Wo liegt das Minimum?
Wo liegt das Minimum?

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Plisseedreher70
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Wo liegt das Minimum?

Post 1 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallöchen zusammen!
Wo liegt in euren Augen das Minimum, was wir von unseren Partnerinnen in puncto Dressen erwarten dürften?
Meine Meinung:
Minimum: Schatz, wenn das ein großes Bedürfnis von dir ist, mach es, aber bitte nicht vor meinen Augen!
Maximum: keine Grenzen nach oben....
Aber diejenigen, die uns beim Anfassen einer Strumpfhose erwischen und hysterisch mit einer Scheidung drohen,
denen gehört ihr Männerkram waagerecht aus dem Fenster entsorgt...ja, das wäre dann mein Minimum!
Nun bitte mich nicht gleich lynchen!!!
LG vom Plisseedreher 70
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
Jaqueline
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Hi Plisseedreher70,

warum lünchen?
Es kommt immer auf die individuellen Wünsche / Ansprüche an.
Wie empfindlich ist die/der Partner/in.
Bei mir hätte es so oder so zur Trennung von meiner Partnerin geführt.
Wir sind aber dicke Freundinnen geblieben.

Ganz liebe Grüsse
Jaqueline
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)

Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.

https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
LanaX
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 3 im Thema

Beitrag von LanaX »

Genau, Akzeptanz ist auch für mich das absolute Minimum. In meinen Augen hat ein Beziehung auch
ein gute Chance, wenn die Frau im Manne nur in Abwesenheit der Partnerin ausgelebt werden darf...

Das Optimum befindet sich an dem Punkt, wo die Partnerin auch die weibliche Seite sehen kann.

Und ein Traum wird wahr, wenn es dann noch gemeinsames Shopping oder andere Erlebnisse
en femme gibt, ohne Anspannung beider Partner.

Ich befinde mich derzeit wohl zwischen Optimum und Traum :) Sorry, fürs Prahlen.
Mir wird immer klarer, dass ich da eine Traumfrau aus dem Angebotspool geangelt habe!

Liebe Grüße
Lana
conny
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 4 im Thema

Beitrag von conny »

es gab hier vor längerer zeit einmal eine diskussion darüber, wie und mit welchen konsequenzen die partnerinnen auf das crossdressing reagieren. wenn darauf hysterisch reagiert und mit trennung gedroht wird, was ist die beziehung dann wirklich wert?
Lina
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 5 im Thema

Beitrag von Lina »

Was willst du mit der Antwort anfangen? Geht es darum, für dich zu entscheiden ob du sagst: "Hey Schatz, wenn du dich gleich hysterisch aufführst, nur weil ich ein bisschen rum spiele, dann reiche ICH die Scheidung ein - oder du machst eine Therapie."
Ich meine, es gibt nun mal Menschen, die zusammen passen und welche die nicht zusammen passen - und da sind doch beide gefragt, wie weit sie gehen wollen. Das scheinen ganz wenige Teilnehmerinnen hier zu verstehen.
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 6 im Thema

Beitrag von Aria »

Und was ist, wenn es erst geduldet wird, aber nun plötzlich gar nicht mehr geht? Sei es offen oder heimlich. Allein das Wissen darum alles in Frage stellt und nur noch die Trennung in Betracht kommt.
Wo war da das Minimum? Wenn es überhaupt jemals eines gab....
¡no lamento nada!
Vivian Cologne
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Re: Wo liegt das Minimum?

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Beitrag von Vivian Cologne »

Ach, der längst zu Grabe getragene "Thread zum Fetzen". Ja, da haben wir das Thema mehr als ausdiskutiert.

Zur Ausgangsfrage: Der unwilligen Partnerin soll also "ihr Männerkram" entsorgt werden? Verzeih mir, aber etwas so Klischeehaftes und Frauenfeindliches habe ich hier lange nicht mehr gelesen.

Vivian
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

es geht darum, ob die partnerin überhaupt bereit ist, über dieses thema zu diskutieren. wenn ihr die bisherige beziehung und ihr der mann als lebensgefährte wichtig war, dann sollte das möglich sein. wenn sonst alles zusammen passt, ist das crossdressing sicher nicht gleich der beziehungskiller.
Lina
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 9 im Thema

Beitrag von Lina »

Aria hat geschrieben:Und was ist, wenn es erst geduldet wird, aber nun plötzlich gar nicht mehr geht? Sei es offen oder heimlich. Allein das Wissen darum alles in Frage stellt und nur noch die Trennung in Betracht kommt.
Wo war da das Minimum? Wenn es überhaupt jemals eines gab....
Dann tippe ich, dass es irgend einen anderen Bruch in der Kommunikation zwischen den beiden Partnern gab, der dafür ausschlaggebend war. Da meine ich nicht, dass sie sich gestritten haben oder nicht mehr miteinander renden, sondern dass auf einem tieferen unterschwelligen Level die Kommunikation seit längerer Zeit nciht mehr fließt. Müsste ich aber von nächster Nähe sehen - über 90% sind Stimme und Körpersprache. Einen Partnerschafts-Coach heranziehen, wäre dann nicht die doofste Idee.
triona
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 10 im Thema

Beitrag von triona »

Tina Schwabedu hat geschrieben:... - wann genau dann der doch sehr harte Bruch kam ... ? U.a. war wohl eine Faschingsfeier einer der Gründe, auf dem meine Schwägerin im leicht angetrunkenen Zustand meinte, das ich im Rock besser aussehen würde als meine Frau und das für mich als Frau glatt lesbisch werden würde.
...

Dieser Tritt ihrer Schwester in den Fettnapf könnte naturlich ein vorhandenes und bis dahin noch nicht bekanntes Faß zum überlaufen gebracht haben.

Vor ein paar Jahren hat eine TS mal wo anders geschrieben: Sie geht nicht nur überall - auch auf Arbeit usw - 100% als Frau durch - nicht nur auf den ersten Blick oder auf Fotos, sondern auch dauerhaft "nach eingehender Beobachtung", und anscheinend auch mit der Stimme, sondern sieht dazu auch noch absolut toll aus, und wird überall dafür bewundert. Sie hatte auch große Freude daran, sich immer fein herauszuputzen. Auf Arbeit (leitende Stellung in einem riesigen Handelskonzern) war ein gepflegtes und ansprechendes Äußeres für Frauen sowieso "Pflicht".

Ihre Frau hingegen entsprach wohl leider nicht ganz so sehr den allgemeinen Klischees einer "schönen" Frau und hatte wohl auch kein sonderliches Bedürfnis, daran viel zu ändern und sich z.B. bisserl besser herauszuputzen, wie wohl auch auf Arbeit keinen Druck, dies zu tun. Nach einiger Zeit fühlte sie sich nich mehr richtig wohl, wenn sie mit ihrer "neuen Frau" auf die Straße ging, und sich alle nur nach dieser umdrehten, und wenn sie so "als Frau" nicht mehr so Beachtung fand.

Die T-Frau konnte nicht umhin, sich beim Aufputzen bisserl zurückzuhalten, wenn sie mit ihrer Frau rausging, daß der Unterschied nicht allzu krass wurde. Das ganze ereignete sich erst, nachdem ihre Frau erst ein paar Jahre anscheinend gut mit ihrer TS leben konnte und sie auch auf ihrem Weg unterstützt hatte. Was aus der Beziehung weiter geworden ist, weiß ich allerdings nicht.


liebe grüße
triona
Ulrike-Marisa
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 11 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusammen,

das ist eine Frage, die sicher nur ganz individuell zu sehen und auch zu beantworten ist. Es gehören wie immer bei solchen Fragestellungen zwei dazu, sofern vorhanden und beteiligt. Wie ich schon oft geschrieben habe, meine Frau weiss von mir als Ulrike und kann es selbst nicht verstehen und toleriert zumindest das ganze "Gehabe...", wie sie sagt soweit, das sie mich nicht als Frau sehen muss und dass ich das nicht im näheren Umfeld betreibe wegen dem zu erwartenden Gerede ganz allgemein. Ansonsten kommen wir mittlerweile seit fast vier Jahrzehnten recht gut miteinander aus. Zu jedem Topf passt ein Deckel; der kann aber auch mal ne Beule haben oder der Topf. :wink: Nicht alles im Leben ist immer so. wie wir es gerne möchten, da sind immer Kompromisse und Abstriche hinzunehmen. Glücklichsein kann frau/man lernen, bzw. selbst etwas dafür tun. Von alleine kommt nichts. Jeder Mensch hat Freiräume, die nutzbar sind - so nutze ich meine auch und komme derzeit ganz gut damit zurecht, obwohl sicher nicht alles wünschenswert ist.

Liebe Grüße, Ulrike-Marisa ))):s
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Di 9. Dez 2014, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.
Elfy Adorabella
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 12 im Thema

Beitrag von Elfy Adorabella »

Hallo Zusammen,
ich denke diese Frage hat auch etwas mit Ehrlichkeit zu tun. In einer funktionierenden Beziehung sollten Themen wie dieses bereits dann angesprochen werden, wenn sie das erste mal auftreten, und nicht erst nach 15 oder mehr Ehejahren. Denn die meisten von uns wissen über ihre andere "Seite" bereits vor einer Beziehungen Bescheid, trauen sich jedoch nicht, dieses offen von Anfang an zu kommunizieren, und verheimlichen oder unterdrücken es sehr lange. Natürlich wird zu einem Gewissen Zeitpunkt der Leidensdruck zu groß, oder aber man wird entdeckt, und es kommt zum outing. Danach hängt häufig der Haussegen schief und man steht vor einem Scherbenhaufen, es kommt zur Trennung. Aber das ist natürlich verständlich, man war ja in der Beziehung nicht von vornherein offen und hatte kein Vertrauen in den Partner sein Wahres Sein zu zeigen.
Deswegen denke ich, ist Kommunikation wesentlich wichtiger als es häufig hier gemacht und gelebt wird, denn ohne Kommunikation lügt man nicht nur den Partner an, sondern steht auch nicht zu seinem wahren ich, man trägt einen wichtigen Teil in sich aber verklärt diesen.
Von daher hat diese Frage nichts mit Minimum oder Maximum zu tun, sondern wenn man sich diese Frage bereits stellt, hat die Kommunikation nicht geklappt und man hat bereits einen Scherbenhaufen den man meist nicht mehr repariert bekommt. Also von vornherein in Beziehungen offen sein, dann weiß man auch wie das Gegenüber auf das Sein reagiert.
Plisseedreher70
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 13 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallo Ulrike-Marisa,

lieben Dank für deinen wie immer sehr ausgewogenen Kommentar, den ich voll mit dir teile. Auch ich kann damit
leben, daß meine Freundin meine Leidenschaft halbwegs toleriert. Heimlich dressen wäre für mich äußerst belastend.
Wünsche dir einen schönen Wochenbeginn,

LG aus dem Süden
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 14 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

"Wo liegt in euren Augen das Minimum, was wir von unseren Partnerinnen in puncto Dressen erwarten dürften?"

Erwarten dürfen ? Meine Meinung: Es gibt kein Minimum. Wir haben keinen Anspruch auf irgend etwas weder in dieser Frage noch in einer anderen. Wir müssen uns beide miteinander auseinander setzen. Das hat aber zunächst nichts mit Dressen zu tun. Jede muss sich selber darüber klar werden, wie es ihr dabei geht. Dann ergeben sich Möglichkeiten wie so etwas gelebt werden kann.

So wie der Satz oben steht, suggeriert er mir eine sehr starke Ich-Bezogenheit, die die Sichtweise einer Partnerin außen vor lässt. Oder anders gesagt, was ist daran "partnerschaftlich" ? In einer Partnerschaft nehme ich meine Partnerin so, wie sie ist, nicht anders herum. Sie hat nicht ein "Minimum" zu akzeptieren. Jede drückt aus, was für sie wichtig ist, danach wird entschieden, wie es weiter geht.

Grüße
Vicky

Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
HeikeL
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 15 im Thema

Beitrag von HeikeL »

Hallo Plisseedreher70,

das Minimum liegt, für mich, im ehrlichen und mitfühlendem "miteinander Reden".

Ich gehöre zu denen, die erst sehr spät ihre Veranlagung erkannt haben - mein Schatz und ich waren schon über 30 Jahre verheiratet. Für mich war offene Kommunikation der wichtigste Schritt. Als ich mit meinem Schatz das erste Mal darüber gesprochen habe, war ich (dank diesem Forum) auf verschiedene Reaktionen innerlich vorbereitet. Es lief aber viel besser, als erwartet, ab. Damit hatte ich aber noch keinen Freischein auf unbegrenzte Entfaltung. Mein Schatz hat Ihre Zeit gebraucht, sich an ihre "Zicke" zu gewöhnen.
Da waren zuerst enge Grenzen für mich, die ich aber respekiert habe - ja, respektieren musste und wollte. Erst im Laufe der Zeit und durch offenes Kommunizeren haben sich diese Grenzen verschoben. Ich habe sie zum Bsp. oft gefragt, ob dieses oder jenes Kleidungsstück etwas für mich wäre. Dadurch bin ich leider nicht zu meinem Minnirock gekommen :( - es sind dann irgendwann Hotpants geworden :lol: . Aber Sie hat erlebt, dass mir Ihre Meinung und ihre gefühlten Grenzen wichtig sind.
Dieser gegenseitige Respekt ist, meiner Meinung nach, wichtiger als irgendein Minimum oder Maximum. Denn dann fühlt sich die/der Partner/in ernst genommen. Und dann kann das, was heute noch ein "No Go" ist, morgen schon schon ganz normal sein.

LG - Susi.
Ich bin nicht so stromlinienförmig, wie andere mich gerne haben möchten.
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