STAATSANWALTSCHAFT BERLIN Ansprechpartnerin für...
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Anne-Mette
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Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 13. Jun 2015, 17:15

gleichgeschlechtliche Lebensweisen heißt es "offiziell".

Damit die Adresse nicht im Bereich "Berichte und Bilder vom Forumtreffen" untergeht und wir aus dem Hilfebereich verlinken können, hier noch einmal der kleine Artikel mit den Kontaktdaten:

Ines Karl und Markus Oswalt, "Ansprechpartnerin und Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Staatsanwaltschaft“ steht auf der Kontakt-Karte.
. Zu unserem Thema „Gewaltprävention“ erzählen sie etwas über ihre Arbeit in Berlin, erzählen über trans- und homophobe „Hassverbrechen“, über Strafverfolgung und die Besonderheiten, die sich bei solcherlei Straftaten ergeben.
Das ist ganz und gar nicht trocken, sondern interessant und viele von den Anwesenden haben das Gefühl: „Berlin hat auf diesem Gebiet Vorbildfunktion!“
Während andere Städte trans*- und homophobe Verbrechen aus der Kriminalstatistik ausklammern und dann behaupten können: „bei uns gibt es so etwas nicht“, dringt die berliner Anlaufstelle der Staatsanwaltschaft tief in die Materie ein, sammelt Informationen, berät Opfer (auch potenzielle), hält Referate, arbeitet „dicht an der Sache“, bereist andere Bundesländer, um Erfahrungen auszutauschen und gibt dort hoffentlich so manchen Anstoß, dem berliner Modell nachzueifern.
Wir bekommen so manchen Rat mit auf den Weg: es ist wichtig, Strafanzeigen zu erstatten, wenn es zu Straftaten kommt; denn ohne Anzeige gibt es in der Regel kein Strafverfahren – und TäterInnen kommen unbehelligt davon. Neben Angriffen auf die körperliche Unversehrtheit geht es in vielen Fällen auch um Beleidigung.
Wir haben selbst das Gefühl - und bekommen auch den Rat mit auf den Weg, vom „berliner Modell“ in anderen Bundesländern und Städten zu erzählen und staatsanwaltliche und polizeiliche Dienststellen auf die Anlaufstelle in Berlin aufmerksam zu machen. Vielleicht könnte sich auch dort die Arbeit positiv verändern; denn trans*- und homophobe Verbrechen haben wegen ihres demokratiegefährdenden Charakters einen besonderen Stellenwert.
Wir bedanken und ganz herzlich bei Ines Karl und Markus Oswalt für den spannenden und lehrreichen Vortrag.
Kontaktdaten
Telefon: 030 / 9014 - 2697 (Ines Karl)
030 / 9014 - 5889 (Markus Oswald)
E-Mail: lsbt@sta.berlin.de
https://www.berlin.de/sen/justiz/anspre ... tseite.php

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