Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
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Anne-Mette
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Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
Moin,
ich möchte das Thema "Gewalt/Hassverbrechen" nicht "hochkochen", aber da in dem RBB-Bericht die Anlaufstelle der berliner Polizei genannt wird,
die uns in den Gewalt-Präventions-Workshops (die wir sicherlich vertiefen werden) immer wieder "begegnete", verlinke ich den Bericht:
https://www.rbb-online.de/panorama/beit ... ender.html
Gruß
Anne-Mette
ich möchte das Thema "Gewalt/Hassverbrechen" nicht "hochkochen", aber da in dem RBB-Bericht die Anlaufstelle der berliner Polizei genannt wird,
die uns in den Gewalt-Präventions-Workshops (die wir sicherlich vertiefen werden) immer wieder "begegnete", verlinke ich den Bericht:
https://www.rbb-online.de/panorama/beit ... ender.html
Gruß
Anne-Mette
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Lina
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Re: Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
Das hier ist aber wichtig:
"Wenn bei der Polizei mehr Strafanzeigen eingehen, bedeutet das nicht, dass prinzipiell mehr passiert, sondern dass mehr Menschen zur Polizei kommen und Taten zur Anzeige bringen", glaubt Tischbier."
Mit anderen Worten - wenn das Vertrauen, dass die Polizei sorgfältig ermittelt fällt, dann fällt die Menge der Anzeigen vermutlich auch, ohne dass dies einen Rückgang bedeutet und umgehehrt - Polizei macht eine Kampagne, damit mehr Vertrauen aufgebaut wird, betroffene, die sonst keine Anzeige erstattet hätten, tun das und statistisch steigt die Menge homophober Straftaten.
Beim letzten CSD habe ich das Problem beim Sprecher der Hamburger Polizei (und ein paar Politiker - darunter Farid Müller Grüne/Sicherheitzspolitik) angesprochen. Der Sprecher der Polizei erwähnte auch so was wie Dunkelziffer und "schwierig was zu tun, wenn Leute davor zurückscheuen würden, Anzeige zu erstatten". Ich schlug vor, dass man daraus wohl erkennen muss, dass die Polizei sich "schlecht verkauft" - man könne z.B. eine kompetente Kommunikations-Agentur einschalten, um den Bürgern deutlich zu machen, dass es einen Sinn macht, Anzeige zu erstatten, und auch deutlicher nach draußen Verständlcih machen, WAS PASSIERT wenn eine Anzeige erstattet wird. Insbesondere weshalb es auch Sinn macht, selbst wenn die unmittelbare Chance dünn ist, dass einen Täter ermittelt wird. Darauf reagierte der Polizeisprecher nicht gerade entgegenkomment, sondern eher als würde er meine Anregung nicht verstehen.
Beim Gespräch mit Farid Müller hinterher an der Bar, ließ dieser durchsickern, dass der Polizeisprecher sicherlich verstanden hatte aber, dass sie einfach vor mehr Arbeit zurückscheuen.
Es ist aber ein Thema, dass ihr immer wieder bei den Zuständigen ansprechen solltet, finde ich.
"Wenn bei der Polizei mehr Strafanzeigen eingehen, bedeutet das nicht, dass prinzipiell mehr passiert, sondern dass mehr Menschen zur Polizei kommen und Taten zur Anzeige bringen", glaubt Tischbier."
Mit anderen Worten - wenn das Vertrauen, dass die Polizei sorgfältig ermittelt fällt, dann fällt die Menge der Anzeigen vermutlich auch, ohne dass dies einen Rückgang bedeutet und umgehehrt - Polizei macht eine Kampagne, damit mehr Vertrauen aufgebaut wird, betroffene, die sonst keine Anzeige erstattet hätten, tun das und statistisch steigt die Menge homophober Straftaten.
Beim letzten CSD habe ich das Problem beim Sprecher der Hamburger Polizei (und ein paar Politiker - darunter Farid Müller Grüne/Sicherheitzspolitik) angesprochen. Der Sprecher der Polizei erwähnte auch so was wie Dunkelziffer und "schwierig was zu tun, wenn Leute davor zurückscheuen würden, Anzeige zu erstatten". Ich schlug vor, dass man daraus wohl erkennen muss, dass die Polizei sich "schlecht verkauft" - man könne z.B. eine kompetente Kommunikations-Agentur einschalten, um den Bürgern deutlich zu machen, dass es einen Sinn macht, Anzeige zu erstatten, und auch deutlicher nach draußen Verständlcih machen, WAS PASSIERT wenn eine Anzeige erstattet wird. Insbesondere weshalb es auch Sinn macht, selbst wenn die unmittelbare Chance dünn ist, dass einen Täter ermittelt wird. Darauf reagierte der Polizeisprecher nicht gerade entgegenkomment, sondern eher als würde er meine Anregung nicht verstehen.
Beim Gespräch mit Farid Müller hinterher an der Bar, ließ dieser durchsickern, dass der Polizeisprecher sicherlich verstanden hatte aber, dass sie einfach vor mehr Arbeit zurückscheuen.
Es ist aber ein Thema, dass ihr immer wieder bei den Zuständigen ansprechen solltet, finde ich.
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Anne-Mette
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Re: Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
Moin,
Die Staatsanwaltschaft hat uns jedoch gute Hinweise gegeben und darauf aufmerksam gemacht, dass es wichtig ist, Anzeige zu erstatten.
Gruß
Anne-Mette
Das war auch Thema auf unserem letzten Workshop im Sonntagsclub.Der Sprecher der Polizei erwähnte auch so was wie Dunkelziffer und "schwierig was zu tun, wenn Leute davor zurückscheuen würden, Anzeige zu erstatten".
Die Staatsanwaltschaft hat uns jedoch gute Hinweise gegeben und darauf aufmerksam gemacht, dass es wichtig ist, Anzeige zu erstatten.
Gruß
Anne-Mette
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Lina
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Re: Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
Es gibt halt auch in der Branche welche, die ihr Produkt verkaufen wollen und welche die weniger daran interessiert sind.
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Anne-Mette
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Re: Wieder mehr homophobe Straftaten in Berlin
Moin,
hier der Link mit einer Kurz-Info zur Anlaufstelle und der Adresse der Staatsanwaltschaft: https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 07#p119407
Gruß
Anne-Mette
hier der Link mit einer Kurz-Info zur Anlaufstelle und der Adresse der Staatsanwaltschaft: https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 07#p119407
Gruß
Anne-Mette