Welche Toilette?
Welche Toilette? - # 5

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marabella68
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Re: Welche Toilette?

Post 61 im Thema

Beitrag von marabella68 »

Nadja Sarah hat geschrieben:wenn ihr im wald mal dringend müsst und im Frauenmodus seid, und euch alleine fühlt pinkelt ihr dann im stehen oder geht ihr in die hocke

nadja
NÖ, dann aller Bequemlichkeit zum trotz, bitte schön, ganz weiblich, in die Hocke !!! Als Frau gehe ich ja auch aufs Damenklo.
Im stehen kann ich es oft genug machen, bin ja die meiste Zeit Mann !!!

Liebe Grüße

Marabella ))):s ))):s ))):s ))):s
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Franka
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Re: Welche Toilette?

Post 62 im Thema

Beitrag von Franka »

Zum Thema passend habe ich heute folgendes gefunden: Springsteen sagt Konzert aus Protest gegen Gesetz ab.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/br ... 86305.html

LG Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
häppi_junikorn

Re: Welche Toilette?

Post 63 im Thema

Beitrag von häppi_junikorn »

Grundsatzfrage: haltet ihr bei all dem hin und her die Geschlechtertrennung bei den Toiletten als solches überhaupt für sinnvoll? Ich meine wozu dient denn das überhaupt? Gut, die eitlen Herren wollen sich wohl nicht von den Damen auf den Schniepel blicken lassen, aber warum dann nicht stattdessen eine rein funktionale Trennung: rechts die Pissoirs und links die Einzelkabinen. Welchem Zweck dient bitte die Verbannung des jeweils anderen Geschlechts aus dem Vorraum, wo sich ohnehin nur die Hände gewaschen wird? Und überhaupt: Wieso soll von Frauen auf den Schniepel schauen so schlimm sein aber von anderen Männern ist das dann kein Problem? Wer seine Ruhe vor Blicken möchte (ganz egal von wem) kann ja auch gleich in die Kabine gehen. Wird ja niemand gezwungen, sein Ding im öffentlichen Vorraum auszupacken. Klar wir leben in bereits festgefahrenen Strukturen wo es nunmal seit jeher nach Geschlecht getrennte Klos gibt. Dabei funktionieren Toiletten ja eigentlich für Männer und Frauen völlig gleich (wie gesagt bis auf die Pissoirs, die ja ruhig getrennt stehen könnten). Es geht ja lediglich darum, nicht dem Scham ausgesetzt zu werden, vom anderen Geschlecht beim Pieseln gesehen zu werden - ein Problem, das ja bereits durch Einzelkabinen hervorragend gelöst ist. Wozu da noch diese strike Trennung, nicht einmal in die Nähe der Kabinen des anderen Geschlechts zu kommen?

Wenn man drüber nachdenkt, hat dies nur praktische Nachteile. Frauen müssen ständig schlangestehen, Männer bekommen dagegen sofort bei Bedarf eine Einzelkabine. Es muss extra Raum geschaffen werden für 2 getrennte Bereiche. Und schließlich, das Problem worums uns allen hier geht: Bei der Aufteilung aller Menschen in männlich und weiblich bleiben eine nicht zu vernachlässigende Anzahl übrig, denen durch die Abgrenzung Herren- und Frauenklo gar keine Toilette zur Verfügung gestellt wird. Daran hat man, als sich das alles etabliert hat, sicher nicht gedacht, aber die Lage heutzutage ist ja sehr viel aufgeklärter und ja sogar durch den Gesetzgeber zum Großteil vorgegeben, der es ja auch eigentlich besser wissen könnte.

Und das alles nur wegen der Eitelkeit der Herren, die am Pissoir mit männlichen Draufglotzern kein Problem haben aber bei Frauen gleich die Panik kriegen. Oder will mir tatsächlich jemand erzählen, dass sich die Frauen auf dem Klo nicht wohlfühlen können wenn in der Nebenkabine ein Mann sitzt? Im Schwimmbad klappt das mit den Einzelkabinen doch auch.

Bei den Befürwortern läufts am Ende ja wahrscheinlich tatsächlich darauf hinaus: Männer möchten auf der Toilette nur Männer um sich herum wissen (selbst wenn durch Trennwand geschütz) und Frauen nur Frauen. Es handelt sich also um eine Ausgrenzung auf beiden Seiten, wobei aber zu viel ausgegrenzt wird: Männer grenzen alles aus was nicht ebenfalls männlich ist (also sowohl Frauen aber auch alles anderen). Frauen tun dies ebenso. Gemeinsam wird damit die gesamte Trans*Welt unter Segnung durch den Gesetzgeber auf beiden Seiten ausgegrenzt und auch kein anderer Platz dafür eingeräumt.
marabella68
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Re: Welche Toilette?

Post 64 im Thema

Beitrag von marabella68 »

häppi_junikorn hat geschrieben:Grundsatzfrage: haltet ihr bei all dem hin und her die Geschlechtertrennung bei den Toiletten als solches überhaupt für sinnvoll?
Gut gedacht und gar nicht mal so abwegig. Mir ist zwar auf Anhieb keine Unisextoilette (in großem Stil) bekannt aber in einer bekannten, schon lange laufenden RTL Vorabendserie gibt es ein Lokal, in dem sich ebenfalls eine Unisextoilette befindet. Sicherlich auch aus dem Hintergrund, Szenen zwischen Männern und Frauen auf der Toilette (bzw. im Waschraum) drehen zu können.

LG

Marabella (so) (so) ))):s
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Anne-Mette
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Re: Welche Toilette?

Post 65 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

sicherlich hat sich die Trennung der Toiletten nach Geschlechtern auch durchgesetzt, weil Frauen ein Schutzbedürfnis angemeldet haben.

Gruß
Anne-Mette
Marielle
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Re: Welche Toilette?

Post 66 im Thema

Beitrag von Marielle »

Moin Moin,
....weil Frauen ein Schutzbedürfnis angemeldet haben.
das ist sicherlich richtig.

Das heisst aber auch, dass die übergriffigen Rüpel, die ihr Verhalten nicht an einfachste Anforderungen eines vernünftigen Miteinanders anpassen können, eigentlich ursächlich sind (im Sinne von Schuld). Damit sind die dümmsten Knallchargen der Gesellschaft diejenigen, die die Regeln bestimmen. Na Mahlzeit.


Analogie: Bei einer privaten Bahngesellschaft soll es jetzt 'Frauenabteile' geben; eben wegen des Schutzbedürfnisses. Wollen wir immer so weiter machen? Oder kommen wir irgendwann zu der Erkenntnis, dass eigentlich nicht die 'Opfer' geschützt, sondern die 'Täter' in den richtigen Blick genommen werden müssen? Dabei geht es nicht nur um massive Gewalt, sondern auch um den ganz alltäglichen Sexismus.

Was mache ich denn, wenn ich mal von Leipzig nach Chemnitz mit der Bahn fahre und irgendein A******** sich nicht benehmen kann? In's Frauenabteil gehen? Naja.... . Und eine 'Frau', die, aus welchen Gründen auch immer, nicht in's sichere Separee geht? Ist die demnächst selbst schuld? Nee, der Weg ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg.

Habt's gut

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Welche Toilette?

Post 67 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ja, das sind ganz brennende Fragen!
Ich wollte keinesfalls sagen, dass ich die Notwendigkeit(?) gut finde. Deshalb stelle ich auch oft die Frage, wenn es um solche Schutzzonen geht: "... und was ist mit uns?"
Das müssen wir weiter ausloten und auch mit Frauengruppen, Gleichstellungsbeauftragten, Gewerkschaften (Arbeitnehmerinenvertreterinnen) ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben.
Mir ist ja auch nicht anzusehen, ob ich ein Spanner bin, der nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, oder ob ich ein Mensch bin, der von vielen zwar als "männlich" angesehen wird, aber es nicht ist.

Gruß
Anne-Mette
Lina
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Re: Welche Toilette?

Post 68 im Thema

Beitrag von Lina »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

sicherlich hat sich die Trennung der Toiletten nach Geschlechtern auch durchgesetzt, weil Frauen ein Schutzbedürfnis angemeldet haben.

Gruß
Anne-Mette
Hast du das genau rescherschiert? Seit wann gibt es die Trennung überhaupt?
Anne-Mette
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Re: Welche Toilette?

Post 69 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

nein, der Satz ist genau so gemeint wie ich ihn geschrieben habe.

Gruß
Anne-Mette
Lina
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Re: Welche Toilette?

Post 70 im Thema

Beitrag von Lina »

häppi_junikorn hat geschrieben:G....
Wenn man drüber nachdenkt, hat dies nur praktische Nachteile. Frauen müssen ständig schlangestehen, Männer bekommen dagegen sofort bei Bedarf eine Einzelkabine. Es muss extra Raum geschaffen werden für 2 getrennte Bereiche. ...

Und das alles nur wegen der Eitelkeit der Herren, die am Pissoir mit männlichen Draufglotzern kein Problem haben aber bei Frauen gleich die Panik kriegen. Oder will mir tatsächlich jemand erzählen, dass sich die Frauen auf dem Klo nicht wohlfühlen können wenn in der Nebenkabine ein Mann sitzt? Im Schwimmbad klappt das mit den Einzelkabinen doch auch.

...
Dann wäre die sinnvollere Trennung doch eher - ein Raum mit Pissoirs und ein Raum mit geschlossenen Kabinen.


Aber wer sagt, dass Männer kein Problem mit "Draufglotzern" haben? Achte mal darauf, wie sie sich platzieren, wenn schon jeman da ist.

Mich nerven die schon. Ich benutze nur ein Pissoir, wenn ich erstens im Männermodus unterwegs bin, und zweitens, wenn ich es sehr sehr eilig habe.
En Femme habe ich übrigens nur ein einziges Mal in meinem Leben erlebt, dass jemand sich darüber mockiert, dass ich die Damentoilette benutze - das war auch noch auf einer Kostümparty. Und wer hatte ein Problem damit: Ein Typ, der mich min. 30 Minuten gestalkt hatte. Ich selber habe ihn ignoriert. Als er seine Proteste von der Türöffnung kund gab, wurden die anderen Frauen handgreiflich und haben ihn rausgeschmissen.
häppi_junikorn

Re: Welche Toilette?

Post 71 im Thema

Beitrag von häppi_junikorn »

Lina hat geschrieben: Dann wäre die sinnvollere Trennung doch eher - ein Raum mit Pissoirs und ein Raum mit geschlossenen Kabinen.
Genau.
Lina hat geschrieben: Aber wer sagt, dass Männer kein Problem mit "Draufglotzern" haben? Achte mal darauf, wie sie sich platzieren, wenn schon jeman da ist.
Dass das bei allen so ist, sagt ja keiner. Wer generell Probleme mit "Draufglotzern" hat, dem hilft dann aber ja auch die Geschlechtertrennung der Räumlichkeiten nicht (spielt daher in dieser Argumentation keine Rolle). Solche Männer können ja wie gesagt auch in die Kabine gehen.
Anne-Mette hat geschrieben: sicherlich hat sich die Trennung der Toiletten nach Geschlechtern auch durchgesetzt, weil Frauen ein Schutzbedürfnis angemeldet haben.
Ob das so ist, weiß ich nicht. Aber es erscheint mir irgendwie sehr willkürlich. Übergriffe können überall stattfinden, nicht nur auf dem Klo. Warum ist ausgerechnet dort das Schutzbedürfnis so hoch? Wie gesagt, die Kabinen sind doch abschließbar. Und die Gefahr, einem Rüpel im Vorraum bei den Waschbecken zu begegnen, ist nicht größer, als einem Rüpel z. B. im Fahrstuhl, auf dem Parkplatz oder überall sonst zu begegnen, wo es eng/undurchsichtig ist und man relativ ungestört vor Beobachtern ist. (Ich hoffe, jetzt habe nicht auch noch dafür gesorgt, dass es demnächst nach Geschlechter getrennte Fahrstühle gibt). Ich finde hier das was Marielle gesagt hat sehr richtig. Nur weil rein statistisch Frauen häufiger Opfer von Übergriffe werden, kann man doch einfach alle Frauen ausklammern und sie in allen Lebenslagen in extra Räume verpflanzen. Natürlich weiß ich, dass genau das häufig so gemacht wird, aber was ist denn das für eine Art? Das wird doch der Sache nicht gerecht - was ist denn bitte für eine Gleichberechtigung? Außerdem ist es in diesem speziellen Fall auch noch äußerst schlecht umgesetzt, da nicht nur die Männer von den Frauentoiletten verbannt sind, sondern auch umgekehrt, wofür das Schutzbedürfnis-Argument aber wohl nicht mehr greifen dürfte.
Anne-Mette
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Re: Welche Toilette?

Post 72 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Warum ist ausgerechnet dort das Schutzbedürfnis so hoch? Wie gesagt, die Kabinen sind doch abschließbar.
Der Gang auf die Toilette ist für viele Menschen eine recht intime Handlung; da wollen sie sich sicher fühlen. "Mit heruntergelassener Hose oder Rock" ist manfrau etwas in einer Wehrhaftigkeit eingeschränkt, sollte es zu Übergriffen kommen.
"abschließbar" - ist kein Argument, das so richtig zieht; denn Samartphones fotografieren auch durch die Lücken in den Wänden oder "oben rüber".
einem Rüpel im Vorraum bei den Waschbecken zu begegnen, ist nicht größer, als einem Rüpel z. B. im Fahrstuhl, auf dem Parkplatz oder überall sonst zu begegnen, wo es eng/undurchsichtig ist und man relativ ungestört vor Beobachtern ist.
Das ist eine andere Situation.

Auf der Gleichberechtigung "herumzureiten" ist wohl nicht der richtige Weg; denn Menschen, die (möglichen) Übergriffen ausgesetzt sein könnten, haben ein besonderes Schutzbedürfnis.


Gruß
Anne-Mette
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Re: Welche Toilette?

Post 73 im Thema

Beitrag von Frida »

Schutzräume, egal für wen oder was auch immer, sind manchmal durchaus sehr sinnvoll, wenn es Menschen gibt, die die Grenzen anderer überschreiten, weil sie nicht belehrbar sind, finde ich.

Was ich übrigens sehr widerlich finde, sind die vielen wild und ungeniert pinkelnde Männer. Auch das wird sich wohl nicht ändern. Gehört wohl dazu, wie das Markieren des Reviers bei vielen Tieren.

Liebe Grüße, Frida
Lina
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Re: Welche Toilette?

Post 74 im Thema

Beitrag von Lina »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Warum ist ausgerechnet dort das Schutzbedürfnis so hoch? Wie gesagt, die Kabinen sind doch abschließbar.
Der Gang auf die Toilette ist für viele Menschen eine recht intime Handlung; da wollen sie sich sicher fühlen. "Mit heruntergelassener Hose oder Rock" ist manfrau etwas in einer Wehrhaftigkeit eingeschränkt, sollte es zu Übergriffen kommen.
"abschließbar" - ist kein Argument, das so richtig zieht; denn Samartphones fotografieren auch durch die Lücken in den Wänden oder "oben rüber".
einem Rüpel im Vorraum bei den Waschbecken zu begegnen, ist nicht größer, als einem Rüpel z. B. im Fahrstuhl, auf dem Parkplatz oder überall sonst zu begegnen, wo es eng/undurchsichtig ist und man relativ ungestört vor Beobachtern ist.
Das ist eine andere Situation.

Auf der Gleichberechtigung "herumzureiten" ist wohl nicht der richtige Weg; denn Menschen, die (möglichen) Übergriffen ausgesetzt sein könnten, haben ein besonderes Schutzbedürfnis.


Gruß
Anne-Mette

Stimmt ja schon, aber wie gut ist es historisch belegt, dass eine Trennung von den Frauen verlangt wurde? Männer reagieren doch erst recht empört, wenn Frauen ihr Bereich betreten.

Ich kenne wunderbare Photos aus großstädten um die 18-1900 Wende mit öffentlichen Pissoirs, wo man unter der Abdeckung die Beine sehen konnte. Die waren natürlich für Männer gedacht. Aber öffentliche Sitzklos mit Trennung nach Geschlecht - seit wann gibt es die? Und wer hat die Trennung veranlasst? War das überhaupt zu einer Zeit, wo Frauen politisch was zu melden hatten?
häppi_junikorn

Re: Welche Toilette?

Post 75 im Thema

Beitrag von häppi_junikorn »

Anne-Mette hat geschrieben: Der Gang auf die Toilette ist für viele Menschen eine recht intime Handlung; da wollen sie sich sicher fühlen. "Mit heruntergelassener Hose oder Rock" ist manfrau etwas in einer Wehrhaftigkeit eingeschränkt, sollte es zu Übergriffen kommen.
"abschließbar" - ist kein Argument, das so richtig zieht; denn Samartphones fotografieren auch durch die Lücken in den Wänden oder "oben rüber".
Ich verweise an dieser Stelle auf die ebenfalls bereits genannten abschließbaren engen Umkleidekabinen in Schwimmbädern. Dort gibt es häufig auch keine Geschlechtertrennung, die Situation ist die gleiche wie eben von dir beschrieben. Da ist doch genau die gleiche "Gefahr" gegeben. Ein Verlangen nach Geschlechtertrennung sucht man dort allerdings vergebens.
Anne-Mette hat geschrieben: Auf der Gleichberechtigung "herumzureiten" ist wohl nicht der richtige Weg; denn Menschen, die (möglichen) Übergriffen ausgesetzt sein könnten, haben ein besonderes Schutzbedürfnis.
Aber jeder ist doch möglichen Übergriffen ausgesetzt. Das betrifft doch nicht nur Frauen. Frauen sind doch nicht die einzige Gruppe, die derartigen Übergriffen ausgesetzt ist. Mit meinem Smartphone kann ich genausogut Fotos von einem benachbarten Mann in der Nebenkabine machen. Ist der dann etwa nicht schützenswert? Dass die Trennung nach Geschlechtern überhaupt Schutzwirkung hat, geht ja von 2 Grundvoraussetzungen aus, die so krass verallgemeinert sind, dass es fast schon lächerlich ist: a) "Rüpel sind nur Männer" und b) "Opfer von Rüpeln sind nur Frauen" (ich bleibe jetzt einfach mal beim Term "Rüpel" der Einfachheit halber, auch wenn's etwas albern klingt).
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