Warum dauert eine Reform des TSG so lange?
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Anne-Mette
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Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

immer, wenn mal wieder eine Meldung durch den Pressewald rauscht, "im Staat XXY wurde ein Gesetz verabschiedet, das trans- und intersexuellen Menschen nutzt, anstatt sie zu bevormunden", dann kommen bei uns erst einmal die deutschen GrantlerInnen, die uns erklären wollen, "warum das bei uns nicht geht".
Dabei werden eigene, ganz individuelle Lebenssituationen und Erfahrungen übertragen auf Gruppen und vehement berechtigte politische Forderungen dieser Gruppen kleingeredet, vom Tisch gewischt oder "in Grund und Boden diskutiert". Immerhin: das Thema ist im Gespräch, aber nix passiert

Ich frage mich, woher dieses fortwährende Gegenreden kommt, welches Anliegen (oder welcher Auftrag(?)) dahintersteckt.

Selbst Forderungen, die niemandem schaden, aber sehr vielen Menschen nutzen wie z.B.
Namens- und Personenstandsrecht befreien von der Zwangsgutachterei

werden regelmäßig torpediert. Dabei wäre es die "leichteste Übung", eine Namens- und Personenstandsänderung auf dem Antragswege (oder eine gewünschte Streichung eines Personenstandes) durchzuführen.

Leider reicht die Solidarität nicht einmal dafür :((a

Gruß
Anne-Mette
Anke
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange)

Post 2 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

aus meiner Sicht hat das derzeit vor allem politische Gründe. Bei einer rot-grünen Regierung wäre das Thema vermutlich längst gelöst. Aber die haben wir nicht. Große Teile der CDU haben an diesem Thema kein Interesse, zumal die Partei bei ihren Wählern nichts gewinnen kann und ganz im Gegenteil einige Wählerinnen den rechten Rattenfängern in die Arme treiben würde. Für die SPD ist das eben auch nicht wichtig genug, um die Koalition auf die Probe zu stellen. Dazu kommt, dass das aus gesamtpolitischer Sicht ein echtes Randthema ist. Transsexuelle sind gesamtgesellschaftlich eine Minigruppe, die zudem immer noch schlecht organisiert und vertreten ist.

Deshalb ist für mich die IMAG vor allem ein politisches Feigenblatt und ich wäre sehr überrascht, wenn in dieser Legislaturperiode noch irgendwas passieren würde.

Mit Sachargumenten und Solidarität hat das alles nichts zu tun. Aber Politik funktioniert eben genau so.

Liebe Grüße

Anke
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Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Morgen Anke, guten Morgen liebe Forumgemeinde,
Aber Politik funktioniert eben genau so.
Das ist für mich die Frage aller Fragen.
Uns hat ein Politiker mal wörtlich gesagt: "es liegt (mit) an euch, dass nichts passiert; denn es gibt kaum einheitlich formulierte Forderungen".
Und weiter: "sagt doch mal endlich, was ihr wollt".

Und nun komme ich wieder zu meinem Statement im "Bolivien-Thema":
... und befrage doch mal drei "Betroffene", wie eine Reform des TSG aussehen sollte, da bekommst Du 4 Meinungen
Nein, das war nicht sarkastisch gemeint, wie Claudia vermutete )))(:

Mit Politkern "ins Geschäft zu kommen" ist sicherlich nicht ganz einfach; aber wir sind "am Ball". Fast halte ich ein Suchen von einzelnen Verbündeten, die uns unterstützen, die unsere Anliegen als Auftrag nehmen, als sinnvoller als die Arbeit in den großen Gruppen, in denen immer wieder die selben ExpertInnen gehört werden.

Ich bin schon ganz gespannt auf das Treffen mit "unserem Politker", der sich bereit erklärt hat, mit uns zu sprechen und Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit auszuloten.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 4 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusammen,

...wie schon gesagt wurde, da gibt es für Parteien nix zu gewinnen, nur zu verlieren, wenn sich jemand an ein so gesellschaftlich heikles Thema dranwagen täte. Da gibt es doch massive Interessen von Kirchen und Verbänden, denen die Thematik nicht passt und die am liebsten das Rad wohl wieder bis zur Hexenverbrennung zurückdrehen täten. Welche/r Volksvertreter/in möchte sich da die eigene weiße Weste mit unvorteilhaften Entscheidungen beschmutzen - ich doch nicht und mit solchen Typen etc.. Solange es ähnlich wie in Europa keine Einigkeit gibt über Forderungen der LSBTI-Betroffenen, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur ihr eigenes Süppchen kochen wollen, dann passiert eben nichts. Vielleicht geht es auch gar nicht, da die Betroffenen keine Stimme in der Gesellschaft haben und viele geheim im Verborgenen leben (müssen). Das Thema ist in der Gesellschaft immer noch nicht recht angekommen - alles immer noch irgendwie exotisch... und das allgemeine Wissen über die Thematik praktisch vermutlich kaum vorhanden; so ist zumindest meine eigene Erfahrung im Gespräch mit anderen Menschen von einem Mangel an Vorkenntnissen geprägt.
Eine Lösung habe ich aber auch nicht, wie der Prozess beschleunigt werden kann - Politiker ansprechen - sicher ein Lösungsansatz, Flagge zeigen in der Öffentlichkeit - wählen gehen (wen???)..

Gruß, Ulrike-Marisa
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 5 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,
Anne-Mette hat geschrieben:Das ist für mich die Frage aller Fragen.
Uns hat ein Politiker mal wörtlich gesagt: "es liegt (mit) an euch, dass nichts passiert; denn es gibt kaum einheitlich formulierte Forderungen".
Und weiter: "sagt doch mal endlich, was ihr wollt".
da ist etwas wahres dran und je einiger wir uns sind, desto größer sind unsere Chancen. Das ist für mich eine der notwendigen Voraussetzungen. Allerdings ist sie aus meiner Sicht nicht hinreichend. Und diese Forderung ist für die Politik natürlich auch sehr bequem. Solange sich die Betroffenen nicht einig sind, lehnen sich die Politiker zurück und haben einen guten Grund abzuwarten.

Das meine ich gar nicht böse. Auf der politischen Agenda stehen gefühlt 1 Million Themen und das sind eben auch Menschen, die das machen und die haben auch nur ein endliches Zeitbudget. Und jedes Thema, das vertagt werden kann ist aus deren Sicht erstmal entlastend.

Damit noch in dieser Legislaturperiode etwas erreicht werden kann, müsste in der CDU und insbesondere in der CDU Bundestagsfraktion ein grundlegender Stimmungs- und Meinungsumschwung erfolgen. Ansonsten können wir nur hoffen, dass nach der nächsten Wahl eine andere Koalition das Sagen hat.

Liebe Grüße

Anke
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin Ulrike-Marisa,
...wie schon gesagt wurde, da gibt es für Parteien nix zu gewinnen, nur zu verlieren, wenn sich jemand an ein so gesellschaftlich heikles Thema dranwagen täte. Da gibt es doch massive Interessen von Kirchen und Verbänden, denen die Thematik nicht passt und die am liebsten das Rad wohl wieder bis zur Hexenverbrennung zurückdrehen täten. Welche/r Volksvertreter/in möchte sich da die eigene weiße Weste mit unvorteilhaften Entscheidungen beschmutzen
Das wirft ein paar Fragen auf:

- was gibt es dabei für Parteien zu verlieren, wenn z.B. die Zwangsgutachterei gekippt wird?
- was ist an Trans- und Intersexualität heikel?
- warum werden nur die "Kirchen und Verbände" genannt, die dagegen wären? (und dann noch ganz unbestimmt und allgemein)
Was ist mit positiven Beispielen: www.evangelisch.de oder dem Projekt "Eine Tür...: http://eine-tuer.de/ - beides kirchliche Projekte, die sich für "uns" engagieren?

Lasst uns doch mal Möglichkeiten zusammenstellen, was gelingen könnte!

GEGEN-Argumente müssen wir nicht auch noch selbst immer wieder herbeirufen )))(:

Gruß
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Ich denke, dass sich zumindest das durch die Etablierung vom Bundesverband Trans* jetzt ändert.
das klingt jetzt ein wenig böse, aber von dem habe ich lange nichts gehört :))b ???

Aber vielleicht läuft die Arbeit im Verborgenen )))(:

Gruß
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 8 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo,

...nun ja, konservative Parteien verlieren Wähler, wenn sie sich der Thematik offen gegenüber zeigen - und das will da wohl keiner so recht auf dieser Seite des politischen Spektrums. Ein soziale Partei sitzt mit an der Regierung - also auch dort wohl eher wenig Bedarf, Ärger mit dem Koalitionspartner zu riskieren. andere, die mit dem Thema positiver umgehen sind nicht an der Regierung, die das TSG ändern könnte.
Sicher gibt es kirchliche Projekte, die positiv mit der Thematik umgehen. Mit der katholischen Kirchenlehre ist die Thematik vermutlich weniger kompatibel, dann schon eher in der evangelischen Kirche; da gibt es ja Beispiele von Transmenschen, die weiter in der Kirche arbeiten können.
Ansonsten teile ich Ankes Einschätzung der Lage.
Bleibt doch weiterhin die Frage, wie sich die thematisch Betroffenen einigen können und worauf und mit wem und auf welcher Plattform? Ist es der in der Gründung sich befindende Bundesverband Trans*?? Da sind zumindest vermutlich Menschen versammelt, die Lust auf so eine Aufgabe haben - das hat wahrlich die große Menge der Betroffenen wohl eher nicht (persönliche Vermutung - gehöre ich trotz Engagements an anderer Stelle in dieser Sache auch zu).
Einzelne Politiker ansprechen und versuchen, diese für die Thematik zu sesibilisieren, hat sicher Sinn, aber es gibt 1000 andere Probleme, die vermutlich zur Zeit dringender sind... Ich höre in meinem inneren Ohr schon die Worte - ach ja, ist ja interessant, müsste man mal was machen, kann man ja mal im Gremium drüber reden. Aber ohne den progammatischen Willen einer Partei, deren Anhänger ein Politiker ja ist, geht meiner Meinung nach gar nichts.
Es gibt aber doch Parteien, die der Thematik offen gegenüber stehen; die könnten ja dann auch gewählt werden...
Wer verfügt aus dem Kreis der Betroffenen über die juristischen Mittel, vor den EU-GH zu gehen und das durchzufechten - auch wenn es so etwas scheinbar schon mal gegeben hat? - wäre ja vielleicht der Bundesverband Trans* mit dem vorhandenen Fachwissen zu der Thematik der richtige Akteur in dieser Richtung. Eine Verbandstagung kann auch bedeutendere Politiker einladen, um das Thema und die Problematik weiter zu befördern; Frage dann, wer kommt??
...mal so meine persönlichen Gedanken dazu, ohne die Lösung zu haben...

Gruß, Ulrike-Marisa
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin Ulrike-Marisa,

so sehr ich Dich und Deinen sachlichen Umgang mit vielen Themen schätze )))(: - aber das ist mir ein wenig zu negativ betrachtet.

Du weißt: ein Boot segelt auch nicht direkt gegen den Wind (smili)

Lasst uns doch bitte mal innovative und kreative Vorschläge sammeln (888)

"Geht nicht" klammern wir erst einmal aus (flo)

Gruß
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 10 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo Anne-Mette,

...todgeglaubte leben länger, vielleicht gilt das hier auch den Bundesverband Trans*. Da waren doch Menschen auch hier aus dem Forum beim letzten Treffen im Waldschlösschen, da ist doch auch darüber berichtet worden. Ich selbst habe die Sache nicht recht weiter verfolgt, da ich mich halt an anderen Aufgaben engagiere. Sollte das alles so schnell eingeschlafen sein? Soweit ich etwas aus dem Hintergrund mitbekommen habe, ist es gar nicht so einfach, eine sachlich und juristisch einwandfreie Satzung hinzubekommen. Da liegt derzeit glaube ich das Problem, das eben gelöst werden muss, ehe in der Sache da weiter gearbeitet werden kann.

Gruß, Ulrike-Marisa
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 11 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Naja,

"Treffen" ist ja gut und schön,
In Kooperation mit dem Bundesverband Trans* - Für geschlechtliche Selbstbestimmung und Vielfalt! (BVT*)
Fr, 24.06.2016 "” So, 26.06.2016

Die Tagung für Trans*Menschen soll politisches und soziales Engagement fördern. Neben ihren Vernetzungsangeboten will die Tagung Trans*Aktive Menschen bei der Verfolgung ihrer Ziele unterstützen.
aber es geht in meinen Augen auch um den Anspruch eines Bundesverbandes und um eine sinnvolle Gestaltung der Arbeit.
Da wäre ein "zu Potte kommen" mit der Gründung und dann ein "wahrnehmbares Tagesgeschäft" wohl angebrachter als eine Bespaßung von interessierten Leuten mit so einer geförderten Veranstaltung )))(:

Gruß
Anne-Mette
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 12 im Thema

Beitrag von Claudia-Luisa »

https://transallianceproject.files.word ... liance.pdf
https://transallianceproject.wordpress. ... kanzlerin/

"Stellungnahme der Bundeskanzlerin vom 02.06.2016
Das DE Projekt der trans alliance veröffentlicht eine Antwort aus dem Bundeskanzleramt, auf eine umfangreiche schriftliche Anfrage, an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Hierbei ging es um rechtliche und medizinische Verbesserungen zu Gunsten von Menschen die den Bereichen trans* / Transgender; Transsexualität sowie auch Intersexualität zu zu ordnen sind."
Magdalena
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 13 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

Politik ist oft von Lobbyisten geprägt und vom schhnöden Mammon. Mit unzähligen Gutachten lässt sich Geld verdienen. Ebenso mit den dazugehörigen Verfahren und weitern Kosten der Antragsteller. Wer möchte schon auf das leicht verdiente Geld verzichten. Da ist wieder der Einfluss der Verbände der Gutachter, die unter anderem mit Einwänden jeder Form natürlich am Erhalt Ihrer Einnahmequelle interessiert sind. "Alles aber nur im Interesse der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. " So wird auf unsern Interessen Geschäfte gemacht mit staatlicher Unterstützung.

LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 14 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo zusammen,

...da gibt es scheinbar doch etwas, auf das vielleicht einmal aufgebaut werden kann. Im Netz sind Informationen zum Trans Alliance Projekt vorhanden; kannte ich bisher nicht. Zumindest gibt es dort für Interessierte diverse Hintergrundinformationen und Termine, Aktionen...
Aus der Antwort der Regierung ist zumindest zu entnehmen, dass zu zwei Fragestellungen derzeit wissenschaftliche Gutachten erstellt werden, die im Herbst (diesen) Jahres veröffentlicht werden sollen. Dann sehen wir weiter, vielleicht stehen da dann brauchbare Lösungsansätze drin, die eine Regierung auch umsetzen kann - den Willen vorausgesetzt, unter Berücksichtigung von xxxxx-Interessen etc.pp.
Ein Projekt ist ein Projekt - kann das ein Ansprechpartner sein für die Regierung und die entsprechenden Politiker, die sich damit befassen? Wer steht hinter dem Projekt, wer sind die Macher/Verantwortlichen - habe nichts rechtes gefunden zu meiner Frage.

Gruß, Ulrike-Marisa
ab08
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Re: Warum dauert eine Reform des TSG so lange?

Post 15 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo meine Lieben,

große Ideen hab ich leider auch nicht. Allerdings trete ich offen auf und spreche Dinge an:

--> Bei der Feier am 22.7., als unsere Schule in die Reihe der Courage-Schulen aufgenommen wurde http://www.schule-ohne-rassismus.org/co ... e-schulen/
erwähnte ich, als ich mich dem Paten Arif Tasdelen (SPD) kurz vorstellte, dass ich da unterrichte, transsexuell bin und zunächst zwangspensioniert worden sei.

--> Als ich heute gefragt wurde, ob ich im nächsten Schuljahr nicht doch, trotz Ruhestand, Zeit für Physikunterricht hätte, verneinte ich und wies ich auf die bevorstehende GAOp hin.
Da mir das aufgrund der Umstände im aktiven Dienst nicht möglich war, mach ich es jetzt. Wenn es mir erlaubt worden wäre, hätte ich nun ev. Zeit, die Schule zu unterstützen...

Am Samstag bin ich beim CSD. Jede Gelegenheit, die sich mir bietet, Dinge klarzustellen/ offenzulegen, ergreife ich.
Bei anderen mag es anders sein, aber in meiner Situation halte ich das für die effektivste Methode.
Ich find, das ist gar nicht sooo schlecht, denn wie man hier in Franken sagt "A weng was geht immer..."

Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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