En femme - und dann passierts!!
En femme - und dann passierts!!

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Antworten
MEL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 738
Registriert: Mi 14. Sep 2011, 01:12
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: Situationsbedingt
Wohnort (Name): 249..
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Kontaktdaten:

En femme „ und dann passierts!!

Post 1 im Thema

Beitrag von MEL »

Moin und Hallo liebe Forenmitglieder,

eröffne heute - nach längerer Schreibabstinenz - einen neuen Themenblock
mit der Überschrift:

En femme - und dann passiert "¦!
Unerwartetes und/oder kuriose Situationen, Erlebnisse.


Zum Einstieg möchte ich von meinem/unserem letzten Boßel-Wochenende in/bei Hamburg berichten!

Für die Unwissenden dieser Sportart hier eine Erklärung:
Boßeln - Was ist das? http://www.nordwestreisemagazin.de/bosseln.htm

Wir, eine Gruppe von knapp 20 gutgelaunten Personen, ein Mix aus Feinstrumpf/-hosen tragendenden
Männlein/Weiblein, Transgendern (CD, TV, TI, TS) nebst Partner-n-innen, also alles ganz normale Leute
wie du und ich :lol: , hatten sich an jenem Juliwochenende auf Einladung eines lieben Freundes und
langjährigen Forenmitglieds (Strumpfhosenforum) nach Rellingen (Hamburg) aufgemacht, um einen
unbeschwerten sportlich-fröhlichen Nachmittag und geselligen Grillabend mit kulinarischen
Köstlichkeiten zu verbringen.

Ich erspare Euch die Details vom Boßeln, möchte nur zum besseren Verständnis der nachfolgenden
Geschehnisse auf den normal vorgesehenen Ablauf dieses Wochenendes wie auch mein gewähltes
Outfit eingehen.

In Kurzform zum Ablauf (wie in Vorjahren):
Eintreffen der Gäste, beziehen der Unterkünfte (Hotel), Treffen aller beim Gastgeber mit großem
Willkommens-Hallo, Boßeln mit Kaffee-/Kuchenpause (Rundkurs) am Samstagnachmittag,
während des Boßelns vielfache Begegnungen mit (m/w) Reitern, Spaziergängern, Radfahrern,
Golfern, Joggern und teilweise kurzem Plausch/ kleinem Kaltgetränk mit Interessierten,
danach Rückkehr zur Unterkunft, Aufhübschen für den Abend und gegen 1930Uhr Ankunft zum
Grillen/geselligen Abend mit open end, am Sonntag gemeinsames Frühstück im Hotel, auschecken
und Aufräumen/Verabschiedung beim Gastgeber, dann Heimreise.

Also:
Nachdem meine Frau und ich nach knapp 2-stündiger Anreise das Hotelzimmer gegen Mittag
bezogen hatten (waren etwas spät an), wechselte ich nur noch schnell von einer Skinny Jeans
in eine Jeanshotpants, setzte meine Perücke auf, prüfte kurz mein Makeup und legte noch etwas
Lippenstift auf.
Dazu wechselte ich von Sandaletten in lilafarbene Turnschuhe.

Rasur nebst auflegen des Tagesmakeup hatte ich bereits zu Hause erledigt, ebenso das feminine
Darunter mit haut-farbener FSH (15Den), BH nebst Silis, Body und Damenshirt.
D.h., sowohl die Anreise als auch das Einchecken im Hotel erfolgte bereits im crossdress-Modus .
Danach ging es dann zügig zur Begrüßung beim Gastgeber und von dort mit Pkw's zur ca. 10 km
entfernten Boßelstrecke.

Für das Boßeln hatten alle bequeme, dem Wetter (23-°C) und Anlass angepasste und dem
individuellen Geschmack entsprechende Kleidung (z.B. Kilt oder Bermuda mit FSH) gewählt.
Am Samstag gegen 1230Uhr startete der Tross - nach Abstellen der Kfz auf einem Waldparkplatz im
Naturschutzgebiet Holm - mit Bollerwagen, Reiseproviant und Kugeln versehen seine fünfstündige
Boßeltour.

Am Parkplatz angekommen wurden die Bollerwagen zusammengesetzt,
der Proviant (Flüssig- und Feststoffe) aufgeteilt, nicht benötigte Utensilien in den Kofferräumen
der Autos verstaut und die buntgemischte Truppe setzte sich in Bewegung.
Kurzum, wir hatten die nächsten Stunden viel Spaß, nette Begegnungen und kehrten
gegen 1730Uhr an unseren Ausgangspunkt, den Waldparkplatz, zurück.

Und dort der Schock:

In der Heckscheibe meines Opel Sportstourer klaffte ein großes Loch!!! :shock:
Hunderte Splitter breiteten sich auf der Ladeabdeckung und den Kofferraum aus.
Bei den anderen 4 Fahrzeugen wurden keine Beschädigungen erkannt.

Nachdem wir den Schaden fotografisch festgehalten hatten, überprüften wir
das Wageninnere und konnten erst mal nicht feststellen, dass etwas fehlte.
Gottseidank war u.a. auch noch die Jacke unseres Mitfahrers nebst darin befindlichem
Autoschlüssel und neuem Smartphone vorhanden! Ihm und seiner Frau fiel ein Stein vom Herzen!!

Ein Anruf bei der Polizei ergab, dass wir uns bei der Polizeiwache in Hamburg-Halstenbek melden
sollten, um dort den Wagen vorzuführen und Anzeige zu erstatten. Dies bedeutete, dass wir vom
Waldparkplatz ca. 10km zu fahren hatten und unser Gastgeber begleitete uns (in seinem Fahrzeug)
dorthin, während alle anderen zurück fuhren, um sich im Hotel frisch zu machen und auf die Grillparty
vorzubereiten.

--- Ende Teil 1 ---
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
MEL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 738
Registriert: Mi 14. Sep 2011, 01:12
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: Situationsbedingt
Wohnort (Name): 249..
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 2 im Thema

Beitrag von MEL »

---TEIL 2 von MEL --- En femme - und dann passierts!!

Auf der Fahrt fragte dann meine Frau:
"Äh, willst Du vorher noch zum Hotel, um dich kurz anders
anzuziehen oder fährst du in dem Outfit zur Polizei?" :?

"Also wir sind doch nun schon auf dem Weg zur Polizei und es macht mir auch nix aus, denen
dort so meine Aufwartung zu machen! Oder hast du ein Problem damit?!" (moin)
"Nee, schon alles okay! Wollte nur sicherheitshalber nochmal gefragt haben!"

Wir rollten dann bei der Polizeistation vor und begaben uns in die Wache.
Also meine Frau in "normalem" Outfit, unser männlicher Gastgeber - abgesehen von der FSH unter
seiner knielangen Bermuda - ebenfalls im legeren Alltagsoutfit und meine Wenigkeit, na ja, wie oben
beschrieben "¦ und Halsaufwärts nun eben nach des Tages Mühen doch schon etwas derangiert! :wink:

Der Leiter der Wache konnte sich ein leichtes Grinsen auch nicht verkneifen :roll: , als er fragte:
"Äh, wer gehört hier nun zu wem und wer ist der/die Geschädigte?"

Es folgte eine kurze Klarstellung und unser Gastgeber konnte sich daraufhin nach Hause begeben,
wo er ja zwecks Restvorbereitungen der Gartenparty auch dringend benötigt wurde.

Dann fragte der Wachleiter seine Mitstreiter-innen, wer sich der Sache nun annehmen wolle, und aus
dem Nebenraum klang eine weibliche Stimme: "Ich mach das, habe den Anruf vorhin ja schon
entgegen genommen!"
Wachleiter: "Äh "¦ bist du sicher, solltest vielleicht erst mal nach vorne kommen?!! (Was er damit
wohl gemeint hat?!)

Nun ja, es erschien dann eine sehr nette Beamtin (PHM), die sich der Sache annahm und mit einem
leichten Lächeln das Ganze professionell abarbeitete.

Mittlerweile war es 1850Uhr, Samstag, und es fing - wie nicht anders zu erwarten - an zu regnen.
Wir erkundigten uns bei der Beamtin, wo denn der nächste Baumarkt sei, da wir zwecks Abdeckung
des riesigen Lochs (1/3 der Scheibe raus und der Rest in tausenden Splittern noch in der Einfassung
hängend) eine Baufolie und Klebeband benötigten (Gastgeber hatte nix dergleichen zu Hause).
Sie empfahl uns einen medienbekannten Baumarkt im Gewerbepark Eidelstedt, der um diese Zeit
noch geöffnet habe.

Wir - meine Frau und ich - dann über die Autobahn 2 Abfahrten weiter zum Baumarkt. Mittlerweile
regnete es richtig und meine Frau blieb am Fahrzeug, während ich im riesigen Baumarkt - man
beachte das Outfit s.o. - mich nach stabiler Folie, Cutter und Gewebeband erkundigte. Alles gut, alle
hilfsbereit und das Benötigte schnell gefunden. Man/Frau glaubt ja gar nicht, wer sich alles am
Samstagabend um diese Zeit sich noch im Baumarkt so rumtreibt. :o 

Also an die Kasse angestellt und als ich endlich dran war, sagt die nette Kassiererin
(Mitte Vierzig, mit leicht osteuropäischem Akzent) ganz freundlich zu mir:
"Ooh hallo, schän sie zu sehen!"
"Ähm, wie bitte?!"
"Ja, kennen uns doch "¦! Sind heit Morgen zusammen Bus gefahren?!"
"Äh nein, ganz gewiss nicht!"
"Also könnt schwören!"
"Nein, ganz bestimmt nicht, ich bin nicht von hier!"
"Also sowas, chab ich sonst so ein gut Gedächtnis für Gesicht!"
"Na, sind sie sicher? "¦ vor allem, wenn ihnen so jemand wie ich begegnet?!"
"Na weiß nich, aber dann sehr ähnlich! Entschuldigung, schönes Wochenende."
"Kein Problem und Danke ihnen auch"
Mittlerweile hatte sich hinter mir auch schon eine kleine Schlange gebildet.
Aber von niemandem eine blöde Bemerkung oder gar böses Wort, alle ganz relaxt.

--- Ende Teil 2 von 3 ----
MEL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 738
Registriert: Mi 14. Sep 2011, 01:12
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: Situationsbedingt
Wohnort (Name): 249..
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 3 im Thema

Beitrag von MEL »

---TEIL 3 von MEL --- En femme - und dann passierts!!

Nun ging es darum, eine Unterstellmöglichkeit für meinen Wagen zu finden, um die Schadstelle
behelfsmäßig abzudichten. Meine Frau hatte zwischenzeitlich schon einen Schirm im Kofferraum
vor der Schadstelle aufgespannt.

Auf dem Weg zum Baumarkt hatte ich ein Hinweisschild für einen Autowaschplatz wahrgenommen
und fuhr nun dorthin.
Und "¦ man mag es kaum glauben "¦. es regnet "¦ und alle Waschboxen belegt!! :o
Tja, Samstag eben, und der Deutschen liebstes Kind, der Wagen, muss zum Wochenende glänzen!
ABER, die Hälfte der Nutzer dürfte Migrationshintergrund gehabt haben!!! (no comment :wink: )

Also dann zur Staubsauger Station und dort erst mal handbeschirmt die Scheibenreste/Glassplitter
entfernt und im Müll entsorgt. Dies unter interessierter Beobachtung von den Mitfahrer-n/-innen
(3 davon mit Hidschab bzw. Burka) der mit Wagenpflege beschäftigten anderen Autofahrer.

Immer noch keine Box frei, Zeit rennt, dann also weiter zu einer nächstgelegenen großen Tankstelle
und dort die Notabdichtung im Schutz der Überdachung durchgeführt.

Natürlich dürfte das für die tankenden Kunden eine kurzweilige Abwechslung gewesen sein ,
einer-m maskulin-femininen Endfünziger-in feinbestrumpft in Hotpants bei dieser Arbeit zuzusehen,
während sie die Zapfpistole in den Tankstutzen ihrer Fahrzeuge hielten. :roll: So what!!

Na, jedenfalls kamen wir kurz vor 2000Uhr in unserem Hotelzimmer an, um uns nach all dem Hin und
Her nun schnellstens für die Gartenparty umzuziehen und noch etwas herzurichten.
Und dort stellten wir fest:

SCHEI..e :shock: :twisted: , die Handtasche meiner Frau war nicht da!!

Alles absuchen half nichts und nach kurzem Reflektieren der vergangenen Stunden war klar:
Sie hatte im Kofferraum gelegen und war beim Aufbruch des Wagens Objekt der Begierde geworden.
Damit verbunden der Verlust aller Papiere meiner Frau, das Portemonnaie samt Inhalt, Scheckkarten,
Smartphone, Schminkutensilien, etc. (ag)

Damit hatte unsere Stimmung einen absoluten Tiefpunkt erreicht! Es folgten dann noch weitere
Schritte wie Kartensperrung, erneutes Anfahren und Absuchen des Parkplatzes, bevor wir dann gegen
2130Uhr ziemlich down und ausgehungert die Grillparty erreichten.
Die Wetterlage passte zu unserer Stimmung, es regnete noch immer, aber glücklicherweise konnten
alle Gäste unter einer großen Markise Platz finden und nach einem flüssigen Seelentröster gefolgt
von einem leckeren Stück gegrilltem Filet konnten wir langsam "runter kommen" und begannen uns
so allmählich mit den Tatsachen abzufinden.



Es wurden dann im Laufe des Abends noch diverse Überlegungen angestellt, ob die Diebe uns
beispielsweise vorab beobachtet haben könnten o.ä..

Resümee:
Man bereitet sich auf so ein Wochenende en femme vor, nimmt zum wiederholten Mal
an solch einer Veranstaltung teil und glaubt zu wissen, was einen erwartet und auf dich
zukommen kann.
Tja, und dann stellt Frau fest:
Upps, so etwas hatte ich nun wirklich nicht ins Kalkül gezogen!!

Klar, wer sich (und dies nicht nur en femme) in die Öffentlichkeit begibt, sollte immer mit
Unvorhersehbarem rechnen.

So zum Beispiel, wenn man/Frau mit dem Auto unterwegs ist und es zu einem Unfall kommt, bei dem
man als eine der ersten an der Unfallstelle ist. Oder einer anderen bedrängten Person zu Hilfe eilen,
oder man selbst ob seiner Erscheinung/Auftritts en femme zum Objekt des Anstoßes.

Aber bitte, ich will hier wahrlich nicht Bange machen, nein, ganz im Gegenteil!

Zeigen doch die Reaktionen der Mitmenschen im hier geschilderten Fall - wie auch meine / unsere gemachten
Erfahrungen während all der anderen Unternehmungen in den zurückliegenden Jahren - dass die
Gesellschaft auch bei etwas auffälligerem Outfit (Mitt-/End-Fünfziger-in mit Jeanshotpants beim
Boßeln, auf der Polizeiwache, im Baumarkt, Waschplatz, Tanke) relativ gelassen reagiert!

Dies ist doch schon mal eine beruhigende Erkenntnis und stärkt das Selbstbewusstsein!

Was daneben bleibt und zur Zeit noch nachwirkt, ist zum Einen der Frust über den Verlust der
Handtasche nebst all den damit verbundenen Unannehmlichkeiten, zumal die Versicherung nur
einen kleinen Teil der Kosten trägt.
Zum Andern die Erkenntnis, dass man/Frau noch achtsamer sein muss, um zukünftigen Versuchen
von Langfingern einfach keinen Vorschub zu leisten!

Ende dieser Schilderung!
Vielleicht kann der/die ein oder andere ja ebenfalls von
"Unvorhersehbaren, ungewöhnlichen Erlebnissen" unter diesem Block berichten?!

Wünsche ein schönes Wochenende,

Mel
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
MichelleMarie
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 549
Registriert: So 22. Mär 2015, 11:44
Geschlecht: Immer ich...
Pronomen: Sie
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 4 im Thema

Beitrag von MichelleMarie »

Hallo ihr Zwei, es tut mir sehr leid das euch das widerfahren ist, aber ich finde ihr habt es super gemeistert ;-)

Und die Geschichte als solche macht doch neben der kriminellen Passage uns allen Mut, denn scheinbar interessiert es sonst niemanden (ausser unserem Kopfkino) als wer wir unterwegs sind....!

Mel, du sahst aber auch sehr natürlich aus und ich denke in der Situation warst Du absolut zielorientiert und das ist denke ichvdas Geheimnis des reibungslosen Ablaufs. ....Menschen nehmen uns normal wenn wir uns selber normal fühlen ....

Danke für diesen Bericht, ich kann leider (besser Gottseidank) keine eigen Geschichte dazusteuern, denn wenn ich outdoor war war es einfach nur positiv und sehr schön...hoffe das bleibt so.

Ganz liebe Grüße

Michelle
"Durch die Leidenschaft lebt der Mensch; durch die Vernunft existiert er bloß."
– Nicolas-Sebastien Chamfort
Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2730
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dresden
Hat sich bedankt: 412 Mal
Danksagung erhalten: 521 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 5 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Mel,

da habt Ihr ein turbulentes Wochenende erlebt mit weniger schönen Ereignissen. Doch die Reaktionen, die Du beschrieben hast, zeigt, dass es sonst weniger Probleme gab, als mancher sich vorstellt. Somit gibt Dein Bericht Mut, auch in oft verquereren Situationen, so sich zu geben wie Mann/Frau gerade ist. Oder liegt es an Hamburg, einer weltoffenen Stadt.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27484
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 205 Mal
Danksagung erhalten: 2402 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,

so etwas wünscht sich niemand. Wollen wir hoffen, dass möglichst viel von dem Schaden ersetzt wird.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Regina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1511
Registriert: Fr 19. Dez 2008, 13:24
Geschlecht: meist männlich
Pronomen:
Wohnort (Name): Hamburg
Hat sich bedankt: 148 Mal
Danksagung erhalten: 77 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 7 im Thema

Beitrag von Regina »

Hallo Mel,

das ist ja doof. Da freut man sich auf einen schönen Nachmittag / Abend und dann so etwas. Und wie immer sind der Schaden und Unannehmlichkeiten wesentlich größer als die Beute. Was jedoch nicht heißen soll, mehr Beute im Auto zu lassen :wink: . Es tut mir leid, für Euch, das ihr nun soviel Ärger und Laufereien habt.

Das wir mit unserem Auftreten keinen Menschenauflauf verursachen sollte nun eigentlich auch dem letzten klar geworden sein. Es kommt immer darauf an wie selbstbewusst man auftritt. Wenn man dann, so wie in eurem Fall, ganz andere Probleme hat als dass man mit Oberweite und Strumpfhose unterwegs ist, vergisst man ohnehin sein Äußeres. Insofern fällt Selbstbewusstsein auch leicht.
Dennoch will man so etwas wie ihr überhaupt nicht erleben. Ich hoffe für Euch, dass sich evtl. doch noch etwas aus der Handtasche wieder an findet. Meist sind die Täter ja nur hinter Bargeld her.

Liebe Grüße, natürlich auch an Steffi,
Regina und Ute
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
conny
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3716
Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
Geschlecht: vorhanden
Pronomen:
Wohnort (Name): Lüneburg
Hat sich bedankt: 88 Mal
Danksagung erhalten: 92 Mal
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

Die Polizei wiederholt es ja gebetsmühlenartig: Keine Handtaschen und Wertsachen im Auto lassen. Diebe können ÜBERALL LAUERN.

@MEL,
leider mustet ihr das ungewollt bestätigen. Ich hoffe, dass Euer Schaden sehr begrenzt bleibt.
Zuletzt geändert von conny am So 14. Aug 2016, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
Jenniffer63
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 151
Registriert: Do 26. Mai 2016, 15:43
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen:
Wohnort (Name): Raum PF
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 9 im Thema

Beitrag von Jenniffer63 »

Die Idee der verrückten und außergewöhnlichen Geschichten im en femme mode ist gut.
du hast es geschafft das Positive mit dem Negativen ungewollt zu verbinden. Ärgerliche Geschichte und ich hoffe der Schaden lässt sich begrenzen.
Ich bezweifle mal, das der Verursacher einen Zusammenhang gesehen hat, oder doch?
Jedenfalls zeigt deine Geschichte das auch das Leben eines CDs ganz normal mit allen Höhen und Tiefen verläuft.

Liebe Grüße
Jenniffer
besser ANDERS und GLÜCKLICH als gleich und unglücklich!

Brauchst du Hilfe beim Schminken und Stylen? Schau hier:
www.transpassabel.de
MEL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 738
Registriert: Mi 14. Sep 2011, 01:12
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: Situationsbedingt
Wohnort (Name): 249..
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 10 im Thema

Beitrag von MEL »

Moinsen und guten Abend (oh, ist ja schon Morgen :roll: )

erstmal vielen Dank für das feedback und die guten Wünche hinsichtlich Schadensbegleichung.

Also Bargeld und Elektronik (Handy, etc.) werden grundsätzlich in einem solchen Schadensfall (öffentl. Parkplatz) nicht ersetzt,
die Scheibenreparatur lief über die Teilkasko (Gott sei Dank ohne Selbstbeteiligung) und
vom verbliebenen Schaden wurde dann gemäß Wertermittlung Stehlgutliste knapp 2/3 ersetzt!
Begründung: Es lägen ja keine Belege vor! Da will ich aber nochmal ran, lass ich nicht so einfach auf sich beruhen!!
Dazu natürlich die Rennerei wegen der neuen Papiere, Führerschein, Scheckkarten, etc.
Jenniffer63 hat geschrieben:Die Idee der verrückten und außergewöhnlichen Geschichten im en femme mode ist gut.
du hast es geschafft das Positive mit dem Negativen ungewollt zu verbinden. Ärgerliche Geschichte und ich hoffe der Schaden lässt sich begrenzen.
Ich bezweifle mal, das der Verursacher einen Zusammenhang gesehen hat, oder doch?
Jedenfalls zeigt deine Geschichte das auch das Leben eines CDs ganz normal mit allen Höhen und Tiefen verläuft.
Liebe Grüße
Jenniffer
@Jenniffer:
Also ich habe dieses Erlebnis ganz bewußt hier so detailliert beschrieben,
eben um deutlich zu machen, dass "Frau" unter Ausschalten Kopfkino eben jedweder Tätigkeit da draußen nachgehen kann,
ohne dass die Mitmenschen mit dem Finger auf unsereins zeigen oder sonstige (deutlich wahrnehmbare) Reaktionen
hervorgerufen werden!

Möchte dies als Mutmacher für die noch zurückhaltenden, zweifelnden user-innen verstanden wissen,
die eben noch an der Schwelle stehen, den entscheidenen Schritt raus aber noch nicht gewagt haben!

Und dann natürlich auch als Anregung an diejenigen von uns, die eben schon ihre Scheu überwunden haben,
hier von Situationen / Erlebnissen berichten, die eben nicht unbedingt als alltäglich angesehen werden,
also auch nicht unbedingt einen negativen Auslöser (wie in unserem Fall) hatten!

Euch allen noch einen guten Start in die Woche

Mel
Simone 65
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2251
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 09:05
Geschlecht: Ich bin ein Mensch
Pronomen: Frau
Wohnort (Name): Reichenbach an der Fils
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 11 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Mel und alle anderen. Als ich in Frankfurt einen Morgenspaziergang gemacht habe , es war schon um 10 Uhr. Ich war zum ersten Mal in meinen Leben alleine als Simone unterwegs , am Tag in einer Stadt. Erst habe ich eine junge Frau gefragt ,ob Sie Fotos von mir macht. Später stand ich auf einer Brücke ( Friedensbrücke) , da wurde ich von einen amerikanischen Paar angesprochen. Sie fragten nach dem Weg. Aber ich kann schlecht englisch, ich kenn mich in Frankfurt nicht aus und ich bin immer noch SO unsicher. Aber was solls. Danach habe ich mich richtig wohl gefühlt. Die Geschichte ist vielleicht nicht so aufregend , aber für mich .Liebe Grüsse Simone. . Nicht wundern wegen der Zeit, habe gerade Dauernachtschicht.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
rika
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 777
Registriert: Do 4. Sep 2014, 16:51
Geschlecht: unten Mann
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 12 im Thema

Beitrag von rika »

Bald jährt sich ein Ereignis, auf welches ich gerne verzichtet hätte und von dem ich schon mal kurz geschrieben habe.

Es ist Samstag morgen, ich bin via Landstraße auf dem Weg nach Frankfurt und fahre auf der B456 von der Saalburg herunter Richtung Bad Homburg. Wie immer fahren alle ca. 70 km/h und verlangsamen vor der großen Ampelkreuzung. Leider ich nicht genug. Zwar bremse ich noch, trotzdem geht's dem Vordermann ins Heck. Da er auch rollt, kicke ich ihn auf den nächsten und dann noch einen.

Ich nenne es einfach mal: Extremstress! Der Unfall (der zweite, den ich verschuldet habe und der erste liegt schon 40 Jahre und ca. 1,2 Mio km zurück) und ich rika, seit wenigen Wochen auch noch unter Antidepressiva stehend.

Die Straße wird von anderen Teilnehmern gesperrt, die Polizei kommt mit 2 Fahrzeugen, die Feuerwehr mit 3 und ein Rettungswagen ist auch noch da. Alle natürlich mit großem Geläut = Blaulicht überall und die Martinshörner an. Ich habe das Gefühl wie in einer Trance zu sein und rufe 2 Bekannte an, die auch kommen. Allerdings müssen sie 50 km anfahren und sind auch noch in dem Stau blockiert.

Eine junge Polizistin bittet um meine Papiere. Ich sage ihr, dass ich eigentlich anders aussehe, was sie mit OK erwidert. Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich einen Alkoholtest machen. Null.

Die Leute schauen nach mir, die von der Feuerwehr sowieso, da es nicht viel zu tun gibt. Der Rettungswagen fährt wieder nach Hause - niemand ist verletzt. Drei Abschleppwagen kommen, da nur noch ein Auto fahrbereit ist. Bei meinem Auto wurde die Batterie abgeklemmt, die sich im Kofferraum befindet. Dummerweise hatte ich den Deckel zugedrückt, sodass es total blockiert ist. Zum Glück zwängt sich ein schmächtiger Feuerwehrmann durch die herunter geklappte Mittellehne und schließt sie wieder an. Meine Freundin bringt mich ins Bad Homburger BMW-Haus zur Klärung der Details und fährt mich nach Hause. Dort klappe ich ziemlich zusammen, bin aber alleine. Die rika hatte ich mir jedoch noch abgeschminkt.

Fazit: € 18.000,00 Schaden an meinem Auto - alleine die beiden Scheinwerfer waren mit € 2500,00 dabei, eine Verwarnung von € 35,00, da ich kein Verkehrsvergehen wie Parken im Halteverbot begangen hatte. Und noch eine kräftige Heraufstufung in der Versicherung.

Aber ich habe es überstanden und später überlegt, dass es kaum schlimmer kommen kann.

rika
bianca
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 139
Registriert: Do 15. Jan 2009, 15:17
Geschlecht: Viel zu selten Frau
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: En femme „ und dann passierts!!

Post 13 im Thema

Beitrag von bianca »

Hallo Mel und alle anderen Leser/ -innen!

Auch von mir eine kleine Story aus 'Pleiten, Pech und Pannen'. Ich wollte 'nur mal schnell' ein bisschen bummeln auf der Heimfahrt. So intensiv, wie es dann kam, wollte ich mein so genanntes Passing gar nicht testen. Am besten in Stichpunktform:

- als Bianca ca. 200 km von zuhause entfernt mit dem Auto unterwegs. Im Outfit aus meiner Galerie, die letzten drei Bilder von 12/2015 (sorry, bin zu dumm, hier ein Foto einzufügen)
- Reifendruck-Alarm! Raus, gucken, vorn rechts fast platt.
- Tankstelle, wieder aufgepumpt, drinnen nach Reifendienst gefragt.
- Reifendienst erreicht, allen Mut gesammelt und rein.
- Erstmal keiner dumm geguckt. Meister das Problem geschildert, Auto rein, ca. 1/2 Stunde im Kundenwartebereich warten müssen.
- Verstohlene Blicke von mir, ob einer was gemerkt hat: Nichts! Kaffee bekommen. Keiner was gesagt bezüglich Verkleidung oder so.
- Auto fertig. Rechnung bezahlt, dann den Meister doch gefragt, ob ihm die 'Verkleidung' aufgefallen ist.
- Nach kurzem Stutzen hat er mir ein Kompliment gemacht. Hätte es erst auf meine Frage hin bemerkt, ich könne das so lassen.
- Das Gefühl kann man kaum beschreiben!

Das Erlebnis war nicht so krass wie das von z.B. Rika mit ihrem Dreifach-Crash (habe beim Lesen mit Dir gefühlt, Rika), aber das war bisher das Outdoor-Erlebnis mit dem engsten Kontakt zu andern. Abgesehen mal von der Anmache (viewtopic.php?f=9&t=10353&p=118935&hili ... he#p118935), über die ich berichtete.
Jedenfalls bin ich total happy und beschwingt nach Hause gefahren und erinnere mich noch heute gerne an dieses Erlebnis.

Liebe Grüße,
Bianca.
Antworten

Zurück zu „(Eigene) Berichte und Geschichten“