Verärgert muss ich ja nicht sein - im Gegenteil. Es ist z.B. genau die Lebenseinstellung, die verursacht, dass ich auf dem Arbeitsmarkt in irgendeiner Weise wahrscheinlich etwas finde wo ich nur wenig Konkurrenz habe, wenn ich es so nett gnadenlos und brutal sagen darf, wie es tatsächlich ist. Weil ich ständig Neues entdecke, weil ich bereit bin Neues zu entdecken und auch ständig Neues lerne - nicht nur Neues innerhalb von Themen die mich Jahrzehnte beschäftigt haben, sondern Sachen die für mich wirklich neu sind. Da kommt z.B. irgend ein 45-Jähriger und meint müsse und könne eh nicht besser in z.B. Englisch werden. Super ... wenn alle andere Qualifikationen gleich sind und mindestens Englisch erforderlich ist, dann kann ich ja nur zufrieden sein, unmittelbar.ManjaV. hat geschrieben:N'Abend Lina,
Schade! Du klingst verärgert?!?
Ich bin so einer. Naja, nich ganz. Ich bin nach 40 Jahren erstmals an meine Partnerin und nur an sie herangetreten. Sie kenne ich seit 8 Jahren! Ich hatte keine Ahnung, was passiert, aber ich musste raus, weils mir wichtig war und Eure Hinweise bzgl Betrug, Hintergehen etc mich sehr berührt haben. Wie wir uns jetzt arrangieren, müssen wir sehen. Sie liebt den Partner, den sie hatte und den sie weiterhin hat. Ich bleib in den eig 4 Wänden und damit kann sie leben.
Die Frage is nich wie tolerant "Die Ehefrauen" sind sondern wie man gemeinsam mit der - auch neuen - Sachlage umgeht.
Achja: Wir suchen uns gemeinsam das neue Auto aus, weil wir uns darüber unterhalten. Es wird wohl ein neuer Prius.
Grüße Manja
Obwohl ich es auch für wahrscheinlich halte, dass die Welt im Großen und Ganzen besser funktionieren würde, wenn die Leute nicht einfach irgendwann Unterwegs die Lernfähigkeit abschalten würden.
Es ist ja dann auch logisch, dass ich eine Parnerin habe die eine ähnliche Einstellung hat ...
Ich verstehe nur nicht, dass z.T. Leute, die in einer Altersgruppe sind, wo ich theoretisch hätte ihnen die Windeln wechseln können, einerseits selber zu einem Stagnation gekommen sind - und sie erwarten dann Flexibilität seitens der Partnerin. Ihr müsstet doch irgendwie einsehen können, dass das sehr seltsam wirkt. Ihr könnt einfach nicht von einer Person, mit der ihr Jahrelang zusammen lebt, mehr Flexibilität im Kopf erwarten als ihr selber aufbringen könnt. (Und ich verstehe nicht, wie das Leben so Spaß machen kann, aber das ist ja nicht mein Problem.)
Ein Satz der mir übrigens auch in einem Post auffiel war so etwa. "Jetzt haben meine Frauensachen auch ihren Platz im Kleiderschrank. Es kommt sogar vor, dass sie (die Partnerin) die auch wäscht."
Schön! Irgendwie fand ich die Aussage verräterisch und tragikomisch zugleich. Sagt was über die Rollenverteilung, trotz allem.
KLAR will ich wie eine Frau sein ...
Ich könnte nicht mal sagen, ob meine Partnerin, wenn sie was wäscht, auch ein Unterhöschen von mir dabei wäre, aber ich vermute es. Wenn ich wasche sind ja auch ihre Unterhöschen dabei. Meistens tue ich das. Das hat nichts mit Umverteilung der Gender-Roles zu tun. Es ist einfach weil ich schon von Kind an mich an die SB-Wäscherein gewöhnt habe und die immer noch gerne benutze.