Ein Prinzessinnenkleid für Noah
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Doreen
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Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 1 im Thema

Beitrag von Doreen »

Moin,
folgender Artikel heute in der WAZ/NRZ "Der Westen"
und im Hamburger Abendblatt.

https://www.abendblatt.de/nachrichten/a ... -Noah.html

LG Doreen
Simone 65
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 2 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Ich habe mir den Artikel gerade durchgelesen. Was ist das nur für eine Welt ? Eine Absage an einen kleinen Jungen , nur weil er Junge ist. Darf ein kleiner Junge keine Prinzessin sein ? Träumen. LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
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Cybill
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 3 im Thema

Beitrag von Cybill »

Mädels!

Wenn wir alle sein könnten was wir wollen, dann bräuchte es Institutionen, wie unser Forum, nicht zu geben.

Leider ist das menschliche Personal der Welt in der Mehrheit äußerst suboptimal sozialisiert.

Schöne Woche!

- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 4 im Thema

Beitrag von cora »

da bin ich anderer meinung....

Selbst wenn das so wäre, wäre ein Forum eine nützliche Sache.... nur die Themen wären vermutlich leicht anders ;)
und es wäre ev. weniger aufrefung um.... ja das gäbe es dann nicht (fwe3)
Lina
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 5 im Thema

Beitrag von Lina »

Ich frage mich, warum solche Stories immer aus UK oder USA kommen. Ist es weil so was nur da passiert? Oder ist es weil keiner in z.B. Deutschland oder in den Nordischen Ländern es für sensationell genug zum erwähnen halten.
Dolores59
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 6 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Lina hat geschrieben: Mo 4. Sep 2017, 16:33 Ich frage mich, warum solche Stories immer aus UK oder USA kommen. Ist es weil so was nur da passiert? Oder ist es weil keiner in z.B. Deutschland oder in den Nordischen Ländern es für sensationell genug zum erwähnen halten.
Vielleicht passiert so etwas nicht in D oder Nordeuropa. Oder die Leute regen sich (leider) nicht genügend darüber auf.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
Lina
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 7 im Thema

Beitrag von Lina »

Haelst du das wirklich fuer wahrscheinlich, dass so was in DE nicht vorkommt?

Mir faellt gerade ein, dass ein Kollege von mir mal erzeahlte, dass sein kleiner Sohn mal bei einem Besuch bei Freunden die ganzen Prinzessinnenkleider der kleinen Tochter im Haus anprobiert und vorgefuehrt hatte.
Mein Kollege fand das ganz witzig und niemand im Buero fand es besonders erstaunlich. Und der betreffende Kollege ist sogar ein Homophober AfD-Idiot.
Ich glaube wirklich, dass die Standards extrem unterschiedlich sein koennten.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 8 im Thema

Beitrag von sbsr »

Lina hat geschrieben: Mo 4. Sep 2017, 16:33 Ich frage mich, warum solche Stories immer aus UK oder USA kommen. Ist es weil so was nur da passiert? Oder ist es weil keiner in z.B. Deutschland oder in den Nordischen Ländern es für sensationell genug zum erwähnen halten.
Zumindest hier im erzkatholischen Bayern würde eine Mutter nie auf die Idee kommen, ihren Buben als Prinzessin stylen zu lassen. Schon alleine aus Angst, zum Dorfgespött zu werden. Davon, dass sie sich auch noch so dafür einsetzt, und die Geschichte überdies öffentlich macht, sind wir Lichtjahre entfernt.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 9 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

warum so ein Bericht in Deutschland wohl nicht geschrieben wird, hat sbsr schon geschrieben. Selbst wenn die Familie es locker sieht, so wird sicher keiner auf die Idee kommen ein derartiges Ansinnen in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir sind in Deutschland anders als in Amerika oder Großbritanien. Zum Einen ist es egal, was jeder kauft. Wenn nicht mit Karte bezahlt wird, ist es doch anonym. Umsatz ist Umsatz, den Rest interessiert niemand. Es bedeutet aber nicht, dass es in Deutschland liberaler gesehen wird. Hinter dem Rücken, da kann man sich sicher sein, wird schon getuschelt.


Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 10 im Thema

Beitrag von conny »

sbsr hat geschrieben: Di 5. Sep 2017, 11:21 Zumindest hier im erzkatholischen Bayern würde eine Mutter nie auf die Idee kommen, ihren Buben als Prinzessin stylen zu lassen. Schon alleine aus Angst, zum Dorfgespött zu werden. Davon, dass sie sich auch noch so dafür einsetzt, und die Geschichte überdies öffentlich macht, sind wir Lichtjahre entfernt.
Pauschale Vorurteile sind immer verwerflich, auch die eigenen.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 11 im Thema

Beitrag von Karla »

Lina hat geschrieben: Mo 4. Sep 2017, 16:33 Ich frage mich, warum solche Stories immer aus UK oder USA kommen. Ist es weil so was nur da passiert? Oder ist es weil keiner in z.B. Deutschland oder in den Nordischen Ländern es für sensationell genug zum erwähnen halten.
vielleicht (hoffe ich zumindest) liegt es auch ein bißchen an der Berufsehre der Journalisten:
indem sie einen Fall aus dem Ausland (noch dazu andere Spache) auswählen, setzen sie ihre Quelle nicht den massiven,direkten Angriffen aus, die u.U. drohten, wenn ein Fall aus Deutschland hier '"durchgekaut" würde.

LG, Elly
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 12 im Thema

Beitrag von Michi »

conny hat geschrieben: Fr 8. Sep 2017, 22:06
sbsr hat geschrieben: Di 5. Sep 2017, 11:21 Zumindest hier im erzkatholischen Bayern würde eine Mutter nie auf die Idee kommen, ihren Buben als Prinzessin stylen zu lassen. Schon alleine aus Angst, zum Dorfgespött zu werden. Davon, dass sie sich auch noch so dafür einsetzt, und die Geschichte überdies öffentlich macht, sind wir Lichtjahre entfernt.
Pauschale Vorurteile sind immer verwerflich, auch die eigenen.
Warum so negativ? Ich hatte den Satz eher unter der Prämisse "Übertreiben veranschaulicht" gesehen. :wink:

Liebe Grüße
Michi ... die gedacht hatte, du würdest gestern vielleicht mal in der Rosalinde auftauchen. )))(:
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 13 im Thema

Beitrag von Lina »

Elizabeth hat geschrieben: Sa 9. Sep 2017, 02:32
Lina hat geschrieben: Mo 4. Sep 2017, 16:33 Ich frage mich, warum solche Stories immer aus UK oder USA kommen. Ist es weil so was nur da passiert? Oder ist es weil keiner in z.B. Deutschland oder in den Nordischen Ländern es für sensationell genug zum erwähnen halten.
vielleicht (hoffe ich zumindest) liegt es auch ein bißchen an der Berufsehre der Journalisten:
indem sie einen Fall aus dem Ausland (noch dazu andere Spache) auswählen, setzen sie ihre Quelle nicht den massiven,direkten Angriffen aus, die u.U. drohten, wenn ein Fall aus Deutschland hier '"durchgekaut" würde.

LG, Elly
Damit sagst du ja fast, dass du deutsche Journalisten für ethischer als z.B. britische oder amerikanische. Solche Berichte haben die ja immer aus schon erchienen Berichten in ausländischen Medien aufgegabelt. Die ausländischen Medien schreiben also über die Leute direkt in ihrem geographischen Raum, die deutschen nicht.

Ich verrate dir was: Ich glaube vorn und hinten nicht daran, dass deutsche Journalisten rücksichtsvoller wäre als ihre ausländischen Kollegen.
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 14 im Thema

Beitrag von Karla »

über Tim -> Kim Petras aus Köln wurde z.B. vom BBC World Service berichtet.
- ist natürlich ein besonderer Fall - ich bewundere (und ein Stück weit beneide) sie -
die Bild am Sonntag berichtete am 19.02.17 über 5 Frauen aus England, die im Nebenberuf als Fetischmodel,... arbeiten
..für empirische Studien zum Thema fehlt mir allerdings Zeit und Geld..

LG Elly
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Lina
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Re: Ein Prinzessinnenkleid für Noah

Post 15 im Thema

Beitrag von Lina »

Elizabeth hat geschrieben: So 10. Sep 2017, 02:26 über Tim -> Kim Petras aus Köln wurde z.B. vom BBC World Service berichtet.
- ist natürlich ein besonderer Fall - ich bewundere (und ein Stück weit beneide) sie -
die Bild am Sonntag berichtete am 19.02.17 über 5 Frauen aus England, die im Nebenberuf als Fetischmodel,... arbeiten
..für empirische Studien zum Thema fehlt mir allerdings Zeit und Geld..

LG Elly
Ich kenne auch hier reihenweise Frauen, die nebenbei Fetischmodels sind - einige für Geld, andere einfach weil es ihnen Spaß macht. Ich bin in die Kreise über einen Zeitungsjournalisten gekommen. Er hat nie das als Feature für einen Artikel gesehen. Ich habe auch nie so was thematisiert gesehen. Das scheint den Meisten am A vorbei zu gehen. Das ist was anderes, wenn schon im Ausland darüber ein Artikel geschrieben wurde. Dann kann man den ein bisschen umformulieren, die Bildlizenzen einkaufen und die Seite ist fertig. Dann lohnt es sich vielleicht gerade. Das ist was anderes als von Grund auf Interviews zu machen, Bilder zu shooten und dann hoffen, dass ein Redakteur genug dafür bezahlt, dass es sich gelohnt hat.
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