Meine Reise in ein neues Land
Meine Reise in ein neues Land - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Dolores59
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Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 16 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Liebe Martina,
meine tägliche Kleiderwahl beruht ganz gewiß nicht auf "objektiven" Tatsachen oder gedanklichen Analysen, sondern entspringt einem "Bauchgefühl". Ich wähle das Outfit, was meiner Stimmung entspricht und irgendwie zum Anlaß passt und in dem ich mich wiederfinde und wohlfühle. Wenn ich kühn drauf bin, kann das schon extravagant und experimentell sein. Auch das Gegenteil ist möglich, ein klassischer Business-Look beispielsweise. Mir gefällt die Verwandlungsmöglichkeit, gelegentlich mehrmals am Tag.

Irgend jemand hat mal gesagt, dass wir mit unseren Kleidern auch unsere Träume ausdrücken. Also nicht nur zeigen, wer wir sind, sondern auch, wer wir gerne sein würden.

Liebe Grüße
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
martina

Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 17 im Thema

Beitrag von martina »

Dolores59 hat geschrieben:meine tägliche Kleiderwahl beruht ganz gewiß nicht auf "objektiven" Tatsachen oder gedanklichen Analysen, sondern entspringt einem "Bauchgefühl". Ich wähle das Outfit, was meiner Stimmung entspricht und irgendwie zum Anlaß passt und in dem ich mich wiederfinde und wohlfühle.
hallo dolores,
das dachte ich mir. ich fand nur diese sätze in diesem zusammenhang etwas befremdlich:
Dolores59 hat geschrieben:Wenn ein Kleidungsstück nicht richtig passt, sagen Männer: Es liegt an der Kleidung.
Wenn ein Kleidungsstück nicht richtig passt, sagen Frauen: Es liegt am Körper.
liebe grüsse
martina
martina

Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 18 im Thema

Beitrag von martina »

hallo saari,
könnte es sein, dass du meine frage nicht verstanden hast? daher würde ich dich gern nochmal um beantwortung bitten:
martina hat geschrieben:erklärst du bitte mal, was armut oder sauberkeit und schlabberlook miteinander zu tun haben.
ergänzend zu der bisher unbeantworteten frage, stellen sich hier neue fragen:
Saari hat geschrieben:Der Schlabberlook ist für mich eine jugendliche unbedarfte, pubertäre Zeiterscheinung; man möchte als besonders fortschrittlich gelten und progressiv wirken. Lebt aber vom Geld der Eltern, die sich ihre Einkünfte hart erkämpft haben. Dankbarkeit gegen über der älteren Generation ist etwas anderes.
gibt und gab es nicht immer schon jugendliche unbedarfte, pubertäre zeiterscheinungen? halbstarke, hippies, popper und punker usw. willst du solche jugendlichen unbedarften, pubertären zeiterscheinungen abschaffen oder gar per gesetz verbieten lassen?
wo ist der zusammenhang zwischen schlabberlook und dankbarkeit bzw. undankbarkeit?
besteht überhaupt eine generelle verpflichtung der jüngeren generation, der älteren generation dankbarkeit zu erweisen?
wie äussert sich deine dankbarkeit gegenüber deinen eltern? begegnest du ihnen aus dankbarkeit mit anzug und krawatte?
liebe grüsse
martina
Dolores59
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Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 19 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Um dem sich möglicherweise eventuell anbahnenden Konflikt zwischen saari und martina ein wenig die Schärfe zu nehmen, ein bekanntes Zitat von Sokrates:
Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Könnte sein, dass wir uns im Zitat wieder erkennen.

Dankbarkeit gegenüber Eltern kann man nicht verordnen oder erzwingen. Die kommt von selbst. Manchmal erst nach Jahrzehnten. Enttäuschungen nicht ausgeschlossen, denn niemand ist perfekt. Die Eltern nicht und die Jugendlichen nicht.

Herzliche Grüße
Dolores
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Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 20 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Saaris wenn ich deine Einstellung hier lese fällt mir eigentlich nur eines ein.
Du bist eine ewig gestrige, mit null Toleranz in dir.
Ich glaube du bist ziemlich froh dass du dir im Treppenhaus, oder woanders nicht selbst begegnest.
Sonst müsstest du dir gegenüber selbst tolerant sein.
Der Schuss könnte nach hinten losgehen.

Gruss Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
martina

Re: Meine Reise in ein neues Land

Post 21 im Thema

Beitrag von martina »

hallo dolores,
wieso sollte sich ein konflikt zwischen saari und mir anbahnen? man wird doch nochmal nachfragen dürfen, was saari tatsächlich ausdrücken will, oder?
ja, den sokrates hatte ich auch unter anderem im kopf, als ich bei saaris bemerkungen nachhakte.
liebe grüsse
martina
Dolores59
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Ein Blick in die Vergangenheit

Post 22 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Das Thema "Wer trägt gerne Bodies und warum" hat mich daran erinnert, dass ich vor vielleicht 20-25 Jahren Bodies getragen habe. Seinerzeit habe ich mir einige elastische und glänzende Teile aus Lycra zugelegt, die ich gerne getragen habe. Bis sie nach einigen Jahren ausgeleiert waren bzw. sich der Elastan-Anteil auflöste. Ein Body aus Samt war auch dabei. Die Dinger habe ich nicht nur zu Hause getragen, sondern auch draußen. Meistens versteckt, manchmal offen.

Glanzleggings gehörten damals auch zu meiner Garderobe, die habe ich getragen, bis sie auseinandergefallen sind. In erinnere mich, dass eine davon schwarz war und goldene Punkte hatte. Einmal habe ich eine schwarze Leggings auf einer Urlaubsreise nach Dänemark getragen, weil die so bequem war im Auto. Hat niemanden gestört, soweit ich mich erinnern kann. Auch nicht beim Tankstop in Schleswig. Komosch, was einem für Details einfallen.

Irgendwie ist diese Phase nach einigen Jahren wieder eingeschlafen. Aber ein Kapuzenshirt und ein Shirt mit Cut-outs (an den Schultern und am Dekolleté, sehr sexy) aus schwarzem Glanzmaterial habe ich noch in Gebrauch (gute Qualität und passen noch) und kann sie in meine aktuelle Garderobe integrieren. Zwei Bodies aus Lycra habe ich in den Tiefen des Kleiderschranks gefunden, die immer noch in Ordnung sind. Erstaunlich!

Eine Affinität zu weiblicher Kleidung ist wenigstens in Teilbereichen schon länger da gewesen, hat aber nicht die Rolle gespielt, wie es heute der Fall ist.

LG
Dolores
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