Hi Manuela!
Die Stuttgarter Erklärung ist mittlerweile vielen Bundestagsabgeordneten bekannt und hat dort auch 74 UnterzeichnerInnen gefunden.
Sie ist eine Übereinkunft, Menschen das Wissen über ihr Geschlecht zuzugestehen und dieses Wissen als wahrhaftig anzuerkennen, und unter anderen Schrittmachern eine Initiative zur Einhaltung ethischer Standards und Menschenrechten.
Die UnterzeichnerInnen, darunter auch viele SexualwissenschaftlerInnen, GutachterInnen, ÄrztInnen, Psychologische Psychotherapeuten bekennen sich zu dieser Übereinkunft. Für dich Zukunft ist auch ein Gütesiegel angedacht.
Das BMFSFJ respektiert und unterstützt, nach einem mir vorliegenden Schreiben im Auftrag von Frau Ministerin Manuela Schwesig, ausdrücklich das Selbstbestimmungsrecht über die Zuordnung zum eigenen Geschlecht. Auch M. Dreyer und H. Kraft haben dazu Stellung bezogen.
Leider

ist es hier nicht gewünscht, die V.i.P. unter den UnterzeichnerInnen zu benennen. Erwähnen möchte ich aber, dass der Deutsche Hausärzteverband e.V unterzeichnet hat und die 1. und 2. Vorsitzenden der DGfS. Auch viele JournalistInnen (taz, FR, der Freitag) sind dabei.
Wer am 8. und 9. Juli an der Weiterentwicklung der Stuttgarter Erklärung mitarbeiten will (ein ernsthaftes Interesse und eine an Menschenrechten orientierten Haltung sollte vorhanden sein), kann eine Nachricht an ATME e. V. schicken. So stehet es auf der FB-Seite von Aktion Transsexualität und Menschenrecht e. V. (E-Mail-Adresse she.:
www.atme-ev.de).
Auch alle im Bundesrat mit der Initiative von Anne Spiegel betrauten Ausschüsse haben eine Einladung zur Unterzeichnung der Stuttgarter Erklärung erhalten. Die Entschließung erfolgte nicht einstimmig, fand aber glücklicherweise eine Mehrheit.
Auch die von Dorothea Zwölfer initierte Petition bezieht sich in Teilen auf die Stuttgarter Erkläerung, findet aber nicht in allen Punkten die Unterstützung und somit die Unterzeichnung vom ATME-Vorstand.
Hier auszugsweise: "Als Theologin sehe ich die Vielfalt von Gottes Schöpfung als Geschenk. Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild. Jedem gilt das, was die Stuttgarter Erklärung formulierte: "Nur der einzelne Mensch kann auf Grund seines Wissens über sich selbst über sein eigenes Geschlecht, seine Geschlechtszugehörigkeit, verlässlich Auskunft geben. Allein ihm obliegt es, sein Geschlecht zu bestimmen. Das Geschlecht und die Anerkennung desselben gehören zum Intimbereich und sind zentraler Bestandteil des Menschen, seines Selbstverständnisses und seiner Würde." Kein Mensch darf sich anmaßen zu beurteilen, wie Gott als Schöpfer sich einen anderen Menschen gedacht hat. Darum hoffe ich nun auf eine entsprechende Neufassung des Transsexuellenrechts und bitte um ihre Unterstützung dabei."
https://www.openpetition.de/petition/on ... schliessen
LG, Claudia-Luisa