immer, wenn mal wieder eine Meldung durch den Pressewald rauscht, "im Staat XXY wurde ein Gesetz verabschiedet, das trans- und intersexuellen Menschen nutzt, anstatt sie zu bevormunden", dann kommen bei uns erst einmal die deutschen GrantlerInnen, die uns erklären wollen, "warum das bei uns nicht geht".
Dabei werden eigene, ganz individuelle Lebenssituationen und Erfahrungen übertragen auf Gruppen und vehement berechtigte politische Forderungen dieser Gruppen kleingeredet, vom Tisch gewischt oder "in Grund und Boden diskutiert". Immerhin: das Thema ist im Gespräch, aber nix passiert
Ich frage mich, woher dieses fortwährende Gegenreden kommt, welches Anliegen (oder welcher Auftrag(?)) dahintersteckt.
Selbst Forderungen, die niemandem schaden, aber sehr vielen Menschen nutzen wie z.B.
Namens- und Personenstandsrecht befreien von der Zwangsgutachterei
werden regelmäßig torpediert. Dabei wäre es die "leichteste Übung", eine Namens- und Personenstandsänderung auf dem Antragswege (oder eine gewünschte Streichung eines Personenstandes) durchzuführen.
Leider reicht die Solidarität nicht einmal dafür
Gruß
Anne-Mette