Und der Bundesverband Trans*? - # 4
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Svetlana L
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
@ Jaqueline
Na ja, du hast bislang ja nicht geschrieben, was du unter "Wildwuchs" verstehst. Genau diese deine Textpassage wurde hier ja nun schon mehrfach zitiert.
Der Bundesverband spielt sich zu sehr in den Vordergrund? Ist das dein Ernst? Ausgangspunkt dieser Diskussion war doch wohl genau das Gegenteil, nämlich dass man vom BV nichts hört und sieht.
Und anderen Menschen ihre Geschlechtsidentität abzusprechen ist ja wohl mehr als übergriffig, oder wie ist dein "möchte gern Trans" zu verstehen? Und warum sollen die den "wirklich Betroffenen" (wer ist das und wer definiert das?) das Leben schwer machen?
Sorry, für mich hört sich alles, was du hier so geschrieben hast, so an, dass du dein Ding durchgezogen hast, aber was links und rechts von dir passiert dich nicht interessiert.
Na ja, du hast bislang ja nicht geschrieben, was du unter "Wildwuchs" verstehst. Genau diese deine Textpassage wurde hier ja nun schon mehrfach zitiert.
Der Bundesverband spielt sich zu sehr in den Vordergrund? Ist das dein Ernst? Ausgangspunkt dieser Diskussion war doch wohl genau das Gegenteil, nämlich dass man vom BV nichts hört und sieht.
Und anderen Menschen ihre Geschlechtsidentität abzusprechen ist ja wohl mehr als übergriffig, oder wie ist dein "möchte gern Trans" zu verstehen? Und warum sollen die den "wirklich Betroffenen" (wer ist das und wer definiert das?) das Leben schwer machen?
Sorry, für mich hört sich alles, was du hier so geschrieben hast, so an, dass du dein Ding durchgezogen hast, aber was links und rechts von dir passiert dich nicht interessiert.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
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Jaqueline
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Nur eine Studie? Schadenicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 21:21Dazu kann ich eine wissenschaftliche Studie von Meyenburg et.al empfehlen. Die haben über 3.000 (!!!) Gutachten ausgewerten und kommen zu dem Schluss, dass weniger als 1% negativ ausfallen. Was soll das dann also!?Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 21:16
Das freut mich. Ich mag Menschen, mit denen man Klartext reden kann. Definiere bitte "möchte gern Trans*" Brauche ich Gutachter, um zu bestätigen, was ich jetzt sowieso schon weiß?
Muss ich mich mit teilweise Willkür, Schlampigkeit, horrenden Kosten und ewigen Wartezeiten rumärgern, um das (offiziell) sein zu dürfen, was ich eh schon immer war?
Wer den festen Vorsatz hat, die VÄ / PÄ zu bekommen, der bekommt sie auch, wenn er / sie sich nicht extrem blöd anstellt. Auch Psychiater und Gutachter lassen sich blenden und sind nicht allwissend.
Ich habe, genau wie Du, auch den "Old School Weg" hinter mir. Inwieweit machen uns Möchtegern-Trans* das Leben schwer?
Ebenfalls ganz liebe Grüße
Michelle
Ebenso sagen die Psycho* inzwischen selbst, dass sie keine Möglichkeit haben, objektivierbare Aussagen über das geschlechtliche Empfinden einer Person zu treffen. Was soll das dann also!?
Ne ne, lass' stecken, das System ist nicht mehr zu rettenUnd das ist auch sehr gut so...
Liebe Grüße
nicole
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Kerstin
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Damit tust du Jaqueline extrem unrecht. Weder hat sie es nötig neidisch auf andere zu sein noch entsprechen die von dir erhobenen Vorwürfe ihrem Charakter.nicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 00:17 Da ich gerade eh etwas frustriert-böse drauf bin, teile ich meine Meinung dazu ganz offen: Es ist der blanke Neid!
"Ich musste das alles durchmachen, warum sollen die es jetzt einfacher haben!?"
Das habe ich ganz offen schon mehrfach gehört und bin entsetzt! Wie kann man nur so derartig egoistisch sein!? Wie kann man nur so ignorant und verbohrt sein?
Es ist, wie die Du sagst, ein völliges Defizit, gönnen zu können, mal Größe zu zeigen, selbstlos zu sein.
Im Gegensatz zu vielen anderen hat sie einfach gelernt selbstständig strukturiert zu arbeiten.
Ich wäre dir von daher dankbar wenn du von solchen Vorwürfen ihr gegenüber zukünftig Abstand nimmst. Danke.
Wie könnte es anders sein, wenn die einzige Klammer, welche den Haufen zusammenhält, Trans* ist? Und ist es wirklich Kleinlichkeit und Egoismus wenn man unter Berücksichtigung der eigenen Lebensgeschichte entlich Leben möchte wie man es selbst will?Manchmal widert mich diese "Community", die oft genug nämlich gar keine ist, sondern ein riesiger Zickenhaufen, wirklich an. An Kleinlichkeit und Egoismus kaum zu überbieten.
Der lesebarkeit wegen muß ich den Text hier etwas umstellen.
Kannst du diese Aussage belegen? Oder ist das nur die - ich muß es leider so schreiben - übliche genderqueere Probaganda?Machen wir nur weiter so, dann haben wir bald Zustände wie im Osten, also noch weiter im Osten, Russland und dergl., wo wir, also LSBT Menschen, wieder offen verfolgt und entrechtet werden. Super Sache! Augen zu, wird schon nicht so schlimm werden.
Solltest du mir Belege dafür nennen können gehe einmal davon aus, das ich sie, soweit möglich, überprüfen werde.
Nimm es mir jetzt bitte nicht persönlich Nicole, aber wenn du nach Solidarität frägst - machst du es rein aus Sachlichen Gründen oder ist es möglicher weise doch eher politisch Motiviert?Wo Solidarität gefragt wäre, ......
Dem einzigen wo ich vorbehaltlos zustimmen kann ist deine Einschätzung der Wirtschaftlichen Situation in Europa.Dieses Jahr ist Bundestagswahl und einige Landtagswahlen. Wir werden ganz sicher mit einer widerlich starken AfD konfrontiert werden. Mal das Parteiprogramm gelesen? Pfuij Teufel! Darin kommen wir fast ausdrücklich vor, nämlich als die, die in einer Gesellschaft, wie sie die AfD anstrebt, nicht mehr erwünscht und schon gar nicht unterstützt oder geschützt sein werden. Aber was soll's, solange man die eigene Vä/Pä und/oder OP schon durch hat, was scheren einen dann die anderen.
Täuscht Euch nicht, die Zivilisationsdecke, die uns trägt, ist dünn! Sehr dünn! Schaut in die USA, wie ein einziger Idiot eine ganze Nation spalten und auseinanderreißen kann. Seine Hasstiraden sind für Millionen eine Legitimation, endlich die Fessel der Zivilisation abzustreifen und wieder so richtig los zu diskriminieren, mit dumpfestem nationalistischem Gebrüll und einer Weitsicht, die kaum soweit reicht, wie diese Affen pinkeln können. Glaubt ihr nicht? Wir haben einige Verwandte und Freunde in den USA. Bereits in der Wahlnacht ging es los, das marodierende Vollidioten alles anpöbelten und teils handgreiflich angingen, was nicht in deren weißes, cis heteronormatives Weltbild passte. Ob das Leute waren, die seit Generationen in den USA leben oder nicht, spielt keine Rolle. Das sie selbst Nachfahren von Einwanderern sind, genauso wenig.
Wenn so eine Gruppe wie die AfD hier auch nur ansatzweise politische Macht bekommt, dann sind wir unter den ersten, die darunter leiden werden. Davor schützen könnten uns dann Antidiskriminierungsrechte, möglichst einfacher Zugang dazu, einfacher Zugang zu Rechten, die Rechte verschaffen, wie eben etwas wie dem TSG, Rechte, die die Versorgung absichern, die uns unsere Existenz am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft sichern. Das alles mit so geringen Hürden wie nur irgendwie möglich. Denn eines ist klar, wenn solche Honks in die Nähe politischer Macht kommen, dann werden sie jeden Zugang zu diesen Rechten wo auch immer sie können erschweren.
............
Homo- und trans* feindliche Straftaten und Übergriffe nehmen aktuell in ganz Europa wieder zu. Die wirtschaftliche Lage ist in vielen Ländern auf der Kippe und auch in Deutschland leben wir im schönen Schein. Die nächste Wirtschaftkrise ist unausweichlich, die Zinsen sind auf Null, noch weiter runter geht nicht, trotzdem sind Spanien, Portugal und Italien pleite, Griechenland kommt nicht aus der Krise heraus. Wenn das platzt, und das wird es, dann gute Nacht. Und wen trifft es dann als erstes, der ganze Hass und die Frustration? Wer wird zum Sündenbock? Richtig, die Minderheiten! Was waren wir Trans* Menschen gleich nochmal? Oh, oops, eine Minderheit? Das ist ja dumm... hätte uns doch bloß jemand rechtzeitig gewarnt, dann hätte man ja Gesetze zum Schutz von Minderheiten erlassen können. Nur schade, es gab ja niemanden, der dafür eingetreten ist.
Der Rest ist reine linksextreme genderqueere feministische Probaganda. Tut mir Leid Nicole wenn ich dir jetzt auf die Füße trete und wenn ich mir so manch anderes Posting von dir durch lese kann ich die Auslassungen schon verstehen, nur wenn der BVT* jemals politisch relevant sein soll muß er sich zur absoluten Neutralität verpflichten. Auch seine Mitglieder, welche eine offizielle Funktion innehaben, werden sich in Zurückhaltung üben müssen.
Die ~20% der AFD findest du nicht nur in konservativen Kreisen, sondern auch unter Trans*personen, unter welchen du auch wieder Konservative findest.
Trans* ist - nach meinem Verständniss - der Unterschied zwischen der Eigenwahrnehmung und der Wahrnehmung durch andere.
Es ist sicherlich keine politische Ideologie.
Von daher nocheinmal mein eindringlicher Rat - seit politisch Neutral. Wenn ihr etwas erreichen wollt müßt ihr mit allen zusammen arbeiten.
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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nicole.f
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
So ein Unfug, kein Mensch will Landesrecht daraus machen. Was habe ich denn geschrieben, was das aussagt? Ich habe geschrieben und gemeint, dass es eine Vereinigung mit Bundesbezug und/oder Bundes-Relevanz braucht, um an Bundesgesetzen mitreden zu können.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Fortsetzung
Wenn es Landesrecht werden soll (wenn ich die Antwort richtig verstehe), dann willkommen Flickenteppich. Reicht es nicht, das wir in Sachen Schule solche gravierenden Unterschiede haben? Für mich drängt sich der BVT zu sehr ins Bild. Er soll doch erst einmal laufen lernen. Die DGTI hat dagegen meine volle Unterstützung, genau wie TransMann, ... . Wenn es ins Gesetz soll dann doch bitte ins TSG.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Ja, brauchst Du! Denn das SGB, das dies maßgeblich regelt, ist Bundesrecht, nicht Landesrecht. Genau wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (MDS) ein Bundesverband und kein Landesverband ist, die AWMF eine Bundesvereinigung ist und keine Landesvereinigung. Alle diese und noch mehr fragen, wenn sie überhaupt die Zusammenarbeit mit Trans* Vertreter_innen in Erwägung ziehen, nach deren Relevanz oder gar Legitimation auf Bundesebene. Genau dafür brauchen wir einen BVT*, der auch breit getragen wird, denn ansonsten werden wir dort und andernorts wieder einmal ignoriert. Man spricht und bestimmt über uns, aber ohne unsere Beteiligung. Das ist völlig inakzeptabel.Jaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Sicherung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung
Das trifft regional gewiss zu aber brauche ich dafür einen BVT?
Und nein, soetwas wie die Absicherung der Gesundheitsversorgung hat primär nichts in einem Sondergesetz wie dem TSG zu suchen, das gehört streng genommen ins SGB, wo ja auch schon etwas diesbzgl. drin steht - Quizfrage: In welchem Teil des Soialen Gesetzbuchs (Nummer)? In welchen Paragraphen? Welcher Paragraph regelt die grundsätzliche Leistungspflicht? Und welche Kassen sind davon betroffen?
Die Gesetzbücher sind nach Themen aufgeteilt. Fremde Themen in einem anderen Gesetzbuch zu behandeln, ist eigentlich nicht sinnvoll. Leider aber in unserem Fall vielleicht notwendig, weil sonst zuviele Rechtsgebiete und damit Gesetzgebücher von einer echten Reform betroffen wären. Genaueres wird dazu auch am Donnerstag beim Fachtag der IMAG in Berlin diskutiert werden.
Boa, meine Güte... erstens, das sind grundsätzliche Aussagen, was die Ziele sind. Das heißt nicht, dass man alle davon auf einmal angehen will. Natürlich fehlt dazu die Leistungsfähigkeit. Aber es ist ein wichtiges Thema oder etwa nicht!? Zudem haben wir Kontakt mit Gruppen, die sich in diesen Bereichen hervorragend auskennen und die wir mit Trans* spezifischer Expertise in der Tat unterstützen können und auch haben, z.B. Les Migras. Wo ist da das Problem?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Es ist ein Verein im Aufbau. Aber man will gleich überall mitmischen. Man kann irgendwie nicht genug bekommen. Das wird nichts Halbes und nichts Ganzes. Wenn man sich dem Thema in Bezug auf Asylanten annimmt, wie erfolgt dann in Zukunft die Überprüfung?nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Nein, ist es nicht. Gerade LSBT Geflüchtete und Asylsuchende haben andere und/oder weitergehende Asylgründe als andere. Verfolgung auf Grund von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität ist noch einmal etwas anderes als politische Verfolgung. Ein LSBT Hintergrund macht aus sonst vermeintlichen "sicheren" Herkunftsländern dann nämlich auf einmal doch Todesfallen. Daher ist es unbedingt notwendig, auch deren Recht auf Asyl hier hervorzuheben und einzufordern und auch ihre besonderen Bedarfe - so sollten LSBT Geflüchtete bspw. nicht mit ihren Landsleuten in Unterkünfte gezwungen werden, da ihre Verfolgung oft nicht nur politisch, sondern nicht zuletzt auch kulturell begründet ist.Jaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Wahrung der Menschenrechte auch für Asylsuchende
Ist das in Deutschland nicht normal?
Wenn der BVT* sich dies als Ziel setzt, heißt das doch nicht, dass der BVT* das auch alleine durchziehen muss!? Das ist genau diese Art von mangelnder Solidarität, die in dieser Art von Aussage durchscheint. Nein, der BVT* macht das nicht alles selbst, aber unterstützt andere Vereine und Gruppen so gut er kann, um die Trans* Perspektive. Und last but not least, wir hören uns auch in der Community um und suchen aktiv Expert_innen zu bestimmten Fragen und entsenden diese dann in entsprechende Gremien. Sollen wir das besser lassen? Nein, das kann es ja wohl nicht sein.
Über die Problematik der "Überprüfung" von Asylanträgen lasse ich mich jetzt nicht aus, denn damit hat der BVT* nichts zu tun. Wir können nur, in Zusammenarbeit mit bspw. TGEU, ILGA oder ILGA Europe die ganz definitive Aussage treffen, dass Trans* absolut ein Asylgrund sein und bleiben muss. In vielen Ländern der Erde ist das Leben von Trans* Menschen akut bedroht! Selbst in Europa - gerade letztes Jahr sind wieder mehrere Trans* Personen, vor allem trans* Frauen, z.B. in der Türkei ermordet worden. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber kulturelle und politische Gründe sind die Hauptursache. Das soll dann kein Asylgrund sein? Weil die Türkei ein "sicheres" Herkunftsland sei soll? Oh bitte...
Das sehen die 59 bereits existierenden Mitglieder von etwa 30 Gruppen sicherlich anders - und die weiteren Dutzende, die nur darauf warten (tut mir echt leid, dass es so lange gedauert hat) sicherlich anders. Sicherlich sind Meinungen und Fragen erwünscht! Meine Güte...Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Den Wunsch wie es laufen soll habe ich verstanden. Was nützt ein Verband, wenn keine SHG oder Verband mitmachen möchte? Oder nur die wenigsten der betroffenen? Im Moment ist es zum Großteil nur Wunschdenken. Und kritische Fragen / Meinungen nicht erwünscht.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Dann hast Du das Prinzip noch nicht verstanden, tut mir leid. Der BVT* will und soll doch gerade eben die lokalen Strukturen nicht ersetzen! Er soll auf Bundesebene alles dafür tun, damit die lokalen Strukturen gestärkt und im Bund vertreten werden, nicht umgekehrt. Anerkennen muss den BVT* keine Gruppe oder Mensch, der dies nicht möchte. Was heißt überhaupt anerkennen? Der BVT* ist keine Bundesführung oder soetwas. Es ist eine offene und partizipative Struktur, in der sich jede_r einbringen kann und soll! Je mehr darin mitarbeiten, desto stärker ist der Verband. Der Verband soll nichts lokal bestimmen, sondern auf Bundesebene eine Vertretung darstellen, die in und gegenüber unter anderen zuvor genannten Strukturen unerlässlich ist.Jaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Stärkung von Selbsthilfegruppen, Netzwerken und Vereinen
Was wird aus SHGs, Vereinen, ... die den BVT nicht anerkennen? Auch der BVT brauch eine fundamentale Basis, sonst bleibt er eine Luftblase.
Aber keine sinnlosen Infragestellungen. Du erwartest anscheinend, das mit einem Knall und in wenigen Tagen alles fertig ist und alle laut Juhu rufen. Wie soll das denn gehen?
Das können wir gerne diskutieren, aber Du wolltest hier ausdrücklich keine langen Antworten, daran habe ich mich gehalten. Zu dem Thema kann ich Dir gerne einen zweistündigen Vortrag halten - was ich im Übrigen schon mehrfach habe, zuletzt auf der Trans*Inter*Tagung in München 2016. Das Thema ist hoch komplex und vielschichtig. Nur auf die Psychopathologisierung zu schauen ist eine völlig falsche Verkürzung, denn das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Wie zuvor bereits angedeutet, haben wir das SGB, das die GKVen reglementiert und das hat wiederum wenig bis nichts mit dem ICD zu tun. Das ICD hat nichts mit der Kostenerstattung zu tun und auch nicht mit irgendwelchen Leitlinien. Das ICD ist nichts anderes als ein Verzeichnis mit verschiedenen Gruppierungen, damit Gesundheitszustände international vergleichbar benannt werden können. Das ICD wird von der WHO erarbeitet und verabschiedet. Glaubst Du wirklich, dass die WHO damit nationale Gesetze oder Verordnungen außer Kraft setzen kann?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Ob es schon diskutiert wurde oder nicht steht jetzt nicht zur Debatte. Daher falsche Antwort im ersten Teil von dir. Ihr wisst nicht was wir hier für einen Luxus haben. Wenn es kommt wie in vielen Ländern, dann wird es für die Betroffenen nicht besser sondern schlechter und teurer. Ich rede aus eigenen internationalen Erfahrungen. Mir fehlt bis heute eine ordentliche Antwort wie nach ICD-11 eine OP abgerechnet wird die, dem heutigen ICD-10 F64.0 entspricht. Wer garantiert, dass die Krankenkassen die Kosten für Therapien, OPs, Medikamente, Untersuchungen tragen? So lange es keine klare Aussage diesbezüglich gibt kann ich in dem Punkt nicht überzeugt werden. Es ist einer der Kernpunkte meiner Bedenken an der gesamten Reform. Für mich zählen nur Fakten. Ich bin der Meinung es geht zu Lasten der Betroffenen aber das will keiner hören.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Uralte Frage, s.o. die Frage der Gesundheitsversorgung und noch etwas weiter oben die Frage nach der Vä/Pä. Das wurde schon mehrfach hier im Forum vor- und rückwärts diskutiert und es geht daran einfach kein Weg vorbei. Lies mal die internationale Literatur und schau Dir mal internationale Politik an. Der Zug ist schon längst abgefahren, dieses Rad stoppst Du nicht mehr, es wird hier ankommen, spätestens in ein bis zwei Jahren, wenn der ICD-11 in Deutschland gültig wird. Die Frage lautet schon lange nicht mehr, ob die Psychopathologisierung wegfallen muss oder nicht, sondern wie wir damit umgehen werden. Die Lösung kann es dann bestimmt nicht sein, deren Wiedereinführung zu fordern.Jaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Abbau der Psychopathologisierung und Stigmatisierung
Nach was soll dann in Zukunft behandelt und operiert werden?
Ich hatte es auch hier bereits angerissen: viewtopic.php?f=47&t=13625&start=15#p161133
Das kann man nicht nur auf der Ebene des ICD diskutieren. Da ist schon der Versuch zum Scheitern verurteilt.
Bitte? Du möchtest also allen Ernstes Trans* Interessen von schwulen Männern vertreten lassen? Na dann wundert mich nichts mehr.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Vielen Dank für die Klarstellung. Ich bin auch nur ein Mensch, der auch Fehler machen kann. Also ist der BVT überflüssig. Dafür kann man ja die MH-Stiftung in sich ausbauen.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Bitte? Ich glaube da hast Du nicht verstanden, was der Satz meint. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist eine vom Bund finanziell gut ausgestattete Stiftung, die mit ihren Mitteln Projekte zur Wiedergutmachung der Verfolgung und des Leids durch die Nazis an Homosexuellen während der NS Zeit leisten sollen. Die MH-Stiftung besteht aus zwei Organen, dem Kuratorium und dem Fachbeirat.Jaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Vertretung in der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Die soll doch bitte unabhängig bleiben und nicht durch einen BVT gesteuert werden.
Was bitte soll in TSG "-§8 Voraussetzungen" ausgebaut werden?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Ich sehe eher, das -§8 TSG zum Schutz erweitert werden sollte. Schlimmer ist Mobbing oder Bossing und da gibt es heute schon theoretisch Schutz.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22Ach ja? Dann versuche mal -§5 TSG einzuklagen, wenn Du wegen eines Zwangs-Outings Deinen Job verloren hast. Nur ein Beispiel... Oder versuche mal als nicht-binäre Trans* Person irgendein Persönlichkeitsrecht geltend zu machen. Keine Chance. Entweder Du passt Dich dem cis Heteronormativ an oder Du wirst negiert, Du existierst einfach nicht, soetwas wie Dich gibt es "hier" nicht. Die Liste ist ausbaufähig, aber das soll ich ja nichtJaqueline hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 21:25Ausbau des Antidiskriminierungsrechts.
Aus meiner Sicht ist es heute schon so wie es ist ausreichend. Wo sind die Lücken?
Ich zitiere mal kurz:
(Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/)(1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, daß sie als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, wenn sie
1. die Voraussetzungen des -§ 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt,
2. (weggefallen)
3. dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
4. sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.
(2) In dem Antrag sind die Vornamen anzugeben, die der Antragsteller künftig führen will; dies ist nicht erforderlich, wenn seine Vornamen bereits auf Grund von -§ 1 geändert worden sind.
Was bitte sollte hier bzgl. Diskrminierungsschutz ausgebaut werden? Jetzt Du...
Ah, Bücher sind per-se veraltet und das Leben ist aktueller? Gedruckte Informationen taugen nicht, das Wissen der Straße ist einzig maßgeblich?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Wann immer ich Zeit habe bin ich noch aktiv. Wer weiss schon alles? Den zeige mir. Bücher sind geduldig. Das Leben spielt draußen und nicht im Buch. Ich halte nichts von vorgebackenen Informationen. Sie sind nicht unabhängig. Daher, wenn mich ein Thema interessiert dann lese ich mehrere Quellen. Ich würde dem BVT nicht blind vertrauen.
Ohweio, na dann gute Nacht aufgeklärte Welt, packt aus die Fackeln und Mistgabeln.
Hatte ich eingangs zu diesem Thread erwähnt, die Satzung musste noch intensiv zwischen Amtsgericht, Finanzamt und dem Vorstand verhandelt werden, um eintragungsfähig zu werden. Eingetragen ist der BVT* nun seit knapp einer Woche, endlich, jetzt muss noch das Finanzamt zustimmen und dann können wir es öffentlich machen. Vorher macht das keinen Sinn, weil es immer wieder zu der ein oder anderen Änderung kam.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Wo ist eigentlich die Satzung des BVT? Ich habe sie nicht gefunden. So lange ich die nicht sehe ist der Verband nicht existent für mich.
Meinung ist ja noch OK, aber uninformierte Ablehnung ist es nicht. Deine Kritik ist nicht konstruktiv, sie zeigt keinerlei Ansatzpunkt auf, wie man es besser machen könnte, es ist reines Genörgel. Klar, kann man machen, doch damit kommt niemand auch nur einen Schritt vorwärts. Die akuten Probleme liegen auf der Hand und sind durch Meckern alleine nicht aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil verschlimmert diese Art von Verweigerungshaltung die Situation nur noch, denn es geschehen dann zwangsläufig keine der notwendigen Veränderungen. Die Pathologisierung wird wegfallen, da geht kein Weg dran vorbei. Nicht weil ich das sage oder der BVT* das will, sondern weil es in den westlichen Ländern wissenschaftlicher Konsens ist. Und dann? Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass es uns in Deutschland, dem heiligen Land der Transsexuellen, wo alles so super toll ist, nicht treffen wird?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 So, jetzt noch ein Wort zum Schluss. Ich bin froh das keiner weiß was morgen ist. Mit gestalten sollten alle. Sich auf nur eine Institution verlassen ist ein Fehler. Daher BVT, nein danke.
Wenn sich jemand provoziert fühlt, dann sorry. Ich bin es gewohnt meine Meinung zu sagen.
Ganz liebe Grüsse
Jaqueline
Wach auf! Es trifft uns doch schon!
Die Rate der Ablehnungen von Kostenübernahmen durch die GKVen steigt stetig an! Nicht weil die sparen wollen, sondern weil sie auf die Änderungen pokern und sich lieber wieder ein paar Grundsatzklagen einfangen wollen - mit etwas Glück gewinnen sie ja doch? Wenn wir nicht gemeinsam, damit meine ich auch Dich und alle anderen, eine starke Lobby bilden, werden die uns am Ring durch die Manege ziehen, uns vorführen und uns entrechten. Das hast Du dann davon, wenn Du Lobby Gruppen wie dem BVT* die Existenzberechtigung absprichst. Als SHG hast Du auf diesem Parkett keine Chance auch nur einen Termin zu bekommen.
Die Grund- und Menschenrechtsfrage ist international auch bereits längst entschieden, nur noch nicht in Deutschland angekommen - ich nenne nur mal exemplarisch Malta, Irland, Dänemark, Norwegen, das Europaparlament den Europäischen Rat, dazu noch die UNO. Noch Fragen? Meine Güte, warum sind ausgerechnet wir hier in Deutschland so hinterwäldlerisch? Sogar das erzkonservative und katholische Irland ist da weiter! Und was ist im Anschluss in Irland oder Malta passiert? Der Untergang des Abendlandes? Revolution? Nein, nichts ist passiert! Außer das es Trans* Menschen dort nun viel besser geht.
Es ist schon völlig irre, da muss man die eigene Community davon überzeugen, dass mehr Rechte für sie besser sind als weniger!? Was ist hier nur los?
Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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Kerstin
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Das ist auch meine gaaanz Große Sorge, und wenn man sich Nicole Äusserungen in einem paralell treat zum Thema KV vor Augen hält wohl auch gut begründet.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 ...... Ich bin der Meinung es geht zu Lasten der Betroffenen aber das will keiner hören.
....
LG Kerstin
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Jaqueline
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Ich zietiere jetzt den gesammten Mist auf einmal.nicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 22:12So ein Unfug, kein Mensch will Landesrecht daraus machen. Was habe ich denn geschrieben, was das aussagt? Ich habe geschrieben und gemeint, dass es eine Vereinigung mit Bundesbezug und/oder Bundes-Relevanz braucht, um an Bundesgesetzen mitreden zu können.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Fortsetzung
Wenn es Landesrecht werden soll (wenn ich die Antwort richtig verstehe), dann willkommen Flickenteppich. Reicht es nicht, das wir in Sachen Schule solche gravierenden Unterschiede haben? Für mich drängt sich der BVT zu sehr ins Bild. Er soll doch erst einmal laufen lernen. Die DGTI hat dagegen meine volle Unterstützung, genau wie TransMann, ... . Wenn es ins Gesetz soll dann doch bitte ins TSG.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22
Ja, brauchst Du! Denn das SGB, das dies maßgeblich regelt, ist Bundesrecht, nicht Landesrecht. Genau wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (MDS) ein Bundesverband und kein Landesverband ist, die AWMF eine Bundesvereinigung ist und keine Landesvereinigung. Alle diese und noch mehr fragen, wenn sie überhaupt die Zusammenarbeit mit Trans* Vertreter_innen in Erwägung ziehen, nach deren Relevanz oder gar Legitimation auf Bundesebene. Genau dafür brauchen wir einen BVT*, der auch breit getragen wird, denn ansonsten werden wir dort und andernorts wieder einmal ignoriert. Man spricht und bestimmt über uns, aber ohne unsere Beteiligung. Das ist völlig inakzeptabel.
Und nein, soetwas wie die Absicherung der Gesundheitsversorgung hat primär nichts in einem Sondergesetz wie dem TSG zu suchen, das gehört streng genommen ins SGB, wo ja auch schon etwas diesbzgl. drin steht - Quizfrage: In welchem Teil des Soialen Gesetzbuchs (Nummer)? In welchen Paragraphen? Welcher Paragraph regelt die grundsätzliche Leistungspflicht? Und welche Kassen sind davon betroffen?
Die Gesetzbücher sind nach Themen aufgeteilt. Fremde Themen in einem anderen Gesetzbuch zu behandeln, ist eigentlich nicht sinnvoll. Leider aber in unserem Fall vielleicht notwendig, weil sonst zuviele Rechtsgebiete und damit Gesetzgebücher von einer echten Reform betroffen wären. Genaueres wird dazu auch am Donnerstag beim Fachtag der IMAG in Berlin diskutiert werden.
Boa, meine Güte... erstens, das sind grundsätzliche Aussagen, was die Ziele sind. Das heißt nicht, dass man alle davon auf einmal angehen will. Natürlich fehlt dazu die Leistungsfähigkeit. Aber es ist ein wichtiges Thema oder etwa nicht!? Zudem haben wir Kontakt mit Gruppen, die sich in diesen Bereichen hervorragend auskennen und die wir mit Trans* spezifischer Expertise in der Tat unterstützen können und auch haben, z.B. Les Migras. Wo ist da das Problem?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Es ist ein Verein im Aufbau. Aber man will gleich überall mitmischen. Man kann irgendwie nicht genug bekommen. Das wird nichts Halbes und nichts Ganzes. Wenn man sich dem Thema in Bezug auf Asylanten annimmt, wie erfolgt dann in Zukunft die Überprüfung?nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22 Nein, ist es nicht. Gerade LSBT Geflüchtete und Asylsuchende haben andere und/oder weitergehende Asylgründe als andere. Verfolgung auf Grund von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität ist noch einmal etwas anderes als politische Verfolgung. Ein LSBT Hintergrund macht aus sonst vermeintlichen "sicheren" Herkunftsländern dann nämlich auf einmal doch Todesfallen. Daher ist es unbedingt notwendig, auch deren Recht auf Asyl hier hervorzuheben und einzufordern und auch ihre besonderen Bedarfe - so sollten LSBT Geflüchtete bspw. nicht mit ihren Landsleuten in Unterkünfte gezwungen werden, da ihre Verfolgung oft nicht nur politisch, sondern nicht zuletzt auch kulturell begründet ist.
Wenn der BVT* sich dies als Ziel setzt, heißt das doch nicht, dass der BVT* das auch alleine durchziehen muss!? Das ist genau diese Art von mangelnder Solidarität, die in dieser Art von Aussage durchscheint. Nein, der BVT* macht das nicht alles selbst, aber unterstützt andere Vereine und Gruppen so gut er kann, um die Trans* Perspektive. Und last but not least, wir hören uns auch in der Community um und suchen aktiv Expert_innen zu bestimmten Fragen und entsenden diese dann in entsprechende Gremien. Sollen wir das besser lassen? Nein, das kann es ja wohl nicht sein.
Über die Problematik der "Überprüfung" von Asylanträgen lasse ich mich jetzt nicht aus, denn damit hat der BVT* nichts zu tun. Wir können nur, in Zusammenarbeit mit bspw. TGEU, ILGA oder ILGA Europe die ganz definitive Aussage treffen, dass Trans* absolut ein Asylgrund sein und bleiben muss. In vielen Ländern der Erde ist das Leben von Trans* Menschen akut bedroht! Selbst in Europa - gerade letztes Jahr sind wieder mehrere Trans* Personen, vor allem trans* Frauen, z.B. in der Türkei ermordet worden. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber kulturelle und politische Gründe sind die Hauptursache. Das soll dann kein Asylgrund sein? Weil die Türkei ein "sicheres" Herkunftsland sei soll? Oh bitte...
Das sehen die 59 bereits existierenden Mitglieder von etwa 30 Gruppen sicherlich anders - und die weiteren Dutzende, die nur darauf warten (tut mir echt leid, dass es so lange gedauert hat) sicherlich anders. Sicherlich sind Meinungen und Fragen erwünscht! Meine Güte...Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Den Wunsch wie es laufen soll habe ich verstanden. Was nützt ein Verband, wenn keine SHG oder Verband mitmachen möchte? Oder nur die wenigsten der betroffenen? Im Moment ist es zum Großteil nur Wunschdenken. Und kritische Fragen / Meinungen nicht erwünscht.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22 Dann hast Du das Prinzip noch nicht verstanden, tut mir leid. Der BVT* will und soll doch gerade eben die lokalen Strukturen nicht ersetzen! Er soll auf Bundesebene alles dafür tun, damit die lokalen Strukturen gestärkt und im Bund vertreten werden, nicht umgekehrt. Anerkennen muss den BVT* keine Gruppe oder Mensch, der dies nicht möchte. Was heißt überhaupt anerkennen? Der BVT* ist keine Bundesführung oder soetwas. Es ist eine offene und partizipative Struktur, in der sich jede_r einbringen kann und soll! Je mehr darin mitarbeiten, desto stärker ist der Verband. Der Verband soll nichts lokal bestimmen, sondern auf Bundesebene eine Vertretung darstellen, die in und gegenüber unter anderen zuvor genannten Strukturen unerlässlich ist.
Aber keine sinnlosen Infragestellungen. Du erwartest anscheinend, das mit einem Knall und in wenigen Tagen alles fertig ist und alle laut Juhu rufen. Wie soll das denn gehen?
Das können wir gerne diskutieren, aber Du wolltest hier ausdrücklich keine langen Antworten, daran habe ich mich gehalten. Zu dem Thema kann ich Dir gerne einen zweistündigen Vortrag halten - was ich im Übrigen schon mehrfach habe, zuletzt auf der Trans*Inter*Tagung in München 2016. Das Thema ist hoch komplex und vielschichtig. Nur auf die Psychopathologisierung zu schauen ist eine völlig falsche Verkürzung, denn das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Wie zuvor bereits angedeutet, haben wir das SGB, das die GKVen reglementiert und das hat wiederum wenig bis nichts mit dem ICD zu tun. Das ICD hat nichts mit der Kostenerstattung zu tun und auch nicht mit irgendwelchen Leitlinien. Das ICD ist nichts anderes als ein Verzeichnis mit verschiedenen Gruppierungen, damit Gesundheitszustände international vergleichbar benannt werden können. Das ICD wird von der WHO erarbeitet und verabschiedet. Glaubst Du wirklich, dass die WHO damit nationale Gesetze oder Verordnungen außer Kraft setzen kann?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Ob es schon diskutiert wurde oder nicht steht jetzt nicht zur Debatte. Daher falsche Antwort im ersten Teil von dir. Ihr wisst nicht was wir hier für einen Luxus haben. Wenn es kommt wie in vielen Ländern, dann wird es für die Betroffenen nicht besser sondern schlechter und teurer. Ich rede aus eigenen internationalen Erfahrungen. Mir fehlt bis heute eine ordentliche Antwort wie nach ICD-11 eine OP abgerechnet wird die, dem heutigen ICD-10 F64.0 entspricht. Wer garantiert, dass die Krankenkassen die Kosten für Therapien, OPs, Medikamente, Untersuchungen tragen? So lange es keine klare Aussage diesbezüglich gibt kann ich in dem Punkt nicht überzeugt werden. Es ist einer der Kernpunkte meiner Bedenken an der gesamten Reform. Für mich zählen nur Fakten. Ich bin der Meinung es geht zu Lasten der Betroffenen aber das will keiner hören.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22 Uralte Frage, s.o. die Frage der Gesundheitsversorgung und noch etwas weiter oben die Frage nach der Vä/Pä. Das wurde schon mehrfach hier im Forum vor- und rückwärts diskutiert und es geht daran einfach kein Weg vorbei. Lies mal die internationale Literatur und schau Dir mal internationale Politik an. Der Zug ist schon längst abgefahren, dieses Rad stoppst Du nicht mehr, es wird hier ankommen, spätestens in ein bis zwei Jahren, wenn der ICD-11 in Deutschland gültig wird. Die Frage lautet schon lange nicht mehr, ob die Psychopathologisierung wegfallen muss oder nicht, sondern wie wir damit umgehen werden. Die Lösung kann es dann bestimmt nicht sein, deren Wiedereinführung zu fordern.
Ich hatte es auch hier bereits angerissen: viewtopic.php?f=47&t=13625&start=15#p161133
Das kann man nicht nur auf der Ebene des ICD diskutieren. Da ist schon der Versuch zum Scheitern verurteilt.
Bitte? Du möchtest also allen Ernstes Trans* Interessen von schwulen Männern vertreten lassen? Na dann wundert mich nichts mehr.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Vielen Dank für die Klarstellung. Ich bin auch nur ein Mensch, der auch Fehler machen kann. Also ist der BVT überflüssig. Dafür kann man ja die MH-Stiftung in sich ausbauen.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22 Bitte? Ich glaube da hast Du nicht verstanden, was der Satz meint. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist eine vom Bund finanziell gut ausgestattete Stiftung, die mit ihren Mitteln Projekte zur Wiedergutmachung der Verfolgung und des Leids durch die Nazis an Homosexuellen während der NS Zeit leisten sollen. Die MH-Stiftung besteht aus zwei Organen, dem Kuratorium und dem Fachbeirat.
Was bitte soll in TSG "-§8 Voraussetzungen" ausgebaut werden?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43Ich sehe eher, das -§8 TSG zum Schutz erweitert werden sollte. Schlimmer ist Mobbing oder Bossing und da gibt es heute schon theoretisch Schutz.nicole.f hat geschrieben: Mo 13. Feb 2017, 23:22 Ach ja? Dann versuche mal -§5 TSG einzuklagen, wenn Du wegen eines Zwangs-Outings Deinen Job verloren hast. Nur ein Beispiel... Oder versuche mal als nicht-binäre Trans* Person irgendein Persönlichkeitsrecht geltend zu machen. Keine Chance. Entweder Du passt Dich dem cis Heteronormativ an oder Du wirst negiert, Du existierst einfach nicht, soetwas wie Dich gibt es "hier" nicht. Die Liste ist ausbaufähig, aber das soll ich ja nicht
Ich zitiere mal kurz:
(Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/)(1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, daß sie als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, wenn sie
1. die Voraussetzungen des -§ 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt,
2. (weggefallen)
3. dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
4. sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.
(2) In dem Antrag sind die Vornamen anzugeben, die der Antragsteller künftig führen will; dies ist nicht erforderlich, wenn seine Vornamen bereits auf Grund von -§ 1 geändert worden sind.
Was bitte sollte hier bzgl. Diskrminierungsschutz ausgebaut werden? Jetzt Du...
Ah, Bücher sind per-se veraltet und das Leben ist aktueller? Gedruckte Informationen taugen nicht, das Wissen der Straße ist einzig maßgeblich?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Wann immer ich Zeit habe bin ich noch aktiv. Wer weiss schon alles? Den zeige mir. Bücher sind geduldig. Das Leben spielt draußen und nicht im Buch. Ich halte nichts von vorgebackenen Informationen. Sie sind nicht unabhängig. Daher, wenn mich ein Thema interessiert dann lese ich mehrere Quellen. Ich würde dem BVT nicht blind vertrauen.
Ohweio, na dann gute Nacht aufgeklärte Welt, packt aus die Fackeln und Mistgabeln.
Hatte ich eingangs zu diesem Thread erwähnt, die Satzung musste noch intensiv zwischen Amtsgericht, Finanzamt und dem Vorstand verhandelt werden, um eintragungsfähig zu werden. Eingetragen ist der BVT* nun seit knapp einer Woche, endlich, jetzt muss noch das Finanzamt zustimmen und dann können wir es öffentlich machen. Vorher macht das keinen Sinn, weil es immer wieder zu der ein oder anderen Änderung kam.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 Wo ist eigentlich die Satzung des BVT? Ich habe sie nicht gefunden. So lange ich die nicht sehe ist der Verband nicht existent für mich.
Meinung ist ja noch OK, aber uninformierte Ablehnung ist es nicht. Deine Kritik ist nicht konstruktiv, sie zeigt keinerlei Ansatzpunkt auf, wie man es besser machen könnte, es ist reines Genörgel. Klar, kann man machen, doch damit kommt niemand auch nur einen Schritt vorwärts. Die akuten Probleme liegen auf der Hand und sind durch Meckern alleine nicht aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil verschlimmert diese Art von Verweigerungshaltung die Situation nur noch, denn es geschehen dann zwangsläufig keine der notwendigen Veränderungen. Die Pathologisierung wird wegfallen, da geht kein Weg dran vorbei. Nicht weil ich das sage oder der BVT* das will, sondern weil es in den westlichen Ländern wissenschaftlicher Konsens ist. Und dann? Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass es uns in Deutschland, dem heiligen Land der Transsexuellen, wo alles so super toll ist, nicht treffen wird?Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 20:43 So, jetzt noch ein Wort zum Schluss. Ich bin froh das keiner weiß was morgen ist. Mit gestalten sollten alle. Sich auf nur eine Institution verlassen ist ein Fehler. Daher BVT, nein danke.
Wenn sich jemand provoziert fühlt, dann sorry. Ich bin es gewohnt meine Meinung zu sagen.
Ganz liebe Grüsse
Jaqueline
Wach auf! Es trifft uns doch schon!
Die Rate der Ablehnungen von Kostenübernahmen durch die GKVen steigt stetig an! Nicht weil die sparen wollen, sondern weil sie auf die Änderungen pokern und sich lieber wieder ein paar Grundsatzklagen einfangen wollen - mit etwas Glück gewinnen sie ja doch? Wenn wir nicht gemeinsam, damit meine ich auch Dich und alle anderen, eine starke Lobby bilden, werden die uns am Ring durch die Manege ziehen, uns vorführen und uns entrechten. Das hast Du dann davon, wenn Du Lobby Gruppen wie dem BVT* die Existenzberechtigung absprichst. Als SHG hast Du auf diesem Parkett keine Chance auch nur einen Termin zu bekommen.
Die Grund- und Menschenrechtsfrage ist international auch bereits längst entschieden, nur noch nicht in Deutschland angekommen - ich nenne nur mal exemplarisch Malta, Irland, Dänemark, Norwegen, das Europaparlament den Europäischen Rat, dazu noch die UNO. Noch Fragen? Meine Güte, warum sind ausgerechnet wir hier in Deutschland so hinterwäldlerisch? Sogar das erzkonservative und katholische Irland ist da weiter! Und was ist im Anschluss in Irland oder Malta passiert? Der Untergang des Abendlandes? Revolution? Nein, nichts ist passiert! Außer das es Trans* Menschen dort nun viel besser geht.
Es ist schon völlig irre, da muss man die eigene Community davon überzeugen, dass mehr Rechte für sie besser sind als weniger!? Was ist hier nur los?
Grüße
nicole
Das was du hier abziehst ist nur noch dummes Gender und Politik gelaber auf Kosten anderer.
Ich habe es nicht nötig mich so blöd anmachen zu lassen von Leuten die nichts aber auch garnichts aus meinem Leben weiter wissen. Ich verteidige meine Meinung nur aus eigener Erfahrung aber das will ja keiner Wissen. Für mich ist der BVT eine Luftblase, wo Menschen versuchen ihre Schäfchen ins trockene zu bekommen und der Rest ihnen doch scheiss egal ist. Ihr mit Euern Luftschlössern fahrt es richtig in den Dreck nur ihr merkt es nicht so verbohrt wie ihr seit.
Und rede bitte nicht wieder von Solidarität des BVT. Ich muss k.....
So, jetzt dürft ihr euch richtig das Maul über mich zerreißen in Eurer Traumwelt des BVT.
Das wollt ihr ja nur, dass ich nichts mehr sage.
Mit freundlichen Grüßen
Jaqueline
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Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Gerne, dann überprüfe zuerst einmal das russische Gesetz gegen "Homosexuelle Propaganda":Kerstin hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 22:09Kannst du diese Aussage belegen? Oder ist das nur die - ich muß es leider so schreiben - übliche genderqueere Probaganda?nicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 00:17 Machen wir nur weiter so, dann haben wir bald Zustände wie im Osten, also noch weiter im Osten, Russland und dergl., wo wir, also LSBT Menschen, wieder offen verfolgt und entrechtet werden. Super Sache! Augen zu, wird schon nicht so schlimm werden.
Solltest du mir Belege dafür nennen können gehe einmal davon aus, das ich sie, soweit möglich, überprüfen werde.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013 ... iminierung
https://www.hrw.org/de/news/2014/12/15/ ... gegen-lgbt
...
Und guck auch mal hier:
http://tgeu.org/nightmare/
oder suche nach "russia" bei TGEU.
Oder hier sind eine Menge Links drin: https://de.wikipedia.org/wiki/Russisches_LGBT-Netz
Einfach mal Google oder jede andere bevorzugte Suchmaschine anwerfen.
Das Gesetz selbst klingt zunächst vielleicht harmlos, ist aber eine ganz üble Legitimation für Verfolgung und Ausgrenzung. Dazu braucht es nicht viel Recherche um die widerlichen Auswirkungen davon zu finden. Das homosexuelle Leben ist in Russland und einigen Anreinerstaaten fast völlig zum Erliegen gekommen, homosexuelle Künstler dürfen nicht mehr ausstellen, Treffpunkte und Clubs mussten schließen. Was hat das mit Trans* zu tun, fragst Du? Na dann überlege mal, als was eine trans* Frau in einem solchen Klima wohl angesehen wird? Richtig, als schwuler Mann! Davon abgesehen sind die Verbindungen zwischen LSB und T immer schon da gewesen.
Die Folgen:
https://queertreiber.wordpress.com/tag/russland/
Und dann kommt auch noch solcher Humbug aus Russland:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 12038.html
Auch wieder anders zu deuten, doch Fakt ist, dass durch solche schwammigen Gesetze politischer Willkür Tür und Tor geöffnet wird. Ein solcher Paragraph erlaubt es dann, auch wenn die Pressesprecher dies noch so vehement verneinen, Trans* Personen ohne Probleme den Führerschein zu entziehen. Welche Auswirkungen fehlender Mobilität in einem Flächenland wie Russland haben kann, brauchen wir nicht zu erläutern. Trans* Personen werden damit staatlich kontrollierbar und erpressbar, in einem Land, in dem Korruption an der Tagesordnung ist.
Uh, krass, da fühle ich mich fast geehrtKerstin hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 22:09 Der Rest ist reine linksextreme genderqueere feministische Probaganda.
Hach ja, muss jetzt erstmal noch etwas arbeiten, nämlich ein Konzept für eine Trans* Peer Berater_innen Qualifizierung fertig stellen, die dieses Jahr in NRW stattfinden soll.
Grüße
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Wenn jeman die Löschung meiner Texte in dem Beitrag hier bei Anne-Mette anmeldet, so hat er sie es mein Einverständnis. weil diese Unterstellungen die Gerad aufgekommen sin tun weh. Das hat dann zur Folge das ich die Löschung all meiner Beiträge beantrage. Was wiederum zur Folge hat, das ich nach fast 4 Jahren das Forum verlassen würde. Es wird über mich geurteilt.
Hoffentlich fährt der BVT das Ding richtig gegen die Wand.
Wird dieser Eintrag gelöscht oder geändert. Dann bitte alle Einträge löschen (1024)
Es gibt einen Punkt an dem ist es dir egal was passiert.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Sorry, aber das ist für mein Empfinden genau so weit hergeholt, wie die "Argumente" Sozialbetrug und Unterschlagung von Unterhaltszahlungen, die von Kerstin in die Waagschale geworfen wurden. Sowas gibts in diversen Komödien, dass Männer aus irgendwelchen konstruierten Gründen die Frauenrolle spielen, um unterzutauchen oder so. Aber niemand glaubt ernsthaft, dass das im realen Leben stattfindet - geschweige denn über mehrere Jahrzehnte, um Unterhaltsforderungen zu umgehen (incl. abwarten der Verjährungsfristen).Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 21:04 Ich habe nur die Angst, das durch die Vereinfachung mehr möchte gern Trans* durch den Prozess kommen und den wirklich betroffenen Personen das Leben danach um so schwerer machen.
Ganz ehrlich: Ich bin immer für eine gute Verschwöhrungstheorie zu haben, aber das geht selbst mir zu weit.
Ich habe eher den Eindruck, dass du Angst hast, irgendwas von deiner Weiblichkeit zu verlieren, wenn durch den Wegfall der Gutachten theoretisch "jeder beliebige Kerl" die Möglichkeit haben könnte, sich auf weiblich "umzumelden", hast Angst, dass dein "hart erarbeiteter" Status "Frau" dadurch irgendwie verwässert werden könnte.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Guten Tag,
die letzten beiden Sätze habe ich gelöscht, was ich höchst ungern und fast nie mache.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Ich zitiere mal für die Nachwelt, was du so ablässt. - Dein Gebahren ist einfach nur übel.Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 22:32 Ich zietiere jetzt den gesammten Mist auf einmal.
Das was du hier abziehst ist nur noch dummes Gender und Politik gelaber auf Kosten anderer.
Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Dein erster Beitrag in diesem Thread war:Jaqueline hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 22:32 Ich habe es nicht nötig mich so blöd anmachen zu lassen [...]
... und dein zweiter:Jaqueline hat geschrieben: So 12. Feb 2017, 14:45 Ich halte vom BV Trans in seiner jetzigen Form nichts![]()
Ganz erhlich: Da ist NULL Konstuktives. - Einfach nur ein unmögliches Verhalten!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Nur kurz zum Missbrauch, wenn es keine Begutachtung mehr geben sollte... seit einigen Jahren haben wir in Deutschland ein elektronisches Melde- und Geburtenregister. Bei Straftaten ist es darüber ein Leichtes, solche, wenn auch überhaupt sehr unwahrscheinlichen, Betrugsfälle ganz flux aufzuklären. Bei Straftaten schützt auch -§5 TSG nicht mehr.
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Vollkommen richtig. Für Gesetzesverstöße, die Herr Mustermann begangen hat, kann selbstverständlich auch Frau Mustermann belangt werden. Ich dachte eigentlich, dass das hinlänglich bekannt sei. Von daher hatte mich das mit dem Mißbrauch schon ein wenig irritiert bzw. erheitertnicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 23:46 Nur kurz zum Missbrauch, wenn es keine Begutachtung mehr geben sollte... seit einigen Jahren haben wir in Deutschland ein elektronisches Melde- und Geburtenregister. Bei Straftaten ist es darüber ein Leichtes, solche, wenn auch überhaupt sehr unwahrscheinlichen, Betrugsfälle ganz flux aufzuklären. Bei Straftaten schützt auch -§5 TSG nicht mehr.
Grüße
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Wenn das alles ist was du zu dem Thema beitragen kannst wäre es besser gewessen zu schweigen. Aber jeder blamiert sich halt so gut er kann.MichiWell hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 23:33 Ich habe eher den Eindruck, dass du Angst hast, irgendwas von deiner Weiblichkeit zu verlieren, wenn durch den Wegfall der Gutachten theoretisch "jeder beliebige Kerl" die Möglichkeit haben könnte, sich auf weiblich "umzumelden", hast Angst, dass dein "hart erarbeiteter" Status "Frau" dadurch irgendwie verwässert werden könnte.
Da ich nicht TS bin kann mir auch niemand etwas wegnehmen. Ich mache mir hier einen Kopf um die Probleme anderer.
Anders formuliert - trotz Gerichtsbeschluß bleibt Frau F. für die Behörden Herr F. anders kann ich deine Aussage nicht verstehen.nicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 23:46 .. seit einigen Jahren haben wir in Deutschland ein elektronisches Melde- und Geburtenregister. Bei Straftaten ist es darüber ein Leichtes, solche, wenn auch überhaupt sehr unwahrscheinlichen, Betrugsfälle ganz flux aufzuklären. Bei Straftaten schützt auch -§5 TSG nicht mehr.
Na siehste wenigstens eine hat ein positives Ergebniss aus diesem Treat
LG Kerstin
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Re: Und der Bundesverband Trans*?
Nein, oder jein - diese Information liegt in einem besonders geschützten Bereich und ist unter normalen Umständen nicht zugänglich, also nicht von den normalen Behörden, wie dem Bürgerbüro, Meldeamt oder Standesamt, einsehbar.Kerstin hat geschrieben: Mi 15. Feb 2017, 00:21Anders formuliert - trotz Gerichtsbeschluß bleibt Frau F. für die Behörden Herr F. anders kann ich deine Aussage nicht verstehen.nicole.f hat geschrieben: Di 14. Feb 2017, 23:46 .. seit einigen Jahren haben wir in Deutschland ein elektronisches Melde- und Geburtenregister. Bei Straftaten ist es darüber ein Leichtes, solche, wenn auch überhaupt sehr unwahrscheinlichen, Betrugsfälle ganz flux aufzuklären. Bei Straftaten schützt auch -§5 TSG nicht mehr.
LG Kerstin
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