Interessenvertretung
Interessenvertretung - # 13

allgemeiner Austausch
nicole.f
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Re: Interessenvertretung

Post 181 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Amanda72 hat geschrieben:Hallo
...
Ich dachte bei dem bisher gelesenen, dass nicht nur alle am selben Strick, sondern auch auf der selben Seite des Stricks ziehen. Den Passus von wegen dass keiner die Oberhand gewinnt, macht auf mich nicht den Eindruck von Einigkeit.
Das ist (leider) eine Lehre aus Erfahrung. Du hast natürlich Recht, so sollte es sein, alle gemeinsam, möglichst vielfältig und in eine Richtung. Doch so sieht es in der Realität nicht aus. Schlussendlich kommen leider auch Geld, Einfluss, Geltung, Prestige etc. ins Spiel und da hört dann doch so manches mal die Vernunft auf. Es gibt ungute Beispiele, die ich gerne bei einem Kaltgetränk persönlich aber nicht hier öffentlich erzählen könnte. Das passiert auch oft nichteinmal aus böser Absicht, aber es passiert und dann lähmt es eine große Gruppe für lange Zeit, wenn es denn mal passiert. Ein Stichwort ist hier auch Änterhäufung - wir haben daher in der Satzung auch das ausdrückliche Verbot, dass ein Vorstand des BV nicht auch Vorstand in einem LV sein darf. Auch dies aus schlechter Erfahrung. Wenn immer die gleichen Personen die entscheidenden Stellen besetzen, dann führt das zu Einseitigkeit - bewusst oder nicht spielt keine Rolle, es passiert.
Amanda72 hat geschrieben: Für die Kommunikation nach Aussen macht es sicher Sinn, wenn man mehrere Trans-Sorten als Ansprechpartner hat. Jedoch würde ich von jedem einzelnen Vorstandmitglieds eines Dachverbands erwarten, dass er sich für alle Sorten gleichermassen einsetzt und nicht die seine bevorzugt.
Das werden alle ganz sicher tun. Doch die Erfahrungswelt und das Erleben ist für die jeweiligen Personen selbst ganz anders als für Dritte. Ich möchte mir nicht anmaßen genaue Auskunft über das Gefühlsleben und den Weg von Transmännern geben zu können. Ich habe diese Erfahrung einfach nicht. Daher ist es wichtig sicherzustellen, dass zumindest die größten Gruppen auf jeden Fall direkt vertreten sein werden.
Amanda72 hat geschrieben: Persönlich würde mich noch interessieren, ob es für jemanden wie mich, der nicht in Deutschland zu Hause ist möglich wäre Mitglied zu werden, ob es überhaupt Sinn machte und weswegen es Sinn machte.

Liebe Grüsse
Amanda
Das ist eine gute Frage. Primär richtet sich der Verband natürlich an Personen, Gruppen und Institutionen aus Deutschland, da wir auch primär innerhalb Deutschlands die Interessen der Mitglieder vertreten wollen. Mitarbeit oder Unterstützung jeglicher Form ist aber ganz sicher von allen Seiten erwünscht und es wird auch ganz sicher immer wieder einen Austausch geben. Ich bin mir sicher, dass der Verband dann, wenn er formal handlungsfähig ist, z.B. auch bei TGEU Mitglied werden wird, die ja auch nicht nur in Deutschland arbeiten. Persönlich bin ich am Wochenende bei der Trans*Tagung in Bern, da ich vom Transgender Network Swizerland einige Personen kenne und sehr schätze, mit denen ich mich gerne austausche. Mal sehen, was die Zukunft diesbzgl. alles bringen wird. Schlussendlich sind einige Themen nicht auf Deutschland begrenzt, d.h. wir werden auch mit dem Europäischen Ausland zusammenarbeiten müssen. Wie das dann ablaufen kann, ich habe noch keinerlei Idee :)

Liebe Grüße
nicole
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Anke
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Re: Interessenvertretung

Post 182 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo Nicole,

dass ich den Mitgliedern des Vorstands nur die besten Absichten unterstelle, ist für mich selbstverständlich. Aber es gibt nun mal die gute Absicht auf der einen Seite und die Eigenendynamik, die sich entwickelt auf der anderen. Solche Gremien haben immer die Neigung, sich abzuschotten und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das hat in der Regel nichts mit guten oder schlechten Absichten, sondern viel mehr mit verständlichem menschlichen Verhalten zu tun.

Abgesehen davon finde ich es auch wichtig, die Arbeit des Vorstands kritisch zu begleiten. Eben auch weil mir dessen Arbeit sehr wichtig ist und ich das ehrenamtliche Engagement der Vorstandsmitgliede wertschätze und die gute Absicht unterstelle.

Deine Argumente kann ich verstehen und auch nachvollziehen. Nur den Vergleich mit anderen Vorständen sollte auch ebenengerecht erfolgen. Wir sprechen nicht über einen Verein in Kleinkleckersdorf. Es geht um den Vorstand eines Bundesverbands, der auch auf der Bundesebene aktiv werden soll. Da gelten nach meinem Verständnis andere und höhere Anforderungen. Ich kann gut verstehen, dass das für einzelne nicht einfach ist. Das ändert für mich aber nichts an der Anforderung an sich.

Für mich stellt sich damit auch die Frage des Selbstverständnisses des Vorstands. Der Verband soll ja auch öffentlich sichtbar werden und etwas positiv verändern. Und öffentlich sichtbar wird etwas auch und vor allem durch Personen. Vielleicht wäre es gut, wenn ihr das auch einmal aus diesem Blickwinkel heraus diskutieren würdet.

Liebe Grüße von Anke

die die das Engagement der Vorstandsmitglieder sehr wertschätzt
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Sunny
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Re: Interessenvertretung

Post 183 im Thema

Beitrag von Sunny »

Hallo Nicole,

auch ich sehe die Gründung des Bundesverbandes als positives Zeichen und hoffe, dass sich dadurch in Deutschland Positives bewirken lässt.

Wenn Menschen sich hier engagieren, obwohl sie mit einem totalen Outing ihre Existenz riskieren oder sogar definitiv ruinieren würden, haben sie meinen vollen Respekt. Ich sehe das aber auch als Risiko für das, was ihr bewirken wollt und könnt.

Ihr seid "Botschafter" der Transwelt und als Botschaft an die Verantwortlichen, die ihr erreichen wollt, ist ein solches Vorstandsmitglied, das nicht wirklich in die Öffentlichkeit treten mag, ein zweischneidiges Schwert, fürchte ich.

Man kann das einerseits als Zeichen dafür interpretieren, dass hier noch etwas im Argen liegt und auch der Staat sich dafür einsetzen muss, dass sich das ändert. Andere werden es als Argument dafür sehen, dass Trans eben doch etwas ist, was versteckt werden muss und nur in die heimischen vier Wände gehört, wenn man es schon nicht lassen kann.

Ich hoffe, ich habe verständlich ausgedrückt, was ich meine... irgendwie kriege ich das nicht so klar formuliert, wie ich es gerne hätte. Was in meinem Kopf klar und logisch ist, will einfach nicht so auf die Tastatur ;-)

Nimm das bitte nicht als Kritik, sondern einfach als Ansatz aus einem anderen Blickwinkel. Von außen wird manches anders gesehen als von innen und gerade die Außenwirkung ist bei solch einem Verband doch von großer Bedeutung.

Liebe Grüße
Sunny
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nicole.f
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Re: Interessenvertretung

Post 184 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Liebe Anke,
diese Diskussion ist (im Vorstand) im Gange und sieht gerade gut aus :) Ich möchte nichts versprechen, aber ich gehe davon aus, dass wir bald eine Liste mit Namen und Ort herausgeben werden können.

Die persönliche Sichtbarkeit ist natürlich wichtig! Nur wie gesagt wäre sie als Verpflichtung für alle vielleicht eine Hürde.
Wir sind auf dem Weg... stay tuned!

Liebe Grüße
nicole
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nicole.f
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Re: Interessenvertretung

Post 185 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Liebe Sunny,
vielen Dank! Und ja, ich denke ich verstehe das völlig.

Ich finde es auch entsetzlich, dass sich Menschen Gedanken über die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen müssen, wenn sie sich irgendwo ehrenamtlich engagieren - das ist doch schrecklich!?

Nur leider gibt es nach wie vor (große) Kreise, in denen wir als gestört und potentiell gefährlich angesehen werden. Man denke nur an die völlig verqueren Argumentationen gegen den Bildungsplan in BaWü, dann bekommt man schon einen Eindruck, in welche Richtung das geht. Es ist schlimm. Hier in Siegen bin ich ja auch noch im andersROOM, einem Schwul-Lesbischen Zentrum, aktiv, wo ich eine Trans* Gruppe betreue. Es kommt auch dort regelmäßig vor, dass Besucher_innen unheimliche Angst davor haben, sichtbar zu werden - und entsprechend auch nicht für potentiell sichtbare Ämter wie einen Zentrums Vorstand antreten. Die, die es dann tun, bekommen zuweilen seltsame Fragen von Dritten, einen plötzlichen Karrierestopp oder gar Anfeindungen zu spüren.

Es gibt noch viel zu tun, damit dies endlich aufhört und wir alle, die wir in den Augen des Gros der Gesellschaft "anders" sind, uns in keiner Lebenssituation mehr verstecken müssen.

Nun denn, wohl an!

Liebe Grüße
nicole
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Re: Interessenvertretung

Post 186 im Thema

Beitrag von Marielle »

Hallo zusammen,

ich möchte einen Aspekt in diese Diskussion einbringen, der mir wichtig erscheint.

Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Stimme einerseits und Anonymität andererseits ist wirklich offensichtlich und die Probleme, die sich aus der Nicht-Sichtbarkeit für eine Interessensvertretung ergeben, sind nicht wegzudiskutieren.

Wenn die Forderung nach öffentlicher Sichtbarkeit aber dazu führen würde (was ich nicht beurteilen kann), dass Sichtweisen und Standpunkte, die innerhalb des Verbandes nur von Menschen mit Anonymitätsanspruch vertreten werden, nicht im Vorstand des Verbandes repräsentiert werden, wäre mir ein teilweise nicht öffentlich sichtbarer Vorstand lieber, als ein Vorstand, der nur Teilgruppeninteressen vertritt.


Habt et jut

Marielle

PS: Vielleicht liegt das Problem aber auch nur (mal wieder) darin, dass von sehr vielen sehr viel mehr zur Interessenvertretung gewünscht und gehofft als getan wird und unter denjenigen, die endlich getan haben, eben auch solche ohne öffentliche Sichtbarkeit sind.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Interessenvertretung

Post 187 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo Marielle (+ liebe Interessenten),

zunächst danke für Deinen Beitrag! Deine durchdachten, wohlbegründeten Beiträge, die Du auch in anderem Zusammenhang verfasst, finde ich toll.
Zum Thema: Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich die Gründung des Bundesverbandes-Trans sehr begrüße.
Über einige Ecken erfuhr ich, wer so alles mitmacht. --> Einige kenn ich persönlich --> andere kenn ich über ihr Engagement / ihre Initiativen der letzten Jahre.
Bei manchen ist eine gewisse Anonymität, z.B. aus beruflichen Gründen, sicher sinnvoll. *)

Jedenfalls finde ich die Zusammensetzung des Vorstands sinnvoll und ausgewogen. Zumindest ist es ein guter Anfang.
Im Laufe der nächsten Jahre werden ev. einige dazukommen und ev. wird der jetzige Vorstand ergänzt, z.B. um eine gleichmäßige Vertretung aller Landesteile zu erreichen etc.
Aber die jetzige Zusammensetzung mit kompetenten Personen, die ich zum großen Teil kenne & schätze, halte ich für sehr gut.

Liebe Grüße
Andrea


*) Vor einigen Jahren war mir eine gewisse Anonymität sehr wichtig, inzwischen kann ich offener sein.
Heute ist es mir oft möglich, Namen + Wohnort anzugeben.

P.S. Liebe Amanda, (888) Alles, alles Gute und keine Sorge, es wird schon! (flo) Liebe Grüße, Andrea
(Kleiner Tipp: Die richtige Antwort auf Deine Fragen liegt fast immer in Dir selbst!)
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Re: Interessenvertretung

Post 188 im Thema

Beitrag von Anke »

Marielle hat geschrieben:
Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Stimme einerseits und Anonymität andererseits ist wirklich offensichtlich und die Probleme, die sich aus der Nicht-Sichtbarkeit für eine Interessensvertretung ergeben, sind nicht wegzudiskutieren.

Wenn die Forderung nach öffentlicher Sichtbarkeit aber dazu führen würde (was ich nicht beurteilen kann), dass Sichtweisen und Standpunkte, die innerhalb des Verbandes nur von Menschen mit Anonymitätsanspruch vertreten werden, nicht im Vorstand des Verbandes repräsentiert werden, wäre mir ein teilweise nicht öffentlich sichtbarer Vorstand lieber, als ein Vorstand, der nur Teilgruppeninteressen vertritt.
Hallo,

ich bin völlig bei Marielle, Sichtweise und Standpunkt von Menschen mit Anonymitätsanspruch sollte Beachtung finden. Ich glaube aber nicht, dass es dazu Vorstandsmitglieder braucht, die anonym leben. Die allermeisten haben doch solch eine Phase durchgemacht, wissen wie sich das anfühlt und können sich bestimmt in diese Situation zurück versetzen.

Abgesehen davon ist es zumindest aus meiner Sicht ein wichtiges Ziel, dass diese Anonymität irgendwann nicht mehr notwendig ist. Dahin ist zwar noch ein gutes Stück Weg zurück zu legen, aber das ist doch die Gesellschaft, die wir uns wünschen. In der jeder unbehelligt und ohne Angst seine Identität leben kann. Zumindest ich habe mich auch deshalb an der Gründung des Bundesverbands beteiligt.

@Nicole: lieben Dank für die Info. Dann drück ich mal die Daumen, dass der Vorstand eine gute Lösung findet.

Liebe Grüße

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Re: Interessenvertretung

Post 189 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

mal abgesehen von den Inhalten, dazu werde ich jetzt nichts schreiben,

aber
Ich sehe da kein IMPRESSUM - und oben steht noch "Beispielseite"...
So geht's doch nicht.

Gruß
Anne-Mette
Kerstin
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Re: Interessenvertretung

Post 190 im Thema

Beitrag von Kerstin »

nicole.f hat geschrieben:..... Man denke nur an die völlig verqueren Argumentationen gegen den Bildungsplan in BaWü, ....
Auch wenn es jetzt etwas OT wird aber eine Anmerkung hierzu muß ich mir erlauben.
Bei einer unserer Münchner Runden hatten wir auch einmal eine Aktivistin aus BW zu Gast. Diese hat mir auf Nachfrage klar und eindeutig erklärt das man die Eltern gar nicht mit ins Boot holen möchte, sonder nur mit den Kinder "arbeiten" möchte.
Da sollte man sich schon einmal Gedanken darüber machen.

Ich bin wieder raus.

LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Interessenvertretung

Post 191 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

da hat sich jemand gerade selbst entlarvt. Ich finde, dass solche Zündeleien hier im Forum nichts verloren haben.

Die Formulierung lautet "...ein Ansprechpartner..." im Gegensatz zu "...der Ansprechpartner...". Ersteres heißt, dass es weitere geben kann, letzteres nicht.

Hier wird fanatisch gesucht, um etwas schlecht zu reden, was einem nicht in den Kram passt. Mit konstruktiver Kritik hat das nichts zu tun.

Ich kann nur hoffen, dass jede und jeder erkennt, welch Geistes Kind hier am Werk ist.

Liebe Grüße

Anke
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Re: Interessenvertretung

Post 192 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

irgendwie schade; ich kann beide Positionen verstehen. Warum kann nicht um eine tragfähige Formulierung gerungen werden?

"Ein zusätzlicher" klingt für mich genau so unpassend wie "Ein Bundesverband".
Das könnte doch so ausformuliert werden, dass es passt. UND: wenn - von unten nach oben organisiert - die bisher arbeitenden Vereine und Vertretungen einen Bundes(Dachverband) WÄHLEN und organisieren, dann wäre es tatsächlich ein Dachverband und kein Verein (888)
Das wäre ähnlich wie bei anderen Organisationen, Parteien, (eingeschränkt) Gewerkschaften.


Gruß
Anne-Mette
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Re: Interessenvertretung

Post 193 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

mal abgesehen von den Inhalten, dazu werde ich jetzt nichts schreiben,

aber
Ich sehe da kein IMPRESSUM - und oben steht noch "Beispielseite"...
So geht's doch nicht.

Gruß
Anne-Mette
Ja ja, ist ja schon gut. Das ist alles noch mit heißer Nadel gestrickt, um überhaupt etwas zu haben. Wir alle haben einen Arbeitsplatz, der leider nichts mit dem Verband zu tun hat.
Ich habe gerade ein Impressum erstellt - welches natürlich zunächst nur vorläufig bis zur amtlichen Eintragung ist.

Viele Grüße
nicole
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Re: Interessenvertretung

Post 194 im Thema

Beitrag von Anke »

Anne-Mette hat geschrieben:irgendwie schade; ich kann beide Positionen verstehen. Warum kann nicht um eine tragfähige Formulierung gerungen werden?
Hallo,

weil das die Pressemitteilung des Bundesverbandes ist. Und der hat sich für diese Formulierung entschieden. Ich fände es merkwürdig, wenn der Verband seine Pressemitteilungen vor der Herausgabe zuerst mit anderen Gruppen und Verbänden abstimmt. Einige Gruppen haben sich entschieden nicht Teil des Verbandes zu sein. Das hat zur Folge, dass sie auch keine Möglichkeit zur Einflussnahme im Verband haben.

Der Verband ist sehr offen, versucht integrativ zu wirken und alle, die sich beteiligen abzuholen und einzubinden. Wer sich aber klar außerhalb positioniert, der möchte eben auch nicht integriert werden.

Außerdem stelle ich mir die Frage, warum die Vereine, die sich jetzt über den Bundesverband beklagen, es bisher nicht geschafft haben, sich selbst als Ansprechpartner zu etablieren. Dafür ist der Bundesverband nicht verantwortlich, dafür sind sie nur selbst verantwortlich. Statt den Bundesverband mit haltlosen Vorwürfen anzugreifen, sollten sie sich selbst fragen, was da schief gelaufen ist.

Liebe Grüße

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Re: Interessenvertretung

Post 195 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

jetzt werden hier Dinge behauptet, die schlicht und ergreifend nicht wahr sind. Genau dafür steht der Bundesverband eben nicht. Wer die Presseerklärung liest, kann dies problemlos feststellen.

Das hat nichts mit unterschiedlichen Meinungen zu tun, ich nenne so etwas gezielte Desinformation.

Liebe Grüße

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