ab08 hat geschrieben:Hallo meine Lieben,
trotz aller Kategorien "Zissexualität" -"Transsexualität" sollten wir bedenken, dass es auch Menschen, gibt, die irgendwo dazwischen liegen.
Auch diese Menschen sind selbstverständlich "biologisch, original, weder nichtbiologisch, noch imitiert, künstlich".
Das liegt in der Natur der Sache, das ist das Problem mit Kategorien.
Es gibt meist Personen, wo es einigermaßen paßt, wenn man nicht so genau hinschaut,![]()
aber es gibt immer auch welche, die völlig, also unübersehbar, aus dem Schema rausfallen.
--> Trotzdem es liegt in unserer Natur, dass wir gern kategorisieren.
Macht auch nix, solange wir uns bewußt sind, dass es sich um Hilfskonstruktionen handelt.
Zu einem größeren Problem wird es, wenn Dogmen entstehen, und später das Motto gilt
"Willst Du nicht mein Bruder sein, dann hau ich Dir den Schädel ein!" *)![]()
Denn: Jeder Mensch ist anders!
Er/sie sollte genauso respekiert werden, wie er/sie ist!
Liebe Grüße
Andrea
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*) Persönliche Anmerkung:
Wenn im Eifer des Gefechts, im Rahmen von Diskussionsbeiträgen, im Bezug auf transsexuelle Frauen,
Begriffe wie "kastrierte Männer" (Lina) bzw. "sehr verkorkste Männer" (LaraC) fallen, finde ich das unmöglich.
Es widerspricht auch dem Rechtsverständnis unserer Demokratie. Wenn in Geburtsurkunde/Pass weiblich steht, sind es Frauen.
Die Bezeichnung "Mann" ist also hier falsch, beleidigend und klar rechtswidrig!
--> Entsprechendes gilt natürlich auch für transsexuelle Männer. Nur wird es dort meist seltener gemacht. --> Bei Menschen wie mir scheint es Mode zu sein.
(Wollte ich eigentlich erst morgen, am Montag, erwähnen. Zu Ereignissen, die in der Regel montags stattfinden, passt diese Wortwahl...)
Was heißt hier "im Eifer des Gefechts" - in welchem Gefecht übrigens? Wen soll ich hier angegriffen haben, bzw. wer greift jetzt wen an?
Das mit den "kastrierten Männern" - was ich gerne wiederhole - war genau überlegt und ist die logische Schlussfolgerung aus den Gedankengängen der Rosi-Fraktion:
Wenn es absolut KEINE abgewandelte Definition des Wortes "Transsexuell" oder abgewandelten Gebrauch geben darf, muss das logischerweise für alle Wörter in den Sprachen gelten - daher auch für "Frau". Ich habe also schließlich die Logik der Rosi-Fraktion zu Ende geführt. Daher kann es auch keine abgewandelte Anwendung von "Frau" geben, und daher sind sog. MzF TS lediglich Männer, manchmal kastrierte Männer. Weil die Ur-Definition ist ja klar - die bezieht sich ausschließlich auf die äußere erkennbare Physiologie. Das mit "kastrierten Männern" ist also nicht meine Erfindung - die Ausdrucksweise findet sich wieder bei vielen, die die Existenz von Transsexualität verleugnen, bis hin zu den nationalen Gesetzgebungen - z.B. in Dänemark bis vor ca. einem Jahr.
Bedank dich also bitte bei der Protagonistin dieser Logik - bei Rosi ... (oder beschwer dich - wie es dir gefällt)
... es sei denn, dass ich in ihren Gedankengängen einen Punkt übersehen habe: Vielleicht sehen sich Rosi samt Fraktion als die alleinigen Entscheiderinnen darüber, WELCHE wörter in der Sprache WIE benutzt werden dürfen oder sollten. Das jedoch würde ich persönlich als maßlos arrogant bezeichnein und entspricht auch nicht meiner ersten Interpretation.
Vielleicht war es Rosi auch klar, dass es darauf hin führen würde und hat deshalb sich geweigert meine wiederholte Frage zu beantworten. Sonst wäre es eigentlich interessant gewesen - aber andere, die evtl. mit ihr einig sind, könnten die Frage ja evtl. auch beantworten:
Was glaubt ihr, dass es euch in der Kommunikation bringt, darauf zu bestehen, das ein bestimmtes Wort in allen Kontexten - also auch in allen sozialen Situationen - nur exakt DIE eine Definiton haben kann?
Das würde ich ganh ehrlich gerne verstehen - dass ich meine, dass es so nicht funktionieren kann, ist ja schon lange klar.