was ist das wieder eine hinreißend sinnlose Diskussion?!
Liebe Grüße
Nicole
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Genau. Wie stellt sich diese Person vor, dass meine Frau beim Herr Dr, die Klientin, die natuerlich auch gesiezt wird, ansagen soll:Svetlana L hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 05:41Und beim Siezen gibt es das Problem nicht? Muss ich da nicht auch Menschen irgendwie direkt ansprechen können, z. B. Herr X oder Frau Y. Mir ist da allerdings nichts bekannt, was auf Menschen, die sich als non-binary identifizieren, anwendbar wäre.Kerstin hat geschrieben: Sa 21. Okt 2017, 22:28 1.) Fremde Leute haben mich grundsätzlich ersteinmal zu siezen
Kommst du bitte "gewünschter Name" (hier jaddy) herein ?Lina hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 03:12 Das erinnert mich ein bisschen an eine Klientin, die meine Frau neulich im Büro hatte: Sie sieht sich als non-binary, ist physiologisch intersexuell - und sieht es als beleidigend an sowohl als "Herr", wie aus als "Frau" tituliert zu werden und lehnt auch die Pronomen "er" und "sie" ab.
WTF??! Kann meine Frau etwa dafür, dass man sich noch nicht auf besser passende Wörter geeinigt hat? Soll sie sich etwa dafür persönlich verantwortlich fühlen?
Erstens geht es lt. Headline um "missgendern" - willst du damit sagen ich wäre off topic. Ich sehe das nicht so? Ich sehe die Situation als völlig vergleichbar, denn auch wenn sie den Vornamen der Klientin irgendwo in dem Terminkalender gehabt hätte, wäre beide Anreden ja laut dieser Person falsch gewesen.heike65 hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 20:35Kommst du bitte "gewünschter Name" (hier jaddy) herein ?Lina hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 03:12 Das erinnert mich ein bisschen an eine Klientin, die meine Frau neulich im Büro hatte: Sie sieht sich als non-binary, ist physiologisch intersexuell - und sieht es als beleidigend an sowohl als "Herr", wie aus als "Frau" tituliert zu werden und lehnt auch die Pronomen "er" und "sie" ab.
WTF??! Kann meine Frau etwa dafür, dass man sich noch nicht auf besser passende Wörter geeinigt hat? Soll sie sich etwa dafür persönlich verantwortlich fühlen?
wo ist das problem ?
Wenn du beim Kunden anwerben genauso gut bist wie beim Sprücheklopfen ziehe ich den Hut. Ich kenne jedenfalls keine/n Unternehmer/inn die sich so ein Verhalten erlauben könnte und ich kenne doch ein paar.heike65 hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 02:53 Ja ich duze meine Kunden grundsätzlich
auflaufen damit ? nööö, da hat der Maurer ne Öffnung gelassen, nennt sich Tür
Würden Sie bitte einen Schritt zur Seite gehen?Svetlana L hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 05:41Und beim Siezen gibt es das Problem nicht? Muss ich da nicht auch Menschen irgendwie direkt ansprechen können, z. B. Herr X oder Frau Y. Mir ist da allerdings nichts bekannt, was auf Menschen, die sich als non-binary identifizieren, anwendbar wäre.Kerstin hat geschrieben: Sa 21. Okt 2017, 22:28 1.) Fremde Leute haben mich grundsätzlich ersteinmal zu siezen
Muss es nicht. Bei uns ist die Kombination aus Vorname und Sie durchaus gängig. Überwiegend natürlich von Alt zu Jung, also zum Beispiel bei Azubis, aber ich kann mir das auch anders rum vorstellen. Das geht auch höflich von statten, also nicht "ich bin die Svenja", weil dadurch fühlt sich das gegenüber tatsächlich irgendwie zum Du gezwungen, sondern "Sie dürfen mich gerne Svenja nennen". Je nachdem wie das Gegenüber reagiert kann man entscheiden, ob man das Du anbietet. Aber auch das geht "wenn Sie möchten können wir gerne Du sagen".Lina hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 21:40 Die einzige sprachlich mögliche gender-neutrale Möglichkeit wäre, mit Vornamen anzusprechen. Das würde aber auch "du" implizieren.
Sorry, aber wir arbeiten nicht alle in Friseursalons oder in der Modebranche. Da kann man das machen - ist irgendwie rüber geschwappt aus Frankreich.sbsr hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 13:22Muss es nicht. Bei uns ist die Kombination aus Vorname und Sie durchaus gängig. Überwiegend natürlich von Alt zu Jung, ...Lina hat geschrieben: So 22. Okt 2017, 21:40 Die einzige sprachlich mögliche gender-neutrale Möglichkeit wäre, mit Vornamen anzusprechen. Das würde aber auch "du" implizieren.
Das tue ich auch nicht. Was vielleicht missverständlich formuliert war, ich rede in meinem Fall von unternehmensintern.Lina hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 13:46 Sorry, aber wir arbeiten nicht alle in Friseursalons oder in der Modebranche.
Verstehe ich nicht. Da ich deutlich älter bin als meine Azubis kann ich daran nichts Überhebliches finden, wenn ich frage ob die Anrede mit Vorname in Ordnung ist. Einfach mit Vornamen und Du anreden, selbst aber Herr B... und Sie zu erwarten, das wäre überheblich.Lina hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 13:46 Und von Alt zu Jung?! wäre auch ziemlich überheblich, wenn nicht schon ein gewisses Vertrauen schon da wäre, findest du nicht?
Es ist ja alles völlig OK, wenn man sich einig ist. Du hast die Chance zu fragen gehabt. Trotzdem finde ich es etwas grenzwertig. Ich würde es so nicht unbedingt akzeptieren.sbsr hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 15:38Das tue ich auch nicht. Was vielleicht missverständlich formuliert war, ich rede in meinem Fall von unternehmensintern.Lina hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 13:46 Sorry, aber wir arbeiten nicht alle in Friseursalons oder in der Modebranche.
Verstehe ich nicht. Da ich deutlich älter bin als meine Azubis kann ich daran nichts Überhebliches finden, wenn ich frage ob die Anrede mit Vorname in Ordnung ist. Einfach mit Vornamen und Du anreden, selbst aber Herr B... und Sie zu erwarten, das wäre überheblich.Lina hat geschrieben: Mo 23. Okt 2017, 13:46 Und von Alt zu Jung?! wäre auch ziemlich überheblich, wenn nicht schon ein gewisses Vertrauen schon da wäre, findest du nicht?
Ich sage nur, der Vorname zwingt nicht zum Du, wie das oben geschrieben wurde. Also finde ich es eine praktikable Alternative diesen als Anrede zu verwenden, um das Frau/Herr zu umgehen. Ganz konkret im vorliegenden Fall, wenn die Angestellte fragt wie sie Jaddy anreden soll, ist an der Antwort "Nennen Sie mich bitte einfach nur Jaddy" doch nichts verkehrt. Es bleibt beim Sie, trotzdem ist kein Herr und keine Frau nötig, und Jaddy selbst kann die Angestellte weiterhin mit Frau Sowieso ansprechen.