das beim Mann anders sein. Mit der allgemeinen Männermode ist das Verlangen nach Schönheit schwer ausdrückbar. Daher sehe ich es durchaus als logisch an,mein Bedürfnis schön zu sein durch die Verwandlung in ein weibliches Wesen zu stillen.
Das würde aber dem widersprechen, dass Adlige (vor allem auch Männer) im Gegensatz zu dem normalen Volk sich sehr wohl so gekleidet haben, dass es Schönheit ausdrückte.
Vielleicht hilft das:
https://www.br.de/mediathek/video/unser ... 00180be0a3
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 7 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV »

Hallo Maria,

bei adliger Kleidung ging es über Jahrhunderte vor allem um Repräsentation des sozialen Status und von Macht. Je pompöser desto höher der Rang und desto größer die Macht. Im 15.Jahrhundert wurde von Reichsfürsten erwartet, dass sie zu jedem Reichstag einen neuen Harnisch trugen. Und Reichstage gabs im 15. Jahrhundert viele. Ich gebe dir insofern recht, dass die Mode beim männlichen Adel zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert imposant und sicher auch schön war. Nur ich glaube nicht, dass "Schönheit" bzw. schön sein wollen das Hauptmotiv für ihre Erschaffung war. Sondern das war sicherlich die Repräsentation des eigenen Status. Der Status wurde halt durch knallige Farben, edle Stoffe oder Stickereien ausgedrückt.

Das Motiv für diese schöne Mode hatte letztlich einen ganz anderen Ursprung als über das, worüber wir gerade reden. Und das ist meiner Meinung nach der entscheidende Unterschied.

LG
Viktoria
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 8 im Thema

Beitrag von biene38 »

Wir haben letztendlich beide nicht zu der Zeit gelebt, also können wir uns nur auf irgendwelche Quellen verlassen.
Hier heisst es z.B. "Die aufregendsten Kleider trugen zu dieser Zeit die Männer nicht etwa die Frauen, welche eher schlicht aber trotzdem elegant daherkamen. Die modischen Experimente blieben den Herren überlassen." http://www.fashionhistory.ch/renaissance.htm

Was nun genau die Motive waren, darüber können wir beide nur spekulieren. Aber letztendlich geht es im Leben meist nur um Macht (Geld) und Sex.
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 9 im Thema

Beitrag von biene38 »

Lisa H. hat geschrieben: Fr 9. Mär 2018, 12:08

Also ohne Schminken bekomme ich mein Gesicht nicht feminin und weiblich. Eine Frau ohne schminke schon.
Ich gefall mir auch als Mann nicht unbedingt mit Brüsten, aber geschminkt und der passenden Kleidung, da ist dann Lisa die ich schön finde.
Wie Du schreibst, sieht eine Frau auch ohne Schminke wie eine Frau aus. Und ein geschminkter Mann sieht einer geschminkten Frau nur ähnlich, in den allermeisten Fällen erkennt man den Mann durch. Es bleibt eben ein geschminkter Mann. Die perfekten Beispiele sehen schon ungeschminkt als Mann sehr androgyn aus.
Dass Du Dir nur geschminkt mit Brüsten gefällst, liegt daran, dass das Bild stimmiger wirkt. Ein Mann mit Brüsten sieht ungewohnt aus, aber ein Mann, der einer Frau sehr ähnlich sieht, da passen dann Brüste besser ins gewohnte Bild.
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 10 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hallo Ihr,


dir Lisa viel Glück heute abend. Geniesse es, wenn du das beim erstenmal kannst.

Ein tolle Diskussion und tolle Beiträge @biene38 und @Viktoria-TV.

Am Ende denke ich, wenn man dass Geschlecht mal ausklammert geht es doch darum
ob man sich selbst annehmen kann
und ob man sich selbst Wertvoll fühlt - dann hat man auch Selbstwertgefühl.

"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst" steht schon im Neuen Testament.
Da steckt eben auch die Selbstliebe darin - nicht im narzistischen Sinne, sondern ich denke im Sinn Selbstannahme und Selbstverständis.

Wenn wir dann Selbstverständniss entwicklen dafür WIE und in welcher Form wir uns wohlfühlen, dann fühlen wir uns auch selbst verständlich wohl.
Als "Mann*", als "Frau*", als Genderfluid oder was auch immer.
Und dann stimmt auch wieder unser Selbstbild.


VLG
Lorelai
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 11 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Ich bin als Mann NIE begehrt worden . Ich bin nichts.
Ich hatte heute ein Gespäch . Ich find jemand , die mich mag . Ich habe So lange gesucht .
NEIN .
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 12 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Das liegt in der Natur der Frau, deshalb machen wir uns hübsch (oder was wir dafür halten).
Ich genieße es auch wenn mir Männer nachschauen (man kann die Blicke unterscheiden ob die nur starren oder ob ihnen gefällt was sie sehen)
👧🏻👩👱🏻"â™€ï¸🙆"â™€ï¸
Ja... ich bin eine Frau 👩
Mina
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 13 im Thema

Beitrag von Mina »

Lisa H. hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 08:21 Bin echt Grad sehr am Boden und hab keine Ahnung was ich machen soll.
Hallo Lisa,

das ist immer schwer, in solchen "tiefen" Momenten eine erfolgversprechende Strategie zu empfehlen. Trotzdem kann ich Dir raten erstmal alle Pony's an der Leine gebunden zu lassen. Gib ihr für eine Weile viel Raum und Ruhe. Denn ihre Reaktion zeigt vielleicht schon das es um sehr bewegende Gefühle ihrerseits geht.
Möglicherweise steckt sie in einem Zwiespalt, welcher einerseits Dein Frausein ermöglicht und andererseits aber blockiert. In jedem Fall sollte sie immer Zugang zu Dir haben. Ihr solltet viel reden und Grenzen abstecken. In einer Partnerschaft welche auf Zuneigung beruht, gilt es immer für beide glücklich und frei zu sein, dennoch aber auch glücklich zusammen. Als Einheit, Team, beruhend auf vertrauten Gefühlen. Ich schätze mal das vertraute Gefühl kann sich bei Deiner Frau getrübt haben um Deiner weiblichen Erscheinung wegen.
Denn wenn Du Zugang zur optischen Weiblichkeit hast, besitzt Du auch ebenso viele innerliche weibliche Anteile. Möglicherweise macht ihr das Angst.

Gib ihr Zeit und sei für sie da. Rede mit ihr wenn sie den Zugang aufmacht. Und höre ihr einfach zu was sie wie für sich denkt über die Situation. Und sollte sich die Option im Gespräch ergeben, mache ihr klar, das eine liebevolle Partnerschaft nur dann funktionieren kann, wenn jeder sein freies und glückliches Wesen einbringen kann. Leidet einer von beiden, wirft das immer einen dunklen Schatten auf das Zusammensein.

Und was die getrennte Wege betrifft, warte vielleicht eine Weile und nach dem einen oder anderen Gespräch sieht es vielleicht ganz anders aus. Denn andernfalls ist es eine plumpe Erpressung von ihr. Entweder/oder. Druck ist niemals eine schlaue Wahl. Aber wie schon gesagt, erstmal nichts überbewerten und Aussagen im Affekt nicht zuviel Gewicht bei messen. Oft ist es anders. )))(:

Ich wünsche Dir das Ihr das hinbekommt. ))):s (na)

Alles liebe
Mina
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 14 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

Hi Lisa,
Das freut mich, dass es dir gestern dann doch noch gefallen hat, nachdem es ja am Anfang so leicht unangenehm still im Raum war :D
Das mit deiner Frau liest sich ja nicht so toll. Aber vielleicht besteht ja auch noch die Hoffnung, dass sie einfach nur irgendwie überrumpelt ist von dem Ganzen und sie sich jetzt ein bisschen überfordert fühlt. Da spielen vermmutlich auch viele Ängste eine Rolle.
Ich kann dir da eigentlich nur den Rat geben, dass du ihr ein bisschen Zeit gibst und es dann vielleicht wieder besser wird :/
Zumindest würde ich das Thema mal so 2-3 Tage nicht anschneiden (ohne sie jetzt zu kennen, aber das ist das einzige was mir momentan einfällt)

Ganz liebe Grüße,
Alex
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 15 im Thema

Beitrag von biene38 »

Lisa H. hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 08:21 Sie hat schließlich einen Mann geheiratet meinte sie.
Das durfte ich mir auch schon anhören.
Dann versuchte ich ihr klar zu machen, dass ich immer Mann bleibe, auch wenn ich mich schminke, einer Frau ähnlich sehe. Dass es mir einfach Spaß macht, mit Mode und den Rollen zu spielen. Weiter wird es bei mir auch nicht gehen. Und es schön wäre, wenn sie es mir zugesteht, dass ich mich von Zeit zu Zeit ausleben möchte.
Ich verstehe meine Frau sehr gut, dass sie auch Angst hat. Schließlich steht sie auf Männer und möchte ihren Mann nicht für immer verlieren.
Geht es bei Dir eigentlich nur darum, dass Du Dich zeitweise ausleben möchtest, oder geht es um mehr?
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