natürlich könnte manfrau sagen: die Überschrift "Entscheidungen für's Leben" ist nicht gut gewählt; denn in manchen Situtationen ist es keine "bewusste Entscheidung", sondern es ist einfach so (dran)...
Aber die Beiträge fand ich durchweg gut.
Einige werden sich auch an diesem Text stören,
Hannah Lietz wurde als Mann geboren, fühlte sich aber mehr und mehr als Frau. Lange zögerte sie ihre Weiblichkeit auch offen auszuleben, schließlich entschied sie sich aber für eine Geschlechtsangleichung: Aus dem Familienvater Klaus wurde Hannah. Ihre Entscheidung empfindet sie heute als Befreiung: "Die Leute waren gar nicht geschockt, nur unglaublich interessiert. Es war alles sehr warmherzig und positiv."
Aber ihren Beitrag in der Sendung fand ich sehr schön. Sie sprach auch die Schwierigkeiten an, die die Menschen haben, deren "Passing" eher kritische Fragen/Ablehnung hervorruft.
Viktor Staudt ist seit seiner Kindheit depressiv. Im Alter von 30 Jahren wollte er sich das Leben nehmen, sprang vor einen Zug. Das war aus heutiger Sicht die schlechteste Entscheidung seines Lebens. Die Depressionen werden ihn weiterhin begleiten, heute blickt er aber anders auf das Leben: "Man möchte sich ja eigentlich nicht das Leben nehmen, sondern nur den Probleme ein Ende setzen."
So, das wollte ich noch schnell loswerden, bevor
http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am- ... index.html
Gruß
Anne-Mette