Der schwere Weg zur Frau
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maia
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Der schwere Weg zur Frau

Post 1 im Thema

Beitrag von maia »

Hallo!

Ich habe am Sonnabend einen Artikel in unserer Lokalzeitung gefunden, der sicher für eine ganze Anzahl unserer Forumsmitglieder von Interesse ist. Deshalb hier mal der entsprechende Link:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/l ... tem,1.html

Der Online-Artikel spart die letzten zwei Sätze der Printausgabe. Diese ergänze ich mal: ...Das funktioniere aber nicht immer so einfach. Doris Mandel: "Wir sind zwar eine zivilisierte Gesellschaft, aber immer noch ziemlich intolerant."

Maia
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit zu jedem Thema etwas sagen zu müssen!" Teresa von Ávila (1515-1582)
Ulrike-Marisa
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

genau die fehlenden zwei Sätze beschreiben leider immer noch den Ist-Zustand unserer Gesellschaft.

Gruß, Ulrike-Marisa
Anne-Mette
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Sie sei aber andererseits auch von Frauen aufs Schlimmste gemobbt worden. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mit Transsexualität oder überhaupt dem Anderssein viel entspannter umgehen würden. Das wäre schon toll. Revolutionär wäre, wenn man zwischen den Geschlechtern leben könnte."
Und da "liegt der Hase im Pfeffer", wie Willi früher so schön sagte (888) - denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.

Gruß
Anne-Mette
ab08
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 4 im Thema

Beitrag von ab08 »

Anne-Mette hat geschrieben: denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.
Liebe Anne-Mette,

für den Satz bedanke ich mich ganz herzlich und stimme Dir völlig zu. )):m Dass es manchen, die sich unsensibel und lautstark äußern, einfach an Einfühlungsvermögen/Empathie fehlt, verschärft die Lage. Die Jahrzehnte im Beruf und der Unterricht in der Psychiatrie lehrten mich zuhören. Man sollte andere Meinungen/ Lebensweisen manchmal akzeptieren. Oft versteht man Zusammenhänge nämlich nach einiger Zeit... Auch wenn ich meist nicht mit mir zufrieden bin, klappt es bei mir bisweilen. ==> Dafür bin ich dankbar und freu mich, dass ich Geduld hatte...

Liebe Grüße
Andrea

Ergo: Urteilen bzw. Handlungen anderer verurteilen ist leicht, verrät aber oft fehlende Einsicht. :wink:
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Magdalena
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 5 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Andrea,

Deine Zeilen hätten von mir stammen können. Jede/r von uns ist einzigarteig und möchte sein Leben nach seinem Interesssen gestalten. Dazu gehört es auch andere Lebensweisen zu akzeptieren. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, dazwischen ist noch viel mehr.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
colibri
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 6 im Thema

Beitrag von colibri »

Dass es nicht nur schwarz oder weiss gibt, ist noch bei den wenigsten angekommen. Ich selbst musste das auch erst lernen, wobei ich ja jselbst irgend so ein Grauton bin.
Grüße
colibri
Salmacis
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 7 im Thema

Beitrag von Salmacis »

Claudia hat geschrieben:
Ulrike-Marisa hat geschrieben:genau die fehlenden zwei Sätze beschreiben leider immer noch den Ist-Zustand unserer Gesellschaft.
Was kann die Gesellschaft dafür, wenn die, die es können, nicht leben wie sie meinen leben zu wollen. Jede ist für sich selbst verantwortlich.

LG Claudia
Dem schließe ich mich an.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und man darf niemandem, auch nicht der Gesellschaft und ihrer angeblichen Zwänge, die Schuld für sein eigenes Schicksal geben.
Wenn man etwas ändern will, muss man es selbst in die Hand nehmen. Das haben uns vor 100 Jahren die Frauen, dann die Homosexuellen bewiesen.
Weniger jammern, weniger Schuld suchen, mehr machen!
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 8 im Thema

Beitrag von MEL »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Sie sei aber andererseits auch von Frauen aufs Schlimmste gemobbt worden. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mit Transsexualität oder überhaupt dem Anderssein viel entspannter umgehen würden. Das wäre schon toll. Revolutionär wäre, wenn man zwischen den Geschlechtern leben könnte."
Und da "liegt der Hase im Pfeffer", wie Willi früher so schön sagte (888) - denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.

Gruß
Anne-Mette
D A N K E dafür
und die Beschreibung des Istzustands .... auch in diesem unserem Forum!

In meinen Dank beziehe ich auch Magdalena und Andrea mit ein.

GLG MEL
Anne-Mette
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich glaube, dass das Zitat aus meinem Posting nicht passt; ich habe "die (böse) Gesellschaft" nicht erwähnt.
Aber ich lasse mich nicht verarschen mit "diese böse Gesellschaft lässt mich nicht".
Ich glaube kaum, dass es denjenigen, die Du ansprichst, in erster Linie darum geht, vor Deinem Urteil zu bestehen; insofern kann Dich auch keine(r) verarschen.
Du bist ja nun auch keine Polizistin, der ich fälschlicher Weise weißmachen will, dass ich "ganz ganz knapp über fuffzich" durch Eggebek gefahren bin (888)

Jede(r) hat sein/ihr eigenes Leben mit ganz unterschiedlichen Beweggründen, Ängsten und Hemmungen. Du hast natürlich Recht, wenn Du sagst, das pauschal immer wieder "der Gesellschaft" anzulasten hilft nix. Es wird sicherlich auch zu oft einfach so dahingeworfen.

Aber: ein wenig "Jammern" darf hier doch wohl erlaubt sein; wo sonst?

Gruß
Anne-Mette
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 10 im Thema

Beitrag von Lieschen »

"Aber: ein wenig "Jammern" darf hier doch wohl erlaubt sein..."

Nö.
Sachlich bleiben. Und machen. Oder, wie Salmacis weiter oben schreibt: "Weniger jammern, weniger Schuld suchen, mehr machen!"
Das isses.

Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
Magdalena
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Re: Der schwere Weg zur Frau

Post 11 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,
Jammern hilft manchal und erleichtert. Weil man die
Lösung nicht erkennt und den Rat von Freundinnen benötigt.

LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
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